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Horst Festival Samstag: Mad Caddies, Face To Face, Captain Planet, De Staat, Apologies, I Have None, Marathonmann, 03.08.2013 in Mönchengladbach, Platz der Republik - Bericht von Fö

Horst Festival 2013 Tag 2, 03.08.2013 in Mönchengladbach

Mein erstes Mal aufm Horst! Das mag jetzt wie ein Schulaufsatz-Titel klingen, für den man in Russland in den Knast kommen würde - gemeint ist aber ein sympathisches Festival draußen aufm Land, genauer gesagt in Drunkengladbach. Klingt nach Absturz! In den letzten Jahren war's mir wegen anderer Termine immer vergönnt, diesem Ereignis beizuwohnen, aber nun soll es dann doch mal klappen. Den ersten Tag wegen absolut nicht interessierendem Line-Up ignoriert, dafür haben's der zweite und der dritte umso mehr in sich!
Anreise heute janz gemütlich mit der Linda und der Bahn. Erstere ist ne sehr angenehme Begleitung, zweitere die Hölle auf Erden. Unser Zug lässt uns irgendwann urplötzlich in Essen raus und endet unplanmäßig wegen "Personenschäden", "Personen in den Gleisen", "Notarzteinsatz" und so weiter. Kapier ich nicht: Warum stürzt man sich bei so blendendem Wetter vor den Zug? Macht man das nicht sonst Heiligabend? Heute soll es auch noch gleich zwei solcherlei Vorfälle in unseren Breitengraden gegeben haben - muss ein Trend sein. Nunja. Essen also. Kein Zug fährt mehr, zumindest nicht in die von uns präferierte Richtung. Als gewiefte Ortsansässige tüfteln wir zwei Alternativen aus: Entweder nach Altenessen gondeln und von dort die Problemzone umschiffen (verdammt, zu viel Seefahrermetaphorik), oder die U-Bahn nach Mülheim besteigen. Wir entscheiden uns für zweiteres - der Notarzteinsatz soll zwischen Essen und Mülheim sein, also dürften in Mülheim ja genug Züge rumstehen, die, wenn die German Bahn schlau genug ist, eingesetzt werden können, um die noch in Essen stehenden zu ersetzen und einfach die Fahrt fortzusetzen. Schlau gedacht von uns, leider hält die Bahn da nicht ganz mit und hat nur insofern mitgedacht, als dass in Mülheim kein einziger Schalter besetzt und kein Bahnbediensteter zu sehen ist und auch die lustigen 3S-Informationssäulen geben zwar lustige Telefonklingelgeräusche ab, wenn man um Information bittet, aber melden tut sich keiner.
Hängen wir also, ebenso wie diverse nicht fahrende Züge, in Mülheim fest! Auch schön. Gibt ja keinen passenderen Ort für ausschweifende Sozialstudien. Als irgendwann wieder Züge fahren, sind die, wie eigentlich zu erwarten, brechend voll. Aber gut. Hauptsache et geht wieder...
Also mal eben mit locker anderthalb Stunden Verspätung in Mönchengladbach angekommen. Verpasst haben wir dadurch die Grinsebacken von Smile & Burn, aber dafür haben wir immerhin auch nichts von Supermutant gesehen. Schnell Eintritt gelatzt (10 Euro sind verdammt fair für das heutige Bandaufgebot) und vor die Bühne "da hinten", wo MARATHONMANN soeben ihren Auftritt begonnen haben.
Die Bavarianer beackern ja eh fleißig jedes Festival, das nicht bei drei von den Socken ist (äh, oder so), und wo wir gerade bei der Zahl "drei" sind: Das Quartett ist heute ein Trio. Grund ist, wie der Sänger uns flüstert, dass der eine Gitarrist kurzfristig nicht mitkonnte. Dat is, äh, immerhin mal ne, äh, Begründung. Ja.
Ein klein wenig fehlt die zweite Gitarre auch, zumindest könnte der Sound etwas druckvoller sein - aber das kann auch andere Gründe haben. Ich werd nicht wirklich warm mit den Post-Hardcorelern, der einzige Song mit Wumms ist nach wie vor der letzte Song des Sets ("die Stadt gehört den Besten"), aber nunja, "ganz okay" ist das Ganze trotzdem.
