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News, Storys, Interviews

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Sonntag, 02.02.2020: Podcasts - eine Übersicht

Nachdem vor geraumer Zeit unsere Übersicht zu aktuellen Webzines ganz gut ankam, gehen wir mal einen Schritt weiter und hören tatsächlich mal zu!
Was Podcasts genau sind, wissen wir eigentlich auch nicht, halten es aber für wichtig, solche Trendbegriffe (das Format ist jedenfalls jünger als die Bierschinken-Seite) direkt aufzugreifen.
Hier nun alles, was wir an Podcasts gerne hören und für relevant genug halten, euch vorzusetzen! Geht oft um Punk, oft um Politik und Gesellschaft, manchmal auch um gar nichts davon. So ist das Leben, Leude.

Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weitere Ergänzungen könnt ihr gerne in die Kommentare packen!
Die Reihenfolge ist natürlich rein willkürlich und sieht nur zufällig alphabetisch aus.

Chris Crusoe: Dieses Rezension ist zwar bereits 2017 erschienen, hat aber nichts an Aktualität eingebüßt. Aktueller Stand: 299 Folgen im freien Podcast bei Apple/iTunes, Spotify etc. sowie 136 exklusive Patreon-Folgen seit Juli 2014:
https://www.bierschinken.net/review/2974-aethervox-ehrenfeld-podcast
Ein Unterschied zu 2017 ist natürlich, dass jetzt deutlich mehr Bildungsbürger wissen, was ein Podcast ist und jeder halbgare C-Promi und Koch-Show-Star sein eigenes Format in die Weiten des Internets bläst.


Alles könnte anders sein.:
https://www.alleskoennteanderssein.de
Fö: Zwei Leute unterhalten sich. In dem Fall sind das Jan Off und Hagi, meistens sind Gäste dabei. Geht viel um Punk, Politik und gesellschaftliche Themen, aber man merkt, dass dabei gesoffen und geraucht wird. Es hagelt Sprüche und nebenbei wird versucht, die Welt besser zu machen. Hör ich ganz gerne. Außerdem mag ich Jan Offs Stimme!
Nat: Manchmal quatscht auch Fred ins Mikro, der original wie Fö klingt.
Toxo: Meiner Meinung nach momentan der beste Podcast, der Punk und linke Politik verbindet, grandios Mist erzählt, aber auch mit Gästen über Perspektiven und die momentane Alltagsituation reden kann, ohne erhobenen moralischen, sondern mit dem Pöbel-Punkrock-Finger. Dadurch, dass die beiden die Folgen mit Gästen mit zeitlichen Abstand nochmal aufgreifen, schaffen sie es, die Gespräche und Themen selbstkritisch zu beleuchten. Top!


kraVal: Mein absoluter Favourite! Christian Möller läuft durch die Gegend mit eigentlich immer interessanten Menschen und unterhält sich mit ihnen. Alle Folgen, die ich bisher gehört habe (und das sind fast alle) sind große klasse (außer die mit Fil, aber das liegt an dem nervigen Fil und nicht an CM). Sehr zu empfehlen ist die Folge mit Frank Spilker, denn der widerspricht CM die ganze Zeit und lässt sich nicht in irgendeine Ecke drängen. Sehr amüsant.


End Hits Records Podcast:
https://ehrpodcast.podigee.io/
kraVal: Der Podcast wird eigens für eine Labeltour gemacht und macht Interviews mit den Bands, die da auftreten werden. Gehostet wird das von Ingo Donot. Ich habe nur die Folge mit Senore Matze Rossi gehört, aber die war echt cool, da ich den Typen überhaupt nicht kannte bisher. Schön zum nebenbei hören und auf jeden Fall leichte Kost.
Fö: Die Folge fand ich auch gut. Aber bin ja auch Matze-Fan. Und von Ingo sowieso, macht sich gut als "Host" und man merkt, dass er gleichzeitig auch "Fan" und "Freund" ist.


