Start Shows Berichte Rezis Kalender Members Kontakt
Login: BS-Nummer oder Email: Passwort: | | Passwort vergessen?
Sziget Festival 2008 Teil 2: PASO, Róisín Murphy, Serj Tankian, NYSJE, R.E.M., Babyshambles, The Killers,... vom 16.-18.08.2008 in Budapest (HU)

Sziget Festival 2008 Teil 2: 16.-18.08.2008 in Budapest (HU)

Teil 1 (Day 0-3) - Teil 2 (Day 4-6)
Weiter gehts auf dem Sziget Festival. Die ersten Tage waren schon sehr geil, aber zuende ist das Festival noch lange nicht...Fünfter Tag des Festivals und somit "Day 4", wenn ihr diese kleine Rechnung versteht. Das Sziget geht in die Schlussphase, zudem ist heute Samstag, was auf besonders viele Zuschauer schließen lässt. Dafür sind die Temperaturen wieder angenehmer!
Also heute mal ordentlich saufen! Das Bier auf dem Gelände sorgt inzwischen zu Aufstoßen beim Trinken, einfach zuviel von dem Panschzeux gehabt. Müssen wir also auf Schnaps umsteigen...wird dann etwas schwer, den aufs Gelände zu kriegen, aber man is ja erfinderisch. Aber vorsicht: Die Kontrollöre riechen tatsächlich an den Flaschen
Zurück aufm Gelände, bleibt gar nicht viel Zeit bis zur ersten interessanten Band - also flugs die Einkäufe im Zelt verstauen, ein wenig Wodka-Brause einpacken und ab gehts zur Hauptbühne.
Die eröffnet heute das Pannonia Allstars Ska Orchestra! Viel zu frühe Spielzeit für das Aushängeschild der ungarischen Ska-Szene - aber gut was los vor der Bühne. Zuletzt gesehen hab ich die Band ebenfalls in Budapest, also freu ich mich heute besonders, is ja schließlich schon etwas her.
Sehr tanzbarer Ska mit Anleihen an Dub und Reggae wird dargeboten, mitreißende Bläsersetze und schöner Offbeat laden zum fleißigen Skanken ein. Das Set deutlich anders als damals, so einige Stücke dabei die ich noch nicht kenne, faul sind die Jungs nun wirklich nicht. Das merkt man auch an diversen Nebenprojekten der Band
Gut gefüllt vor der Bühne, auch viele Angereiste haben den Weg gefunden, weswegen die Ansagen sowohl auf ungarisch als auch auf englisch gehalten werden, damit wirklich jeder weiß was Sache is.
Der Sänger im smarten Outfit ist verdammt gut drauf, animiert fleißig das Publikum und zeigt, dass er seinen Job beherrscht
Aber der Rest der Band braucht sich dahinter nicht zu verstecken: Ein geiler Ska-Tune nach dem nächsten schallt von der Bühne. Lecker Ska bei Sonnenschein, was gibt es Schöneres?
Zum Beispiel den Job dieser Bühnenarbeiter: Das riesige Banner wieder festzurren, nachdem der Wind ein wenig dran geruckelt hat - abenteurlich!
Und schon wieder eine Band, die das alte Spiel mit dem Hinsetzen macht. Also alle auf den Boden, um sich dann langsam wieder hochzuwippen und weiterzufeiern. Geile Stimmung! Aber in nem kleinen Schuppen würd mir die Band deutlich mehr geben...
Erstmal wieder zum Zeltplatz. Angelo mischt den Wodka mit ein wenig Saftpulver, um ihn verträglicher zu machen. Wir sind ja schließlich erfinderisch!
Bei dem ganzen Schnaps vorm Zelt lässt sich auch kaum wer überreden, mal kurz mit zu Róisín Murphy zu kommen, einzig Haiko kommt mal eben mit. Nagut, is auch nicht jedermals Sache. Die Sängerin von Moloko zeigt uns das, was sie kann: Zarten Gesang zu Electro-Beats, irgendwo zwischen Pop und Trip-Hop
Dabei hat sie ne kleine Band mit wechselnden Instrumenten und zwei Background-Sängerinnen. Insgesamt keine Musik, die ich mir lange auf der Bühne anschauen kann, lieber zuhause nach Lust und Laune. Wobei, zuhause wechselt die Sängerin nicht nach jedem Song die Klamotten...
Als zurück zum Zelt. Der Weg führt immer an diversen Highlights vorbei: Karaoke-Bühne, Olympia-Bühne, Techno-Stand...man kann wahrlich nicht behaupten, dass einem in dieser Woche zu wenig geboten wird
