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Tony Gorilla:
Season of the Wolves
TONY GORILLA aus Dortmund bringen mit "Season Of The Wolves" den Nachfolger zu ihrem 2007er Debut "Untamed Beast" heraus. Die Marschrichtung hat sich nicht geändert: es gibt Horror-Rock bzw. Punk mit epischen Melodien und raumgreifenden Gitarren. Das auffälligste Erkennungsmerkmal bleibt hierbei die Stimme von Sänger Chris, die irgendwo zwischen dem Schinkengott Danzig und dem großen Ian Astbury liegt. Aber auch der Rest der Arrangements bietet erneut was man erwarten darf, nämlich knackige Dreiminüter (plus-minus) mit treibenden Riffs, viel Melodie und hier und da kleinen raffinierten Variationen.

Die Produktion von Greif Hellhammer (Smoke Blow) aus Kiel ist drückend und transparent. Daumen hoch soweit. Auch inhaltlich passt alles und eignet sich hervorragend, um bei ein paar Bier in der Horror-Lederhose um die Häuser zu ziehen. Was "Season Of The Wolf" ein wenig fehlt, ist der rumpelige Charme, der das Genre (ist es denn eins?) oft auszeichnet. Andererseits: Horror -Rock, -Punk, -Metal und so weiter steckt oft in einem thematischen wie ausdrücklichen Korsett fest, von dem sich Tony Gorilla allerdings nicht einschränken lassen. Da wird oft im Detail über den Tellerrand gespielt und es passiert viel in den Songs wie zum Beispiel in "Killing Time" oder "Sick Of You".

Leider fehlt es an den entscheidenden Stellen manchmal am letzten Quentchen Funkenflug. Die rockigen Stellen klingen manchmal etwas zu glattgebügelt, die Metalanleihen knüppeln nicht so konsequent wie sie könnten, und manchmal fehlt einfach noch die ganz, ganz große Ohrwurmmelodie. Wo man die angekündigten Black Flag-Referenzen hernimmt kommt übrigens nicht wirklich heraus.

Aber bevor die Augenbrauen jetzt nach oben rutschen: das ist Mosern auf SEHR hohem Niveau, da das Debutalbum bereits die Messlatte arg hoch gelegt hat und auch diese Platte wirklich gut ist. Nach hinten raus werden die Nummern sogar noch ein bisschen schmissiger. Da stimmt dann auch die Mischung aus Rock, Punk und Metal mit eingängigen Melodien.
Live sicherlich ein Tanzbodenfeger! (Hab ich noch nicht gesehen bisher, ich schäme mich!)

Die Platte eignet sich also auf jeden Fall um bei misfittiger Stimmung und nach einem Bier den Stiefel ordentlich wippen zu lassen. Anspieltips: "Rats Get Fat" und "Love Me Please"
Chris Crusoe 08/2011
Tony Gorilla
Musikstil: Punk, Rock, Hardcore
Herkunft: Dortmund
Homepage: www.tony-gorilla.de
...mehr Infos
Tony Gorilla - Season of the Wolves

Stil: Punkrock
VÖ: 02.09.2011, CD, LP, Horror Business Records (Link)


Tracklist:
01. Killing Time
02. If I Give In
03. Rats Get Fat
04. Eyes Unclouded By Hate
05. Nothing Changes
06. Day In Day Out
07. Sundown
08. Sick Of You
09. Oblivion
10. Saturday Night
11. Love Me Please
12. Give Me A Reason
13. Fragile

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