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With Full Force Festival 2011 Tag 3: Volbeat, Kreator, Gallows, Kvelertak, Adolescents, Spermbirds, Sólstafir, Death By Stereo, Stonewall Noise Orchestra, 03.07.2011 in Roitzschjora, Flugplatz Roitzschjora - Bericht von Fö

With Full Force Festival 2011 Tag 3, 03.07.2011 in Roitzschjora

Tag 1, Tag 2, Tag 3

Dritter und letzter Tag With Full Force. Heute ist mein eigentlicher Highlight-Tag, spielen doch schließlich Kvelertak und Gallows - und auch der Rest ist nicht zu verachten. Sogar so wenig zu verachten, dass gar keine Pause bleibt, um zwischendurch mal den Campingplatz aufzusuchen. Andererseits - wat soll ich auch da, wenn ich eh nix trinken kann. Dadurch fällt zwar ein erheblicher Teil des Festival-Feelings weg, aber dafür bleibt mehr Zeit für Bands Bands Bands...jau. Uärghs.
Erstmal aufstehen. Die ganze Nacht über hat es gestürmt und geregnet, so dass ich richtig froh war, als ich mein Zelt heute Nacht sicher und heile wiedergefunden habe - hätte ja auch fort geweht sein können. Mit dem Kollegen drin. Aber der wurde anscheinend ganz ohne Zelt weg geweht, als ich am nächsten Morgen aufwache is er jedenfalls weg. Och joah. Gähn. Erstmal strecken.
Und mal gucken, was sonst so verwüstet wurde. Der ganze Campingplatz sieht aus, als sei ein Wirbelsturm drüber weg gefegt, überall zerstörte Zelte und Pavillons - dazwischen Müll. Und viele leere Flecken, die darauf hinweisen, dass einige das Festival schon frühzeitig verlassen haben. Immerhin unsere Pavillons stehen noch - was Gaffa, Kabelbinder, Holzpflöcke und alte Zeltstangen nicht so alles ausrichten können...
So, Frühstück. Die erste Band, Manos, darf heute mal ohne uns ihre irrwitzige Show auspacken (wobei ich mich schon gefragt hatte wie das nüchtern so wirkt), stattdessen was futtern, Wasser trinken und anschließend mit Helena ein wenig übers Gelände.
Zu den Schweden vom STONEWALL NOISE ORCHESTRA finden wir uns dann schließlich vor der Bühne ein. Nicht ganz pünktlich, aber immerhin die letzten 10 Minuten der Band können wir noch genießen. Passt ein wenig zu Orkanböen, die Band, oder eher noch zu trockenen Wüstenstürmen. Sehr Stoner-lastig, in etwa als würden die Queens Of The Stone Age auf Monster Magnet treffen.
Ziemlich dichter Sound, der sich allerdings hier auf der großen Bühne etwas verliert. Ein ähnliches Problem hatten schon Kylesa gestern - so ne Musik zündet auf kleinen Club-Bühnen einfach besser. Aber andererseits, so zum Wachwerden ist das auch in Ordnung. Wabert ja auch ganz gut durch unsere Gemüter.
Ist eh noch nicht viel los vor der Bühne - aber die Anwesenden zeigen sich durchaus angetan, dafür dass wir die Nacht so durch gerüttelt wurden. Aber so richtig fit sieht die Band auch nicht aus, hähä. Kommen übrigens im November wieder auf Tour, dann auch auf kleineren Bühnen.
Anschließend kurz warmschütteln und bereitmachen für das erste Highlight des jungen Tages: KVELERTAK! Die vielversprechendste neue Band unserer Zeit, echt jetzt! Passiert mir selten, aber diese Band hat mich tatsächlich bereits gekickt, als ich damals nur 10 Sekunden bei Myspace reingehört hatte - und jetzt endlich live!
Bisher immer verpasst. Entweder im Urlaub gewesen (mit Dengue-Fieber angesteckt) oder im Bett gelegen (Dengue-Fieber auskurieren). Oh, und jetzt wird mir schon wieder so heiß...äh, ja. Aus Norwegen kommen die Jungs, Texte sind auch durchweg auf norwegisch, und die Musik, alter Schwede, äh, Norwege, die haut nun wirklich verdammt nochmal alles weg.
