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Ruhrpott Rodeo 2012 Tag 1: Toxoplasma, Toy Dolls, Zwakkelmann, The Creepshow, Frau Potz, Jaya the Cat, Milenrama,..., 26.05.2012 in Hünxe, Flugplatz Schwarze Heide - Bericht von Fö

Ruhrpott Rodeo 2012 Tag 1, 26.05.2012 in Hünxe

Alle Jahre wieder! Das Ruhrpott Rodeo geht in die sechste Runde. Dieses Jahr mit einem Line-Up, das in meinen Augen eher zu den schwächeren gehört - während andere Augen das komplett anders sehen und einfach mal das dezent beste Line-Up aller Zeiten ausrufen. Geschmäcker sind nunmal verschieden. Aber glücklicherweise werden beim Rodeo ja alle Geschmäcker bedient. Obwohl ich bis ungefähr 2 Sekunden vor Abfahrt überhaupt keinen Bock auf Festival, Menschen und Musik habe - ihr wisst schon, nach wie vor im Urlaubsmodus.
Der Kuschelskin sammelt mich nach der Arbeit auf und gemeinsam heizen wir gen Gelände, den Blick alle zwei Sekunden gen Uhrzeiger gerichtet - schließlich spielen MILENRAMA als erste Band, und die gilt es nicht zu verpassen (hatte ich mir vorgestern vorgenommen). Kriegen wir fast hin, die letzten zwei Minuten des Auftritts schaffen wir. Mist. Stimmung ist Bombe, für die Uhrzeit gut was los, alles feiert, und alle brüllen fleißig gemeinsam nach "Revolución". Letzter Gig dieser Tour, kommen hoffentlich bald wieder!
Neuigkeit in diesem Jahr: Es gibt eine kleine Bühne! Die "Hänger-Bühne" befindet sich hinterm Soundtower und sorgt für musikalische Beschallung bei den längeren Umbaupausen. Jetzt ist JENNY WOO dran. Skinhead-Girl aus Kanada mit Akustik-Gitarre. Wir kriegen nicht viel davon mit, lediglich den obligatorischen "Oi-Oi-Oi"-Refrain. Anschließend zurück zum Auto, Zelt aufbauen, Bier öffnen, das Übliche.
Victims Family verpasst, dafür dürfen wir uns anschließend auf die "Band der Stunde" (obwohl sie nur ne halbe spielen) freuen: FRAU POTZ! Habe ich ja kürzlich auf ihrer Tour mit Love A ein paarmal gesehen, heute wird dann also mal geguckt, was die Band auf ner großen Bühne kann. Musik umreiße ich für die Unwissenden nochmal kurz als wütenden Screamo-Keif-Punk mit deutschen Texten.
Auftritt: Ganz groß! Klappt definitiv auf großer Bühne und bei ballernder Mittagssonne. Die drei Nordlichter agieren souverän und gut gelaunt, vor der Bühne nicht nur eifriger Pogo-Moshpit, sondern sogar so einige textsichere Fingerpointer, was dafür spricht, dass das Album "Lehnt dankend ab" (wie eigentlich zu erwarten) ordentlich eingeschlagen hat.
Einzig Bassist Hauke wirkt manchmal etwas verloren auf der Bühne, wie er so die Schultern hängen lässt und sich nur gelegentlich aufbäumt. Zu wenig Schlaf? Oder, naja, ich glaube fast, das ist seine natürliche Bühnenhaltung. Wenn er nicht grad im BLA spielt.
Also, Frau Potz: Super Auftritt, hätte ruhig noch länger dauern können, hätte ruhig zu noch späterer Stunde stattfinden können, war aber jetzt und hier trotzdem genau richtig. Gutes Set, "Ach Heiner" wurde mega-euphorisch abgefeiert und selbst ein neues Lied kam gut an.
Danach: THE RESTARTS! Streetpunk aus London. Raues Organ und gelegentliche Offbeat-Sprenkler prägen den treibenden Sound, schön roh, aggressiv und zum Fäusteballen. Erinnert an Rancid (vor allem an die Lars-Frederiksen-Songs), vielleicht noch mit ner Spur frühe Anti-Flag. Schön politisch, schön dagegen. Punk, wie Punk sein muss.
