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Area4 2007 mit Soulfly, Eagles Of Death Metal, NoFX, Turbostaat, Muff Potter, Juliette & The Licks, The Hives, Billy Talent, The Draft, Mando Diao, Tool,... vom 24.-26.08.2007 in Lüdinghausen

Area4 Festival vom 24.-26.08.07 in Lüdinghausen

Die Festival-Saison neigt sich dem Ende entgegen - aber dort am Horizont, da leuchtet noch was, das Area4-Festival will das Ruhrgebiet festivaltechnisch beleben und zieht deswegen ins nach Lüdinghausen. Münsterland quasi. Aber das kann man den Veranstaltern sicherlich verzeihen, bei dem geilen Line-Up. Endlich mal ein anständiges rock-lastiges Festival! Nagut, (+44) mussten absagen. Genauso wie diverse Leute, die so mitkommen wollten. Helena und ich fahren trotzdem Freitach früh los. Dass ich meine Karte kurz vorher gewonnen hab, verleitet mich zu der Vermutung, dass wohl so wenig Tickets verkauft wurden, dass der Veranstalter die einfach so raushaut.
Wat soll man sagen, is echt leer hier. Und viele Leute mit gewonnenen Tickets. Irgendwie schade aber andererseits - so wird's gemütlicher! Aufm Parkplatz läuft mir noch kurz Martin vonner Uni entgegen und wir entschließen, unsere Trupps zusammenzuschließen. Tjoah und nu? Zeltplatz is recht klein, wir finden ne adäquate Area (höhö), also Grill und Pavillon aufbauen und Bier trinken. Wir Profis.
Erste Betrunkene wanken auch schon rum, die bereits seit gestern da sind. Zum Beispiel dieser junge Herr mit dem Hut. Der hat angeblich gestern abend sein Bändchen verloren und läuft jetzt rum, um Geld für ein Neues zu sammeln. Die Hälfte hatter sogar schon zusammen!
Unser Platz bleibt nicht lange leer, diverse Zelte gesellen sich zu uns. Unsere direkten Nachbarn, drei charmante Weintrinker, werden sofort integriert, nett wie wir sind. Ganz im Gegensatz zu den Pennern, die ihr Riesenzelt fast unter unser Pavillon und vor den Eingang von Baukau stellen, kein Wort mit uns wechseln und auch sonst nich grade Frohnaturen zu sein scheinen. naja...
Egal, wird mal Zeit ein paar Bands zu gucken! Die Datsuns aufgrund von Grillen verpasst, auf die Donots mit voller Absicht verzichtet - aber zur nächsten Band gehn wir dann alle hin! Soulfly, die Band vom alten Sepultura-Frontmann Max Cavalera, zeigt uns heute ihre Vorstellung von Metal
Und die gefällt dem Publikum! Treibende Riffs, tiefe Bässe und brachialer Gesang sorgen für ausgelassene Stimmung. Is sogar schon richtig voll vor der Bühne und anscheinend auch viele Soulfly-Fans anwesend, bei dem Sepultura-Cover "Roots Bloody Roots" recht zu Beginn ist schon kein Halten mehr
...und anscheinend kann man auf nem Festival nicht nur sein Bändchen, sondern auch die Schuhe verlieren...aber das stört hartgesottene Leute nicht weiter
Versierte Musiker hier auf der Bühne. Da wird auch mal der 12-Saiter rausgeholt. Zum großen Abschluss "Eye for an Eye" durften die drei Mannen an der Front noch ein wenig gemeinsam trommeln, kam auch gut an
A propos ankommen. Bob is inzwischen auch angekommen. Mit ganz viel Gepäck, das er alles auf einmal tragen kann. Wow.
Wieder am Pavillon. Löblich bei diesem Festival: Man ist in wenigen Minuten vom Auto am Zelt und in noch weniger Minuten vom Zelt anner Bühne, ohne lästiges Rumgerenne und Angestehe. Und man kann vom Zelt aus die Bühne sehen und hören! Das kleine Gelände hängt wahrscheinlich auch mit der Besucherzahl zusammen, mal sehn was sich die nächsten Jahre so ergibt...angeblich warn so ca. 8000 Leute da
Soll mir recht sein, ich mag kleine Festivals! So steh ich dann auch locker zur nächsten Band bereits wieder vor der Bühne - The (international) Noise Conspiracy macht nen kleinen Gastbesuch, das erfreut mich sehr - auch wennse verdammt links sind, die alten Kommis