Fö: Zwei Leute unterhalten sich. Lux von Egon Forever und Tobi von Krieg und Freitag. Hm, naja, steht und fällt mit den Themen. Manchmal witzig, oft aber auch ziemlich langatmig. Wobei, ich hab's jetzt lange nicht mehr gehört. Am Anfang war echt von Folge zu Folge die Weiterentwicklung spürbar.
Gerdistan: Ich fands anfangs ziemlich gut, inzwischen redet Tobi leider viel zu viel über sein Kind.


FUZECast:
Fö: Podcast vom Fuze Magazin mit immer mal wechselnden Moderator*innen. Gut find ich, dass man den Leuten anmerkt, dass sie Musikfans sind. Wird aber dadurch auch manchmal ziemlich nerdy. Cool fand ich die Folge über Alkaline Trio, wo sich echt zweieinhalb Stunden über diese Band unterhalten wurde.


Halbe Katoffl:
https://halbekatoffl.de
Nat: Der "Host" Frank Joung hat koreanische Eltern und sein Gäste eint, dass sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurden. Die Gesprächsthemen haben viel mit Identität, Akzeptanz und unterschiedlichen Kulturen zu tun. Ich würde die Folge mit Alhassane Baldé, Rennrollstuhlfahrer, empfehlen.


Gerdistan: The Hard Times ist ein US-amerikanischer Satireblog über die Punk- und Hardcoreszene, so ein bisschen der Szenepostillon. Der dazugehörige Podcast ist meistens ganz nett, allerdings werden da auch ganz schlimme Dummprolls (bspw. Harley Flanagan oder Lars Fredriksen) eingeladen und deren dummes Machogeschwätz vollkommen unkritisch abgefeiert, was ein bisschen schade ist.


Hundertachtzig Grad - Geschichten gegen den Hass:
http://www.hundert-achtzig.de
Fö: Hat mir Nat empfohlen und die Empfehlung gebe ich gerne weiter. Ein abgeschlossener Podcast, heißt es gibt diese 7 Folgen und dabei bleibt's. Aber die haben es in sich! Geht um Hass, Diskriminierung, Vorurteile und vor allem dem Umgang damit. Oft hart, oft aber auch rührend und hoffnungsvoll. Wirklich gut und aufwändig gemacht, in jeder Folge geht es um ein bestimmtes Ereignis. Nix zum nebenbei Hören, mich hat das teilweise schon wirklich arg mitgenommen. Nehmt euch da mal Zeit für, lohnt sich.


Fö: Um Punk und Feminismus geht's da! Nicht zu dogmatisch, gute Musikauswahl, gute Interviewpartner*innen. Höre ich mir echt gerne an und wird auch nicht langweilig. Ich würde empfehlen, die Version mit Musik zu hören, die gibt's bei Mixcloud.


kraVal: Einmal die Woche einen kommentierten Hintergrund zu den aktuellen politischen Geschehnissen. Super, absolut empfehlenswert, da es eigentlich immer sehr interessant ist, was die beiden zu sagen haben haben. Manchmal auch Gäste zu besonderen Themen.
Fö: Da höre ich tatsächlich fast jede Folge von. Gute Ergänzung zur Tageszeitung. Die schaffen es wirklich, aktuelle Themen gut recherchiert und verständlich darzulegen.
Nat: Höre ich anstelle einer Tageszeitung.


Libertärer Podcast:
http://aradio.blogsport.de/
Toxo: Der Libertäre Podcast vom Anarchist Radio Berlin erscheint monatlich und beleuchtet aktuelle Themen aus der linken Bewegung, berichtet von weltweiten Kämpfen, stellt Gruppen und Initiativen vor oder gibt auch mal einen historischen Rückblick. Dazu gibt es immer wieder etwas Musik, der inhaltliche Teil steht aber im Vordergrund. Hier geht es nicht um Unterhaltung, sondern um Information, daher wirken manche Beiträge beim Hören etwas trocken, bieten jedoch tiefgehende Einblicke in widerständige Kultur. Sendungen in english und castellano gibt es auch, sie finden sich im Blog auf einer seperaten Rubrik.


