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Novillero, Tomte am 16.11.2008 in der Tonhalle, München

Novillero, Tomte am 16.11.08 in München

Schon seit langer Zeit haben wir Karten für dieses Event - muss man machen, da ich die "Hinter all diesen Fenstern"-CD mit auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wenn man nur drei CDs mit auf diese einsame Insel mitnehmen dürfte. Um kurz nach 18.00 Uhr geht's los in Richtung München.
Um kurz nach 18 Uhr fahren wir los. Michael ist heute der potentielle Hinfahrer. Zurückfahren darf dann der Berichteschreiber. Naja, wie der Kollege von Blinker Links schon gedichtet hat: Rock'n'Roll ist eben kein Lehnstuhl.
Auf der Rückbank Miri und Reinbold. Wuschek (ein überaus geiler, hübscher und intelligenter Medizinstudent) kommt direkt zur Halle weil er ja jetzt in München wohnt und MEDIZIN studiert. Wir stehen lange im Stau und kommen fast genau pünktlich um halb neun an, als das Konzert los geht.
Vorband ist heute Novillero und es ist schon einiges los. Die Band aus Kanada spielt zwar Indierock, den man schon 100 mal gehört hat, überzeugt aber durch kurze, schnelle und melodiöse Songs. Kurz und knackige Hits - ohne viel Geplänkel.
Hauptsänger ist der Keyboarder, aber auch der Frontmann, nur mit Tambourine bestückt, gröhlt ordentlich mit ins Mikro. Highlight ist, als sie das "The Stranglers"-Cover "Golden Brown" zum Besten geben!!! Hit!!! Gerüchten zufolge wurde bei der Vorband sogar mehr getanzt als bei Tomte...
Nach gut einer halben Stunde wars das mit Novillero. Alle außer ein bestimmter Herr Fahrer schütten sich die Birne weg. Links übrigens ein abnormal geiler, hübscher und intelligenter Medizinstudent. Trotzdem hat sich ein Fehler im Bild versteckt. Tipp: Er ist schwarz/braun und befindet sich in einem Becher.
So sieht übrigens das Publikum auf einem Tomte Konzert aus. Hätte immer gedacht da kommen mehr Mädchen. Aber jetzt hat sich wohl auch die Männerwelt in Thees Uhlmann verliebt. So kann man sich täuschen.
Und da ist er auch schon - Thees mit seinen Tomte Jungs. Zwei neue Gesichter sind dabei, der Bassist, wie auch der Keyboarder Simon Frontzek, der in regelmäßigen Abständen mit begeisterten "Simon!!!" Rufen abgefeiert wird.
Reinbold freut sich, als der Opener Heureka losbricht. Übrigens werden sakrisch viele Lieder vom neuen Album gespielt, nämlich ganze 10. Nur "Das Orchester spielt einen Walzer" und "& ich wander" werden weggelassen.
Die Atmosphäre ist nicht nur magisch, hier hat sich sogar ein magischer "Orb" eingeschlichen, wenn man im Bild Mitte unten, zwischen Thees und Dennis Becker guckt. (vergleiche hierzu http://www.allmystery.de/themen/mt25535). Ah. Gruselig.
Das Publikum ist heute irgendwie recht zurückhaltend. Freundlicher Applaus, ein bißchen Mitklatschen, mit dem rechten Fuß mitwippen und einige murmeln sogar diverse Textzeilen mit. Auch Thees hält sich mit seinen üblicherweise ellenlangen Monologen weitgehend zurück.
Trotzdem gibt es einige pikante Details zu den Liedern, viele Leute werden gelobt und ein Typ mit "Tool"-T-Shirt bekommt lebenslänglich freien Eintritt auf alle Tomte Konzerte. Auch über das Erbrochene vom Vortag wird philosophiert. Dann krallt sich Thees die Akustikgitarre und leitet hiermit einen längeren Akustikblock ein.
Hier werden mit Cello (das leider viel zu leise abgemischt war) unter anderem zwei Hits der "Fenster"-CD dargeboten. Nämlich "Schreit den Namen meiner Mutter" und "Von Gott verbrüht". Vor allem das zweite klingt umarrangiert saugeil. Muss schwer sein das so sauber hinzubekommen.
Zwei weitere Lieder dieser Hit-CD wurden übrigens im Normalteil auch noch geboten, nämlich "Du bist den ganzen Weg gerannt" und "Die Schönheit der Chance". Uhlmann schüttet sich während des Konzertes mit Wein zu - und zwar ohne Glas, stilgerecht aus der Bottle.
Hier der Schlagzeuger Max Schröder, technisch sehr gut, von ihm konnte man sich einiges abschauen. Rechts auf dem Bild Neuzugang Nikolai Potthoff, der sich zwischen einigen Liedern immer so komisch auf die Knie geworfen hat, musste man nicht verstehen.
So sieht der typische Tomte-Fan aus: Alle Leute drum herum stehen da und wippen mit dem linken Füßchen und er rastet völlig aus, brüllt den Hit "Schreit den Namen meiner Mutter" mit und wuchtet seinen halbvollen Bierbecher ins Publikum. Jawoll.
Oder sieht so der typische Tomte Fan aus? Der schläft nämlich fast ein.
Nach dem Akustikblock der wichtigste Mensch des Abends: Der Roadie. Er ist penetrant damit beschäftigt Mikrofone zu wechseln, Kabel auszutauschen oder neue Gitarren zu bringen. Muss es natürlich auch geben.
Und was jetzt kommt war das Beste des Abends. Tomte kommen zu dritt auf die Bühne um den Hit "In Köln und dann in meinem Zimmer" von ihrem ersten Album zu schmettern. Eigentlich müsste jetzt ein Massenpogo ausbrechen - aber nix da. Also wirklich...
Aber immerhin Mitklatschen. Ein kleines Suchspiel: Wer findet den übelst schlauen, hübschen und intelligenten MEDIZIN-Studenten im Bild? Übrigens wurden von der "Eine sonnige Nacht" auch zwei Lieder gespielt: "Korn und Sprite" sowie "Wilhelm das war nichts".
Der Abend wird mit "Geigen bei Wonderful World" beendet, eines von vier Liedern der "Buchstaben"-CD. Die anderen drei waren: "Ich sang die ganze Zeit von dir", "Was den Himmel erhellt" und "New York". Ein Abend mit vielen Hits, aber mit eher lahmen Publikum und meinen Beobachtungen nach auch müder Band geht zu Ende.
Wir genehmigen uns noch was vom Imbissstand gegenüber. Wo sonst bekommt man 11 Polnische oder 12 Wiener mit Semmel für 2,50 Euro?
Reinbold isst irgendwas mit Kichererbsen und wir lassen in irgendwo ihn München raus, obwohl er gar nicht weiß wo genau er jetzt pennen will.
Wir fahren im Regen nach Hause - eine glatte 3 für das stimmungsmäßig eher müde Konzert.

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rock\'n\'roll

25.11.2008 15:22
ist kein lehnstuhl kommt aber vom raki!
also wirklich!

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