Die Show absolut mitreißend, da wird gesprungen und gehopst, gepost und geschrien, Wahnsinn! Garage-Indie-Punk mit Orgel aus Schweden wie er geiler nicht sein kann. Und mit Dennis Lyxzén, ehemals bei Refused tätig, auch ne ziemliche Galionsfigur ganz vorne
  Und da es ja ziemlich kommunistisch is, alles miteinander zu teilen, teile ich heute mit euch einen kleinen Eindruck vom Auftritt: Das Stück "Armed Love", live und in Farbe, hier auf Video gebannt. Einfach draufklicken
Neue Stücke gabs auch zu hören, ne neue Platte is wohl bald am Start (erstmal tourt Dennis aber noch mit der Lost Patrol Band) - recht vielversprechende neue Lieder, der Stil bleibt erhalten. An Liedtiteln is mir lediglich "Hiroshima Mon Amour" im Gedächtnis geblieben. Nunja, mal schauen was da kommt
Der Sänger lässt es sich auch nicht nehmen, mal durch den Fotograben und zum Publikum zu marschieren, schüttelt Hände, küsst verdutzten Mädels auf den Mund und packt sich auch mal in die Hose. Tja, jedem das seine. Oder er klettert auch mal auf das Publikum drauf, steht auf den Händen rum und lässt sich abfeiern
Nu reichts aber auch an Fotos von denen, gibt ja schließlich noch genug anderes zu berichten! Also, starker Auftritt der rotschwarzen Revoluzzer, immer schön die Faust in den Himmel! Für die Arbeiterklasse und so
Hier kriegt man ja echt keine Pause von den ganzen Top-Bands - die Eagles Of Death Metal bereichern uns als Nächstes - und die Umbaupause reichte für 1-2 Bier am Zelt. Endlich seh ich die mal, bis jetzt hab ich die auf jedem Festival verpasst, da war das Bier wichtiger. Da sieht man mal, was kürzere Wege zur Bühne so ausrichten können
Die restliche Truppe (hier Martin, Ketteler und Wesi) is auch begeistert. Zu recht.
Die Eagles Of Death Metal, der Name is ja schon Programm. Stonerzeux mit der herrlichen Eunuchenstimme von Jesse Hughes (Der Typ mit dem Pornobalken) und grandiosen Songs, die nur der Rock'n'Roll schreiben kann
Die Band wär natürlich nichts ohne den charismatischen Frontmann, so sexy kann nur einer sein. Der eigentliche Star, Josh Homme von den Queens Of The Stone Age, bleibt angenehm zurückhaltend hinterm Schlagzeug. Die Show gehört dem Devil!
Zurück am Zelt angelangt, kriegen wir wenig später ne Durchsage von der Bühne mit (daran merkt man mal, wie gut man den Bühnensound bei uns hört): Der Sänger von Silverchair is noch in Paris, hat ne Lebensmittelvergiftung und kommt nicht. Das stört aber kaum einen, im Gegenteil, es kommen sogar Jubelschreie aus den Zelten, als verkündet wird, dass stattdessen NoFX früher und länger spielen - yeah, nix wie hin!
Und NoFX liefern mal wieder ne Show ab, die mit allen Wassern gewaschen ist. Unglaublich, wie ne Band so lange dabei sein kann und trotzdem noch so viel Stuss auf der Bühne labert. So bezeichnen sie sich heute als die International Noise Conspiracy, weil El Hefe auf der Bühne Rad schlagen kann
"Hi, my name is Fat Mike and I am an alcoholic" - "Hi Mike!". Ein schickes Set mit alten und neuen Dingen stellt die Fanherzen zufrieden, die ganzen albernen Ansagen wiederzugeben krieg ich jetzt nicht mehr hin - und das würd sowieso den Rahmen sprengen. Mich springt dafür Spü an, die is endlich aufgetaucht und freut sich, jetzt Silverchair sehen zu können
Nunja, ob's wirklich ein längeres Set war als vorgesehen weiß ich jetzt auch nicht mehr, das abschließende "Theme from a Nofx album" mit der üblichen Länge, bis Eric irgendwann alleine auf der Bühne steht und runtergeprügelt wird. Höhö.
Danach checken wir noch ein wenig den Discohangar aus. Naja, gewöhnliche Musik für betrunkene Punkrocker, dazu jede Menge Nebel und Bier für 2.40. Geh ich lieber noch ne Runde zu Härp und seinen Wittener Asseln
Der nächste Morgen wird mit nem frischen Bier eröffnet - bevor aber der Grill angeschmissen wird, gucken wir uns erstmal ne Band an, so zum wachwerden. Hab ja echt lang gepennt heute...
