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Egotronic, 04.12.2009 in Hagen, Pelmke - Bericht von Kiki

Egotronic, 04.12.2009 in Hagen

Die Elektropunker von Egotronic sind mal wieder unterwegs und laden ein zum "Raven gegen Deutschland". Eine fantastische Idee, also Schlossi eingepackt und ab gehts, in eine der hässlichsten Städte dieser Republik, nach Hagen.
Beim Eintrittspreis von 10 Euro musste ich erstmal schlucken, wobei die im Internet angekündigte Vorband von Ochmonek Turbostorm ohne Angabe von Infos einfach nicht da war. Naja, wenigstens müssen wir nicht wieder bis Mitternacht warten bis die Band anfängt. Um kurz nach 22 Uhr erklingen die ersten Synthietöne...
Heute wieder zu dritt. Und wieder ein fettes "Großartig" für die Bandshirts der Egotronics. Sänger Torsun mit Frittenbude und Endi mit Turbostaat-Shirts zeigen wo die Band herkommt und stehen für ihren hervorragenden Musikgeschmack.
Was mich dann doch wenig überzeugt ist das mehr als jugendliche Publikum. Ich werden das Gefühl nicht los, auf einem Schulausflug gelandet zu sein. Alle recht verstrahlt und mehr auf Party aus, als sich ernsthaft mit der Musik zu beschäftigen. Die während des Konzerts angestimmten Chöre "Nie wieder Deutschland" wirken doch sehr deplaziert aus den Mündern von ca. 75 16-Jährigen.Aber was solls, ist nur meine Meinung!!
Am Konzert selber gibt es nichts auszusetzen. Die beiden Hits "Raven gegen Schlaaaand" und "Kotzen" gibts gleich als zweites und drittes Lied. Die Halle kocht und die Band hat alles im Griff. Ist aber auch ne verdammt tanzbare Sache dieser Elektroscheiss.
Leadsänger Torsun rockt das Haus und muss das tobende Kiddie-Publikum immer wieder mit mahnenden Ansagen bitten, aufeinander Acht zu geben, damit niemand beim Elektropogo zu Schaden kommt. Irgendwie surreal!Elektropogo!
Von Frittenbude wird zwischendurch "Pandabär" gecovert, ebenso kam noch "Zu Spät" von den bekannten Doktoren aus Berlin. Quasi ist die Show sehr ähnlich der des Konzerts in Bochum vor einem halben Jahr.
Diese beiden Leute haben es mir besonders angetan. Direkt vor der Box stehen Iro und Skin und tanzen vereint zu Tekkno-Mukke. Ein großartiges Bild.
Das Publikum wird zu einer "Wall of Love" aufgefordert. Immer mit der Bitte doch "friedlich" miteinander zu tanzen. Ach ja.....
Natürlich darf die Israel- Flagge auf dem heutigen Konzert nicht fehlen. Wäre auch ein Skandal, bei derart anti-deutschem Liedgut.
Doch zurück zur Party. Die bereits nach dem ersten Song geforderte Zugabe wird nach ner knappen Stunde auch dargeboten. "Die Partei" und "Lustprinzip" geben noch einmal Anlass die Bühne zu entern und in eine wahre Tanzekstase zu verfallen.
Man kann die Musiker nicht mehr erkennen und alles versinkt im positiven Chaos. Daumen hoch!Unterhaltung bester Couleur.
Noch ein Schlusswort? Ok, geiles Konzert, wenn auch zu kurz und vielleicht 3 Euro zu teuer. Zum Publikum kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Die Musik überzeugt auf der ganzen Linie. Amen und Aus. Auf dem Rückweg ertappen wir uns dann doch wie wir das Autoradio aufdrehen und Nonstop Stereo lauthals mitgrölen...Manchmal ist auch genug mit Elektro...

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