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Band des Jahres: Blood Of Cemetery, Stepfather Fred, Jailbreak, One Red, 10.12.2010 in Augsburg, Musikkantine - Bericht von Kabl

Band des Jahres, 10.12.2010 in Augsburg

Heute machen wir mal einen ganz demokratischen Bericht. Warum? Erstens weil ich wieder keinen Schreibarsch gefunden habe der einen Bericht schreibt, wenn ich auf der Bühne stehe. Zweitens, weil wieder Bands mit dabei waren, die objektiv bestimmt sehr gut sind, meinen persönlichen Geschmack aber eher weniger treffen. Drittens weil ich eigentlich was zu tun habe. Deshalb hier das Konzept: Zu jeder der vier Bands gibt es jeweils vier Bilder. Unter dem ersten kann man die eigene Bandbeschreibung lesen. Unter dem zweiten kann man lesen, was die Band-des-Jahres-Jury im Pressebericht kommentiert hat. Unter dem dritten mache ich eigene, subjektive Ergänzungen, unter dem vierten ist Platz für eigene Notizen. Die Fotos sind zwar schlecht, dafür mit freundlicher Genehmigung des offiziellen Neue-Szene-Fotografen. Los geht es jetzt mit einer Bemerkung zum Abend im Allgemeinen (Band des Jahres-Perspektive): Der fünfte Vorentscheidungsabend von Band des Jahres in der Kantine präsentierte vier junge Formationen, die das Wort R.O.C.K. in äußerst abwechslungsreichen Varianten buchstabieren.
Was sagt die Band selbst: Stepfather Fred sind laut, brachial und voller Energie. Mit ihrer Viermannbesetzung touren sie durch Clubs, Festivals, Open Airs oder sonstige Veranstaltungen des Landes und sorgen dort für Begeisterung pur! Mit ihrer eigenen Art von Metal, die doch sehr hart ist, aber immer wieder auf ruhige melodische Parts zurückfällt, liefern sie eine absolut mitreißende und abwechslungsreiche Show.
Was sagt Band des Jahres: Die Rolle als Opener sind sie mittlerweile gewohnt, bereits bei der Vorentscheidung letztes Jahr fiel das Los mit der Nummer eins auf STEPFATHER FRED. Und man kann die Losfee dafür nur loben: Mit einem druckvollen und hochkonzentrierten Set überzeugten die vier Jungs aus dem Buchloer Raum ihr Publikum und machten gleich mal richtig Dampf. Ist das jetzt noch Grunge oder schon Metal? Irgendwo zwischendrin, aber auf jeden Fall beeindruckend.
Was sagt der Kabl: Die Band war wirklich geil. Sowohl technisch, von der Bühnenperformance her, als auch vom Sound müsste hier beim Bewertungsbogen eine glatte 1 mit Stern gegeben werden. Ich habe mich des öfteren sogar an System Of A Down erinnert. Ich denke wir haben eine der Finalisten gesehen. Zu erwähnen sind noch die absolut geilen Fressen, die der Bassist gezogen hat. Ganz großartige Band!
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Zweite Band, Jailbreak. Was sagt die Band selbst: Ein Bierchen auf und los geht's! Jailbreak spielen schnörkellosen Punkrock mit dem Muster Strophe/Refrain/Strophe/Refrain/Solo/noch mal Refrain. Die Dreimannband gibt es seit mittlerweile sieben Jahren, hat das Rad ganz klar neu erfunden (jetzt ist es viereckig) und in diesem Satz im Bandinfo die Zahlen 3, 7 und 4 verwendet. Addiert man diese, erhält man die Zahl 14, der die Musiker überhaupt nichts Symbolisches abgewinnen können. Kann das Zufall sein?
Was sagt Band des Jahres: Die Mitglieder von JAILBREAK kennt man zum Teil aus der Punk-Comedy-Truppe Die Geggen Gaggas und das Trio aus Dinkelscherben zeigte sich ähnlich unterhaltsam. Deutschpunk mit viel Witz, Spielfreude und frechen Ansagen - nicht unbedingt zeitlos, aber zeitnah erfrischend.