12 Uhr isses nämlich schon und Turbostaat spielen. Ziemliche Frechheit. Wie kann so ne arschgeile Band wie Turbostaat schon um 12 Uhr spielen und dann auch nur für 25 Minuten? Alibi-Auftritt sag ich nur! Dafür dann Umbaupausen die ne halbe Stunde dauern, schönen Dank...etwas entschädigt dann aber das rosa Shirt vom Bassisten, wow
Yeah, endlich wieder Turbostaat gucken! Die Band scheint schon einigermaßen wach zu sein, ich bin es noch nicht so ganz, im Publikum is auch noch nich viel los...egal, gibt n paar Hits und größtenteils neue Sachen vom neuen Album "Vormann Leiss" - zumindest bei "Harm Rochel" wird das Publikum etwas wach
Danach schauen wir uns ein wenig die Stände an, die es so gibt. Emo-Stände und Hippie-Stände wechseln sich ab. Spannend. Itchy Poopzkid schauen wir uns dann auch noch kurz an, ein halbes Lied muss aber reichen. Belangloser Skatepunk für MTV-Gucker
Die nächste Band kommt schon wieder aus Deutschland, sogar einigermaßen ausm Umkreis: Muff Potter aus Rheine, ich hätt ja gedacht dasses zumindest bei denen etwas voller wird - nunja, sagen wir, "etwas" wurde es das auch. Recht guter Auftritt, lebhafter als den den ich zuletzt sehen durfte. Und das Publikum feiert auch schon ganz gut
Nagel erzählt auch noch ein wenig von Gott und der Welt, zum Beispiel dass die einzige Verbindung, die Muff Potter zu Lüdinghausen haben, die ist, dass Bramis Vater mal für einen Lüdinghausener Autor lektoriert hat, der religiöse Kinderbücher geschrieben hat. Interessant
Sehr interessant auch: Ein Mädel ausser ersten Reihe wirft son Stück Papier nach vorne. Kommt der Security und sacht, das gehört aber in den Mülleimer. Und sie, ganz verlegen, zeigt ihm, dass da ne Telefonnummer draufsteht. Putzig.
Fast so putzig wie das Pärchen hier, die vermutlich beide dasselbe Rückentattoo haben...
Und wo wir grad bei Tattoos sind - Spü hat auch ein paar billige (gratis-) Tattoos am Emo-Stand bekommen. Was liegt da näher, als sich mit den netten Emos von gegenüber für ein Foto ablichten zu lassen. Viel zu nette Emos, der eine lächelt sogar. Hat vielleicht grad seine Rasierklinge gefunden.
Dafür dürfen die Emos dann auch beim folgenden Flunkyball-Turnier zuschauen. Als Nichtsportler setz ich mich einfach dazu und jubel ein wenig, damit die Mannschaften motivierter sind
Auch an anderen Stellen des Campingplatzes wird gespielt, voll der Volkssport dieses Flunkyball. Und hier sieht man mal, wie langweilig der Security ist - die spielen sogar mit...
Wieder ein wenig zur Bühne, The 69 Eyes gucken. Naja, so Gothrockposerzeux, die zufälligerweise auch noch alle n böses Symbol aufm Rücken haben, das mich an HIM erinnert. Puh. Aber wir warten eh nur auf den einen Hit "Brandon Lee", der wird sogar gespielt...ziemlich am Schluss...immerhin treffen wir noch auf Nils und Anne, die nehmen wir erstmal mit
Um dann auch gleich wiederzukommen - artet ja fast schon in Stress aus hier...lohnt sich aber, Juliette And The Licks spielen als Nächstes, und die hams in sich. Kennt eh nur jeder, weil da die Juliette Lewis singt, die sonst in recht coolen Filmen mitspielt und hier die absolute Rocksau mimt - in Latexhose und mit Bewegungen, als hätte sie zehnmal mehr Muskeln als jeder andere Mensch
Ziemlich beachtlich: Die Show gucken sich auch viele Frauen an, was mal wieder alle Vorurteile in den Wind schlägt. Denn bei dieser Band geht es wirklich nur um die Frontfrau. Dreht sich, windet sich, flirtet mit dem Publikum, flirtet mit sich selbst - alles drin. Und begafft aus tausend Augen
Die Musik kann sich - zumindest live - auch gut hören lassen, und so is die Menge auch gut am Tanzen zu Songs wie das 80er-Jahre-Cover "Hot Stuff" oder ihr kleiner Hit "Speaking My Language Baby" - doch wirklich, die Leute die von dieser Band - beziehungsweise von Juliette - oder ihren Nippeln - schwärmen, übertreiben nicht
