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100 Jahre St. Pauli: Fettes Brot, Kettcar, Bela B, Slime, Chor, Talco, Phantastix, The Real McKenzies, 29.05.2010 in Hamburg, Millerntor - Bericht von Bönx

100 Jahre St. Pauli, 29.05.2010 in Hamburg

Heute steigt es also endlich, das 100 Jahre St. Pauli-Festival. Der Traditionsclub aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli, weltweit bekannt durch die Reeperbahn, wird 100 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Vor wenigen Wochen hat sich der Verein das größte Geschenk schon selber gemacht und stieg in die 1. Fußball-Bundesliga auf. Also gibts gleich zwei Anlässe zum Feiern. Und zum Festival hat man sich kurzerhand alte und neue Wegbegleiter eingeladen.
Wir beginnen den Tag allerdings erstmal mit einem fleischreichen Frühstückstisch, danke Frau Wolfram. Lange hält es uns aber bei sommerlichem Wetter nicht in der Wohnung, also erstmal ab über den Kiez, an der Herbertstraße vorbei gen Landungsbrücken. Und was sehen wir da? Den Istanbul-Express als Jeep. Nachmacher!
An den Landungsbrücken ist die Hölle los, unglaublich viele Touris. Kein Wunder, ist neben dem Festival heute auch noch der Eurovision Song Contest. Und der wird ja bekanntlich in Deutschland immer auf der Reeperbahn gefeiert. Die Veranstalter rechnen mit 100-Tausend Leuten. Gut, so viele sind es hier noch nicht, aber annähernd. Wir trinken noch n Astra und machen uns ab gen Stadion.
Am Stadion ist irgendwie noch gar nicht so viel los wie erwartet, liegt vielleicht auch daran, dass es erst gegen 14 Uhr ist und das Einlassprozedere noch nicht angefangen hat. Wir treffen erstmal zufällig den Maks samt Sabrina. Die beiden sind auf dem Weg nach Dänemark und ham sich das heutige Ereignis als Zwischenstopp ausgesucht. Kannmanmalmachen!
Achja, zwei Bands die sich auch stark mit dem FC identifizieren aber laut späterer Aussage von Sven Brux, Organisationsleiter des Vereins, nicht mehr auf die eigentliche Bühne gepasst haben, spielen kurzerhand auf dem AFM Container. Small Town Riot und Fat Flag! Sprecht das mal auf deutsch aus, höhö. Lustig, beide Bands spielen immer nur wenige Lieder und lassen dann die andere wieder an die Reihe. Netter Einheizer, das hat schon mal Spaß gemacht.
Wir gehen aber lieber rein, erstens sind die eh fertig und zweitens wollen wir ja nich den St. Pauli Kinderchor, die "Lollipops", verpassen. Natürlich wurde 'You'll never walk alone' dargeboten. Schon süß, das mal aus ca. 50 Kinderkehlen anstatt von dicken, besoffenen, alten Männern zu hören. Gab noch zwei, drei mehr Stücke und natürlich noch ein zweites Mal den Hit.
Das hier ist er übrigens, Sven Brux. Langjährges Vereinsmitglied, ehemaliger Fanvorsitzender und jetziger Organisationsleiter. Heute im für ihn völlig untypischen Dress. Gekonnterweise versteckt er seine Füße hinter den Monitorboxen, die stecken nämlich in ausgelatschten Chucks. Das passt ja nun auch nicht...
...vor der ersten Band gab es dann kleine technische Probleme und so erklärte Brux erstmal den heutigen Ablauf des Festivals, dass es eben keinen Ablaufpan gibt, weils eben kein Konzert sondern einfach ne fette Party werden soll. Als er fragte ob die Meute weitere Infos bräuchte, bekam er einen 'Du hast die Haare schön' Chor zurück. Ähm, Haare?
Dann gings aber auch los mit der ersten "richtigen" Band heute, den Real McKenzies aus Kanada. Die sind gerade auf "Tour with no underwear" und weil die sich schottischer geben als die meisten Schotten selber, kann man das auch getrost glauben. Pullermänner sieht man aber trotzdem nicht...
...dafür aber nen Yeti. Frau Wolfram betitelte ihn kurzerhand als Felluschi. Glaube fast, das hatter schon öfter gehört. Zum Glück hatter nich viel drunter, würde ja sonst kollabieren in der prallen Sonne. Achja, das Set startet mit nem Pauli-Song, scheinbar ist der aber nicht auf der kürzlich erschienen CD-Box zum 100. zu finden. Dafür aber andere 100 Songs.
Ansonsten leider wenig Hits, warn wohl eher neuere Sachen die ich nich so kannte. Schade, so richtig Stimmung wollte bei mir noch nicht aufkommen. War auch noch ordentlich Platz vor der Bühne. Aber immerhin war der Dudelsack dabei. Es gab da mal ein Konzert, zu dem dieser mit dem Taxi nach Köln gefahren werden musste und dennoch zu spät ankam. Hähä.
Irgendwie war die Band auch viel zu nüchtern, kam mir jedenfalls so vor. Den 16 Uhr Zug hätten sie ja eigentlich kriegen können. Ich denk lieber nochmal zurück an das großartige, vom Whisky geschwängerte, Unplugged-Konzert letztes Jahr im Berliner Wild at heart. Ist da die DVD eigentlich schon fertig? Also die wird sich lohnen!
Geht alles Schlag auf Schlag heute, nächste Band die Phantastix. Kennt wohl ausserhalb von St. Pauli keiner so richtig, macht aber auch nix. Gibt soliden englischen Hard-Rock. In Berlin würde man Proberaum- bzw. Kellerrock zu sagen. Kann aber auch mal Spaß machen. Rockt!
Aber das ist natürlich nicht der Grund des heutigen Auftritts. Mit 'Das Herz von St. Pauli' haben sie DEN Hit aller St. Pauli Songs geschrieben. Darauf hab scheinbar nicht nur ich mich wie son Schneekönig gefreut, in allen Ecken wird fleißig mitgesungen. Nicht ohne Grund ist auch genau das der erste Song auf bereits erwähnter 5-fach CD-Box.
Lustig war auch die Aktion, die augenscheinlich irgendwann mal vorm Stadion lief. Sämtliche St. Pauli Fans wurden inne Karaoke-Box gesetzt und durften immer einige Worte bzw. Bruchstücke von 'Das Herz von St. Pauli' singen, dies lief dann nebenbei auf den beiden Videoleinwänden. Sorgte für ne Vielzahl von Lachern, vor allem wenn sich wer aus dem Pulk auf der Leinwand wieder erkannt hat.
Bisher hab ich mich noch gewundert, dass es vor der Bühne relativ wenig los war. Scheinbar rechnete keiner mit den Krachern am Nachmittag, es gab ja kein offizielles Line-up. Als nächstes erklommen Talco aus Venedig die Bühne und zeigten gleich mit den ersten Tönen, wo es die nächsten 20 Minuten lang gehen sollte...
...wilder Combat-Ska, gezuckert mit linken Texten. Die versteht natürlich mal wieder fast keiner, naja, is ja schließlich auch italienisch. Ich persönlich bin mit dem Ska-Punk ja durch, Laune macht das live aber trotzdem immer wieder. Vor allem wenn es sich um so eine perfekt zusammenspielende Band handelt.
Da ich weder ne Platte noch sonst was von Talco besitze, weiß ich natürlich auch nicht was gespielt wurde, außer natürlich dem Beitrag zur CD-Box 'St. Pauli', welchen es damals auch als Single in einer begrenzten Auflage zu kaufen gab. Ist schon klasse wie ein deutscher Verein soviel Präsenz im Ausland zeigt ohne scheinbar groß was dafür zu tun.
Auch ein großer Vorteil an Talco: mich stört hier nix. Normal kann ich Saxophone nich leiden weil se so viel düdeln. Der Kollege hier macht aber ne reine Party und ergänzt schön die restlichen Instrumente der Band ohne eben auf den Sack zu gehen. Also live ein großes Erlebnis und im Spätsommer soll die neue Scheibe via Destiny Records kommen.
Natürlich schreit die Masse nach den, für ne Party, viel zu kurzen 20 Minuten nach Zugaben. Aber in so nem engen Zeitrahmen geht das halt leider meistens nich, schade. Der Schlagzeuger hat den schönsten Schnubbi des Tages und bedankt sich nochmal brav beim Publikum. Schön wars, live gerne wieder.
Nach so vielen klasse Bands ohne richtige Verschnaufpause ist jetzt mal Zeit für ein Bier. Pustekuchen. Der gesamte Bereich hinter den Tribünen wimmelt nur so von Leuten, die in irgendwelchen Schlangen stehen, teilweise warten die auch schon seit ner Stunde auf ihr Kaltgetränk, dann halt nich. Ab auf die Tribüne, Füße hochlegen und The Wakes schauen.
Diese sagten mir vorher gar nix, machen GlasgowIrish Folk ?n Roll und kommen folglich aus Glasgow. Hinten hat man nicht mehr viel gehört, aber eh so ne Band für nen gemütlichen Abend im Pub. Am Ende des Sets gabs noch ihren Pauli-Hit "Pirates of the league" mit einem angespielten "Antifa Hooligan" von den Los Fastidios. Auf deren Seite steht auch irgendwas von Hooligans und Bier. Also ziemlich passend.
Wir müssen aber auch schon wieder runter, kurze Verschnaufpause. Reunion die nächste. Und es sind nicht Ausgang Ost, auch wenn man das jetzt denken könnte. Ob da auch noch irgendwo ein Täfelchen mit der Aufschrift Blinker Links zu finden ist?
'Deutschland muss sterben' gab es gleich am Anfang, und das Publikum welches bei The Wakes versucht hat Bier zu bekommen stürmte natürlich bei den ersten Klängen dieses Klassikers gen Bühne, so dass es dann ziemlich schnell gut voll wurde. Ich hoffe ihr wisst mittlerweile, dass ich von Slime berichte.
Warum Slime hier ihren zweiten Gig nach X Jahren spielen, sitzt hier am Schlagzeug. Heute mal ohne Zahnbürste, Ruhrpott Rodeo & Punk im Pott Veranstalter Alex Schwers. Vielleicht sollte man ihm mal Sticks in Zahnbürstenform schenken? Und war bei Slime immer schon ne Frau dabei? Also originale Besetzung sieht jedenfalls irgendwie anders aus.
Mit dem Foto kann man aber herrlich in der Nostalgie schwelgen, mehr Retro geht nicht Alter! Macht dennoch ne Menge Spaß, aber RubberSlime fand ich im Millerntor vor 7 Jahren auch mal jut. Solide Show mit linken Ansagen und Hits wie 'ACAB', 'Schicksalsspiel' & 'Störtebeker'. Kurzweilige 25 Minuten enden dann mit 'Ab jetzt gewinnen immer wir', welches der vierten Mannschaft gewidmet wurde.
Als nächstes gibt es ein kleines Highlight. Der Shanty Chor Hannover wird von Brux angekündigt, dass Wacken seinen Feuerwehrchor hat und Pauli die Hannoveraner Seebären. Hannover hat zwar den Maschsee, aber gibt es deswegen einen Shanty Chor? Jedenfalls dürften die alten Männer selten mit solchen Punkrockgrößen auf einer Bühne gestanden haben. Sehr lustig wenn die singen 'Wir sind Zecken, asoziale Zecken, schlafen unter Brücken oder in der Bahnhofsmission!' Keine Frage, dass die Meute lauthals mitgrölt.
Jetzt isses aber doch mal an der Zeit, sich 'n Bier zu holen, Wartezeit hin oder her. Dem Durst zuliebe. Ich hätte ja sogar mal Wasser gesüffelt, aber auch für ein solches Getränk hätte man sich am Bierwagen anstellen müssen. Die Getränkeversorgung ist auf jeden Fall verbesserungswürdig, immerhin entschuldigt Brux sich auch dafür. Und Bier ist genau der Grund, warum wir den Anfang von Bela B. y The Los Helmstedts verpassen, aber habt ihr jetzt quasi auch, ähääää häää häää
Lassen wir uns mal überraschen, mochte das erste Bela-Album nich und kenn das zweite kaum. Aber heute is ja Party. Und wenn Danny Young wieder Schlagzeug spielt ist eh alles gut. Los gings mit 'Gitarre runter' & 'Altes Arschloch Liebe'. Ahja, die Singles am Anfang um die Meute zu erwärmen. Geht das so weiter? Nein! 'Hells Bells' wird gecovert und Bela beweist warum er normalerweise deutsch singt, die Aussprache geht ja nun mal gar nicht, lustig isses aber. Is halt ein Typ der sich nicht zu ernst nimmt und das macht auf was er Bock hat, ich sehe diverse Parallelen mit Frau Mansmann.
