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The Toten Crackhuren im Kofferraum am 18.09.2009 im Djäzz, Duisburg

The Toten Crackhuren im Kofferraum am 18.09.09 in Duisburg

The Toten Crackhuren im Kofferraum! Einer der großartigsten Bandnamen der letzten Jahre! Aber warum kennt meine Rechtschreibprüfung das Wort "Crackhuren" eigentlich nicht? Ja, eine von diesen Fragen die die Welt bewegen. Heute wirds mal wieder Zeit, ordentlich Bier reinzukloppen und sinnlos trashige Kostüme abzufeiern. Der Kuschelskin ist selbstverständlich mit am Start, holt mich sogar mit Auto ab - und wird erstmal mitgeschleppt zum Dorffest. Genauer gesagt, das Oktoberfest im wunderschönen Dortmunder Ortsteil Wellinghofen. Eigentlich ganz lustig, wäre da nicht diese unsäglich schlechte Coverband gewesen. So mies, dass ich tatsächlich wieder Lust kriege, mit Betrunken im Klappstuhl auf Tour zu gehen. Und so mies, dass sie mir nichtmal ein einziges Foto wert war. Geschweige denn, dass ich den Namen hier erwähne. Also schnell das Bier runterkippen, ab zum Auto, weiter gen Duisburg!
Dort, vorm Djäzz, lungert schon diverses Gesocks rum - um genau zu sein, lungern die Crackhuren da rum und asseln auf der Straße, bis der Türsteher sie höflich reinbittet.
Wenige Minuten später taumeln Maks und Bunten des Weges - letzterer betrunken und mit ordentlich Hass. Lieblingsbeschäftigung des Abends: Bunten fragen, wie Schalke gespielt hat - und dann der reflexartig fliegenden Faust ausweichen. Irre lustig!
Elektro ist der neue Punk! Konnte man sich früher (da wo alles besser war) drauf verlassen, dass Punkkonzerte nie vor 23 Uhr losgehen, sind es heute die Elektro-Konzerte - die nie vor 0 Uhr losgehen. Aber das Klientel weiß anscheinend Bescheid und taucht erst nach und nach auf.
Maks hat heute mal mehr als gewonnen - hat er doch tatsächlich seine Kamera vergessen. Stellt euch das mal vor: Maks ohne Kamera! Sein Angebot, meine zu klauen, lehne ich dankbar ab. Schließlich erklärt ihm Tobi, dass man mit diesen neumodischen Handys auch Fotos schießen kann - was aber an mangelnder Technikkompetenz scheitert.
Derweil ist Bunten auf der Suche nach neuen Freunden. Die potentiellen Opfer sind sichtlich begeistert. Samma, wie hat eigentlich Schalke gespielt?
Ein-zwei Flaschenbiere später: Es tut sich was auf der Bühne! Um genau zu sein, ein paar Crackhuren liegen da rum. Quasi wie zuhause. Das ist der Beginn einer gut einstündigen Show, die an Perfektion kaum noch zu überbieten ist! Choreographien der Extraklasse!
The Toten Crackhuren im Kofferraum, das ist eine einzigartige Gruppierung von (offensichtlich betrunkenen) Mädels. Mareen und Schrüppe sorgen für den Gesang, das restliche Dreivierteldutzend(?) für die Show. Und da wird komplett aus dem Vollen geschöpft. Masken, Kissenschlachten, Pappschilder, Kunstblut - Party Party Party!
Desweiteren ist die Band inzwischen komplettiert und hat gar ne richtige Rock-Besetzung inklusive SchlachzeugBassGitarre vorzuweisen - Bigband quasi! Geil! Hier Chrü an Gitarre, Keyboard, Laptop, Bier und Posen. Multitalent.
Zu meinem Leidwesen kenne ich ja viel zu wenig Lieder von den Crackhuren - dachte ich zumindest. Aber bei so großartigen Hits wie "Das ist alles eine Lüge" oder "Ich hab keinen Spaß" schaffe ich es sogar, zumindest beim Refrain mitzugrölen. Letztgenanntes Lied übrigens mit dem herrlich einstudierten Publikums-Interaktions-Refrain "Wir auch nicht!"