Kurzer Blick nach hinten. Das Gelände ist bereits gut gefüllt (sehr viel voller wird es aber eh nicht mehr) und die Leute können sich nicht zwischen stehen, sitzen und pogen entscheiden. Immerhin vorne vor der Bühne fliegen Finger und Fäuste. Wieder mal ne Band, die auch deutlich später in den Zeitplan gepasst hätte - aber andererseits, die folgenden Bands sind ja auch nicht ohne...
Also: Guter Auftritt! Ich kenne nach wie vor kein Lied der Briten, in den Ohren hängen geblieben ist immerhin das (ich glaube letzte) Lied "Outsider". Ohrwurm, und Hit. Achja: Mittlerweile bin ich übrigens, falls ihrs nicht gemerkt hat, auch wieder in Festival- und Konzertlaune. Wenn bloß diese verdammte Sonne nicht wäre...
Also: Nächstes Mal bitte Hagel bestellen, lieber Alex! Erstmal Schatten suchen. Den finden wir bei uns aufm Zeltplatz, unterm Pavillon. Der Kuschelskin verwandelt das dreckige Stück Wiese in eine Oase der Entspannung und sorgt mit gekonnten Nackenmassagen für glückselige Gesichter.
In der Zwischenzeit verpassen wir Antiseen und Jingo de Lunch. Nicht so schlimm, ich habe eh beschlossen, das Rodeo dieses Jahr nicht allzu stressig angehen zu lassen. Auch THE BUSINESS interessieren mich nur mäßig, aber weil Alexej so ein riesiger Fan ist, begleiten wir ihn.
Und, ja doch, kann was! Kurzfristiger Ersatz für die Cockney Rejects, für einige hier aber deutlich mehr als bloßer Ersatz, gemessen an den Publikumsreaktionen. Oi-Punk aus England. Klingt dann irgendwie auch wie erwartet, nur eingängiger. Hymnische Lieder, viel Gegröle und viele gereckte Fäuste, kann was.
Allerdings klangen mir die meisten Lieder zu sehr nach Fußball-Stadion. Nicht meine Welt. Aber hat gefallen. Dafür, dass Oi! nicht wirklich mein Metier ist, kam das wirklich gut. Und die Fleischmützenträger vor der Bühne sind auch begeistert.
Anschließend: THE CREEPSHOW aus Kanada! Psychobilly, sagt man sich. Aber so eng würde ich das gar nicht fassen, zwar gibt es ganz genre-typisch nen Upright-Bass und Orgeltöne, das Resultat ist aber fast schon mainstream-tauglicher Poppunk, so zumindest mein erster Eindruck.
Namentlich kenne ich die Band zwar schon länger, mit dem musikalischen Output habe ich mich allerdings nie befasst (Keith schlägt die Hände überm Kopp zusammen, als er erfährt, dass ich kein Lied der Band kenne). Naja, macht nichts, live zündet das. Besonders auch durch die Bühnenpräsenz von Frontfrau Sarah Blackwood.
Die quirlige Sängern fegt fleißig über die Bühne, motiviert auch den müdesten Punkerzombie und wird allerortens mit verliebten Blicken bedacht. Aber jetzt mal abgesehen von den optischen Aspekten: Die Musik kann auch was. Schön catchy, ordentliches Tempo, mitreißend - merken!
Das Wetter ist übrigens weiterhin einfach nur als "warm" zu bezeichnen. Das einzige was blauer sein könnte als der Himmel dürften vereinzelte Punks sein, aber der Großteil hat hier gerade vor der Bühne mächtig Spaß.
Sarah geht auf Tuchfühlung und holt sich ein wenig Unterstützung für die Refrains, fordert sogar ihre Band auf, den Refrain noch ein weiteres Mal durchlaufen zu lassen. Tja, manchmal gibts echt noch Bands, die einen auf Anhieb überzeugen können - The Creepshow gehört dazu!
Danach: DIE LOKALMATADORE! Nicht mehr wegzudenken vom Ruhrpott Rodeo. Trotzdem, oder gerade deswegen, keine Band, die für mich ausschlaggebend wäre, zum Rodeo zu fahren - dafür spielen sie halt einfach zu häufig. Aber wenn sie schon mal da sind, kann man sich auch gewiss sein, dass der Auftritt Spaß macht.