Zum Übertreiben sind eher die Hives da. Die können das schließlich und zelebrieren es seit Jahren! Wie immer großartige Selbstabfeierei, da bleibt kein Bein still und kein Auge trocken. What's the name of the band?
Applaudieren, Explodieren! Paar neue Songs gibts auch zu hören, wie die baldige Single "Tick Tick Boom". Super Stimmung im Publikum, großartige Show, die Hives halt. Yeah!
Beim Soundcheck merkt man dann schon, wer danach kommt - Billy Talent nämlich. Kreischstimme deluxe. Live reißen die mich auch nich mehr vom Hocker, irgendwie reicht das wenn man die einmal gesehen hat
Naja, gute Show trotzdem, und dass die Band eine Vielzahl an Hits vorzuweisen hat braucht man nicht mehr betonen. Musik, die kleine Mädchen für Rock begeistert
Danach wird uppgemaacht. Der Jägermeister muss schließlich geleert werden. Und in den Discohangar zieht es uns auch mal wieder, mit dem richtigen Pegel lässt sich da gut rumalbern
...um dann am nächsten Morgen wieder früh rauszukommen. Boozed sollten heute eigentlich als erstes spielen, mussten aber absagen. Also bleibt noch ein wenig Zeit, bis wir uns schließlich um 12:50 The Draft anschauen. Undankbare Zeit für so eine Band! Neben T(I)NC wohl der Hauptgrund für mich, dass ich auf diesem Festival bin
Und was man auch mal betonen muss: Es spielen tatsächlich nur Bands auf dem Festival, zu denen ich schon ne vorgefertigte Meinung hab. Die hab ich zu The Draft auch, obwohl ich die noch nie gesehen hab - muss sich schleunigst ändern! Die Nachfolgeband (3/4) von Hot Water Music führt den stimmgewaltigen Holzfällerpunkrock weiter, großes Tennis und große Stimme
Okay, mit grad mal einem Album und einer EP kann man noch nicht viel machen, hätten trotzdem länger spielen können...besonders der bärtige Gitarrist kann einiges.
Kleines Grüppchenfoto mit Kai, Bob und Spü. Ich ertapp mich immer wieder dabei, wie ich zuviel die Bands fotografiere, so auch in diesem Bericht mal wieder...aber gab einfach so viel zu sehen...
Tja, soviel zu The Draft. Mir hats gefallen, trotz der frühen Stunde. Und obwohl der Sänger Becks's Gold getrunken hat...Amis halt
Am Zelt sind unsere beiden Nachbarn mit Gitarre und Impro-Schlagzeug beschäftigt. Nette Leutchens. Ich nenne sie mal Tobi, Timo und Thilo, obwohl sie nur zu zweit sind. Namen sind ja eh nur Schall und Rauch
Und wieder kurz ne Band angucken - Jingo De Lunch! Naja, so Alternative-Rock-Zeux, hab mir was besseres drunter vorgestellt wo das doch so ne Kultband is...hm, Frauengesang halt. Und die Sängerin muss auch die Ansagen auf englisch machen, während Gitarrist Tom Schwoll lieber auf deutsch schwollt. Wie gut das Catering ist zum Beispiel
Im Publikum treffen wir dann noch auf Bruce Willis
Die nächsten Bands Madsen und Sparta kriegen wir dann nur vom Zeltplatz mit. Bei Madsen sehr amüsant, wie jede Ansage des Sängers von beleidigenden Rufen aus jedem zweiten Zelt kommentiert wird. Nach Sparta dann ...and you will know us by the trail of dead. Prog-Indie-Zeux mit zwei Schlagzeugen und zwei Keyboards - und mal wieder ne 12-saitige Gitarre
Die Band finden wir aber eher langweilig, find ich auf Platte besser...also gemütlich auf den Rasen setzen. Eigentlich warten wir nur darauf, dass die Band am Ende der Show ihr komplettes Equipment zerstört, wie sie es gerüchteweise des Öfteren mal machen - passiert aber nicht, schade
Und damit wären wir auch schon im Bereich der Headliner des Sonntages angelangt - zunächst einmal Mando Diao, die Jungspunde aus Schweden mit ihrem Garagen-Indie-Rock.
Demonstrativ fotografiere ich lieber Schuhe als Mando Diao
Nagut, n paar Fotos kann man ja mal von der Band machen - also, sind die Hives mit ihrer Selbstabfeierei noch ziemlich lustig, klingt das hier einfach nur nach großkotziger Arroganz
Nette Show, den kleinen Mädels gefällts, ich bin da etwas zwiegespalten...aber anschauen sollte man sich die schon mal, wenn die zufällig auf nem Festival sind
