Start Shows Berichte Rezis Kalender Members Kontakt
Login: BS-Nummer oder Email: Passwort: | | Passwort vergessen?
The Porters, 24.06.2010 in Dortmund, Subaru-Zentrum - Bericht von Fö

The Porters, 24.06.2010 in Dortmund

Oh, endlich wieder Fußball gucken. Naja, fast. Wir waren ja letztens schon zum "Public Viewing" im Subaru-Zentrum Dortmund-Körne, wobei der Hauptgrund unserer Anreise eher das musikalische Rahmenprogramm war - so auch heute. The Porters geben sich die Ehre, Irish-Folk-Punk aus Düsseldorf und in ihrem Metier sicherlich keine Unbekannten. Support solls geben von 3dirty7 - auch ein Name, den ich öfter schonmal gelesen, aber nie live gesehen habe. Und das alles für lau, wat willste mehr.
Naja, etwas mehr schon. Als Kiki und ich ankommen, haben 3dirty7 nämlich schon gespielt. Obwohlse laut Zeitplan auffer Seite erst um 19 Uhr drangewesen wären, hamse lieber um 19 Uhr aufgehört. Hoppla. Dafür wird bereits die Bühne gerichtet für die Porters, anscheinend sollen die heute zwei Sets spielen: Eins vor und eins nach dem Fußball-Match. Na denn...
Die Umbaupause dauert dann aber doch etwas länger, so dass wir uns schon fragen, ob sich das erste Set überhaupt noch lohnt. Noch ne Viertelstunde bis Anpfiff, als die Porters loslegen. Nunja, soll mich erstmal nicht stören.
Mittlerweile auch schon über 2 Jahre her, dass ich die Band zuletzt gesehen habe. Damals noch mit leicht anderer Besetzung, diese beiden waren damals definitiv nicht dabei: An Geige und Keyboard kann ich mich nicht erinnern. Dafür gibts heute kein Saxophon und kein Tin Whistle, damals gespielt von Stage-Bottles-Olaf.
Egal, die Musik ist geblieben. Irish Folk mit ordentlich Punkrock und eine, gemessen an dem eher spärlichen Publikum, überraschend gut aufgelegte Band. Ham wohl gut ins Glas geschaut. Wenn man Folkpunk hört, denkt man eh automatisch ans Saufen, wie schlimm muss das erst sein wenn man in ner Band spielt?
Eingängige Songs, auch wenn sich offen gestanden vieles ziemlich gleich anhört und ich oft das Gefühl habe, die Lieder zu kennen. Aber wer weiß, vielleicht tue ich das ja, unbewusst. Ne Irishfolk-Band kommt schließlich nicht ohne die obligatorischen alten irischen Weisheiten aus, deswegen hat man die wohl auch schon öfters von anderen Kapellen gehört.
Nunja, wie erwähnt, erstmal ein kurzes Set, schließlich ist gleich Fußball. Überraschend springt dann aber Pedro auf die Bühne und startet ne kleine Umfrage, wer denn überhaupt gleich das Spiel sehen will oder ob die Porters einfach weiter machen sollen. Immerhin zwei zaghafte Fußballstimmen, die Band entscheidet sich, erstmal ne kleine Pause einzulegen.
Resultat ist dann irgendwie - beides. Draußen im Zelt ist ein großer Fernseher aufgebaut, auf dem Fußball läuft, und außerdem wird der Beamer in der Halle auch einfach mal angeschaltet. Ohne Ton, damit gleichzeitig die Band spielen kann. Also, wenn ich Fußballfan wäre, dann wär das jetzt quasi das Paradies.
Also weiter mit der Mucke, während nebenbei Fußball läuft. Japan gegen Dänemark. Weil Subaru ein Japaner ist, wär wohl auch klar, welche Mannschaft heute präferiert wird, auch wenn die paar Tore kaum für viel Jubel vor der Bühne sorgen.
Einzig der Bassist scheint sich teilweise mehr auf die Leinwand als auf das Konzert zu konzentrieren. Lustig. Jau, restliche Show ähnlich souverän wie das Set zuvor, es lahmt nur irgendwie am Publikum. Schon schade, dass sich keiner dazu aufraffen kann, eine solche Band, die zudem noch für lau spielt, zu sehen. Und Fußball kann bei diesen Umständen mal wirklich nicht als Ausrede gelten
Irgendwann dann noch ne Pause. Womit wir schon beim dritten Set wären, wow. Mit Alexej und Maja gehts raus anne frischen Luft, Bierchen vonner Tanke und lauschen, bis die Porters wieder loslegen.
Immer noch gutes Konzert. Ich wünschte mir nur, das hier wäre ein kleiner Pub oder so, würd rein atmosphärisch besser sein. Naja, egal. Zum Schluss werden noch ein paar Coversongs rausgekramt. Von den großen Vorbildern "The Pogues" gibts "Dirty Old Town", sogar inklusive Mundharmonika
Anschließend noch "Cheating at solitaire" vom guten alten Mike Ness (Porters-Sänger Volker kommt da gesanglich wirklich gut dran!) und, mit Grüßen an den Mann in Schwarz, Johnny Cash's "Folsom Prison Blues". Jau, stark!
Wieder mal ein echt schönes Konzert einer guten Band, für das mäßige Publikum können sie ja nun wirklich nichts. Hören dafür pünktlich mit dem Schlusspfiff auf, das nenn ich mal Timing. Jau, ab inne Bahn, ab nach Hause...

Bitte hier klicken, um diese Seite bei Facebook zu liken oder zu teilen. Mehr Infos, wie wir mit Einbettungen von externen Anbietern umgehen, hier.

Berichte auf anderen Webseiten:

Kommentar eintragen:

bisher keine Einträge

Kommentar eintragen - Anmerkung, Kritik, Ergänzung

Name:

e-Mail:

Kommentar:
Deine Eingaben werden bis auf Widerruf gespeichert und für Nutzer der Seite sichtbar.
Die Angabe der Email-Adresse ist freiwillig und sie bleibt nur sichtbar für eingeloggte Nutzer.
Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.

Band:
The Porters
Musikstil: Irish Folk, Punkrock, Oi
Herkunft: Düsseldorf
Homepage: www.theporters.de
Konzertberichte: 4
Zukünftige Termine: 1

Location:

Zu den meisten Berichten werden nur ausgewählte Fotos verwendet.
Falls du mehr oder größere Bilder haben willst, wende dich an den Autor () oder nutze das Kontaktformular.
Dort kannst du dich auch melden, falls du mit der Veröffentlichung von Fotos, auf denen du zu sehen bist, nicht einverstanden sein solltest oder dich gar die Kommentare persönlich verletzen...
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz