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Inkasso Moskau, Eiltank, Panzerhölle, 06.11.2010 in Hagen a.T.W., Jugendheim- Bericht von Chris Crusoe

Inkasso Moskau, 06.11.2010 in Hagen a.T.W.

Neunter Teil der Teil der Welttournee des Chris.
Wir reisen weiter nach Hagen am Teutoburger Wald (nicht das in NRW, lernt das mal ihr Penner!)
Was für eine sensationelle Kombination! Die Verrückten von Inkasso Moskau feiern fünfjähriges Bestehen und haben dazu die großartigen Eiltank aus Köln und die heftigen Panzerhölle aus Osnabrück eingeladen.
Wir freuen uns aber erstmal unsere Hagener Freunde wiederzusehen. Und Little Sister haut sich kurz den Arsch voll. Zack.
Ankunft im Jugendheim. Das neue Ding für Poser-Profis: "Gelangweilt & Betroffen"
Läuft ganz gut. Echte Darsteller-Profis treffen hier aufeinander.
Aber es ist ihnen natürlich egal. Wegen der Langeweile... klar, ne?
So, genug geblödelt, es wird ernst. Panzerhölle eröffnen den Abend mit dicken Riffs und heftigen Grooves.
Das Quartett aus Osnabrück spielt eine Mischung aus Trash, Hardcore und Metal. Sehr vielseitig, sehr abwechslungsreich.
Eine wirklich amtliche Ablieferung. Mit zahlreichen Brüchen und Breaks die zwar keine wirklich fesselnden Momente zulassen, dafür aber in bester Thrash-Manier den geneigten Hörer ohne Nachsicht attackieren.
Nicht zu tausend Prozent Chris' Tasse Tee (öhm, Bier!), aber der Natur der Sache gemäß wirklich gut und abwechslungsreich gezimmert. Also Daumen hoch!
Gipfeltreffen der Ikonen: Inkasso Moskau (Mund auf Klinke), Eiltank (Chinch auf Nase) und Kannibal Krach (Knie im Arsch).
Dann wird es jeck im gemütlich kleinen und heftig vollen Keller des Jugendheimes: die mächtigen Eiltank aus kHölle!
Es wird direkt zügig los gekrustet. Gut eingelebt wirkt der nicht mehr ganz so neue Viersaitenderwisch Litz, der wegen Kontinentalverschiebung den bisherigen Dr. Kricki Love ersetzt.
Die Band ist fit (und natürlich dementsprechend gutaussehend) und die Luft füllt sich nicht nur mit feinem domstädter Crust sonder auch mit Dampf.
Immer Dampf! Eiltank haben Bock und hängen sich rein. Es darf getanzt werden, schließlich ist dies eine Geburtstagsfeier.
Die Liedauswahl lädt auch dazu ein. Chris kann erneut wieder nicht fassen, wie enorm geil diese Musik ist. Tight gespielt und begeisternd dargeboten. Hammer!
Dann werden die Geburtstagsgrinder gefeiert. Inkasso Moskau im "Vorher-"Modus.
Eine liebevoll dekorierte Patronen-Torte (oder Kuchen?) wird überreicht. Einige Männer weinen. Die Frauen natürlich auch. Es ist schön.
Dann geht es mit ebenso ergreifenden Balladen weiter. Nachdem Hits wie "Barricades", "Aushängeschild" oder "Fragments Of Glowing Glas" in die darbende Menge gefeuert wurden, tauschen Mr. Litz und Sir Flo die Positionen.
Litz findet: "Ich wollte schon immer mal in 'ner Band singen." Einige sind überrscht, andere nicht. Macht er ganz gut, da schlummert Potential. Räusper.
Chris ist glückseelig nach dieser Aufführung, Benny auch. Alkohol ist zum Glück nicht im Spiel gewesen. Fast.
Poser-Profis, zweiter Teil. Anti-Bravo-Starschnit in Kürze hier!
Eisbärfell-Imitat und Schwerter-Deko waren leider aus.