Furioser Mix aus allen härteren Gangarten, die gerade zur Verfügung standen. Black Metal trifft Schweinerock und Rock'n'Roll und das alles so wunderbar stimmig und auf den Punkt, dass man sich fragt, warum das nicht vorher schonmal jemand so geil hingekriegt hat. Geiler Scheiß, packt dich vom ersten Moment an!
Etwas irritierend sind höchstens noch die fremdländischen Texte, dabei würde ich doch so gerne lauthals mitschreien! Muss ich jetzt norwegisch lernen? Naja, "Blodtørst" kriegt man gerade noch hin. Und ansonsten immer artig die Faust in die Luft. Und einfach irgendwas brüllen, scheißegal ey!
Nur geile Songs! "Fossegrim", "Sjøhyenar", "Mjød" und was nicht alles gespielt wurde. Großartig. Kvelertak holen das Publikum endgültig aus seiner Lethargie! Stürmt es da draußen noch? Egal, Kvelertak blasen stärker!
Ist zwar noch nicht wirklich voll hier (im Laufe des Tages merken wir erst, wie viele das Gelände schon vorzeitig verlassen haben müssen - war das Wetter wirklich sooo scheiße?), aber eine kleine Armada von begeisterten Leuten vor der Bühne trotzt dem Regen, mosht sich in Ekstase und brüllt sich selbst einen zurecht. Herrlich.
Leider nicht im Bild: Der geile Bass-Umschwung des Bassisten (Tattoos von Hals bis Fingerkuppe! Alta!), den er gleich mehrfach vorführt - und sich einmal dermaßen selbst verhakt, dass er nur mit Mühe und Not aus dem Kabelgewirr wieder raus kommt. Harhar.
Jau, keinen Bock hier ewig zu schwadronieren wie geil diese Band ist. Muss ich jetzt unbedingt nochmal in nem kleinen Club sehen, son Festival ist zwar ein nettes Gesamtpaket aber nicht unbedingt repräsentativ, wenn es um die Leistungen einzelner Bands geht. Würde aber mal vermuten, dass Kvelertak heute so einige von sich überzeugt haben.
Achja, kam bisher im WFF-Bericht etwas zu kurz: Das obligatorische Schlagzeuger-Foto. Hier habta. Ohne Scheiß, Kvelertak war der Hammer. Unbedingt mal reinziehen, Leute!
Kurz übers Gelände schlendern. Auf der Zeltbühne spielen noch Your Demise, die uns aber beim Zuhören von draußen nicht wirklich davon begeistern können, mal näher zu kommen. Also ein wenig dem Matsch beim noch matschiger werden zuschauen, bevor es in wenigen Minuten weiter geht...
...und zwar mit THE ADOLESCENTS! Legende, Koryphäe, was auch immer, nennt es wie ihr wollt. Leider auch eine Band, die irgendwie vor meiner Zeit war, weswegen ich mich nie wirklich viel mit ihnen befasst habe. Ist ja auch immer blöd, sowas nachzuholen bei Bands mit nem Back-Katalog der vermutlich ganze LKW-Ladungen füllt. Trotzdem ist mir durchaus bewusst, was hier vor mir steht.
Publikum. Dafür, dass gerade eine alte Hardcore-Legende der frühen 80er vor ihnen steht, könnten die Reaktionen etwas euphorischer sein. Naja, was will man erwarten. Da zeigt sich wohl mal wieder, wie unterschiedlich die Auffassungen von Hardcore sein können. Wobei die Adolescents eh eher in die melodische Ecke gehen, heutzutage würde sowas fast als Poppunk durchgehen.
Offen gestanden hatte ich auch etwas mehr Vollgas erwartet, wobei die aktuelle Platte "The fastest kid alive" schon ziemlich deutlich zeigte, dass die Band mittlerweile eher in ruhigen Gefilden unterwegs ist. Live geht das trotzdem gut in die Beine, sehr melodisch das alles und irgendwie sogar fesselnd. Ein wenig Descendents-mäßig, um doch mal einen Vergleich rauszuhauen.