Zu 'Nein!' wurde dann sogar der Kontrabass rausgeholt, großer Aufwand für 30 Minuten Spielzeit. Da die gesamten Erlöse des Festivals gespendet werden, hatter sich scheinbar gedacht: jetzt erst richtig! Achja, toller Song. Sollte mir doch mal die zweite Scheibe besorgen. Bei 'Schwarz Weiß' hätte eigentlich Pauli-Spieler Marcel Eger trommeln sollen, hatter auch auf dem Album schon getan, is aber angeblich verhindert und deswegen muss Danny das machen. Dazu lief 'n lustiges Video aussem Millerntor wo alle Pauli-Spieler Bela-Masken aufhaben. Ist das ein offizielles Bela-Video?
Letztes Bela Lied 'Tag mit Schutzumschlag', bevor dann das Highlight der halben Stunde aufwartete. Der Graf hängt sich ne St.-Pauli-Gitarre um und bittet den angeblich verhinderten Marcel Eger ans Schlagzeug. Die zweite Gitarre darf sich kein geringerer als Pogo, ehemals The Bates und jetzt Leiter des Pauli-Fanshops, umschnallen und dann erklingen die magischen Töne...
...Blur wird gecovert. Song 2 läuft ja bei jedem St. Pauli Heimspiel. Also nicht bei jedem aber immer dann, wenn der FC ein Tor schießt. Hoffentlich passiert das in der nächsten Saison so einige Male. Achja, Pogo steht übrigens das erste Mal seit sechs Jahren auf der Bühne und bei Eger isses quasi das erste Mal. Schönet Ding! Aber das mit dem englisch sollte Bela wirklich lassen.
So, die nächste Band gibts dann wieder von der Tribüne, Füße tun weh und Kettcar braucht nun wirklich keiner. Oscar hat letztens gesagt: Marcus Wiebusch hätte sich nach But Alive! erschießen sollen. So weit geh ich mal nicht, ich mag ja die Hansen-Band. 'Graceland' gabs, leider nicht in der Frittenbude-Version. Ansonsten sehr rockig eingestellt denk ich, also so lahm wie im Radio wars nich...
...dennoch nicht mein Geschmack, auch wenn ich sogar mit 'Landungsbrücken raus' einen weiteren Song kannte. Zum letzten Song kam dann auch nochmal Thees Uhlmann auf die Bühne. Ohweia, ein Großteil der Hamburger-Schule-Bagage auf einer Bühne. Immerhin gibts nen Pauli-Song. Aber nix verstanden weils hinten doch sehr leise war. Ich schau mir lieber noch das abgewrackte Stadion an, wenn der Modernisierungswahn weiter geht ist damit bald Schluss. Wir sitzen ja auch schon auf der neuen Südtribüne.
Aber schnell wieder runter! Bandtechnisch mit der Hauptgrund heute im Stadion zu sein: Fettes Brot! Vor ein paar Monaten noch in pink gehüllt und in mal etwas anderer Location, heute dann Stadionrock. Aber auch das können Fettes Brot. Bei wiederum nur 30 Minuten Spielzeit dürfte man allerdings nur mit den Hits rechnen. Los gings dann auch gleich mit 'Emanuela'.
Gefolgt von weiteren frauenbezogenen Songs wie 'Erdbeben' und 'Bettina'. Viel geändert hat sich an der Show nicht, wird halt immer noch das Doppel-Livealbum promoted. Drum gibts auch die selben Farbspiele wie auf dem Album, mit Armbinden und bunten Hüten. Zeitgleich singt Lena in Oslo, was damit kommentiert wird, dass das heute Abend der beste Songcontest ist den sie jemals erlebt haben. Eine große Ehre wird dann noch Ralph Gunesch, Spieler, zuteil. Er darf einige Parts bei 'Jein' übernehmen. Wobei man ihm aber sichtlich anmerkt, dass er sich auf dem Platz wohler fühlt. Zu Hause mitsingen und auf der Bühne stehen ist halt doch was anderes, höhö.
Ansonsten sehr gut aufgelegte Band, ham sichtlich Spaß und so wird aus Björn Beton heut kurzerhand mal Björn Zement. Son Witz hätte ich auch noch hinbekommen. ;) 'Nordisch by Nature' gabs dann diesmal auch im offiziellen Teil, bevor es dann mit 'Fußball ist immer noch wichtig' eine Weltpremiere gab. Eigentlich hätte man damit rechnen können, standen doch alle drei Bands, die den Song vor einigen Jahren zusammen aufgenommen haben, heute Abend auf der Bühne. Ich freu mich immer über so Sachen die nicht alltäglich sind. Falls ihr se nicht erkennt, die Protagonisten damals waren Fettes Brot, Marcus Wiebusch und Bela B.