Aber bei solchen Modellen wird das Bild von selber true!
Und wenn man denkt, es kann unmöglich noch geiler werden kommen Inkasso Moskau im "Nachher"-Modus daher.
Mörderpunktiertes Geballer im Corpse-Paint-Gewand. Ein Fest für Aug' und Ohr. Auch wenn einer des Pandas eher betroffen als mayhemic aussieht, aber das macht die Sache nur NOCH dramatischer!
Normale Stehplätze sind rar, deshalb weichen die Konzertbesucher auch auf "Bühne" und "Empore" aus. Ein großes Menschenknäuel mit Pandabären in der Mitte. Herrlich!
Auch Humpelstilzchen hat um Mitternacht Geburtstag und wird entsprechend mit Glückwünschen bedacht. Nichts wird mehr so sein wie zuvor. Niemals.
Auch den Pandas wird langsam wärmer, was aber nicht die Qualität ihrer Darbietung beeinträchtigt. Außer dem tropfenden Corpse-Paint bleibt alles auf dem maximalen Spannungs-Level. Große Band!
Auch hier alle Hits dabei: Der Superproband, Schatz, nicht vor den Gästen, Seite Eins, alles großes Tennis! Die Videos übrigens auch.
Das freut den Frustus. Spontane Wunderheilung ist die Folge. Zumindest kurzfristig.
Das freut den Chris. Auch wenn der gerade so guckt, als fliege ihm ein Affe aus dem Poloch. War aber gar kein Affe da. (Foto bei Panzerhölle geklaut - Danke!)
Inkasso-Markus ist einfach immernoch der übelst-geilste Trommler! Steht er vielleicht sogar mit Dämonen im Bunde? Aber zumindest hat er an dieser einen Kreuzung seine Seele dem einen Typen verkauft.
Großartiges Spiel. Das gilt für die ganze Band. Alle drei spielen enorm auf den Punkt und ballern mit einer Sicherheit durch das Set, dass man kaum glauben mag, dass sie zwischendurch noch Kapazitäten haben, um den Leuten Quatsch zu erzählen und lustig drauf zu sein.
Hut ab auch vor dieser Band, echt mal! Schon wieder. Immer geil. Unglaublich. Irgendwann sind dann alle nass, besoffen und musiktechnisch so vollgedröhnt, dass man der Jubiläumsband gestattet, sich zurückzuziehen. Geiles Konzert, alle drei Bands!
Der mittelkleine Raum hat ebenfalls gelitten. Kuchen und Konfetti schwimmen einträchtig um die Verstärker und die Menschen widmen sich den anspruchsvollen Gedanken zur Nacht.
Bier zum Beispiel.
Reisen mit der braunen Zeitmaschine.
Und Heldenverehrung.
"Nein, DU legst auf!" - "Nein, DU!"
Momente für die Ewigkeit, in Marmor (naja... Pixel) geschlagen.
Wirklich, wirklich großartiges Wochenende. Nach so einem Abend fragt man sich irgendwie immer, was da noch kommen mag. (Hey, Chris! Hiro aus Frankreich zum Beispiel, in zwei Wochen!) Aber für den Moment ist es der geilste Abend aller Zeiten! Basta!
Little Sister und Chris turteln noch mit Eiltank-Mitgliedern...
Frustus und Benny mit Inkasso-Mitgliedern...
Und Eil-Jan dokumentiert eine weitere Umschulung des Tausendsassa Litz.
Little Sister verdient sich vor dem Zubettgehen aufgrund von herausragenden, athletischen Körperhaltungen noch den akademischen Grad "Fahrradständer". Leider lehnt sie diesen dankend ab. Vermutlich zu viel mediale Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Verantwortung, die daraus folgen würden. Mächtigen Dank an Maik, Benny und Ines an dieser Stelle - ihr seid die Größten!

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