Der Auftritt dann auch unterhaltsam wie immer. Nen kleinen Gastauftritt gibt es von dieser Gummipuppe, ansonsten kann mans grob bei der Umschreibung "wie immer" belassen. Wie immer gut. Die üblichen Hits à la "Anne Wand", "Geh wie ein Proll", "Fußball ficken Alkohol" und so weiter.
Die Band hat ja kürzlich eifrig Sympathiepunkte gesammelt, als sie aufs "With Full Force" Festival verzichteten, um lieber beim kleineren Back To Future zu spielen. Ziemliches Armutszeugnis vom WFF, darüber auch noch rum zu heulen. Dafür wird BTF-Daniel heute mal der Masse vorgestellt.
Leuchtfackelscheiße. Behindert Sicht und Atmung. Ich versteh immer noch nicht, was daran geil sein soll. Einigermaßen witzig war vielleicht noch die Aktion, während "Gott erschuf S04" BVB-gelbe Bengalos zu zünden, während anderswo Mittelfinger gereckt werden. Ach Leute. Könnt ihr mich nicht einfach mit dieser kindischen Fußball-Scheiße in Ruhe lassen? Da haben Lieder über Pipi und AA echt mehr Niveau.
Nunja, und trotzdem: Super Auftritt der Lokalen! Viva Lokalmatadore! Wie ich später erfuhr, gab es während "Pillemann Fotze Arsch" sogar noch einen Heiratsantrag - mit positiver Antwort. Wenn das mal nicht romantisch ist...
Anschließend ist mal wieder Programm auf der kleinen Bühne: ZWAKKELMANN spielt! Und das sogar mit Begleitband. Der Liederbarde aus Hamminkeln trifft auf ne gut gelaunte Fangemeinde. Alles grölt fleißig, egal ob mit Takt oder ohne, egal ob mit Text oder ohne.
15 Minuten Zwakkelmann, das reicht für ein paar Hits der Marke "Fender Stratocaster", "Dusselige Kuh" und natürlich "Ja, vielleicht bin ich asozial". Kommt verdammt gut an, auch wenn der Sound auf der kleinen Bühne deutlich zu leise ist - aber dafür sind die Fans umso lauter.
Super Idee mit der zweiten Bühne. Ist ja zugegebenermaßen nicht die originellste Idee, die Umbaupausen mit Kurzauftritten auf ner zweiten Bühne zu füllen, aber eine verdammt gut funktionierende. Auftritte auf kleinen Bühnen sind mir ja sowieso lieber...
Danach: Jaya the Cat. Eigentlich ne gute Band, aber im Moment steht mir der Sinn absolut gar nicht nach Reggae-Gedöns, und außerdem würde ich die Band lieber mal wieder in nem Club (oder zumindest auf ner kleinen Bühne) sehen. Kriege ich also heute nur am Rande mit. In der Zwischenzeit fachsimpeln mit Claus über Adventure-Spiele. Ich übergebe das Schreiberling-Ruder mal kurz an Gerdistan:
Unser freundlicher Mitzelter Jan aka Glas Vader aus Buch-Haide in der Nähe von Bad Säckingen (alles nicht ausgedacht!) wird interviewt, durch Fös Insider-Infos erklärt sich später auch, warum er den Moderator die ganze Zeit mit Zwakkelmann verwechselt hat und jener so gut über Zwakkelmann Bescheid wusste.
JAYA THE CAT, Reggaepunk aus Boston und/oder Amsterdam mit Wollmützen, Dreadlocks und tief hängenden Hosen. Die letzten Jahre immer recht späte Slots gehabt, da war es meistens schon dunkel, dieses Jahr in der prallen Nachmittagssonne. Im Bild kaum zu erkennen: Der ZZ Top-Gedächtnisbart des Gitarristen.
Diese Sonne ist auch dafür verantwortlich, dass mir der Schweiß die Sonnencreme ins Auge laufen lässt und ich eine Netzhautreizung davontrage, in direkter Konsequenz heißt das, dass ich diesen Auftritt die meiste Zeit mit hinter meiner Sonnenbrille geschlossenen Augen genieße. Interessante Erfahrung!