Logbuch:Netzpolitik:
https://logbuch-netzpolitik.de/
Nat: Podcast mit Linus Neumann und Tim Pritlove. Die Themen sind immer die aktuellen netzpolitischen Entwicklung, Dauerbrenner sind Themen wie Funklöcher, Gesichtserkennung, Staatstrojaner. Außerdem kommen regelmäßig Gäste, um z.B. über die Entwicklung in Österreich zu reden.
Und man versteht den Podcast auch (meistens) als Nicht-Nerd.


Fö: Zwei Leute unterhalten sich. Über aktuelle Themen und dies & das. Find ich eigentlich ziemlich unterhaltsam! Über den Mehrwert lässt sich streiten und manche Witze verstehe ich nicht, zum Beispiel wenn's um irgendwelche Politiker oder Schauspieler geht die seit 30 Jahren verwest sind. Aber man merkt, dass die beiden vom Fach sind (Journalismus, TV, irgendwie sowas)


Methodisch Inkorrekt:
https://minkorrekt.de/
Toxo: Die "Rockstars der Wissenschaft" senden ca alle 2 Wochen einen bunten Strauß an hörenswerten, interessanten und auch unnützem Wissen in die Podcastlandschaft. Auf ca 4 h erzählen sich "der tätowierte Assi" und "der verkannte Drummer" aus ihrem Alltag u.a. an der Uni Essen-Duisburg, machen ein Experiment zum Nachbasteln, trinken das Bier der Woche, schenken sich absurden Chinaschrott, hören schlimme Musik und erklären und diskutieren nebenher noch 4 Paper aus der Welt der Wissenschaft, soweit sie es selbst verstehen. Dazu wird noch kräftig über alle Arten von Schwurblern, Homöopathie-Glauben und anderen Esoterikgedöns geschimpft und in die Welt der Wunder und Märchen verwiesen. Ein Interview mit Dr Reini Remford findet sich übrigens in der PlasticBomb #95. Für Klugscheisser und Schlaupunks.


verSemmelt: Hör ich als einzigen Podcast regelmäßig. Jeden Montag, 21 Uhr. In der Regel gibts ein Mischmasch aus neuen Veröffentlichungen und Konzerthinweisen für Berlin zu hören. Highlights sind die unregelmäßigen Spezialsendungen (z.B. "unbekannte Punk&NewWave Anthems" oder "I Love Powerpop") oder wenn mal ein Gast da ist. Nolti trifft da ganz gut meinem Musikgeschmack.


kraVal: Hab bisher nur einen gehört und da war's ein Interview. Hat Spaß gemacht, aber ist jetzt auch nicht der totale Ausreißer.
Fö: Ja, sind meistens Interviews. Steht und fällt dann natürlich mit den Interviewpartnern. Kann man sich aber ganz gut anhören. Gut fand ich z.B. die Folgen mit Nico Beer & Music, A Global Mess und Philipp Meinert.


Toxo: Keine Podcastliste ohne Pogoradio! Die wöchentliche Dosis Punkrock mit Anarchie und Bier gab es jeden Mittwoch zwischen 23 und 24 Uhr im Bermudafunk. Später dann auch schon Montags im Stream. Immer schon auf CD als Sendungsammlung und dann im Netz, lange bevor Podcast erfunden wurde. Rüdi Himmelsberger sabbelt ins Mikro und holt dabei einen Haufen Gäste vom Bordstein bis zur Skyline, wo Pogoradio zuletzt über den Dächern von Köln aufgenommen wurde. Am 23.5. (Zufall? Ich glaube nicht !) 2018 erschien die bis heute letzte Folge, danach war Sense. Die Podcatcher suchen vergebens, die Episoden sind von den Servern verbannt. Nur in den Untiefen von Youtube werden die fündig, die sich auf die Spuren von 10 Jahren gelebter Punkdokumentation begeben.
Interessant, witzig, belanglos, für alle was dabei und vorallem immer wieder Musik zum Entdecken. Stimmen aus dem Bierschinkenuniversum munkeln, dass Rüdi mit seiner trockenen Art am Besten mit dem Gast Fö harmoniert, wenn es darum geht, einen Podcast fürs Einschlummern zu finden. Da kann Tobi mit dem Einschlafenpodcast einpacken!