Am Zelt muss erstmal der Wodka alle werden, und Whisky is ja auch noch da. Uta hat heute ihren Sauftag, is aber sofort dabei, als es heißt, zu Serj Tankian zu gehen - naja, einigermaßen sofort, muss sich ja erst die Schuhe anziehen...was sich mit Verlust sämtlicher Motorik als etwas schwierig herausstellt.
Schließlich Serj Tankian! Bekannt geworden als Sänger von System Of A Down setzt er jetzt auf seine Solokarriere. Naja, vor dem Typen und seinen Aktivitäten (musikalisch und politisch) muss man wirklich den Hut ziehen, aber bei seinem Solokrams springt der Funken nicht so richtig über.
Klar, ganz große Stimme, aber die Musik wirkt dann doch irgendwie austauschbar. System Of A Down waren ja noch nie purer Metal, aber Serj solo wirkt teilweise eher wie ein Opernsänger. Pop mit harten Gitarren, vom Hocker haut mich das nicht.
Dafür is Uta ziemlich vom Hocker, total aufgedreht und somit für die einen oder anderen Lacher gut. Mein Beileid an alle um uns Herumstehenden!
Und jetzt? Erstmal wat futtern! Auf dem Weg zu unserem Lángos-Stand kommen wir an der Reifendisco vorbei (die Sitzgelegenheiten hier sind Reifen), wo ein paar Fahrrad-Künstler Kunststücke mit einem armen Opfer vorführen. Sieht ganz schön gefährlich aus!
Achja, unserer Lángos-Stand! Die ungarische Spezialität ist eigentlich nur frittierter Teig, den man mit Schmand, Käse und natürlich Knoblauch belegen kann - die weiteren Beläge haben wir nicht ausprobiert. Preiswert, sehr lecker und sehr fettig - genau das Richtige, um wieder auf den Dampfer zu kommen!
Weiter gehts - und zwar mal wieder zur Wan2-Bühne, wo das New York Ska-Jazz Ensemble etwas von der Musik darbietet, nach der sie sich benannt haben. Vor einiger Zeit in Münster gesehen, wo sie mir absolut gefallen haben, der Laden hat gekocht
Hier auf dem Sziget will das aber nicht so richtig zünden. Ja, sehr ruhige Musik, eben Ska und Jazz mit wirklich versierten Musikern. Und ich finde sie heute zu ruhig, was im Laufe des Auftrittes nicht besser wird. Aber gemütlich Skanken tut auch mal ganz gut
Gut von damals in Erinnerung geblieben ist mir das Querflötensolo von Frontmann Fred Reiter, der neben Saxophon auch dieses Instrument nahezu perfekt beherrscht.
Dem Rest des Publikums hats gut gefallen, und das sagt ja schon einiges. Übrigens doch recht beachtlich gefüllt hier, dafür dass zeitgleich REM spielen...
...und zu denen zieht es uns dann auch danach. Weniger um sie wirklich zu sehen, mehr um sie abzuhaken. Schließlich handelt es sich um eine der wegweisendsten Rockgruppierungen der letzten Jahrzehnte.
Bei R.E.M. gehen die Kapazitäten des Festivalgeländes dann wirklich zur Neige, zu viele Menschenmassen scharen sich vor der Bühne, um einen Blick auf Michael Stipe und seine Jungs zu werfen. Bleibt nur der Blick auf die Leinwände, um ein wenig vom Geschehen zu erhaschen.
Aber der Auftritt selbst war dann keine große Nummer. Ein paar Lieder halten wir durch, dann zieht es uns zum Zelt. Zu leise die Musik, zu zahlreich die Zuschauer und zu belanglos die Show. Lichteffekte sind ja schließlich nicht alles. R.E.M. auf Platte sind ja großartig, aber live klang eben alles wie auf Platte und das reicht da nicht - meiner Meinung nach.
Also Rückzug! Ein paar Bierchen an unserer Bierbude, schließlich ham wir Bock zu saufen! Nebenbei fällt uns auf, dass heute ne halbe Mondfinsternis ist. Geil ey, total romantisch!
Inzwischen sind wir auf Dosenbier umgestiegen, das ist hier zwar teurer als das (zu langsam) Gezapfte aus dem Becher, aber dafür schmeckt es um einiges besser. Und trinken kann man aus Dosen schließlich auch - nagut, Marlene braucht ein Lätzchen, aber sonst liefs ganz gut
