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The Dead Class, Killing Chord, 27.10.2011 in Castrop-Rauxel, Bahia de Cochinos - Bericht von Fö

The Dead Class, 27.10.2011 in Castrop-Rauxel

Ihr wisst es ja sicherlich schon: Am 10.11. findet endlich das zweite Bierschinken eats FZW statt, für das wir uns diesmal ne janz besondere Band angeln konnten: The Dead Class aus Irland, Liverpool und wat weiß ich wo. Kennt ihr nicht? Fehler! Nachholen!
Nunja, machen wir der Band schonmal vorher unsere Aufwartung. In der großartigen Bahía de Cochinos spielen sie heute, also hin!
Als ich ankomme, spielt bereits die Vorband - KILLING CHORD waren mir bisher zumindest vom Namen her ein Begriff, und von der Tatsache, dass sie gerne mal Konzerte absagen. Nee, is jetzt nicht böse gemeint, kann ja immer mal passieren. Aber trotzdem verbinde ich die Band irgendwie damit.
Killing Chord spielen Hardcore der metallischen Sorte. Ein ordentliches Gebretter also, verbunden mit brachialem Geschrei. Kann jetzt auf Anhieb nicht wirklich bei mir zünden, ist nämlich einfach nur laut. Aber ich bekomme ja eh nur die letzten Songs mit. Darunter auch zwei Coversongs, die ich nicht erkenne. Einer davon anscheinend von den Beastie Boys.
Zuschauerzuspruch ist, naja, zumindest vorhanden, aber so wirklich voll ist es im Raum noch nicht. Das gibt der Band immerhin die Chance, die komplette Fläche vor der "Bühne" als Turnmatte zu benutzen. Scheinen auch einigermaßen Spaß beim Auftritt zu haben, soweit ich das beurteilen kann. Trotzdem heute nicht wirklich meine Tasse Tee.
Anschließend: THE DEAD CLASS! Sänger Villy begrüßt uns mit den Worten "Thanks to Killing Chord, who made us feel like a poppunk band" - harhar! Was folgt, ist ein wieder mal großartiges Konzert, vom Opener "Be Afraid" über meinen persönlichen Favoriten "Best fighter in the town" bis hin zum abschließenden "Hole in the head" - alles ganz große Punkrockkunst.
Die Musik lässt sich ohne Umstände als "Punkrock" einordnen, inklusive ein paar frühe Hardcore-Einflüsse und diverse Spielereien hier und da. Der Vergleich mit den Dead Kennedys steht wieder einmal im Raum. Dabei bleibt die Band durchweg gut gelaunt und sympathisch - auch, als direkt beim ersten Lied ne Saite reißt, was auf dieser Tour zum ersten Mal vorkommt. Somit hat Roadie Sexy Alec immerhin auch mal was zu tun.
Nebenbei wird noch hingewiesen auf das morgige Konzert in Schwerte, in dem es, laut Publikumseinwurf, ein Schwimmbecken "full of naked men" gibt (müsst ihr jetzt nicht verstehen). Die Ansagen scheinen mir aber, so im Vergleich zum Schwerte-Gig vor nem halben Jahr, etwas zurück geschraubt - bleibt halt mehr Zeit für Musik Musik Musik!
Definitiv eine meiner persönlichen Entdeckungen dieses Jahr. Frischer und impulsiver Punkrock, niemals ohne seine Wurzeln zu verlieren, und was die Hauptsache ist: Dem Publikum gefällts. Darunter mit Sicherheit auch einige, die morgen in Schwerte und am 10.11. in Dortmund vor Ort sein werden - was ja wohl eindeutig für die Qualität der Darbietung spricht, nicht wahr?
Kleines Highlight: Es müsste zu "Up for the underdog" gewesen sein, als Bassist Jake seine Runden durch die Bahía zieht. Und nicht nur das, es geht sogar zur Tür raus bis auf die Straße. Mensch, da weiß man gar nicht, wo man hingucken muss. Als Villy irgendwann den vermissten Basser ausrufen lässt, kehrt dieser zurück. Nur ohne Bass, den hat er kurzzeitig ausgeliehen. Großartig!
Nunja, da ist er wieder und kann fleißig seine Mähne schwingen. Gespielt wird auch ein neues Stück, das irgendwas mit Tschechen in nem Squat zu tun hat (zumindest konnte ich die Ansage dahingehend interpretieren), ansonsten schön viele Songs vom aktuellen Album "Stick" sowie diverse ältere Sachen.
Ziemlich geil auch der Coversong "Animals" unserer alten Freunde von Vamos, bekanntlich bei Rilrec unter Vertrag und zufälligerweise auch Kumpels von The Dead Class. Wie klein die Welt doch ist. Die Zuschauer feiern ganz gut, selbst die unbekannteren Lieder kommen super an, alles geil.
Die Band hatte letztes Jahr ihren Tourauftakt in der Bahía de Cochinos und kann sich noch gut an einen Gastsänger erinnern, der bei "The Loneliest Man in the World" den Refrain auf deutsch vortragen konnte - und der lässt sich auch diesmal auftreiben. Verdammt witzig. Gut gemacht!
Nunja, ne Zugabe muss selbstverständlich auch noch gespielt werden, aber auch die geht viel zu schnell vorbei. Super Auftritt, jetzt freu ich mich umso mehr aufs Bierschinken eats FZW, harhar! Die Jungs im Übrigen auch, wie sie mir versichert haben. Sie lesen sogar meine Berichte. Also hier ein letzter Gruß: The Dead Class are a bunch of bastards!

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maks

28.10.2011 11:33
Wie es wirklich war:

http://www.rilrec.de/neu/rilbfhpazine/477-27111010

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