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Pfingst Open Air Essen-Werden im Löwental am 16.05.2005

Pfingst Open Air Essen-Werden am 16.05.2005

Festival für lau, gutes Wetter, was will man mehr! Man darf aber keine Glasflaschen mit reinnehmen, guck ich halt innen Kühlschrank was so da is. Ne Plastikflasche mit komisch-zeux, so Weibergesöff mit Amarettogeschmack dat wurd ma bei mir vergessen. Wird eingesteckt. Und Bier in Glasflaschen für den Weg, muss ja reichen! Allet rinn in die jute Tüte. Moritz kütt auch mit, trinkt aber nix. Inner U-Bahn wird dann auch das erste Bierchen geöffnet, PLÖPP machts und neben mir sachts "Prost" und da is doch tatsächlich die Sylvia ausser Klapse. Was ne Freude. Kann sich sogar noch an meinen Namen erinnern. Na egal, wir weiter nach Essen, da inne vollgestopfte S-Bahn und beim Aussteigen stolpernwa doch glatt über den Maks mit Bierfass und Rantanplan-Poster. Und mein Bier is alle. Eine Flasche geht ja noch bisset reingeht... Mr.Beni Köbisch himself treffenwa dann auch noch, der führt uns dann zu astreinen Pissplätzen am Hang.
Die Band die wo jetz spielen tut soll wohl Richtung Metal gehn. Na trotzdem ma schaun. Caliban heißen die, der Sänger schreit sich die Seele ausm Leib und der Gitarrist (oder Bassist?) heult dazu. Emocore also.
Insgesamt ganz nett, aber nich mein Ding. Dafür mag ich mal anmerken dasset echt unglaublich voll war da. Und dass dies Amaretto-Frauengesöff absolut nicht voll macht und viel zu süß schmeckt. Der lange Moritz haut zwischendurch irgendwie dauernd ab, dafür treff ich Kathrin und ihre Freundinnen die ich nich kenn. Und der Phoney14-Markus drückt mir n beidseitig bedruckten Flyer inne Hand weilse Freitach in Bochum spieln.
Man merkts schon, überall bekannte Gesichter! Shi und Swä tauchen auch auf, Beni taucht dafür irgendwann ab und Maks hab ich seit Ewigkeiten nich gesehn, der is bestimmt noch Plakate kleben. Hat ja nur zwei dabei. So, nächste Band is Slut aus Ingolstadt und das reimt sich. Provokanter Bandname, im Gegensatz zur Musik die hättich mir provokanter gewünscht, so deutscher Alternative
Erinnert in den starken Momenten an Jimmy Eat World, is mir aber insgesamt zuviel Weichspülmusik, auch wenn da mal ab und zu gepost wird. Nich mein Ding, sollen die doch andere Leute toll finden...
Ich krieg noch irgendwie den Bart gerichtet, da hängen plötzlich so drei Teufelshornzacken runter, sieht total evil aus, voll lustich son Bart...
Nächster Act is dann Clueso. Hamwa uns im Vorfeld gefragt wie dat ausgesprochen wird, die richtige Lösung wäre wohl Klühsoo gewesen. Die Musik is so schmachteschmusihiphopsoulzeux, is uns nich aggro genug also versuchen Shi und ich da freestylemäßig die Texte zu erweitern.
Klappt auch super, nur Swä findet das nich lustich. Also schlagenwa vor, sie soll doch Begriffe nennen und wir stricken da nen Reim drumrum. Hat aber auch alles nur mit Votzen, Arschficken und Nutten zu tun. Evtl veröffentlichen wir bald ne Single auf Aggro Berlin. Oder wir gründen Aggro Dortmund/Kamen und damit man uns nich wegen Namensgleichheit verklagt nennenwa das Apropos Kotmund/Samen
Nächster Künstler on stage is auch komplett ohne Aggro, dafür mit viel Soul in da voice und Melodien wie ein Sonnenuntergang. Yeah, Moneybrother! So ziemlich die einzige Band die ich heute sehn wollte, auch auf die Gefahr hin dassich zum Hippie mutier
Gestartet wird gleich mit dem Hit "They're building walls around us" und auch wenns Leute gibt die da irgendwie politische Message hinter vermuten, neene die Texte von Moneybrother handeln natürlich alle von Frauen, Liebe, Emotionen und ähnlichem Kram. Wahrscheinlich schon näher an der Ficken-Thematik von Aggro Berlin dran als so manch anderer Künstler des heutigen Tages. Verflucht war das böse.
Moneybrother is natürlich wat für die ganze Familie, also werden die kleinen Töchterchen von ihren Väterchens auffe Schulter genommen, um selbst großen Fös die Sicht versperren zu können. Wieso machen die das nich bei Caliban?
Wenig sehen kann meistens auch die Swä. Weil halt klein. Freut sich trotzdem und tanzt zu Moneybrother, ganz wie befohlen, "Hey, you wanna dance a little bit?"
Jan B. aus D. is auch da, freut sich auch und haut aber eh gleich wieder ab. You wanna dance a little bit?
So, zurück zur Bühne. Die Sonnenuntergangsmusik nähert sich dem Ende, genauso wie auch der Sonnenuntergang, bleibt aber immernoch die herrlich soulige Stimme von Anders Wendin, Frontmann bei Moneybrother. Voller Kraft und na, ihr wisst schon, Emotionen und so.
Soo, irgendwann dann Rückzug. Swä kauft sich noch nen Moneybrother-Shirt und Markus glotzt wat dat für ne Marke is. Zwischendurch erfreuen wir uns noch an diesem Poster da oben weil dat hat der Maks so scheiße süß befestigt hat dass man fast vermuten könnte er habe dabei an den scheiß süßen Kremer gedacht
Am Bahnhof isset natürlich brechend voll und alles stürmt irgendwann inne Bahn...Elco und Philipp nebst Bottrocker Belegschaft is auch da, ham sogar teilweise Sitzplätze ergattert...Irgendwann könnenwa auch sitzen und machen komische Fotos von Titten, Tüten und aufgeschnittenen Hälsern. Kriegta hier aba nich zu sehn weil hab kein Webspace mehr. Ätsch!
Jo, ab nach Hause, näxten Tach is ja Uni! Für mich jedenfalls, für Moritz nich, hatter aber auch nich nötig, dafür gewinnt der bald beim Kurt Cobain Lookalike-Wettbewerb. Ja. I hate myself and I want to die.

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