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Pascow-Tour Teil 2: Fonsstock Festival (mit Bitume, Skarface, MotherDoG), 13.07.2012 in Nordenham, Osterwiese - Bericht von Fö

Pascow-Tour Teil 2: Fonsstock Festival, 13.07.2012

Und weiter mit der heiteren Reise! Pascow auf Sommertour. Gestern Bremen geflutet, heute ist das Fonsstock Festival an der Reihe. Hier war ich zuletzt vor geschlagenen 9(!) Jahren, also heißt es jetzt: Erinnerungen auffrischen!
...okay, vor Ort stelle ich fest: Alles anders. Zumindest das Gelände. Damals zog man ausnahmsweise auf ein größeres Gelände um, dieses Jahr am angestammten Platze. Alles überschaubar. Band-Unterkunft ist in der Jugendherberge direkt neben dem Zeltplatz. Kurze Wege hier!
Die erste Band TosH kriegen wir nur mit anhand der vielen Shirt-Träger am heutigen Tage - darunter auch der Sänger der zweiten Band. MOTHERDOG kommen hier ausm Ort und machen grob gesagt Rock. Mit diversen Crossover- und Alternative-Einflüssen. Anfänger sind das nicht. Aber meine Musik ebenfalls nicht.
Das Gelände ist wie gesagt überschaubar, die Zuschauerzahlen wachsend. Das Bier kommt aus Paderborner-Dosen und kostet 1 Euro und auch der Abendkassenpreis ist mit 10 Euro für heute oder 23 für beide Tage mehr als fair. Außerdem gibt es echten Lachs!
Dann das Highlight des Tages: BITUME! Die Oldenburger machen sich ja etwas rar auf den Bühnen des Landes, sind aber auf dem Fonsstock sowas wie Stammgäste und werden dementsprechend abgefeiert. Zu recht, natürlich! Ich bin echt baff, was für eine unfassbar gute Band Bitume doch sind.
Mit deutlich mehr Druck als auf Platte gibt's ein wahres Feuerwerk an Hits. "Gut im Trend", "Sprengstoff besiegt Herdentrieb mit 3:1", "Katze 7", "Egoist", "Wahlwiederholung", "Paul" - ganz ganz groß das alles. Offensichtlich verpasst haben wir das vorher freimütig angekündigte Slayer-Cover. Oder war das nur ein Scherz? Egal.
Nunja, etwas störe ich mich noch am Publikum. Die vielen Betrunkenen sind ja noch ganz witzig, aber was hier teilweise an zwielichtigen Bandshirts getragen wird, kann ich echt nicht ab. Sogar ein Typ mit einer politisch ziemlich eindeutigen Modemarke wurde gesichtet, löblicherweise aber direkt vom Gelände entfernt. Muss ich mich wohl nicht weiter zu äußern, hat hier einfach nichts verloren und Punkt.
Immerhin gibt es noch ein paar Augenweiden, wie diese beiden Grazien
Egal, weiter mit Bitume. Heute ist übrigens das 18. Fonsstock Festival! Sänger Chrischan erzählt, dass es hier oben doch Brauch wäre, zur Volljährigkeit ein Schiff geschenkt bekommen zu kriegen. Hm, scheinen wenig Volljährige heute anwesend zu sein...nunja. "MS Abschied" geht heute raus an die "MS Pascow" - Parallelen zwischen den beiden Bands kann man echt nicht von der Hand weisen.
Bitume: Super Band! Zum Ende hin etwas Verwirrung ob sie nun kürzer oder länger spielen müssen, aber da länger die richtige Antwort ist, beschwert sich auch keiner. Los, hopp, Zugabe!
Anschließend wirds auch mal Zeit, den Merchtisch zu bestücken! Heute mal direkt am Ein-/Auslass, da ist es überdacht und ich bekomme hautnah mit, wie betrunkene Leute rein- und noch betrunkenere Leute rausschwanken. Dafür wenig Sicht auf die Bühne - bisschen Schwund is' immer. Das Wetter ist übrigens besser geworden, die Wolken sind aufgerissen und der Regen hat sich verzogen.
Sicht auf die Bühne! Als Nächstes spielen SKARFACE. Oder auch die übliche Gute-Laune-Bläser-Stimmungs-Band, die vor Pascow spielt. Skamusik aus Frankreich. Mit langem Anreiseweg und viel Stau, weswegen der Auftritt ein paar Minuten später beginnen muss.
Geht in Ordnung, was die machen. Flotter Ska für die Tanzbeine, ein paar Genre-Klassiker werden auch noch ins Set eingearbeitet, die Leute scheinen Spaß zu haben. Allzu viel bekomme ich aber eh nicht vom Auftritt mit, die Arbeit ruft!
Ist aber auch lustig hier am Merchtisch. Ein Typ mit Sabberfäden unter den Mundwinkeln wirft mir vor, ein kommerzielles Arschloch zu sein. Ein älterer Anwohner bedankt sich tausendmal, dass ich hier bin. Ein Pärchen fragt, ob Pascow diese Irish-Folk-Band sind, andere fragen nach T-Shirts von TosH.
Achja, PASCOW spielen danach! Ollo wickelt das Publikum direkt gekonnt um den Finger, als er erzählt, dass sie gestern in einem Vorort von Nordenham gespielt haben. Auch so allgemein scheint das Publikum ganz gut drauf zu sein, laut Aussagen der Crew war es schon seit Jahren nicht mehr so voll an einem Freitag. Vor der Bühne wird gut gefeiert und selbst der Typ mit dem Kommerz-Vorwurf zappelt ganz vorne.
Und hier hinten? Alles top. Weitere Gespräche mit den Festivalbesuchern. Es gibt Leute, die tatsächlich keine einzige der hier spielenden Bands kennen, aber trotzdem jedes Jahr hier sind. Wow. Höhepunkt ist ein Typ, der NACH dem Pascow-Auftritt kommt, sich als totalen Fan outet, mit der kompletten Diskographie eindeckt und dann fragt: "Aber Pascow spielen doch erst morgen oder?"
Ab und zu kommen auch Leute, die bei mir noch den Eintritt zahlen wollen. Einer fragt beim Rausgehen, ob er einen Stempel auf sein Bändchen bekommt, damit er auch morgen wieder rein kommt. Echt mal, ich habe ziemlich großen Spaß hier hinten! Natürlich auch dank der vielen Leute, die einfach zu "normal" waren, um sie hier noch extra zu erwähnen. Harhar!
Anschließend: Feierabend-Bier! Oder auch Cider. Coco und Nicole sind da, gemeinsam besetzen wir die "Häuser der Reichen" direkt am Weserstrand, machen es uns dort gemütlich bei Lagerfeuergeprassel aus dem Smartphone und vergessen mal wieder gänzlich unseren Vorsatz, direkt nach dem Konzert pennen zu gehen.
Nächster Tag! Frühstücken, ein wenig Tetris spielen und dann wird gemeinsam überlegt, wie wir den Tag noch rumkriegen. Abends steht der Auftritt in Osnabrück an, aber da das Örtchen nur 140 Kilometer von hier weg ist, können wir uns ja Zeit lassen.
Bitume-Tom hat uns nen Trip nach Dangast empfohlen. Ein Künstler- und Kurort am Jadebusen. Joah, äh, nett, aber bei dem nasskalten Wetter wird selbst das Aussteigen aus dem Tourbus zur Qual. Wir alten Männer, wir. Also geht die Reise weiter! In die Weltstadt Osnabrück, weiterlesen hier!

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