Insgesamt aber doch nur ein netter Auftritt, so richtig überspringen wollte der Funken nicht - wohl wieder das Problem, dass Festivalauftritte einfach nicht repräsentativ sind. So bleibt dann ne ganz nette Erinnerung - aber die nächste Tour kommt bestimmt.
Nächste Band: DEATH BY STEREO! Bei denen hätte ich ja nun wirklich erwartet, dass das Zelt bedeutend voller wird, aber anscheinend sind heute wirklich deutlich weniger Besucher da als noch die letzten Tage. Zu hören gibt es ne recht abwechslungsreiche Form von Hardcore, mit punkigen Refrains, metallischen Soli und sogar ein paar Melodien.
Macht aber allein vom Zugucken her schon Spaß! Der Sänger erweist sich als ein wahrer Wirbelwind, verbringt große Teile des Konzerts an der Absperrung oder inmitten der Fans, die begeistert mitsingen. Auch wenn's nur "Who-ho-ho" ist, denn diese Rock'n'Roll-Floskel verwenden Death By Stereo wirklich inflationär.
Auch sonst ist die Show ne wahre Augenweide. Die Protagonisten springen quer über die Bühne, heizen sich und das Publikum ordentlich auf, echt ne Freude. Noch dazu hat der Gitarrist hier einen einfach herrlichen Schnurrbart, der Kaiser Wilhelm zu Ehren reichen würde.
Muss ja gestehen dass ich zwar ein Album der Band habe, dies aber nicht wirklich oft gehört habe. Eine der Bands, die erst live ihre volle Wirkung entfalten, da klingt auch plötzlich die CD deutlich geiler. Die Fans vor der Bühne sind schon ein paar Schritte weiter und feiern brav.
Wobei, wie erklärt sich dieses gigantische Loch vor der Bühne? Vermutlich durch die Unmengen an Circle Pits, die mal wieder bereitwillig durch die Masen gejagt werden und entsprechende Lücken entlassen, die sich erst wieder füllen, als jemand seine Hose runter zieht. Ein Bild für die Ewigkeit.
Schöner Auftritt von Death By Stereo, hat Laune gemacht! Gerne wieder. Mit einem kräftigen "Death for Life" wird die Band verabschiedet - und wieder mal ein Auftritt, der mich positiv überrascht hat.
Nächste Band, nächstes Highlight: Die SPERMBIRDS! Eine der wichtigsten Bands in der deutschen Hardcore-Geschichte, und dementsprechend leer ist es mal wieder vor der Bühne geworden. Höhö. Naja, is halt irgendwie trotzdem eine Band, deren Glanzzeiten länger her sind, und so wirklich kennen tu ich eh nur das aktuelle Album "A Columbus Feeling".
Von dem gibts aber immerhin ein paar Stücke, wie den Titeltrack oder das großartige "Matter Of Fact". Dazu noch ein paar Klassiker wie "Nothing is easy" oder "My god rides a skateboard" und wie sie alle heißen.
Ansagen abwechselnd auf englisch von Sänger Lee Hollis oder auf deutsch von Schlagzeuger Beppo Götte. Letzterer spricht uns ganz souverän seinen Respekt dafür aus, die Nacht im kalten und nassen Zelt verbracht zu haben und trotzdem hier einigermaßen fit vor der Bühne zu stehen.
Tatsache - auch wenn ich ja bereits bemängelt habe, dass nicht sonderlich viel los ist vor der Bühne (war eigentlich auch zu erwarten), wird das ganz gut dadurch wieder wett gemacht, dass einige Anwesende ordentlich die Pogo-Keule schwingen. Publikum erinnert mich ein wenig an das Köln-Konzert letztens - ein Großteil steht da und schaut sich gemütlich den Auftritt da, aber wer sich bewegt der tut das ohne Rücksicht auf Verluste...
Großartige Ansage von Lee Hollis: "The next song is about...aahh, you don't care what's the song about anyway, so scheißegal". Harhar, große Klasse, Humor wird mal wieder groß geschrieben! Ansonsten gehen freundschaftliche Grüße raus an die Adolescents, und die 80er werden mal wieder gehuldigt, mit einem Coversong von Agent Orange.
