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Supernichts, 20.08.2011 in Köln, Rudolfplatz - Bericht von Frau Aal

Supernichts, 20.08.2011 in Köln

In Köln war Gamescom, was im Großen und Ganzen so aussieht: komische Leute verkleiden sich seltsam und zahlen 12€, um für 30 Minuten Computerspielen 4 Stunden anzustehen. An sich also relativ kacke, gäbe es da nicht parallel das Ringfest, bei dem die Stadt Köln diverse lokale Bands aufspielen lässt, unter anderem Supernichts. Also schnell meinen Bruder und den Jenz eingepackt, sich über den Junggesellinnenabschied im Zug aufgeregt ("Doras Elfengarde" verkauft Kleiner-Feigling-Imitat für 2€ das Fläschchen) und mit n paar Bierchen im Gepäck ab zum Rudolfplatz.
Wir kommen so um 19:30 am Rudolfplatz an und gucken erstmal son bisschen langweilige Elektromucke. Zwei Abiturienten (wurde im dazugehörigen Flyer extra erwähnt!) stehen hinter nem Laptop und drehen da so n bisschen am Knöpfchen rum, für mich eher uninteressant. Also fix die Umbaupause abgewartet und dann gibts endlich Supernichts. Diesmal äußerst stilvoll in weiß und mit schicken Sonnenbrillen und Goldkettchen stellt man sich als eine von Kölns renommiertesten Punkbands vor, was den Ordner an der Bühnenabsperrung erstmal ordentlich zum Lachen bringt.
Das Publikum am Rudolfplatz ist bunt gemischt, aber zum Glück haben auch 5 Punker mit Schlabberiro und Bierkasten den Weg hierhin gefunden.
Die Stimmung ist anfangs trotzdem etwas gedämpft - Die Stadt Köln achtet penibel auf die aufgestellte Dezibelgrenze, weshalb das Konzert in eher gediegener Lautstärke stattfinden muss. Der Mitgrölfaktor ist daher auch nicht so hoch wie sonst, außerdem scheint eh nur ein sehr kleiner Teil des Publikums textsicher zu sein. War im Rahmen vom Ringfest aber auch abzusehen, an sich ne ideale Gelegenheit um auch mal andere Ohren zu erreichen.
Die Stimmung auf der Bühne ist jedoch bestens. Schönes Rumgepose von Frank und Harry und eine äußerst gute Setlist. Durch die Bank weg nur Hits dabei, so macht das Spaß. Das merkt auch das Publikum und wird zunehmen lockerer (kam mir zumindest so vor, kann aber auch am Alkoholkonsum liegen!)
Den fünf Punkern gefällts auf jeden Fall. Jenz nimmt sich irgendwann vor, den aus drei Leuten bestehenden "Pit" zu optimieren und fängt an mitzumischen. Resultat: Er schrammt sich an irgendnen Nietenband den Unterarm auf und verbringt das letzte Viertel des Konzerts im Sanizelt. Also irgendwie...ne?
Das Konzert steuert dann auch schon langsam aufs Ende zu. 40 Minuten Spielzeit sind sonst echt zu wenig, aber ich denke fürs Ringfest wars eigentlich genau richtig. Ich persönlich freu mich auf den nächsten Auftritt in irgendnem kleinen Laden, da ists mir auch nicht so peinlich mit zu grölen.
Also nochmal kurz Ingo Dubinski abgefeiert und dann ab nach Düsseldorf richtung Totalabsturz.

(FB nicht mehr anzeigen?)

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