kraVal: Schöner Podcast und Falk und Co. sind manchmal herrlich weird! Manchmal ganz schöne Monologe von Falk aber dennoch gute Stories - spannend ist die Folge mit Tobias von Twisted Chords.
Fö: Die Dialoge von Falk und Raidy kommen oft einfach nicht zum Punkt, weswegen sich das dann ziemlich zieht. Je nach Thema und/oder Interviewpartner aber ganz gut zu hören. Die Folgen zu Inside AfD, Feminismus und Festival der Demokratie würde ich empfehlen.


Fö: Zum Großteil Interviews mit Bands, die während Festivals und Konzerten im Backstageraum entstanden sind. Die Fragen gehen nicht immer allzu tief, dafür ist es oft bierselig.


kraVal: Der Podcast von Jan Müller, seines Zeichen Bassist von Tocotronic. Er läd sich Gäste eine, für die er sich interessiert und löchert sie mit Fragen und ist extrem gut vorbereitet. Die ersten Folgen waren noch etwas rumpelig in der Gesprächsführung und manchmal hat Jan Müller zu viel über sich geredet, aber mittlerweile sind die echt top! Sehr zu empfehlen sind die Folgen mit Marian Gold von Alphaville, Mille von Kreator und Bill Kaulitz von Tokio Hotel - alles drei Bands, mit denen ich kaum Berührungspunkte hatte, aber super spannende Interviews. Mille stellt herrlich viele Gegenfragen.
Nat: Jan Müller nerdet sich ungemein in seine Gäste rein und weiß, in welchem Jahr welche Platte mit welchem Cover erschienen ist und stellt dazu Fragen. Er lässt seine Gäste aber auch reden und abschweifen. Ich werde mit dem Podcast nicht richtig warm, weil es mehr spezifische Fragen zur Musik gibt als zum Drumherum.
Toxo: Ich mag das gerne, wie sehr die Leute sich aus der Interview Situation heraus- und in ein Gespräch hineinbegeben. Vor allem die Sendungen mit Kreator-Mille und Annette Benjamin von Hans-A-Plast sind klare Hörempfehlungen.


Gerdistan: Shout Louder ist ein Webzine von ein paar Leuten aus dem Manchester Punk Festival bzw. Lockjaw Records-Umfeld. Im Podcast interviewt Sarah Williams dann irgendwelche Leute aus der entsprechenden Szene, was für so Nischenmenschen wie mich sehr interessant ist. Außerdem wurden schon so oft Geschichten erzählt, wie sich jemand auf Tour in die Hose scheißt, dass die Umbenennung in "Shart Louder" im Raum stand.


Toxo: Eine weitere Produktion aus dem Hause viertausendhertz. Eigentlich kann sich hier alles mal kreuz und quer angehört werden, von den Elementarfragen, den Mikrodilletanten oder den hier schon erwähnten "durch die Gegend" und Reflektor. Punkrelevanz hat inhaltlich aber vor allem der Systemfehler, der sich selbst wie folgt beschreibt: "Mit dem Podcast „Systemfehler“ geht Christian Conradi dem Defekt auf den Grund. Wie viel Platz haben Fehler, Defekte und Abweichungen in einer Gesellschaft, die in sämtlichen Bereichen nach Perfektion strebt?"Es geht beispielsweise um Müll-Artefakte im Stadtbild, Abfall als Chance wie Containern usw, Technik die versagt, Lebensraum der verschwindet und vorallem immer wieder um "Lost Sounds", die einmal vertraut waren, aber inzwischen verschwunden sind.


kraVal: Die Mini-Podcast-Serie (7 Folgen) beschäftigt sich mit der Transformation des Tubbe-Sängers Henri. Gemacht hat ihn seine beste Freundin, die Journalistin beim BR ist und es entsteht ein sehr informativer, aber auch emotionaler Podcast über Henris Weg zu seiner jetzigen Identität. Unglaublich spannend und berührend und für mich war das ein Augenöffner, was Trans-Menschen durchzumachen haben. Sehr empfehlenswert!


