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Rasta Knast, 30.12.2010 in Berlin, SO36 - Bericht von Bönx

Rasta Knast, 30.12.2010 in Berlin

Endlich wieder Rasta Knast! Ich würde sagen günstige Umstände haben diesen Auftritt heute ermöglicht. Erst sucht man sich eine gute Booking Agentur, Muttis, und dann gleich noch das passende Label dazu, Destiny, und schon hat man die Möglichkeit, in einem echt gut gefüllten SO36 zum Tanze aufspielen zu können. Ein wenig betrübt nahm ich am Nachmittag die Meldung wahr, dass die Eight Balls aus Hamburg absagen mussten. Ob's am Wetter lag? Haben die Stattis, wie siehe ihre Fans liebevoll nennen, denn dann in Hamburg spielen können? Wir werden es nie erfahren. Grütschek, das Mädchen, und Martin sind ja scheinbar zu faul zum Berichte schreiben. Frau Wolfram und mir kann das eisige Wetter jedenfalls nichts und so machen wir uns auf um noch schnell 'ne Pizza neben dem Franken ein zu werfen. Toll, wegen Renovierung geschlossen. Dann halt Burger und danach ein Bier bei Jazz. So jedenfalls der Plan. Einen Tag vor Silvester scheint aber keiner mehr ein Zuhause zu haben und das Franken ist schon kacke voll. Also dann doch schon rüber, da spielt gerade immer noch die erste Band. Kübel meint die waren gar nicht schlecht. Naja, die zweite klemmen wir uns auch und gehen lieber ins Kaffee rauchen. Wie intolerant von uns. Aber jetzt mal los!
Das letzte Mal hamse ja noch mit Knochenfabrik im Kato gespielt. Seitdem ham weder Knochenfabrik in Berlin gespielt (Sauerei!), noch war ich seitdem noch einmal im Kato. Das wird gerade renoviert und gehört dann zum Kartell des Lido und Astra. Heißt, demnächst kostet da auch ein kleines Bier um die drei Euro plus Pfand. Sauerei! Für die Statistik: großes Berliner im SO36 2,80!
Was kann man heute erwarten von Rasta Knast? Vielleicht den ein oder anderen neuen Song oder das komplette Best-Of, welches letztens auf Destiny erschienen ist? Los geht's jedenfalls erstmal mit was Instrumentalem, bevor man dann erstmals bei '39 Grad! sieht, was diese Band so großartig macht. Da singen einfach drei Leute und man merkt es nicht...
...es könnte also auch einer sein, der einfach über eine größere Bandbreite Töne produzieren kann oder so. Da stimmt einfach alles. Immernoch dabei der Gitarrist der immer lustige T-Shirts trägt. Da Namen besonders bei Rasta Knast ja Schall und Rauch sind, verzichte ich da heute einmal drauf. Lauschen wir lieber der Musik, mit 'Wir leben noch' gleich noch ein Hammer am Anfang.
Und dann? Ja, dann ist erstmal die Luft raus. Erst gibt's in der Mitte Stromschläge am Mikro und zu allem Überfluss dann auch noch auf der linken Seite. Es wird gebastelt und getrickst bis man irgendwann Taschentücher als Stromschlagschutz über die Mikros ballert. Würde das auch mit Kondomen funktionieren?
Bevor es dann, nachdem die Monitore ausgefallen sind, weiter geht, hat der Typ, der den Bass aber mal richtig amtlich hängen hat, dann die passendste Ansage des Abends parat: einer mehr oder weniger, darauf kommt es doch nicht an! Was folgt sollte klar sein aber hier noch einmal in Klarschrift: 'Einer mehr oder weniger'. Verdammt, Hits, Hits, Hits!
Und so geht es natürlich auch weiter, meist kritisch, immer mit den geilsten Deutsch-Punk-Melodien überhaupt. Jetzt zum Beispiel mit 'Hans Hermann' gefolgt von einem neuen Song. Der sollte leider der einzige im heutigen Set bleiben. Der war mit Sicherheit gut, ich kann mich aber nicht mehr dran erinnern ;) Irgendwie klingt das alles noch nicht danach...
...irgendwann in naher Zukunft mal ein Studio zu beziehen. Aber wer weiß das schon. Leider war nicht alles so top heute. Der Sound lies leider an manchen Stellen echt zu Wünschen über. So hat man teilweise den Gesang rechts außen nicht gehört, dann mal wieder die Solo-Gitarre nicht. Und dass die bei Rasta Knast sehr wichtig ist, brauch ich ja keinem zu erzählen.
Yeah, und auch endlich mal wieder D-Ska. Lange nicht mehr gehört. Hier in Form von 'Kein Licht'. Jede anständige DeutschPunkband braucht auch nen D-Ska-Song. Frau Mansmann arbeiten da übrigens auch gerade, vielleicht wird's ja der Sommerhit 2012?
Bei 'Räuberstaat' fällt mir doch tatsächlich das erste Mal auf, dass die Gitarren-Melodie, wenn man sie denn gerade einmal hören kann, doch krass nach einem bestimmten Social Distortion-Song klingt. Komm gerade nicht drauf welcher, aber achtet mal drauf. Dazu passt dann auch wieder der Hut, den der Typ mit dem amtlich tief hängendem Bass auf der Rübe hat.
Das letzte Bild gebührt dem Schlagzeuger, die sieht man ja immer so selten. Vor 'Trümmer' muss erstmal noch die Gitarre gezähmt werden, bevor es dann im schon letzten Song 'Die Katze beißt in Draht' ein wenig um eben diese geht. Jetzt ist auch das Publikum voll da und grölt komplett mit. Schön! Was mir aber am Ende bis heute nicht gefällt ist, dass die Katze am Ende im Sarg liegt. Tz! Mit 'Ost-Berlin' dann nach Rufen doch noch eine Zugabe. Hat wie immer Spaß gemacht auch wenn ich irgendwie ein wenig platt war. Das nächste Mal aber bitte mit neuem Album im Gepäck.
Habt ihr eigentlich schlechte Laune wenn das Wort Milchbar nicht im Bericht auftaucht? Heute war es endlich mal wieder soweit. Heya, Heya, ab in die Milchbar! Da werden wir irgendwie nicht betrunken und geben viel zu viel Geld für Longdrinks aus. Passiert! Und da uns der Taxifahrer nicht bis vor die Tür fahren will (ich hab' mir deine Wagennummer notiert!) kann ich euch noch dieses schöne Berliner Winterbild präsentieren.

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o.

11.01.2011 02:26
scheiß bericht!
Kabl

11.01.2011 10:58
Die ham wirklich schon wieder nen neuen Schlagzeuger? Da glaub ich schon dass sie nie n neues Album gebacken kriegen, man muss ja da mit den neuen Leuten die alten Stücke einproben. Bandera Pirata ist jetzt schon 10 Jahre alt. Und o, du bist ein Penner.
Bönx

17.01.2011 08:11
Ist das ein neuer Schlagzeuger? Na sowas!

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Band:
Rasta Knast
Musikstil: Punkrock, Deutschpunk, Schwedenpunk
Herkunft: Hannover
Homepage: www.rasta-knast.de
Konzertberichte: 31
Rezensionen: 3

Location:

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