Ist halt nur ein halbe-Stunde-Festivalauftritt in reduzierter Besetzung, kann mir vorstellen dass das in kleinerem Rahmen mehr zündet. Andererseits: Ich find's extrem abstoßend, dass der Sänger teilweise auch in den Ansagen seine Stimme presst wie sonst nur mitten im Pathos-Refrain, das wirkt so überheblich. Aber rutscht ihm vielleicht auch nur versehentlich raus, meistens hat er nämlich doch ne ganz normale Sprechstimme.
Mitklatschparts dürfen auch nicht fehlen...ach Jungs, wenns denn sein muss. Hier mal ein Blick auf die Bühne von weiter hinten, umsäumt von stilvollen Häuserfassaden. Da drinnen ist Lars mal zur Schule gegangen, wie er uns am nächsten Tag erzählen wird. Ist aber ne schöne kleine Bühne hier, nicht so weitläufig wie sonst auf Open Airs gerne der Fall.
Schön auch, dass diese Bühne, die auf den schönen Namen "Da hinten" hört, ihr eigenes kleines geiles Programm fährt, das eher so auf den härteren Untergrund zugeschnitten ist, während die große Bühne "da vorne" Unterhaltung für die ganze Familie bietet. Was die da vorne nicht wissen: eigentlich geht es hier hinten viel familiärer zu! Das nächste Familenmitglied: APOLOGIES, I HAVE NONE!
Die Verwandtschaft mit Marathonmann mache ich mal daran fest, dass auch AIHN fleißig jede Bühne bespielen, die sich ihnen bietet. Dürften aber auch von jedem Veranstalter mit Handkuss genommen werden, gut gelaunter Punkrock mit packenderen Melodien als die Hauptbühne an drei Tagen Festival bieten kann.
Mir fällt mal wieder auf, dass ich die Band unbedingt mal wieder in nem kleinen Club sehen sollte. Letztens aufm Wilwarin warense ganz geil, aber eben große Bühne. Heute ist die Bühne kleiner, das Publikum euphorischer und die Band irgendwie auch besser drauf - aber an ne Clubshow kommt das nicht ran.
Mag ein Grund für die gute Laune sein: Auf der Bühne kursieren fleißig Sekt/Prosecco/Rosé-Flaschen. Wird heute Tourabsch(l)uss gefeiert? Gehobene Stimmung vor der Bühne, als die Sektflasche weitere Kreise zieht als nur über die Bühne. Hängende Fressen auf der Bühne, als die Pulle fast vollständig entleert wieder den Weg zurückfindet. Muss die Band sich halt mit den paar Spuckresten vergnügen, die in der Flasche verblieben. Hmmm, lecker.
Egal, geht ja um Musik. Volle Breitseite Singalong-Attacke. Sat in Vicky Park, Concrete Feet, Clapton Pond und so weiter - wow. Massive Hitdichte. Wer die Band immer noch nicht aufm Schirm hat: hier Album hören! Hopp!
Dreiviertelstunde Spielzeit, die vorbei geht wie nix. Tolle Band. Und das selbst, obwohl das heute bei mir nur zu ungefähr 70% gezündet hat (ihr wisst schon, Club is geiler). Super. Erstes Highlight des Tages.
Das Programm der Bühnen wechselt sich meistens ab - heißt, da die Band auf der Hauptbühne jetzt ebenfalls ne Dreiviertelstunde zu füllen hat, haben wir auch genauso lange Zeit, den Rest des Geländes zu erforschen, bis es "da hinten" weitergeht. Hier: der Horst-eigene Skatepark. Leider tut mir keiner den Gefallen, sich direkt vor meiner Nase lang zu machen.
Das da hinten ist "da vorne". Also, nicht das Haus da ganz hinten, sondern die Bühne weiter vorne. Ist in der Realität aber nicht halb so verwirrend, wie sich dieser Satz anhört. Davor ne Wiese mit Schatten, die üblichen Bierstände und hier auf unserer Höhe ein paar Fressstände inklusive veganer "Schönertaschen" oder "Not Dogs". Weitere Stände sind so versteckt, dass wir sie nicht auf Anhieb finden.
