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Pappalapapp Festival mit Body 22, Dew, Mouth, Heartbreak Motel am 04.11.2006 im Kultopia Hagen

Pappalapapp Festival am 02.11.06 in Hagen

Diverse Optionen stehen heute an, aber was absolut verlockendes nich, am ehesten noch son paar Bands in Hagen, davon kenn ich außer Heartbreak Motel keine einzige. Aber Robins Band "Dew" is dabei, noch nie gesehn und muss man sich ja mal anschauen. Also gehts irgendwann mit Katja los zur hässlichsten Stadt des Umkreises: Hagen. Oh graus!
Die ersten paar Bands ham schon gespielt, nämlich Sam und Backyard 20. Als nächstes spielen Body 22. Ich sach ja, die Bands kennt alle kein Arsch. Die meisten Leute halten sich anscheinend draußen, am Cocktailstand oder anner Bar auf, notfalls auch im Flur, vor der Bühne tummeln sich nur ein paar Betrunkene. Und wir.
Die Musik von Body 22 kann man vielleicht am Ehesten als Metal bezeichnen. Rammstein treffen auf Manowar treffen auf äähh Depeche Mode. Muss am sporadisch eingesetzten Keyboard liegen. Dazu noch ne ordentliche Portion Glamrock, zumindest will uns das wohl Shirt und Hose vom Basser sagen
Der Gesang geht in ziemlich hohe Sphären, Powermetal lässt grüßen, recht anstrengend auf Dauer. Musikalisch gibts nix auszusetzen, alles sehr solide, nur nich ganz mein Cup of Tea.
Bühne frei für die nächste Band: Dew, die Band von Robin, dem Freund von Katja. Und schon wieder ne Band mit Keyboard, diesmal darf das der Sänger bedienen, wenn er nich grade auffer Bühne rumspringt. Als Vergleich nenne ich mal direkt Muse, fehlt nur noch das Gewitter. Pathetische Rocksongs mit vielen weiblichen Fans.
Texte in englisch aber wat deutsches war auch dabei, etwas befremdlich bei der Musik...Der Gesang wie er halt sein muss, hohe und langgezogene Töne. So Gänsehautgesang, mir fällt wirklich kein anderer Vergleich als Muse ein. Und gegen Muse habbich ja nix, dann darf ich auch nix gegen Dew haben. Dew ham sogar deutlich mehr Druck dahinter, gefällt
Von hinten gibt Robin den Druck, treibendes Schlagzeug und freier Oberkörper, yeah
Bühnenpräsenz is auch okay, der Gitarrist könnte sich etwas mehr bewegen, das macht er wett durch die gigantische Auswahl an Fußschaltern vor ihm. Hmm, wo tret ich denn jetz mal drauf...
Insgesamt guter Auftritt, etwas kurz (geschätzte halbe Stunde), aber das muss man bei der Masse an Bands heute wohl entschuldigen. Für alle Fans von Muse und Placebo, also wieder nich mein Cup of Tea. Erstmal Bier holen. Irgendwelche Leute filmen hier und machen Interviews, über meine eigene Band kann ich aber nix erzählen.
Die nächste Band müsste dann Mouth sein, sind aber irgendwie nur zwei Typen, ein Schlagzeuger und ein Freak der wahlweise mal Bass, mal Keyboard und mal Gitarre spielt und dazu sphärischen Gesang erschallen lässt. Sie werden als Peng oder Päng oder wie auch immer sie sich schreiben wollen angekündigt, weil der Rest von Mouth wohl nich kann. Oha
Und wieder nicht mein Cup of Tea. Irgendwie sehr experimental und psychedelisch, zum Träumen und Drogen nehmen. Aber weil das nur zwei Typen sind, die diese Wucht an Sound kreieren, verdienen die durchaus meinen Respekt. Mal was anderes
Plötzlich läuft mir Holdy über den Weg. Ker, wat macht der denn hier! Die Band von seinem Zivikollegen hat wohl gespielt, eine der Bands die wir verpasst haben. Holdy schleppt mich mit zum Cocktailstand, Rieke ist da und [hier Name einsetzen], Zivikollege von Holdy. Gespräche über Gott, Welt und Fö.
Die "Hauptband" heute is dann irgendwann auch an der Reihe, Heartbreak Motel aus Recklinghausen. Endlich mal ne Band ohne Keyboard und sphärischen Gesang, sondern direkter Rocknroll-Punkrock, Gaspedal runter und direkt nach vorne
Die Bandmitglieder sind alle damit beschäftigt, quer über die Bühne zu rennen und zu springen, zwischendurch laufense auch mal durchs Publikum und springen dann auffer Bühne weiter rum. Optisch absolut sehenswert, irgendwo zwischen Hives und T(I)NC, musikalisch auch absolut die Schwedenrock-Ecke, es fehlen nur die Reißer und Knaller, bis auf die rasante Stageperformance bleibt nix hängen
Den ganzen Abend über hab ich das Problem, anständige Fotos zu machen. Wegen dieser verfickten Nebelmaschine, die einen absolut die Sicht raubt und fotografieren mit Blitz nahezu unmöglich macht. Und ohne Blitz geht genausowenig, die bewegen sich ja einfach zu schnell. Nagut, hier mal ohne Blitz, da hab ich ne kleine Pause abgewartet, in der die Band so dasteht als würdese grad spielen, wow.
Gen Ende springt der Sänger öfter mal ins Publikum und sucht die Nähe, stülpt sich ne Plastiktüte übern Kopp und rennt hin und her. Besonders die Nähe zu jungen Damen wird gesucht. Erinnert weniger an ne anständige Rocknroll-Show, mehr an Zirkusclowns auf Dreirädern. Immerhin schaffen sies, das Publikum etwas weiter näher an die Bühne zu bringen. Netter Auftritt, etwas übertrieben und arrogant, aber das muss wohl so sein. Rocknroll und so.
Spielzeit auch nicht allzu lange, können bestimmt nich mehr. Wir bleiben auch nich mehr lange, Rieke und ich teilen uns nen Cocktail für den Rückweg, den Holdy uns wegsäuft. Wasn Penner, noch nie was von Longdrink gehört, pf. Joah, weiter zur Bahn, weiter nach Dortmund, weiter zum Nachtexpress. Kennt man ja, tausendfach erlebt. Gute Nacht

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Weitere Infos zu den Bands: Body22, Dew, Mouth, Heartbreak Motel
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