Mit der nächsten Band kommt dann auch schon wieder das nächste absolute Highlight: GALLOWS! Eine der unbestritten geilsten Bands derzeit. Schon auf Platte ein Erlebnis! Eigentlich eher im Oldschool-Hardcore angesiedelt, aber mit so vielen modernen bis klassischen Einflüssen gesegnet, dass man gar nicht anders kann als komplett durchzudrehen.
Einfach der helle Wahnsinn, ein großartiger Song jagt den nächsten. London is the Reason, Abandon Ship, In the belly of a shark, Misery, I dread the night...da kommt man aus dem Feiern ja gar nicht mehr raus. Entsprechend euphorisch auch die Meute vor der Bühne - da wird getreten, geschrien, "gefingerpointed" und was sich sonst so gehört.
Okay, auch hier hätt ichs wieder etwas voller erwartet, is aber irgendwie genau richtig. Ein amtlicher Circle Pit wird auch zelebriert, der diesmal auch nicht direkt vor der Bühne verbleibt, sondern sogar durch die hinteren Reihen bricht. Lustig anzuschauen wie die "Tänzer" sich ihren Weg durch die eher ruhig Stehenden bahnen...
Eigentlich könnte ich damit auch meine Ausführungen zu diesem Konzert beenden, ebenso wie der Auftritt selbst viel zu früh beendet wurde. Klar, Gallows tragen diese Fuck-You-Attitüde seit eh und je mit sich um, aber so angepisst muss man erstmal sein, um seinen Fans nicht mal die versprochenen 60 Minuten zu gönnen, sondern schon nach gut der Hälfte wortlos von der Bühne zu verschwinden.
Ja, mach ich dann auch. Und trotzdem konnte mich beim gesamten With Full Force keine Band so begeistern wie Gallows. Das hier ist übrigens kein Shirt.
Und was machen wir mit der angebrochenen Zeit? Kurz rüber zur Hauptbühne, dort spielen DIE APOKALYPTISCHEN REITER. Naaaja. Waren die nicht mal gut? Letztes Jahr auf dem Wacken fand ich den Auftritt noch ganz unterhaltsam, aber das hier ist einfach nur öder aufgesetzter pseudo-düsterer Goth-Metal. Muss ich nicht haben. Einzig Keyboarder Dr. Pest ist noch ganz witzig anzuschauen.
Der Pflichttermin folgt dafür kurz später: KREATOR! Die Thrashmetalgötter aus Essen um Frontmann Mille geben uns endlich mal die verdiente Portion Metal des heutigen Tages. Wahnsinn! Absolute Ausnahmekapelle. Vollste Geschwindigkeit und der Gesang kreischt fast lauter als die Gitarren.
Dass Mille in den Ansagen auch in höchsten Tonlagen kreischt, ist sogar noch ziemlich witzig, auch wenn vielleicht nicht so gemeint. Egal, vor der Bühne werden fleißig die Pommesgabeln in die Luft gehalten und Haare geschüttelt zu Smashern wie "Destroy what destroys you", "Enemy of god", "Flag of Hate" oder "Tormentor"
Das Wetter ist immer noch nicht besser geworden, aber mittlerweile interessiert das kaum noch jemanden - wer nicht bereits überstürzt abgehauen ist, dem wird das Wetter wohl eh egal sein. Mille bezeichnet den Moshpit kurzerhand als "Matschpit" - höhö. Wobei den meisten wohl eher so ganz allgemein die letzten Tage in den Knochen sitzen.
Durchweg souveräne Show von Kreator, nichts zu bemängeln. Metal kommt ja auf diesem Festival eh etwas zu kurz!
Anschließend: Headliner-Zeit! VOLBEAT beweisen den Anwesenden, warum sie sich diesen Posten ehrlich verdient haben. Ist für sie ja nicht das erste Mal auf dem With Full Force, aber in den letzten Jahren haben sie sich ordentlich nach oben gearbeitet.