Also erstmal was futtern und den Tönen von "da vorne" lauschen. Die Band auf der Bühne nennt sich DE STAAT. Der Name kam mir in letzter Zeit auch öfter mal vor die Nase (anscheinend noch so eine Band, die sämtliche Bühnen bespielt die sie zu fassen kriegt). Hm. Nette Festivalband, bisschen wie Bonaparte ohne die Kostüme, aber dafür experimenteller.
Kommen aus den Niederlanden, haben ihr Publikum ganz gut im Griff (sogar den Typen, der den Penis des Sängers sehen will), aber da wir nicht wirklich ihr Publikum sind, wird uns das nach 2-3 Songs zu eintönig. Ne Band, die ich mir abseits von so nem Festival wohl nie geben würde.
Wieder zurück nach "da hinten"! Schließlich will ich rechtzeitig wieder hier sein, um CAPTAIN PLANET mal wieder begutachten zu können. Tolltolltolle Band. Und der neue Livegitarrist Basti ist insofern eine Bereicherung, als dass es total witzig aussieht, wenn Sänger Arne seine Gitarre ungefähr 90% des Auftritts einfach so an der Seite hängen hat.
Starker, intensiver Auftritt. Publikumsdichte merklich angestiegen, ebenso wie die Textsicherheit in weiten Teilen der Anwesenden. Beim fleißigen Mitgrölen fällt mir auf, dass ich die Band auf Platte irgendwie kaum noch höre - da singe ich nen halben Satz inbrünstig mit um mittendrin festzustellen, dass mir der Rest entfallen ist. Hoppala. Peinlich. Spielt doch bitte mal "hundertzwanzig Sachen", bitte. Ah, Danke!
Ist auch heute mein Highlight, der Song. Und "Spreu vom Weizen", auch immer wieder eine Wonne. "Ohne Worte" - ohne Worte. Oder, ach, "Rambo", eignet sich prima zum Fäuste ballen. Und "Blattsport", hab ich ja auch grad wieder hinter mir. Ganz viel "Pyro", bis wieder "Land unter" herrscht. Captain Planet rettet die Erde.
Der vermutlich meistgespielte Song der Hamburger könnte "Baumhaus" sein - und ausgerechnet da verpatzt Arne den Einsatz und muss vom fingerpointendem Publikum wieder auf die richtige Spur gebracht werden. Großartig! Er entschuldigt sich später dafür - aber sind es nicht gerade die kleinen Fehler, die ein Livekonzert so besonders machen?
Platz 1 der nervigsten Menschen auf Konzerten: Leute, die alles mit Kamera oder Smartphone mitfilmen müssen.
Platz 2: Leute, die mir ständig vor die Kamera oder das Smartphone latschen.
Höhöhö.
Nächste Hitliste: Die witzigsten Menschen auf Konzerten! Platz 1: Menschen, die so betrunken sind, dass sie beim Mitfilmen höchstens die Schultern ihrer Vordermänner erwischen.
Platz 2: ein Kommentar unter dem Horst-Status auf der CP-Facebook-Seite, "Samstag um 19:09 via Handy" (also mitten im Auftritt): "Höre euch heute zum ersten Mal und ich bin begeistert.Einfach mega <3"
Da gehste kaputt. Soviel Begeisterung, dass direkt das Smartphone gezückt werden muss! Wir rührend! Ich brauch auch dringend son Teil!
Auf der nächsten Tour stehen Captain Planet dann auch mit Smartphone auffer Bühne, zücken das bei jedem eingehenden Facebook-Kommentar und antworten direkt live. Das wär doch mal Publikumsinteraktion. Dann hat Arne auch was mit seinen Händen zu tun, während ihm seine Gitarre an der Seite hängt. Was für neue Möglichkeiten! Endlich mal mit den Mädels in der letzten Reihe flirten und nicht immer nur mit denselben Gesichtern da vorne. Geil!
