Freiburg:
Brief & Siegel
Freiburg? Das sind doch die, die immer mit Turbostaat verglichen werden? Die Band wird Freudensprünge machen, wenn sie diesen Vergleich zum tausendsten Mal liest.
Die Ostwestfalen klingen auf "Brief und Siegel" allerdings deutlich wütender und auch lauter als ihre norddeutschen Vorbilder. Sänger Jonas brüllt sich zuweilen ganz schön durch die insgesamt 10 Songs. Dass melancholische Momente und Melodien natürlich trotzdem noch en masse auf der Platte zu finden sind, sollte jedem der sich mit der Band vorher etwas beschäftigt hat, eh klar sein.
Ich finde, die hinzugekommene Härte steht Freiburg sehr gut. So kommen die teils depri, teils verzweifelten Texte über das Leben an sich besonders gut bei den Hörern an. Und um den Bogen mal wieder zum Beginn dieses Reviews zurückzuspannen...das letzte Turbostaat-Album war auch definitiv etwas lahmarschig. Da ist das hier die deutlich interessantere Option.
Anspieltipp: "Sommer, Roggen und Er"
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