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Rasta Knast, Kafkas, Die Römer am 24.10.2008 in Augsburg, Musikkantine

Rasta Knast, Kafkas, Die Römer am 24.10.08 in Augsburg

Auf heute haben sich schon viele sehr lange gefreut: Endlich wieder Rasta Knast in Augsburg, endlich wieder Dauerpogo. Die Band die einige von uns zum Punkrock brachte, zockt mal wieder in der Musikkantine. Nach einer "Bierfahrerbrotzeit" im König von Flandern und einigen Happy-Hour Bieren, kommen wir so um 19.00 Uhr vor dem alten Kasernengelände an, wo sich schon einiges Gesocks vor der Hütte versammelt hat.
Um ca. 19.45 fangen die Römer an - eine Friedberger Punkrockband, die neulich ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert hat. Die haben wir schon letzte Woche als Chefdenker-Support gesehen, wo sie wohl ziemlich besoffen waren. Heute sind sie nüchterner, was man den spielerischen Qualitäten auch deutlich anhört, nur fehlt mir das abartige Gehuste von Schlagzeuger ElBreze irgendwie. Die Römer spielen pogotauglichen Punkrock und nehmen sich dabei niemals selbst zu ernst.
Hier auf dem Bild Gitarrist Bolle und der Schlagzeuger ElBreze. Auf der letzten Taugenixfanzine-CD ist ihr Hit "Ihr seit die Assos" drauf. Kann man mal durchwegs mal reinhören. Da ich dieselbe Setlist der Römer schon vor ner Woche in Donauwörth gesehen habe, schlender ich zum Merchandise Stand, wo ich mir eine Bröschüre mitnehme: "12 Aussagen über Fleisch" hieß die glaub ich. Dieses argumentativ sehr gute Infoblatt hat die nächste Band des Abends mitgebracht: die Kafkas!
Da wir leider kein Bild von denen gemacht haben, hier ein Bild welches ihre Einstellung zum Lebensmittelkonsum symbolisieren soll. Bei den Kafkas werden größtenteils kritische, wenn auch selbstironische Töne angeschlagen: Es geht gegen Fleischkonsum, gegen Homophobie und für Tierrechte bzw. mehr Toleranz in der Punkrockszene. Das Publikum wird mit "Hallo Stuttgart" angesprochen, und ein Lied wird gespielt, in dem möglichst viele "OI!s" vorkommen, "da man damit beim Publikum immer gut ankommt".
Insgesamt fand ich den Auftritt eher schwach: Zwei Stücke wurden mit Drumcomputer und künstlichem Bass dargeboten, und die Hälfte der Band war somit zum Rumlungern gezwungen. Zwar wurden einige Hits gespielt: "Vegetarier können nicht tanzen" sowie "Ich will kein Kumpel von dir sein" von der neuen CD, jedoch sprang der Funke irgendwie nicht wirklich auf das bis dato zahlenmäßig eher dürftige Publikum über. Schade - denn die Band war wie gewöhnlich spieltechnisch und aussagekräftig auf hohem Niveau.
Dann ist es endlich soweit - die mächtigen Rasta Knast entern die Bühne. Das erste Lied "Schachmatt" bricht los und ab diesem Zeitpunkt soll vom ersten Moment an Dauerpogo, Stage-Diving und Bühnenselbstdarstellung der Fans stattfinden. Hier werden sämtliche ältere und neuere Gassenhauer dargeboten. "Einer mehr oder weniger", "die Katze beißt in Draht", "Wir leben noch", "Nichts ist für die Ewigkeit", "Kein Licht", "Reich geworden", sowie das Dritte-Wahl-Cover "Und jetzt?", um ein kleines Namedropping in diesen Bericht miteinfließen zu lassen.
Hier der brachiale Pogo in der mittlerweile fast vollen Kantine. Teilweise befinden sich um die 30 Leute auf der Bühne, die sämtliche Lieder mitgrölen, sich auf der Bühne verkloppen, um abschließend ins Publikum, und nicht selten auf die Schnauze, zu fallen. Auch ein paar Songs der bald erscheinenden neuen CD werden gespielt - und die blieben nach einmal hören direkt im Gehirn - müssen also Hits sein.
Ich denke die Band war gegen Ende von den penetranten Bühnenbesteigern etwas genervt - naja, nach gut einer Stunde, es ist erst 22.30, ist das Set dann schon wieder vorbei. Leider ist es unmöglich ein Bild zu machen, wo nur die Band drauf ist. Jetzt noch ein paar Zugaben und das kurze aber dafür umso geilere Konzert ist um halb Elf nach "Legale Verbrecher" zu Ende. Was soll man sagen? Für mich das sechste Mal Rasta Knast - und es scheint echt so, als werden sie trotz der vielen Besetzungswechsel von Mal zu Mal besser.
Übrigens werde ich das nächste Mal eine gescheite Kamera benutzen - versprochen. Auch werde ich von jeder Band Fotos machen - auch versprochen. Wir verbringen die Zeit bis zum letzten Zug bzw. einer Privataudienz in Langis Auto noch mit Bier trinken und blöd daher schwätzen - dann geht es noch bei uns im Dorf ins Juze, wo wir diesmal nichtmal stilgerecht mit "Grüne Haare" empfangen werden...So eine Frechheit.

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