Gibt eh nur wenige Bands, die meine Sympathien auch dann behalten, wenn sie im Radio rauf und runter gespielt werden und sogar bei Rock am Ring auftreten - hatte von diesem Auftritt eigentlich auch nicht so viel erwartet, gerade wegen dem Hype, der momentan so um die Band gemacht wird.
Aber Pustekuchen, Volbeat zeigen sich verdammt gut drauf, schaffen es mühelos ihre Zuschauer zu unterhalten und agieren so souverän, als würden sie das schon ewig machen. Schön auch, dass Sänger Michael Poulsen hier keine Soloshow abzieht, die anderen Musiker (Thomas Bredahl an der Gitarre und Anders Kjølholm am Bass) dürfen auch mal in den Vordergrund und das Publikum bespaßen.
Publikum. Geiles Bild, ey! Auch wenn ich heute mal wieder ein wenig genervt davon bin, wie viele Leute hier Volbeat-Shirts tragen. Kein Punkrock, sowas. Oh hoppla, is ja auch keine Punkband. Egal.
Jau. Metal zwischen Johnny Cash und Elvis Presley. Und natürlich Slayer, deren "Raining Blood" am Ende sogar angespielt wird. Ansonsten jede Menge Songs aus dem Volbeat-Fundus. "Guitar Gangsters & Cadillac Blood", "The Mirror and the ripper", "Sad man's tongue", "Mary Ann's Place", "The Garden's Tale", "Still Counting" und viele weitere.
Ausgerechnet heute, wo mich der abendliche Headliner mal interessiert (im Gegensatz zu den letzten beiden Tagen) spielt übrigens parallel im Zelt auch noch was, nämlich Skindred. Zwar spontan weil der Auftritt heute Nachmittag abgebrochen werden musste, aber ich wollts mal erwähnt haben. Volbeat geht so oder so vor.
Die Band selbst zeigt sich auch begeistert. Michael Poulsen bedankt sich für die vielen verkauften Platten (gähn) und zeigt sich spontanerweise auch noch solidarisch mit den vom Regen durchnässten Zuschauern - indem er ne Pulle Wasser über sich entleert. Och, wie nett.
Großartiger Auftritt, deutlich besser als erwartet. Bis hin zur Zugabe wird vor der Bühne ordentlich gefeiert, und die zwischenzeitlichen kurzen Regenschauer haben auch nicht weiter gestört. Alles bestens also!
Schnell noch rüber zur Zeltbühne! Hier spielen mittlerweile (dank Verspätung auf der Hauptbühne) schon Sólstafir. Wow, absolut beeindruckende Band. Lieder, die um die 10 Minuten lang sind, schön episch-sphärisch durch den Raum wabern und den Hörer einfach nur baff zurück lassen.
Wird schon schwer, das nur irgendwie zu kategorisieren. Ist zwar irgendwie Metal, geht aber schon fast in die Psychedelic-Richtung, dazu noch etwas Postpunk - verdammt extravaganter Stilmix, wie er eigentlich nur aus Island kommen kann. Wow.
Alles ziemlich direkt runtergespielt, keine Ansagen dazwischen, einfach nur die Musik wirken lassen. Erstaunlicherweise wird das nicht mal langweilig, sondern berührt sogar irgendwie. Definitiv eine Band, die man auf dem Schirm haben sollte - wenn man sich solch psychedelischen Experimenten nicht ganz verschließt.
Krass auch, was für ein dichter Sound mit nur vier Leuten fabriziert wird. Okay, zum letzten Lied kommt noch ein dritter Gitarrist dazu. Trotzdem - durchweg beeindruckend. Reicht dann aber auch, so als Abschluss des heutigen Tages. Es spielen zwar anschließend noch Moonspell, Arkona und Samael, aber irgendwann ist auch wirklich mal gut!
So, Fazit? Das With Full Force war definitiv die Reise wert, das Line-Up konnte überzeugen - nur größer sollte es wirklich nicht werden, das war schon hart an der Schmerzgrenze. Beim nächsten Mal dann bitte besseres Wetter und weniger Grauzone. So, endlich ist dieser verkackte Bericht fertig...

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