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Rasender Stillstand, Atropin, 27.01.2011 in Bochum, Wageni - Bericht von Fö

Rasender Stillstand, Atropin, 27.01.2011 in Bochum

Heute is mal wieder Wageni-Donnerstag! Schöne Gelegenheit, sich in die Nachbarstadt aufzumachen. Gegen Spende spielen dort heute Atropin und Rasender Stillstand. Ersteres is immerhin die Band unseres Redakteurs Chris Crusoe, über zweitere ist mir lediglich bekannt, dass sie aus Dortmund kommen - joah, na denn. Alexej und Maja sind dabei, also los.
Vor Ort direkt ein kleines Redaktionstreffen, Härp is nämlich auch da. Holdrio. Beim Auslosen, wer den Bericht schreiben muss (es ist eine Qual, ich sag es euch!) zieh ich den Kürzeren. Och. Na denn. Immerhin der erste Atropin-Bericht, den Chris nicht selber schreibt.
Ein kleines Intro von der Instrumentenfraktion, schließlich betritt Sänger Andi die nicht vorhandene Bühne. Ins Auge fallen zunächst mal die popelgrünen Hemden (wobei die Farbe wohl, entsprechend dem aktuellen Albumtitel "Giftgryn", andere Assoziationen wecken soll). Mit uniformierten Bands kann ich nicht viel anfangen. Aber das lassen wir heute mal durchgehen, so aus Sympathiegründen.
Zu hören gibts halt so Punkmusik, gesungen wird deutsch. Was mir bei der Konservenmusik der Band gar nicht sehr auffiel, hier aber ziemlich deutlich zum Tragen kommt: Die vielen Whohoho-Backings, glücklicherweise nicht ganz so Hosen-mäßig, geben ein wenig Pop-Appeal.
Sonst wird auch immer mal aus dem starren Deutschpunk-Korsett ausgebrochen, vor allem von den Instrumenten her gibt mir das einiges, klingen ziemlich auf den Punkt, ab und zu ein wenig fideldü-Gitarre und was da aus dem Bass kommt ist auch ziemlich abseits vom klassischen Geschrammel.
Der Gesang geht hingegen ein wenig unter. Kommt zwar kräftig, dafür aber undeutlich. An gespielten Stücken ist (verständlicherweise) viel von der aktuellen CD dabei, was ich ganz gut finde, schließlich kenn ich die. Hähä. Stücke wie "Eure Welt" oder "Lass doch los" gehen aber auch wirklich gut rein.
Kurzweiliger Auftritt, auch wenn man merkt, dass von den Anwesenden gerade mal die anschließend spielende Band (sowie natürlich wir) Atropin überhaupt kennt. Zum Schluss (zum "Outro") tritt die Band noch in das Schülerbandnäppchen, es werden tatsächlich die Bandmitglieder vorgestellt, was ich mit dezentem Nicht-Klatschen honoriere. Buh.
Schönes Foto vom lieben Chris! Ja, wie man sieht, die Band hat Spaß und auch der Auftritt hat Laune gemacht. Nach Zugabe schreit trotzdem keiner, was ich aber auch ganz gut fand. Dem Blick auf die Setlist nach hätte "Tina ist ein Punkrocker" noch gefehlt, bei dem Titel schwant mir Übles. Hähä.
Kurze Umbaupause, der Platz vor der "Bühne" füllt sich merklich, und irgendwann legen sie los: Rasender Stillstand. Heute wird deren Drummer übrigens 30, was sich als Running Gag durch den Abend zieht, von ihm aber nicht wirklich wahrgenommen werden will. Deswegen mach ich auch einfach mal kein Foto von ihm. Höhö.
Die Band war mir bisher höchstens vom Namen her ein Begriff, und da hätte ich sie musikalisch irgendwie gänzlich anders eingeordnet. Nunja. Der Name ist nicht mal falsch gewählt, langsame und schnelle Passagen geben sich hier ebenso die Hand wie melodischer Gesang (wenn man ihn denn mal hört, der Sound lässt etwas zu Wünschen übrig) und laute Shouts.
Geht aber eher in die düstere Ecke, was ja nicht wirklich mein Metier ist. Nunja. Schuld daran ist zum Beispiel der Streicher hinten inner Ecke, der ein wenig düsteren Soundteppich fabriziert. Was ist das? Ein E-Cello? Hm, hat was. Gibt der Musik was Eigenes.
Ansonsten irgendwie die Richtung Fliehende Stürme, aber lebhafter und mit etwas Avantgarde-Charakter. Gesang abwechselnd von der Gitarristin und von Roger, von dem ich gar nicht wusste, dass er in ner Band spielt. Gesang außerdem mal deutsch und mal englisch - wenn man denn mal was versteht. Tjaja.
Schwer, das jetzt anständig zu bewerten, mir persönlich ist das einfach zu düster und gen Schluss hab ich eh keinen Bock mehr, weil ein paar Volltrunkene die Gelegenheit nutzen, ihre Körperteile gegen andere Leute zu schleudern - was zur Musik nicht wirklich passen will. Scheiße ey, ich brauch n Schnaps. Der letzte is übrigens fast genau 2 Monate her. Ich weiß, das Leben ist hart. Tschüß.

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