Oh, ich verlor mich in der Lästerei. Die neuen Medien, ey. Tolles Zeug. Es gibt ja sogar ne Horst-Festival-App. Egal. Zum Glück gibt es noch genug Leute, die beide Hände frei haben - sonst würden die Crowdsurfer ja alle auf den nackten Boden klatschen.
Captain Planet: Alles super. Astrein! Oder, wie die Jugend sagt: Einfach mega <3
  Linda trifft noch ne Truppe amüsanter Zeitgenossen, mit denen wir den Rest des Tages verbringen. Tolle Typen. Da ich keinen Fernseher besitze (ist mir zuviel "neue Medien"), weiß ich nur in Ansätzen, wovon dieses Video, was ich auf Anraten der Jungs drehen muss, handelt. Aber die Youtube-Nerds kennen das bestimmt.
Nachdem wir uns draußen ein paar Erfrischungsgetränke gegönnt haben, wird es allerhöchste Zeit, wieder den angestammten Platz "da hinten" einzunehmen: FACE TO FACE gönnen uns einen ihrer zuletzt eher raren Auftritte. Pünktlich zu den Melodycore-Helden ist es rappelvoll vor der Bühne, und der Altersdurchschnitt wird nicht länger von uns, sondern von NOCH älteren Leuten angehoben!
Anteil der Smartphone-User ist dagegen gesunken. Zumindest der aktiven. Ja, hier, Daumen hoch! Mir gefällt das!
Ich muss ja zugeben, in puncto Face To Face ne kleine Bildungslücke zu haben. Mag daran liegen, dass ich in den 90ern dieser ganzen Skatepunk-Schiene nur bedingt was abgewinnen konnte. Kenne entsprechend, im Gegensatz zu geschätzt 80% der sonstigen Anwesenden, kaum ein Lied der Südkalifornier.
Achja, Südkalifornien. "So Cal" steht nich nur auf dem Backdrop in großen Lettern, auch die Art und Weise wie Sänger Trever Keith ihre Herkunft immer wieder betont, vermittelt das Gefühl, dass er in großen Lettern spricht. Ist dieser ganze Lokalstolz eigentlich noch Punkrock?
Was definitiv kein Punkrock ist: Nebel auf der Bühne - weil "we are not fucking Mötley Crüe, we're a Punkrock Band". Super! Das macht die Band doch direkt wieder sympathisch. Auch sonst zeigt sich vor allem Trevor stetig gut gelaunt, erzählt hier und da was, spaßt mit dem Publikum und freut sich sichtlich darüber, so gut aufgenommen zu werden.
Publikum. Es staubt etwas vor der Bühne. Vielleicht hat der Lichtmischer aus Rache die Nebelmaschine durch ne Staubmaschine ersetzt, wer weiß. Den Zuschauern ist das egal, die wirbeln fleißig weiter Staub auf, grölen sich die Luftröhre raus und freuen sich über jeden gespielten Song - auch über die neuen.
Nunja. Cooler Auftritt, das fand sogar ich, aber auf Dauer doch etwas eintönig. Zumal die Konkurrenz auf der anderen Bühne lockt. Doofe Überschneidung. Den ganzen Tag über werden die Bühnen brav abwechselnd bespielt, aber ausgerechnet wenn die beiden Bands mit den wohl größten Publikums-Überschneidungen spielen, gibt es auch in zeitlichem Rahmen Überschneidungen. Buh!
Die Rede ist, tada, von den MAD CADDIES aus Südkalifornien (höhöhö), die nun "da vorne" zocken. Versteh dat mal einer. Ich mein, wenn parallel zu Maxim irgendwas spielt, okay, ich hätte kein Problem damit, mich für "irgendwas" zu entscheiden. Parallel zu Maxim könnten Supermutant spielen und ich würde Supermutant gucken. Aber Face to Face und Mad Caddies? Naja, wie auch immer.
Ich bereue jedenfalls keine Sekunde unseres Bühnenwechsels. Im Gegenteil, ich bereue die ungefähr 30 Sekunden, die wir bereits vom Auftritt verpasst haben. Mad Caddies, ey. Da brechen wieder alle jugendlichen Euphorien aus mir heraus. Wahnsinn! Ich war ja schon kürzlich beim Ruhrpott Rodeo überrascht, wie geil die Band immer noch zündet, aber heute, wow, herrlich!