Fö: Mit Damian Abraham von Fucked Up und wechselnden Gesprächspartnern. Eigentlich sehr gut gemacht und spannende Gespräche, aber mir persönlich fällt es einfach schwer, längeren Gesprächen auf englisch zu lauschen. Sorry ;-)
Gerdistan: Habe ich ne Weile angehört, jedenfalls wenn die Gäste spannend waren, aber der Moderator findet sich selbst ein Stück weit zu geil. Teilweise aber wirklich interessante Folgen.


Fö: Gespräche mit Bands und Personen aus dem Uncle-M-Umfeld, was sonst? Hab bisher nur die erste Folge gehört, mit Uncle-M-Tausendsassa Alex (wie ist eigentlich seine Berufsbezeichnung? Nephew A?). Da ging's halt um Musik und wie man sich zwischen diesem ganzen Business-Kram seine Liebe zur Musik bewahrt. Hat seine besten Momente, wenn die beiden ein wenig aus der klassischen Interview-Situation heraus kommen und sich ein echter Dialog entwickelt. Ansonsten hat mich das nicht weit genug an der Stange gehalten, um mir noch weitere Folgen anzuhören.


kraVal: Ein Angebot des BR und sehr gut gemacht. Machen prima Features (u.a. zum Homopunk-Buch) aber auch sehr viele kritisch-reflektierte Berichte zu Rassismus und Feminismus. Themenbezogen sehr zu empfehlen!


Soweit unsere Übersicht! Ganz schön viel Stoff, oder?
Und was hört ihr so? [...hier geht's weiter]
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7 Kommentare

Schon wieder ein Jahr geschafft! Auch im 19. Jahr des Bierschinken-Bestehens ist viel passiert. 239 Berichte wurden geschrieben und 289 Rezensionen verfasst von insgesamt, man höre und staune, ganzen 72 Autor*innen! Das ist doch stark! Wer sich berufen fühlt, ebenfalls ein kleines Licht unter 72 anderen zu sein, möge sich gerne melden.
Und was wurde so gelesen? Die interessantesten Festivalberichte waren Angst macht keinen Lärm, Riez Open Air und Ruhrpott Rodeo. Bei den Einzelkonzerten schnitten Die Ärzte in Prag, Pascow Releaseparty in Neunkirchen und Snarg/Alles.Scheisze/HC Baxxter in Schwerte am besten ab. Die meistgelesenen Plattenrezis waren über Pascow, Deutsche Laichen und Swain. Und bei den Storys waren der Jahresrückblick 2018, die Webzine-Übersicht und das DLDGG-Interview eure Favoriten. Und was uns so gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

Aber zunächst mal hier noch der Hinweis auf unsere zum Jahresrückblick 2019 passenden Playlisten auf Youtube und Spotify. Guter Soundtrack zum Lesen!

Nun aber unsere Meinungen:

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1 Kommentar

Wie einige unserer LeserInnen vielleicht wissen, habe ich einen nicht unwesentlichen Teil meiner Kindheit auf den Kapverdischen Inseln verbracht. Ein kleines Insel-Archipel aus 15 Inseln, 9 davon bewohnt, im Atlantischen Ozean vor der Westafrikanischen Küste. Mittlerweile auch ein recht beliebtes Urlaubsziel, aber ebenso wie damals liegt auch heute noch unter der Oberfläche Einiges im Argen, und darum soll es heute gehen.
Natürlich horche ich immer noch auf, wenn das Thema auf die Kapverden fällt, und war dementsprechend sehr interessiert, als ich erfuhr, dass die liebe Caro (kennen einige von euch vielleicht als Schlagzeugerin von Bands wie Delikat, DivaKollektiv, The Photsans, Protokumpel oder ganz frisch: The Love Rockets, aber auch als Zahnärztin der gesamten hiesigen Punkrockprominenz) sich zu einem Einsatz mit "Zahnärzte ohne Grenzen" auf die Kapverden begeben hat. Und was liegt da näher, als unser kleines Gespräch gleich direkt in Interviewform zu veröffentlichen. Also, fangen wir an!