Nächstes Ziel: Die Karaoke-Bühne. Da gabs zwar keine Karaoke, aber dafür ordentlich Konservenmusik mit dem besten, was die Plattenkiste des DJ's hergab. Da werden auch mal die Chemical Brothers nach Green Day gespielt, um danach gar die Bomfunk MC's rauszukramen! Großer Spaß!
Nebenbei probieren wir noch ein paar Tanzchoreographien aus. Fliegenfangen, Ohrenputzen, Angeln - Aki kennt so einige Kniffe, um uns zu tänzerischen Hochleistungen anzuspornen
Kleine Stärkungen in Form von frittiertem Irgendwas und natürlich ein paar Runden Dosenbier lockern die Stimmung weiter. Ins Techno-Zelt zieht es uns dann aber doch nicht...Also pennen, is ja eh schon spät und morgen is auch nochn Tag!
Letzter Tag, "Day 5"! Der nächste Morgen beginnt recht spät, zu kaputt vom Vorabend - aber es gibt immer noch Leute, die das toppen können! Der eine Finne hängt alle paar Minuten bis Stunden seinen Kopp ausm Zelt, um sich den Abend nochmal durch den Kopf gehen zu lassen
Aber den anderen Finnen gehts gut! Aki zum Beispiel war schon auf Tour und hat diese wunderschöne Kopfbedeckung mitgebracht, die schon bald für große Lacher sorgt, weil jeder sie mal aufsetzen will
Kleines Beispiel: Hier Karl der Kinderschänder! Prollomatik pur, ohne Vokuhila bisse nix!
So richtig fit ist keiner, und so braucht es ein wenig, bis die versammelte Mannschaft in ihren Stühlen sitzt. Da kann nur eins helfen: Ne Runde Dosenbier! Hopp hopp rinn da
Und so verlagert sich auch unser täglicher Gang zum Supermarkt auf inzwischen fast 17 Uhr - naja, ham ja Zeit. Eingedeckt mit dem Nötigsten und weiter gehts!
Ein wenig übers Gelände latschen, gibt ja immer noch genug Schauplätze, die wir noch nicht gesehen haben - vorm Luminarium ist leider ne viel zu große Schlange, soll sich zwar wirklich lohnen da, aber Anstehen muss ja nich sein. Dafür steht nebenan ein Schaukelboot. Huiii, gut für den Magen! Wo is der Finne?
Ich nutz die Zeit und schlender rüber zu den Babyshambles. Von denen hab ich nicht viel erwartet und muss zu meiner Überraschung feststellen, dass ich sie noch langweiliger fand als erwartet. Einfach nicht meine Musik
Ja ich weiß, die Band und vor allem der Vorgänger The Libertines sind Lieblinge der Musikredaktionen, genau wie Sänger Pete Doherty Liebling der Boulevardblätter ist - aber is das wirklich alles? Die Mucke is sowat von öde, gibt mir garnix. Auf Platte schon lahm, auf Bühne zum Einschlafen. Nix wie wech!
Aber natürlich gabs auch Leute, die den Auftritt gut fanden - oder einfach total auf Drogen waren. Wie diese tanzenden lustigen Menschen auf den Mülleimern
Ich latsch noch ein wenig rum, viel zu wenig gesehen von den Angeboten hier...ein ganzer Jack Daniel's Truck steht da plötzlich rum - geil, will auch so einen!
Ziemlich gute Idee auch die Wasser-Ventilatoren an einigen Stellen, die erfrischende Wassertröpfchen gegen die Passanten blasen. Perfekt, wenn die Sonne mal wieder zu sehr knallt!
Gibt es auch auf dem Gelände: Supermärkte. Natürlich teurer als draußen, aber um mal eben Butter zu kaufen reicht es ja aus. Auch sonst findet man hier so ziemlich alles an Dienstleistungen, was der Mensch benötigt, ne eigene kleine Stadt quasi.
Und wie das so bei Inseln ist - irgendwann kommt das Wasser. Am hinteren Ende der Insel gibt es sogar sowat wie nen kleinen Strand, total chillig, zumal direkt daneben der Zeltplatz ist - aber obacht, Baden in der Donau ist natürlich verboten!
Als ich auf dem Rückweg an der World Music Stage vorbeischlender, höre ich dort ein paar recht tanzbare Klänge, also riskiere ich einen Blick. N & SK spielen da, kannte ich bisher nicht. Aber das is bei nahezu 1000 Bands auf dem Sziget ja kein Problem - neue geile Bands zu entdecken ist hier ein leichtes Unterfangen
