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Pascow, Prinzessin Halts Maul, 18.3.2011 in Freiburg, White Rabbit - Bericht von Kabl

Pascow, 18.3.2011 in Freiburg

Gewisse Leute nehmen sich ja immer vor endlich mal einen Pascow-Konzertbericht zu schreiben, in dem nur gemotzt und kritisiert wird. Aber das geht dann nicht da der Auftritt immer wieder aufs' Neue geil ist, und man einfach nix zu Meckern finden kann. Mal schauen ob wir das dieses Mal schaffen. Nachtrag nach dem Berichtschreiben: Mir fällt gerade auf, dass der folgende Bericht eher einem Proletentagebuch gleicht. Für detailliertere Pascow-Berichte, einfach bei Bierschinken nach "Pascow" suchen.
Dieses Mal sind es bloß 300 Kilometer Anfahrt - von Dinkelscherben nach Freiburg brauchen wir knapp 4 Stunden. Auf der langen Fahrt wird nur großartige Musik gehört, nämlich Hammerhead, Pascow, die mächtige Grindcore-Band Macabre und natürlich 90er Jahre Techno von Das Modul.
Rein in die Bahn und erstmal ein Tannenzäpfle verspeisen. Wir verbringen unseren Wochenendaufenthalt bei Schmitz in der Wohnung. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass sowohl er als auch Luca auf Punk im Pott waren, was man an den hübschen T-Shirts sieht.
Jo, wir kommen dann irgendwie viel zu früh am Wheit Raebbit an und die wollen uns noch nicht rein lassen. Daher gehen wir in die Kneipe gegenüber, treffen die Miri und machen tolle Fotos. Außerdem sind Herren auch auf Frauenklos durchaus erwünscht.
Um 21.00 Uhr dürfen wir dann endlich rein - und wir verbringen unsere edle Zeit mit Biertrinken. Und mit tolle Fotos machen. Ein Blick auf die Uhr: Schon 22.00 Uhr und immer noch niemand spielt.
So gegen halb elf muss es dann gewesen sein, als Prinzessin, halts Maul! anfängt. Kannte ich bisher mehr vom Hören und Sagen und von der EP wo 4 Lieder drauf sind. Ist so Hardcore-lastiger Punkrock - oder punkiger Hardcore.
Gefällt mir sehr gut! Zwar habe ich keinen Plan ob der Sänger denn jetzt englisch oder deutsch singt, ist aber eigentlich auch egal, denn die Musik macht Druck und geht nach vorne.
Übelst laut ist es hier drinnen. Also wirklich auf Anschlag. Ein paar Sachen werden noch gecovert, Publikum ist zwar schon zahlreich anwesend, allerdings bewegen nur n paar Leute ganz vorne ihren Arsch.
Ja, gelungener Auftritt von Prinzessin halts Maul, schau ich mir gerne mal wieder an. Relativ kurz hamse gespielt, so 25 Minuten schätz ich. Hat aber sehr gut gepasst so.
In der Zwischenzeit zeigt der konstante Bierkonsum der Reisetruppe erste Wirkungen. Was ich auch gar nicht mehr gewohnt bin ist, dass man in Baden-Württemberg ja einfach so ohne heimlich rumzutun rauchen darf.
Und dann kanns endlich mal los gehen: Pascow mit P aus Gimbweiler mit G - natürlich wird mit dieser Ansage das Set begonnen. Erstaunlich - ich hab Pascow jetzt wirklich schon über 3 Jahre lang nicht mehr live gesehen.
Wie gesagt, der Schuppen ist wirklich brechend voll - allerdings hält sich der Ausrast-Grad ganz stark in Grenzen. Also vorne tanzen so 10 Leute, der Rest steht nur rum, nickt mit, singt mal n paar Zeilen, aber das wars.
Oh, ein prominenter Ehrengast. Hielt ich zuerst für Guido Göttlich, da er stilecht mit Anzug kontinuierlich Bier getrunken hat. War er aber dann doch nicht.
Jetzt aber mal zur Musik: Natürlich wurden jede Menge Hits gespielt, von der neuen Scheibe "Alles muss kaputt sein!" nahezu jedes Lied. Ist ja auch eine großartige CD. Erwähnenswert ist, dass "too doof too fuck" live wirklich nur noch abartig geil ist.
"Lauf Forrest lauf", "Nach Hause", "Trampen nach Norden", "Raumpatrouille", "Ich habe Hollywood besiegt", "Donnerstag" etc. - nur um ein paar Songnamen in den Raum zu werfen, die gespielt wurden.
Ja - und ich will jetzt nicht Rummotzen, aber irgendwie hätt ich mir mehr Ausrasten im Publikum gewünscht. Band war natürlich wie immer großartig, genial...aber die schönen Zugaben (unter anderem Zuviel für Berlin, Kierkegaard und BWL und Eiszeit droht) wurden uns vorenthalten, also einfach nicht gespielt. Also Jammern auf hohem Niveau. Band kriegt trotzdem mal wieder ne 1, auch wenn ich 3 Stunden auch nicht für zu wenig Spielzeit gehalten hätte.
Was dann am weiteren Abend bzw. am nächsten Tag vor sich ging, erläutere ich hier mit bewusst ausgesuchten Bildern. Wir bestiegen den Schloßberg und zwar mit einem relativ dumpfen Schädel auf.
Wir gehen in das "Atlantis", eine ganz große Punkrockkneipe. Auch treffen wir Dr. dr. dr. med. Aumann, der auch aus Dinkelscherben kommt, allerdings uns zufällig in Freiburg über den Weg läuft. Herrenhalma, und zwar ganz großes. Nicht schlampig - sauber angezogen.
Nächste Kneipe hieß "Movie-Bar" - da lief zwar Reggae, es gab allerdings höllisch guten Melonenschnaps. Zitat von einem Gast nachdem er uns auf dem Klo gesehen hat: "Also, sowas hab ich noch nie erlebt." Und geht kopfschüttelnd.
Da noch mit aller Gewalt was reinpasst, gehen wir weiter ins "My Way". Dort verlassen allerdings nach und nach jeden die Kräfte. Ab in dem Nachtbus. Zitat von Michael Langenmair, Philosoph: "Aus dem Nachtbus rauszufliegen, das hätte ich für unmöglich gehalten, Kabl, Gratulation, du hast es gerade dennoch fast geschafft."
Anschließend drücken wir noch unsere Sympathie für Oskar "Bogenbrunzer" Lafontaine aus. Das ist noch ein Politiker! Eieieiei der Lafontaine (auf die Melodie von "Die Goiß ist weg"). Gute Nacht.

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