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Donnerstag, 21.11.2019: Songpremiere: Capital Youth


Zeit für neue Musik! Wir dürfen euch mal wieder ganz exklusiv eine Songpremiere vor den Latz knallen - oder gleich zwei, wie man's nimmt! Capital Youth ist eine junge Punkband aus Genf, die eine ziemlich gekonnte Mischung aus Punkrock, Garage und Powerpop spielen. Macht direkt Spaß und gibt einem dieses schöne Zucken in den Beinen.
Die beiden Stücke "Farewell" und "Rebel" erscheinen auf der Single-EP "Mixtape Vol.2", die in Kürze auf Roosevelt Records erscheint.
Bald geht's auf Tour (Daten unten) mit den großartigen Not Scientists, was auch wie die Faust aufs Auge passt. Unbedingt auschecken!
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Dienstag, 19.11.2019: Spende ans Gast-Haus


Am 26.10. hatten wir ja eine kleine und feine Redaktionsgala im Herzen Dortmunds, bei der erstmals fast alle Leute zusammen kamen, die in der letzten Zeit so für Bierschinken geschrieben und gewerkelt haben. Mit 55 Bierschinken-Schreiberlingen plus wenigen ausgewählten Gästen gab es eine schöne und ausschweifende Feier, über die schon an anderer Stelle geschrieben wurde (hier ein Bericht von der Anreise, hier schreibt Rilbfhpa über uns und hier berichtet die Band Pascow selbst). Von der ursprünglichen Idee, das Ganze schön protzig auf nem Schiff stattfinden zu lassen, sind wir letztendlich abgewichen und in den Rekorder gegangen, nicht zuletzt weil wir uns dachten, dass man die nicht geringe Miete für so ein Schiff doch auch in irgendwas Gutes stecken kann. Und so wurden alle BesucherInnen der Veranstaltung angehalten, einen freien Betrag ihrer Wahl zu spenden, zusätzlich gab es eine Soli-Tombola, Soli-Schnaps und Soli-Merch, was schlussendlich zu ganzen 1001,- Euro summiert werden konnte.
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Leider haben wir es schon wieder nicht geschafft, das FZW aufzufuttern. Aber ist nicht so schlimm, denn sonst könnte das Konzert von Muff Potter am 26.11. ebendort nicht statt finden!
Erleichtert dürfen wir deswegen 2x2 Karten für dieses schöne Konzert verlosen. Juhu!
Damit's spannend bleibt, gibt es auch eine Gewinnspiel-Aufgabe: Verlost wird unter allen, die uns eine Mahlzeit nennen können, die ihr nach einem Muff-Potter-Song benennen würdet.
Also: Welches Gericht schmeckt wie ein Muff-Potter-Song?

PS: Teilnehmen könnt ihr übers Kontakt-Formular, über die Kommentar-Spalte, bei Facebook oder sonstwo, wo ihr meint, dass uns die Nachricht erreicht. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 07.11.2019
Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinner wurden informiert!

PPS: Support bei dem Konzert machen übrigens Jolly Goods, die einen Song über Pommes essen haben. Stark! [...hier geht's weiter]
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Samstag, 19.10.2019: Grade 2 im Interview!