Und was macht man so danach? Bier trinken, Schnaps trinken, Katha mit Klopapier einwickeln. Nicht unbedingt in der Reihenfolge, aber so ungefähr lagen die weiteren Prioritäten
Zu Tool ging es dann wieder nach vorne, die Hauptband des Abends sollte man sich ja schließlich auch mal anschauen. Progressive-Metal der sphärischen Sorte. Ich fand's eher eintönig (kenn ja auch kein Lied von), trotzdem ganz nett zum Anschauen. Die Band hält sich ziemlich bedeckt, besonders der Sänger, der steht ganz hinten und der einzige Gefühlsausbruch ist ein leises "Thank You"
Die Show drumherum macht aber alles wett. Durchgehend wirre Clips auf vier Leinwänden im Hintergrund, dazu ne amtliche Lasershow - nich schlecht Herr Specht! Drum waren wohl auch bei dieser Band Kamerablitzlichter verboten - durchaus verständlich. Soviel zu Tool, als krönenden Abschluss durchaus einen Blick wert
Der glückliche Martin fängt sogar einen Stick vom Schlagzeuger - obwohl der etwas verfrüht kam. Geburtstag hatte Martin nämlich erst ne halbe Stunde später - und der wurd dann noch nett gefeiert, mit Sekt und sonstigem Uppgemaache. Prost und Glückwunsch!
Was hier so alles rumsteht...kleine Leute, kleine Einkaufswagen und kleine Campingstühle. Den kleinen Einkaufswagen, der übrigens auf den Namen Hugo hört, musste Helena dann auch noch unbedingt mit nach Hause nehmen, au Backe
Bisher ganz vergessen: Ein amtliches Gruppenfoto! Wird schnell noch nachgeholt, obwohl der Großteil unserer Truppe schon wieder gefahren is. Den freigewordenen Platz nimmt Härp netterweise ein
Am nächsten Morgen das übliche Festival-Bild. Alle bauen ab. Aber: Nichts brennt, keine Alkoholleichen liegen mehr rum und selbst Müll ist hier rar gesäht. Alle viel zu brav!
Tja, und Fazit: Super Festival, besonders durch die kleine Größe (höhö) und der kleinen Wege, so konnte ich wirklich jede Band sehen die ich mir vorgenommen hatte - und das warn ziemlich viele! Kein Wunder bei so nem Line-Up, da können sich die großen Festivals mal ne Scheibe abschneiden, beste Bandauswahl des Jahres!
Für den Veranstalter war es wahrscheinlich eher ein Verlustgeschäft...aber der kann sich das ja leisten. Und allein dieser letzte Nebensatz beweist, wie überteuert die großen Festivals inzwischen sind, dient doch alles nur der Bereicherung der Veranstalter. Egal, Spaß is was wir draus machen, das Area4 hat definitiv viel Spaß gemacht! Auch die Veranstalter geben sich optimistisch, das Area4 muss sich schließlich erst etablieren - mit anderen Worten, nächstes Jahr kommen wir wieder!
Aber erstmal wegfahren. Auch das recht unproblematisch, is ja nich weit nach Dortmund. Trotzdem werd ich noch geblitzt, verdammte Axt...und jetz erstmal was gesundes essen. Pizza zum Beispiel. Und dazu n lecker kaltes Pilsken.

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Berichte auf anderen Webseiten:

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Seingalt

30.08.2007 19:47
Bei dem Einkaufswagen handelt es sich um meinen verlorenen Sohn....er hört auf den Namen Silverchair.
L'ärp de Feuer'asser

30.08.2007 21:57
War'n geiles Festival. "Silverchair klingen aber komisch" -auch mal ignorieren hrhrhr
Na dann, prost und bis zum nofäxten mal!
Spü

31.08.2007 11:42
Also echt, Fö! Du sprichst von "großkotziger Arroganz"? Wir Frauen nennen das Sex Appeal! ;)
Ulf

31.08.2007 16:09
Fö, du berichtest viel zu wenig von den sachen die die leute interessieren.
Ulf

31.08.2007 16:11
Fö, du berichtest viel zu wenig von den sachen die die leute interessieren.
Spü

31.08.2007 17:47
Zum Beispiel davon, dass der Rest deiner Penner-Band nich am Start war, nichma um Merch loszuwerden. Würd ich beide sofort feuern!
Strullermadl

03.09.2007 16:44
getz heißta hugo

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