Was sagt der Kabl: Gut, in diesem Fall ist Band selbst und Kabl eigentlich das selbe. Ich sag mal so: Wir haben bisher bessere, aber auch schon viel schlechtere Auftritte gespielt. Ärgerlich war, dass so gut wie kein Publikum anwesend war. Setlist: Alles was ich mag, Ernte 23, Wecker, Brooks, Ein schönes Lied, Alle Keyboardlehrer haben nur ein Ohr, Ein schöner Tag, Sauf mich zu, Weed, Freaks For Life, 8:11.
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Nächste Band: Blood Of Cemetery. Was sagt die Band selbst: Blood Of Cemetery sind eine Alternative-Rock-Band aus dem Raum Augsburg, die Februar 2008 gegründet wurde. Ihre Musik zeichnet sich durch viele verschiedene Einflüsse aus, wie klassischer Rock der 80er oder zeitgemäßer Metalcore (insbesondere Bullet For My Valentine). Dazu kommen Vorbilder wie Metallica oder auch die Stones. Besetzung: Maria Leichtle (Gesang), Andi Schönberger (Gitarre), Christoph Clausen (Gitarre), Max Jakob (Bass), Ralf Suiter (Drums).
Was sagt Band des Jahres: Mit BLOOD OF CEMETERY wurde es - wie der Name schon andeutet - wieder etwas härter, wobei auch die fünf Friedhofsbewohner die sanfteren Töne zu treffen wussten. Was nicht verwundert, geben BOC doch Bullet For My Valentine, Metallica und die Stones als Vorbilder an. Mit Frontfrau Maria Leichtle stand zum ersten Mal an diesem Abend eine Musikerin auf die Bühne, was sicher kein Nachteil war.
Was sagt der Kabl: Da wir uns mit denen vor dem Auftritt unterhalten haben, muss man sagen: Sehr nette Gesellen. Musik war mir dann trotzdem etwas zu soft, also für Metal zu soft. Ein bisschen mehr Gegröle hätte nicht geschadet. Aber, um noch eine weitere Stimme zu Wort kommen zu lassen. Luca meinte: Geil, ich bin jetzt echt überrascht dass so Metalbands auch bei Band des Jahres mitspielen. Hat mir jetzt schon getaugt.
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Vierte und letzte Band für heute: One Red. Was sagt die Band selbst: Die Band der Gegensätze: männlich-weiblich, hart-weich, explosiv-melancholisch. Doch Gegensätze ziehen sich an und lassen Erstaunliches entstehen. Brachiale Gitarren und nachdenkliche Texte, geschmeidige Basslines und treibendes Schlagwerk, kompromissloser Rock trifft auf die Grenzüberschreitungen des Progressive. Musik - ausgestoßen von vier jungen Menschen, die ihren Weg noch nicht kennen, ihn aber trotzdem gehen. Für das Publikum und gegen Belanglosigkeit. One Red sind Stefan (Gesang/Gitarre), Torben (Gitarre/Gesang), Elli (Bass/Gesang), Nicki (Drums)
Was sagt Band des Jahres: Bei der letzten Band des Abends, ONE RED, stieg die Frauenquote dann ganz erheblich, Schlagzeug und Bass sind hier fest in weiblichen Händen. Der abwechslungsreiche Rocksound der jungen Formation gewann nicht zuletzt durch den teilweise dreistimmigen Gesang und eine gutgelaunte Bühnenshow.
Was sagt der Kabl: Auch wieder sehr nette Leute. Ich frag die Drummerin vor dem Auftritt: "Was spielt ihr denn für Musik?" Sie meint: "Öhm, weiß nicht. Vielleicht ein bisschen Funk!?". Wenn ich die Musik beschreiben müsste wäre das einfach Poprock. Nicht mehr, nicht weniger. Die Band hat auf jeden Fall Laune gemacht (Ich erinnere mich an den Song "Stupid Neighbour"), war mir aber etwas zu brav und sagen wir mal zu konventionell. Doch zum Beispiel Laura sah das anders: "Mir haben die letzten auch sehr gut gefallen."
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