Nach dem Review des dritten und neuen Albums "Graveyard Island" habe ich der Band noch ein paar Fragen zukommen lassen, die sie mir bereitwillig beantwortet haben und dessen Resultat ihr hier nun lesen könnt. Wer das Review gelesen hat, dem wurden sie ja schon etwas vorgestellt, bei allen die es nicht getan haben, kann sich die Band dann ja jetzt auch direkt selbst vorstellen:
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Mehr zu: Interview Grade 2
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Uns erreichte eine zu Tränen rührende Geschichte eines verschmähten Genies, die Einblicke gibt in ein rücksichtsloses Musikbusiness. Immer noch geschockt von dieser Tragödie (und dem daraus resultierenden Liedes) möchten wir nun den Künstler* selbst zu Wort kommen lassen, bevor ihr euch das Video selbst anschauen könnt:
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Sonntag, 01.09.2019: CJ Ramone im Interview!


CJ Ramone stieg 1989 bei den Ramones als Bassspieler ein und ersetzte DeeDee, welcher die Band freiwillig, aufgrund der Strapazen und Anspannungen in der Band, verließ. Mit DeeDee verband ihn eine enge Freundschaft bis zu dessen Tode. CJ haucht mit seiner jugendlichen Energie der Band neues Leben ein und sorgte dafür, dass die Band noch bis 1996 weiter spielte und lieferte dadurch einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Ramones heute unvergessen sind und posthum als einer der größten Punkbands aller Zeiten verehrt werden. Nach dem Ende der Ramones tat er sich mit dem Erbe, Streitereien und der Punkrockszene zunächst schwer. 2002 erschien sein erstes Soloalbum als CJ Ramone und erfreut sich dank harter Arbeit wieder neuerwachter Popularität und Beliebtheit. Schlossi und Schuldenberg hatten die freudige Ehre, CJ Ramone im Rahmen seiner 2019er Tour zu seinem aktuellen Album „The Holy Spell“ vor seinem Konzert im Helios 37 am 26.07.19 zu interviewen.

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Ich war 14 Jahre alt, als ich dem Etikettenschwindel aufsaß und mir in einem namenhaften Elektrofachgeschäft die CD „Wasser marsch!“ von Superpunk besorgte. Auf der Fahrt nach Hause lief sie im Discman und ich war richtig angepisst. Das soll Punk sein? Wo sind die galoppierenden 150 bpm Drums und die Distortion-Gitarren? Was sollen diese Keyboards, dieses resignierte Genöle und die dudeligen Bassläufe? Und warum erinnert mich das alles an die Titelmusik meiner Bibi&Tina-Kassetten???
Aber diese geistige Umnachtung währte nicht lange und alsbald verfiel ich der wunderbaren Musik der Hamburger Mods. Ich saugte jede Zeile, jede Note in mich auf. Wenn ichs mir gut gingen ließ hörte ich Superpunk, wenn ich zu Tode betrübt war brauchte ich nichts außer Superpunk. Naja und halt Alkohol.
Dann 2012, die Geburtsstunde der Nachfolgeband DIE LIGA DER GEWÖHNLICHEN GENTLEMEN. Superpunk hatte sich erschöpft. Die letzten Platten wirkten irgendwie glattgebügelt und nicht mehr ganz so bissfest. Geht da noch was? Da geht Einiges!
Sänger, Gitarrist und Songwriter Carsten Friedrichs blieb seinem Unique Selling Point zu unser aller Glück treu, so das die Liga nahtlos an den alten gewöhnlichen Sound anknüpfen konnte. Oh, dieser Sound...!
Nun sind schon wieder einige Osterfeste über die Wupper gegangen und die Liga, aka die viertbeste Band Hamburgs, veröffentlicht im August tatsächlich schon ihr fünftes Album, welches auf den schmissigen Titel „Fuck Dance, Let’s Art“ hört.
Raucht Carsten E-Zigarette? Hat er Speed bei Eis-Gerd auf der Toilette genommen?
Fragen über Fragen.
Ich sattel kurzerhand das Rennpferd und mache mich auf nach Hamburg, um bei Carsten Friedrichs einfach mal persönlich vorstellig zu werden.

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