So ungefähr müsste das Konzert für mich ausgesehen haben. Aber die Eindrücke auf die Ohren zu reduzieren hat auch was, man hört auf einmal ganz neue Instrumente raus (z.B. Bass).
Diese Idylle wird aber kurz danach zerstört, weil meine Zeltfreunde sich nach anfänglichem "zu faul" doch entschlossen haben, sich diese Band anzugucken. Hinterher hats auch keiner bereut und alle sind froh, dass einer den Arsch hochgekriegt hat, wie immer also eigentlich.
Super Auftritt auf jeden Fall, auch das punklastigste (und dementsprechend mein liebstes) Album "First Beer of a New Day" kommt nicht zu kurz, "Twist the Cap" wird direkt als Opener verheizt. "Nobody's fault" wurde auch noch gespielt, der Lovesong for drunks leider nicht, oder ich habs vergessen.
Aber auch das neuere Material gefällt, da hier nicht auf die wirklich langsamen Reggaesongs gesetzt wird, wie die Jahre früher. Ja, "Thank You Reggae" für die Abwechslung vom Schrabbelpunk und schon ist "Closing Time" und ich reiche das Zepter zurück an Fö.
Jawoll, danke Gerd! Anschließend nochmal ZWAKKELMANN! Zweites Set, wieder 15 Minuten. Diesmal gibts auch das heiß umjubelte "Wir saufen uns ins Guinessbuch" zu hören, mit Gastauftritt von Ex-Schließmuskel und Schlaffkebruder Ede an der Gitarre. Ede ist übrigens auch der mysteriöse WDR-Reporter, den Gerd oben erwähnte. Er war auf der Suche nach dem Punk beim Ruhrpott Rodeo - und das gibt's hier! Absolut sehenswert!
Jau, Zwakkelmann wie immer (hust) souverän, kam mir eigentlich sogar viel zu nüchtern vor heute. Großartig, wie fleißig der Auftritt abgefeiert wurde!
Anschließend BETONTOD. Hier ein Archivfoto. Sorry ey: Bitte nicht mehr buchen! Ich fand die ja auch mal ganz gut, aber mittlerweile find ich die Band nur noch nervig, die Fans (mit wenigen Ausnahmen) prollig und peinlich und die Auftritte überflüssig. Normalerweise ist mir sowas egal - ich muss mir den Auftritt ja nicht anschauen - aber hier stört mich sogar, dass sie überhaupt spielen...beruhigend, dass sie eher wenig Publikum hatten - dafür aber den größten Merchstand mit den meisten Mitarbeitern.
Also auf Betontod verzichten und lieber zum Zeltplatz - den Betonfuß vom Kuschelskin bestaunen. Sieht hier noch harmlos aus, schillerte aber irgendwann in allen Farben. Wie man es schafft, sich trotz Stahlkappenschuhen den Zeh zu verstauchen, soll mir mal einer erklären. Aber naja, is halt der Kuschelskin, da wundert einen gar nichts mehr.
Irgendwann dann aber doch zurück, um noch was von SARAH BLACKWOOD auf der kleinen Bühne mitzubekommen. Ja richtig, die Creepshow-Sängerin geht auch derweilen mal auf Solo-Pfade, geht hier eher in die folkig-ruhige Richtung und tritt Schlagzeug-Begleitung auf - letzteres wird aber so leise gestreichelt, dass man eigentlich auch ganz darauf verzichten könnte.
Und, naja, bei allen Vorschusslorbeeren: Nett, aber überzeugt mich nicht. Irgendwie zu ruhig und schmachtig, um mir das jetzt grad zu geben. Möglich, dass die Lieder auf Platte mehr können, aber so auf Anhieb zündet bei mir nichts...
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Sarah Blackwood übrigens dadurch, dass sie heute über den Amp von Zwakkelmann spielt. Und durch ihre Mitgliedschaft in der Band "Walk off the Earth" und diesem Youtube-Video. Gerüchteweise will sie ihre Stelle bei der Creepshow ja wieder an ihre Schwester abgeben. Mal gucken was draus wird.