Ist ja eine der wenigen Bands, die ich aus dem Ska-Sektor überhaupt noch höre, wobei ich den vielseitigen Stilmix der Mad Caddies nun wirklich nicht so überaus grob als "Ska" titulieren will. Eine Band, bei der ich absolut keinen Schiss habe, dass das für Ende des Jahres angekündigte neue Album doof werden könnte.
Zugegeben, zunächst muss ich mal nen angenehmen Platz finden. Kommt mir so vor, als seien die ganzen "guten" Leute noch alle bei Face To Face, das Publikum vor der großen Bühne ist echt ein anderes Kaliber. Betrunkene Gören die sich null für die Band zu interessieren scheinen und betrunkene Halbstarke, die sich die unpassendsten Momente aussuchen, um in ihrer Definition von Pogotanz alles Umliegende von sich zu stoßen.
Aber zum Glück ist der Platz groß genug und es finden sich doch Stellen, wo man in Ruhe stehen kann und trotzdem nicht das Gefühl hat, als einziger die Songs zu kennen. Herrlich! Wie kann eine Band so gut sein?
Jeder Song ein Knaller! J-E-D-E-R! Egal ob die schnellen Dixie-Kracher ("Monkeys"), die ruhigen Saufliebeslieder ("Drinking For 11") oder auch mal knallharter Punkrock ("Contraband"). Alles top, geile Mixtur, ich hier so im siebten Himmel.
Gut 75 Minuten Spielzeit, deutlich mehr als aufm Rodeo also, und keine Sekunde eintönig. Das schafft auch Platz für ein paar ältere Stücke, die uns damals nicht serviert wurden ("The Bell Tower", "Preppie Girl" usw), wunderbar.
Die Zuschauer freuen sich auch. Gut gefüllt für den verdienten Tagesheadliner. Dazu geht langsam die Sonne unter. Ker, dat is ja fast romantisch hier.
Achja: Sonne geht unter, es wird kälter, Wind zieht auf - bester Moment für einen übereifrigen Mitarbeiter, erstmal mit nem Wasserschlauch über die Menge zu gehen. Vermutlich ein Trick, damit morgen alle mit Erkältung im Bett liegen und es nicht ganz so voll wird. Bestimmt 20 Minuten lang spritzt der da fleißig über die Massen. Nur weil ein paar betrunkene Vollspackos die äußere wie innere Dusche mal nötig haben, heißt das noch lange nicht dass der 20-Meter-Radius Umkreis das ebenfalls gut findet.
Ich hab leider nix zum Werfen dabei und finde es auch total doof, auf Festivals mit Gegenständen zu werfen, aber der Typ hat echt nen Schlag in den Nacken verdient. Ich wechsel mal wieder mehrfach meine Position, aber dem Wasserstrahl zu entkommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Danke an die freundlichen Mitbürger mit dem Regen/Sonnen-Schirm.
Puh, Wasser-Eskapaden beendet und ich kann mich wieder nach vorne begeben. Mal wieder ein paar Minuten des Auftrittes versaut, aber da kann ja die Band nichts für. Ich bin auch ruckzuck wieder drin in der Feierlaune. Und das auf meine alten Tage. Ker ker.
Ansonsten: Alles gut. Mit dem Publikum bin ich ansonsten auch im Reinen (sind ja jetzt auch alle schön geduscht). Er hier erklimmt die Schultern seiner Umstehenden, steht aber dort oben maximal eine Sekunde aufrecht - zu kurz, um das abzulichten. Sorry.
Am Ende noch der Gang bis fast ins Publikum, danach gab's nichtmal ne Zugabe. Weil, wie eine Horst-Moderatöse uns versichert, das Horst um 22:15 beendet sein muss. Buh. Laut Zeitplan sollten Mad Caddies aber bis 22:20 spielen! Egal, nicht meckern, über den tollen Auftritt freuen.
Erstaunlich gut funktionierende Rückfahrt mit positiven Erinnerungen ans Horst. Morgen geht's weiter, schon wieder mit tollen Bands! Geil! Bericht davon hier

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