Jau, was gabs noch? Kunst(?)-Blut-Schlacht bei "Bambi", wobei ich mich da allerdings geweigert habe, meine kostbare Kamera in die herumfliegenden Blutgeschosse zu halten. Bin ich froh, dass ich hier nicht aufräumen muss. Habt ihr eigentlich schon das total süße Pony da anner Wand bemerkt?
Geht ein Cowboy zum Frisör, kommt er wieder raus ist sein Pony weg. Äh, ja. "Ich und mein Pony" ist anscheinend das bekannteste Lied der Berliner Elektrotrasher, auch hierzu gibt es eine geradezu abartig ausgefeilte Choreographie. Und Zuschauer, die den kompletten Text mitgrölen.
Oder auch Zuschauer, die sich an der Choreo beteiligen. Spontan, intuitiv, verwegen.
Nu aber den Blick wieder starr gen Bühne. Was da abgeht, spottet aller Beschreibung. Spätestens heute bin ich froh, meine Berichte immer mit Fotos untermauern zu können. Gut, dass ich meine Kamera mitgenommen habe. Hat ja nicht jeder geschafft heute.
Nochmal Publikum! Der Blick in die zahlreichen Gesichter zeigt so in etwa, was sich da abspielte: Verwirrung bei den einen, Begeisterung bei den anderen. Gude Laune Leude!
Oh, ein weiteres Bühnenaccessoire! Seifenblasen! Daniel hat ein neues Lieblingsspielzeug gefunden, das ihn in den nächsten Tagen nicht verlassen soll. Aber dazu später mehr. Vielleicht.
Gibts noch irgendwas in Sachen Showgimmick, das noch nicht erwähnt wurde? Bestimmt so einiges. Zum Beispiel die Kissenfedern, die bald den kompletten Fußboden säumten. Und vermutlich dank überschäumender Bierflaschen noch ewig dort kleben bleiben werden. Hähä.
Reicht jetzt aber auch! Grandioses, legendäres, einzigartiges, preiswürdiges Konzert der absoluten Extraklasse. Und das schreibe ich, obwohl ich mein Superlative-Lexikon verlegt habe. Tjaja. Zum Schluss gibts noch einmal "Das ist alles eine Lüge", damit auch der Schülerbandbonus voll ausgespielt wird. Sieg auf ganzer Linie!
Guuude Launeee! Sogar rote Augen hat der Kuschelskin hier. Die nächsten Stunden verbringen wir dann auch noch brav im Djäzz, mit bierseeliger, äh, Atmosphäre. Oder so.
Genau
Dickste Party aber in der zum Backstageraum umfunktionierten Garderobe - alles, was irgendwie Geräusche machen kann, wird zum Instrument erklärt. Wo der Laden doch schonmal Djäzz heißt, kann man ja auch gleich ein wenig jammen.
Immerhin befindet sich auch ein Klavierflügel unter den Instrumenten. Bin grad aber zu faul, das dazu passende Video hochzuladen. Ätsch.
Nach und nach landet die betrunkene Meute beim Droll, wo alkoholische Getränke verschnabuliert werden, während nebenbei die neue Eisenpimmel-Platte (Gottplatte!) rauf und runter läuft. Ist das eigentlich tatsächlich schon hell draußen?
Die letzten Überbleibsel...knapp 16 Uhr, knapp keinen Schlaf, knapp 50% der Gehirnzellen versoffen. Aber wir nutzen ja eh nur 10%, oder wie war das? Immerhin schaffen wir es alle, begeistert auf die Seifenblasen zu starren. Boah, langsam muss ich echt mal weg hier, ich werd noch Alkoholiker.
Also ab nach Hause! Kurzfristig aber noch ein wenig Entscheidungsgedöns: Lönsen und Daniel fragen doch tatsächlich, ob ich noch mit nach Köln will. Hm, weiß nicht. Lasse ich halt die Münze entscheiden. Bei Kopf komm ich mit nach Köln, bei Zahl fahr ich nach Hause...
...und wie es dann in Köln war, lest ihr hier

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Bunten

22.09.2009 10:05
Frechheit ! Ich war das nich ! War überhaupt nich in Duisburg an dem Abend. Doppelgänger offensichtlich.

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