N&SK machen ne sehr geile Mischung aus Ska, Reggae und HipHop. Ansagen und Texte auf Französisch, aber da drück ich mal ein Auge zu. Wiedermal ein Beweis dafür, dass die Musikszene in Frankreich mehr zu bieten hat als öde Chansons.
Das Publikum ist recht zahlreich und verdammt gut drauf, die Band macht aber auch wirklich geil Stimmung. Find ich gut, merken!
Was gibt es noch? Leichtbekleidete Tänzerinnen auf einer der vielen kleinen Bühnen wackeln mit dem Hintern, im Publikum geifernde Männer mit Digicams. Ich geselle mich kurz dazu.
Na, noch mehr Impressionen vom Festival gefällig? Vielleicht kamen die euch ja bisher ein wenig zu kurz. Aber jede einzelne Bühne, jede Aktion und jeden Stand abzuklappern dürfte einige Wochen länger dauern als das Festival selbst läuft. A propos laufen, ich lauf zurück zu den annern, die an der Bierbude ein paar Dosen laufen lassen...
Dosenbier ist natürlich auch ein gutes Dopingmittel, also versuchen alle mal nacheinander ein wenig Armdrücken gegen "Teddybear" Aki - ohne Chance. Einhellige Meinung: Man drückt gegen ne Wand
Auch Domes Versuch, Aki zum Wrestling aufzufordern, scheitert an den Körpermassen des Riesen. Ganz großer Spaß!
Irgendwann schließlich ist es soweit, Zeit für die letzte Band des Abends. Sehr hart die Überschneidung von Lee "Scratch" Perry auf der Worldstage und The Killers auf der Hauptbühne - aber der Gruppendruck führt mich zu letzteren.
Was ich keinstenfalls bereue! Saugeile Stimmung, besonders bei unserer tapferen Truppe, schließlich haben wir heute morgen eine Choreographie-Liste mit etwa 30 verschiedenen Tanzstilen aufgestellt. Von Bogenschießen über Achselhaargeige bis Ski-Langlauf, wir sind die Tänzer der kommenden Generation!
Das Konzert der Killers is da eher Nebensache - gefällt aber wirklich! Auch wenn ich nur wenige Lieder kenne. Aber die Amis zeigen den ganzen britischen Rockbands mal, wo der Hammer hängt und wie man moderne Indie-Hymnen schreibt.
Selbstredend isses wieder mal brechend voll vor der Bühne. Darunter auch viele Freaks und Fahnenträger. Besonders auffällig: Die Australier mit dem Riesenkänguruh. Geil geil!
Auch sonst wird Spaß großgeschrieben! Alle gut drauf und wer die Killers nicht kennt, der feiert halt trotzdem. Nebenbei grölen wir nochn paar Sauflieder. Wir müssen aufhören weniger zu trinken!
Und weiter The Killers gucken. Indie-Pop mit Keyboard. Gesang zwischen monoton und sehnsüchtig, Musik zwischen Disco und Radio, insgesamt also alles sehr konsens-betont und tanzbar. Gefällt
Gefällt nicht nur mir, auch dem Publikum. Allerortens erhobene Hände und Mitsinger, nicht nur bei den bekannten Hits wie "Somebody told me" und "Smile like you mean it". Gelungener Abschluss des Festivals, auch wenn ich Lee Perry verpasst hab...
Und danach? Naja, Programm is natürlich immernoch, zunächst mal treffen wir uns auf ein paar Bierchen anner Bude. Nebenan am Theaterzelt is irgendne dadaistische Vorstellung, wo sich Frauen gegenseitig die Kleider vom Leibe reißen. Kunst halt
Letzter Abend, heute wird Gas gegeben! Is ja schließlich noch ordentlich zu Saufen da. Außerdem müssen wir uns vorbereiten - haben wir doch für heute Abend in der MasterCard Arena die Weltpremiere unserer Choreographie-Performance angekündigt
Aber auf dem Weg dorthin stellen wir dann fest, dass das wohl ein schwierigeres Unterfangen wird als gedacht...Justice legen gerade auf, vorm Einlass ist es so gerammelt voll dass wir irgendwann den Rückweg antreten. Zu recht, wie wir später erfahren: Die Securitys knüppelten alles nieder und knallten literweise Tränengas in die Menge. Muss das sein?