Anschließend: THE TOY DOLLS! Eine von diesen Bands aus der älteren Punkrock-Liga, ein paar Generationen über meiner musikalischen Sozialisation - und somit eine Band, mit der ich mich nie groß befasst habe. Fand ich live trotzdem immer recht unterhaltsam - blöd nur, wenn man kaum ein Lied kennt.
Punk halt. Vielleicht Funpunk, sagt man sich. Schnell und virtuos gespielt, immer Späßken inne Backen und die Zuschauer feiern ordentlich. Ich schätze mal, wenn ich die Lieder kennen würde, würde ich das auch tun - aber ehrlich gesagt fehlt mir auch die Motivation, das nachzuholen.
Naja. Nellie The Elephant wurde selbstverständlich gespielt, ein kurzweiliges Gitarren-Banjo-Intermezzo ließ sich als "Drooling Banjoes" identifizieren, am Ende konnte ich noch "Harry Cross" erkennen, aber mehr Lieder kenn ich halt einfach nicht.
Chris de Barg meint, ich solle unauffällig in den Bericht einfließen lassen, dass von ihm ständig geistreiche Kommentare gekommen seien. Okay, ich versuchs. Hier erstmal ein Foto.
Toy Dolls. Haben ihren Legendenstatus bestimmt zu recht, Auftritt war auch kurzweilig, und Chris hat zu ihnen bestimmt auch noch irgendwas geistreiches zu sagen. Achja: Überzogen hamse. Zumindest hinkt der Zeitplan jetzt doch ein wenig. Aber wat solls. Kommt ja nur noch eine Band am heutigen Tage...
Und zwar: TOXOPLASMA! Deutschpunk-Legende. Aber wieder mal eine Band, die ich nie viel gehört habe. Ich bin da ja eh ziemlich Konzerte-fixiert, auch bei der Musik, die ich zuhause höre - und Toxoplasma kamen mir einfach nicht oft genug vor die Augen, um mich mit deren Platten zu beschäftigen. Zumal es ja auch irgendwie komisch ist, Platten zu hören, die älter sind als man selbst.
Und doch: Der Auftritt macht Laune! Schöner wütender Deutschpunk, nicht zu stumpf, klischeefreie Parolen. Druckvoll dargeboten, ohne unnötige Spielereien. Kann mir wer ne Platte empfehlen, damit ich mal reinhören kann?
Naja, ein paar Lieder kennt man dann doch, wäre ja auch peinlich wenn nicht. S.O.S. (nein, leider kein ABBA-Cover), Ordinäre Liebe, Asozial - allesamt Stücke, zu denen Chris bestimmt irgendwas Geistreiches zu sagen hat.
Ein neues Album steht auch in den Startlöchern, wie Sänger Wally ankündigt. Sie haben aber deswegen nicht extra Zettelchen drucken lassen (na, auf welche Band wird sich wohl diese Anspielung beziehen?) - gibt natürlich auch ein paar neue Stücke zu hören, die, soweit ich das beurteilen kann, gut ankamen.
Aber wie soll ich hier auch objektiv beurteilen, wenn der Weissen neben mir steht und alles bedingungslos abfeiert und mitgrölt. Putzig. Jau, soviel zu Toxoplasma. Mir hats gefallen, den anderen Anwesenden auch, obwohl sich der Platz vor der Bühne nach den Toy Dolls sichtlich gelehrt hat.
Das wars dann auch mit dem zweiten Tag! Wir sind alle ziemlich kaputt, abschließendes Besäufnis fällt also aus, ab ins Zelt, pennen um morgen auch wieder fit auf der Matte zu stehen! Weiter gehts hier!

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Johnnyrakete

29.05.2012 20:22
"Toxoplasma" von Toxoplasma kann ich nur empfehlen.
Da sind jede Menge Hits drauf! Gehört in jede Deutschpunksammlung!
Haerpschink'n (Mett, Schnitzel und Kotelett)
(Haerpschink'n (Mett, Schnitzel und Kotelett))
31.05.2012 01:51
Wenn's um Toxoplasma geht entweder die "Leben verboten" oder gleich die Live-Platte "...spielen ihre Lieder!" Zweitere ist quasi ein Live-Best-of in angenehmer Atmosphäre ;)

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