Eigentlich wäre das auch schon fast ein toller Schlusspunkt gewesen. Aber auf dem Höhepunkt wollten die drei plus der mal wieder großartigen Backingband nicht abtreten. Das Hit-Feuerwerk ging weiter und fand mit 'Schwule Mädchen' seine Krönung im ausverkauften Millerntorstadion. Kaum eine Seele die hier nicht den Refrain mitgebrüllt hat. Zu kurz aber trotzdem geil. Auch wenn ich mich noch über den ein oder anderen Song wie zB. 'An Tagen wie diesen' gefreut hätte. Aber was will man machen in 30 Minuten.
Mittlerweile völlig im Arsch holen wir uns noch'n schales Bier. Das geht jetzt deutlich schneller, da ein Großteil das Stadion schon verlässt und das wo jetzt noch Panteón Rococó spielen. Hups, gar kein Foto von. Die größte Ehre des Tages wurde dann aber Paul Sheridan, dem Frontmann der The Wales zuteil. So durfte er vor einem Feuerzeug-Meer 'You'll never walk alone' auf Akustikgitarre spielen. Gänsehaut pur!
Punkt 23:35 Uhr, war auch das zu Ende. Zum Abschluss gabs dann noch ein kleines Feuerwerk...
...die Bilder will ich jetzt einfach mal wirken lassen...
...schön wars! Toller Abschluss des Festivals, äh, Party! Jedenfalls für die Meisten. Wir durften ja noch auf die Aftershowparty.
Die war im VIP-Raum, oder in sowas ähnlichem in der neuen Südtribüne. Da dort aber noch nicht sonderlich viel los war, hamwa uns erstmal nen Drink geholt um später fest zu stellen, dass das Bier ja viel billiger war da oben, quasi umsonst. Also raus zum Rauchen und den fleißigen Helfern beim Arbeiten zu schauen...
...das hamse auch tadellos gemacht. In Windeseile war der Innenraum von Plastikbechern, Menschen und sonstigen Gekräuch befreit. Leuten beim Arbeiten zu zu schauen macht doch immer wieder Spaß. Höhö! Ne, ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre das wohl alles nicht möglich gewesen. Applaus dafür!
Irgendwann war drinnen doch mal ein bisschen mehr los und ich befürchte, ich hab sogar ein klein wenig versucht das Tanzbein zu schwingen. Wahrscheinlich wars eher der Punkrockfinger, zwischenzeitlich legte der DJ echt mal gute Sachen wie zB. Sublime, NoFX und Konsorten auf.
Man mag gar nicht glauben, dass sich in dem sympathisch abgerockten Millerntor son Nobel-Design-Kram versteckt. Selten son modernes Klo gesehen, und das beim FC St. Pauli. Schon irgendwie lustig. Und dank unzähligen Bieren durfte ich das Klo auch öfters aufsuchen...
...zwischendurch nochmal moderne Kunst. Oder ham die fleißigen Bienchen die Arbeit niedergelegt und sind jetzt selbst am Feiern? Verdient hätten sie es!
Auch sonst verbirgt sich quasi noch ein kleines Fußballmuseum im Stadion. Schön sowas einmal von innen zu sehen! Wir sind mittlerweile aber auch total durch und wanken gen Annenstraße, Frau Wolframs zwischenzeitliches Zuhause...
...morgen Mittag geht der Konzertreigen ja auch schon weiter, puh!

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Bunten

24.06.2010 10:27
Pauli wird tendenziell überbewertet. Trotzdem schon 4 karten auf Schalke geordert. ;-)
Bönx

24.06.2010 12:22
Scheiß Schalke!
kiki
(kiki)
24.06.2010 13:04
,-)
Bunten

24.06.2010 15:14
Scheiß Bönx. Und Bierschinken. Und sowieso. ;-)
Bönx

24.06.2010 15:34
Kiki, ich wollte damit nicht sagen das ich den BVB besser finde...
kiki
(kiki)
25.06.2010 10:34
Menno!

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