Nunja, wir ziehen weiter und landen irgendwann am Stand von Converse, wo recht geile Mucke läuft, gute Stimmung ist und weit und breit keine Security, die irgendwen niederknüppeln will. Juhu!
Nächster Termin dann an der Bierbude! Der Chef hat Feierabend und wir gönnen uns gemeinsam ein paar Kaltgetränke. Egészségedre!
Noch mehr hat es Dome aber Kriszta (die Schreibweise is geraten) angetan, die adrette Bardame. Und die einzige, die noch weniger englisch spricht als Dome selbst. Immerhin einen Pálinka trinkt sie mit uns...
Der nächste Morgen: Abreisetag. Puh! Zelte abbauen (oder dalassen), verabschieden, einpacken. Kennt man ja alles. Aber weil das Sziget so schön friedlich ist, brennen nichtmal irgendwo Zelte. Is man ja gar nich mehr gewöhnt sowat!
Etwas länger dauert dann die Abreise: An der HEV-Station (Das is die Vorortbahn) drängeln sich die Leute vor Ticketautomaten und Ticketkontrolleuren, entsprechend lange dauert es und eng wird es dann auch in der Bahn.
Nunja, noch kurz Rast in Gregors Wohnung und dann machen Chrissi und ich uns auf Hostel-Suche. Da wir nämlich erst morgen fliegen und der Zeltplatz heute schließt, brauchen wir noch was für die Nacht...beim zweiten Hostel werden wir dann fündig: Im Maria Hostel kann man uns noch in ein Zimmer stecken, für 14 Euro (Sziget-angepasster Preis) müssen wir zufrieden sein.
Und dann? Ham ja noch den ganzen Tag für ein wenig Sightseeing! Reiseführer und meine Erfahrungen vom letzten Mal führen uns erstmal in die große Markthalle - zwar relativ wenig los, aber schon ein recht buntes Schauspiel
Weiter zur anderen Seite der Donau, nach Buda. Dort suchen wir uns erstmal einen Supermarkt, um unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann zu bringen und anschließend nach einem leckeren Döner den Weg gen Zitadelle und Freiheitsstatue anzutreten.
Denn das war schließlich ein wichtiger Punkt, den ich beim letzten Budapest-Urlaub einfach nicht geschafft habe...und lohnt sich! Ein herrlicher Blick über ganz Budapest, über die Donau und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man ganz hinten die Óbudai-Insel, auf der das Sziget-Festival stattfand
Obligatorisch: Die Fö-Straße, die bekanntlich nach mir benannt wurde
Auch wichtig: Die St. Stephans Basilika. Noch ein Punkt zum Abhaken. Hier erleben wir auch erstmals einen Penner, der nicht nach Geld schnorrt - nee, er singt uns "Freude schöner Götterfunken" vor. Super Typ!
Abends noch kurz zu Gregors Bude, der empfiehlt uns für den weiteren Abend noch die Szimpla-Kneipe: Von außen total unscheinbarer Laden mit riesiger Fläche und Biergarten, Geheimtipp und recht voll, Costas kommt auch noch aufn Bier vorbei bis wir uns schließlich gen Hostel aufmachen...
Jau, und da erstmal versuchen zu pennen, morgen müssen wir um halb 6 aufstehen...und das bei den ganzen Leuten im Hostel, die im Innenhof lauthals auf Gitarren rumplänkern und Spaß haben. Hm, durchmachen, mitsaufen und direkt zum Flughafen? Nee, is uns dann doch zu unsicher. Lieber wenige Stunden später aufstehen, mit wenig Schlaf aber besser als nichts - Metro, Bus, Flugzeug, läuft alles ganz flüssig.
Und am Flughafen warten auch schon Samuel und Wiebke auf uns, ab ins Auto, ab auf die Autobahn - und zack, die Karre lässt uns im Stich, Wasserschlauch geplatzt, Zylinderkopfdichtung kaputt. Ächz. Na immerhin erst jetzt, dafür lief das ganze Festival super!
Das Sziget Festival, was ein Erlebnis! Absolutes Festival-Highlight, nächstes Mal müssen wir auf jeden Fall wieder hin, das war einfach nur unglaublich große Klasse! Kann es gar nicht abwarten! Und nächstes Mal auch gerne ein paar Tage mehr in Budapest...oder am Balaton, wie es die Trierer gemacht haben. Urlaub nach dem Urlaub quasi!

Bitte hier klicken, um diese Seite bei Facebook zu liken oder zu teilen. Mehr Infos, wie wir mit Einbettungen von externen Anbietern umgehen, hier.

Mehr Berichte dieser Reihe:
Sziget Festival 2008, Teil 1: Iron Maiden, Anti-Flag, Flogging Molly, Leningrad, Millencolin, Che Sudaka, Die Ärzte, Sex Pistols1. Sziget Festival 2008, Teil 1: Iron Maiden...
(Budapest (HU), 12.-15.08.)
Sziget Festival 2008, Teil 2: Pannonia Allstars Ska Orchestra, Roisin Murphy, Serj Tankian, New York Ska-Jazz Ensemble, R.E.M.2. Sziget Festival 2008, Teil 2: Pannonia...
(Budapest (HU), 16.-18.08.)
Berichte auf anderen Webseiten:

Kommentar eintragen:

dome

22.08.2008 11:48
bleibt nur eins zu sagen.
schön war´s

Colin

22.08.2008 16:49
Einwandfrei
Heil Hackfleisch

Kommentar eintragen - Anmerkung, Kritik, Ergänzung

Name:

e-Mail:

Kommentar:
Deine Eingaben werden bis auf Widerruf gespeichert und für Nutzer der Seite sichtbar.
Die Angabe der Email-Adresse ist freiwillig und sie bleibt nur sichtbar für eingeloggte Nutzer.
Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.

Location:

Zu den meisten Berichten werden nur ausgewählte Fotos verwendet.
Falls du mehr oder größere Bilder haben willst, wende dich an den Autor () oder nutze das Kontaktformular.
Dort kannst du dich auch melden, falls du mit der Veröffentlichung von Fotos, auf denen du zu sehen bist, nicht einverstanden sein solltest oder dich gar die Kommentare persönlich verletzen...
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz