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The Jim Tablowski Experience, Dr. Hell, 31.10.2013 in Dortmund, Subrosa - Bericht von Fö

The Jim Tablowski Experience, Dr. Hell, 31.10.2013 in Dortmund

Der große Kürbis kommt! Bierschinken-Halloween. Klingt jetzt erstmal nicht als ob das irgendwie zusammen passen würde, aber manchmal kommt halt einfach zusammen, was zusammen gehört. Haben uns die Subrosa-Leute doch tatsächlich gefragt, ob wir den heutigen Abend präsentieren wollen. Aber sicher! Ich freu mich schon auf die vielen Spin-Offs. Bierschinken-Ostern, Bierschinken-Weihnachten, Bierschinken-Silvester, oder wie wärs mal mit Bierschinken-Weltvegantag? Alles ist möglich! Das sind aber vorerst Utopien. Zunächst mal den heutigen Bierschinken-Weltheidentag hinter uns bringen.
Geht los recht zeitig kurz nach 20 Uhr mit THE JIM TABLOWSKI EXPERIENCE! Die drei tollen Typen haben sich in Schale geschmissen und das gruseligste Outfit rausgekramt, das die Klamottenkiste hergegeben hat: Windel und Engelsflügel. Brr, da schüttelts einen doch!
Endlich wagt sich Markus auch mal wieder in die Öffentlichkeit, nachdem er zuvor Monate auf einer Eisscholle im Indischen Ozean verbrachte, dort zu sich selbst fand und mittlerweile von einem Eingebohrenenstamm in Papua-Neuguinea als Fruchtbarkeitsgott verehrt wird. Seine Religion verbietet es ihm, Hosen zu tragen, weswegen im Subrosa extra vor dem Auftritt die Fußbodenheizung angeschaltet werden musste.
Die Musik der Experience: Immer noch schön schnell, laut und zappelig. Immer noch garagig, punkig, poppig. Immer noch so mitreißend, dass man in Gefahr gerät, der Mitwipp-Sucht zu verfallen. Woraufhin der Kopf so stark auf dem Körper schwankt, dass durch die Resonanzschwingungen sämtliche Sehnen überdehnt werden und der Kopf mit einem lauten Schmatzen vom Rumpf getrennt wird, quer durch den Laden kollert, dort galant per Fallrückzieher (Dagmar spielt neuerdings Fußball!) zurück befördert wird, noch Dreidel-mäßig seine Runden auf der Theke dreht und schließlich von besorgten Mitbürgern wieder seinem rechtmäßigen Besitzer gebracht wird.
Gibt ein paar neue Songs zu hören. "The next song is very spooky. It's about dinosaurs." - aha! Wirklich unheimlich, das alles. Überhaupt ist alles bereit für die nächste Veröffentlichung, ne Split mit Alien TV soweit ich weiß, Konzeptplatte über Tiere. Fledermäuse, Vögel, Waschbären, sowas halt. Wird dann veröffentlicht am Bierschinken-Welttierschutztag.
Die Ansagen sind mal wieder die Königsdisziplin, von der heiteren Truppe meisterhaft geleistet. Holdy vergleicht das später mit den stumpfen Aussagen von irgendso nem Fußballspieler mit IQ 70. Mit so Sätzen, die nach der Hälfte abgebrochen werden. Alles in ner Mischung aus deutsch und englisch, damit Quotenakustikbasser Keith auch folgen kann.
Alles super. Tolle Band. Die neuen Lieder gefallen mir auch. Die haben teilweise so wirre untypische Intros, ist mir aufgefallen. Oder es kam mir nur so vor, weil mein Kopf wieder irgendwo rumgekullert ist. Aber macht ja nix.
Nächste Band: DR. HELL. Kannte ich vorher nicht. Aber kann man sich ja mal angucken. Die machen, entgegen dem was man vom Optischen her vermuten könnte, keinen Horrorpunk - eher so, naja, wie soll man's beschreiben, Alternative-Punkrock-Hardcore. Leider zuviel von diesem "Alternative", um mich begeistern zu können.
Inklusive so nem rausgepressten "Gesang", was noch nicht mal das Schlimmste wär, aber selbst in den Ansagen wird mit dieser Pseudo-Rockstar-Pressstimme gearbeitet, das kommt mir dann doch ziemlich übertrieben vor, ist ja keine Stadionshow hier, und MTV ist auch nicht vor Ort.
Okay, gruselig wirds zwischendurch auch - als Misfits' "Dig up her bones" gecovert wird. Die Version war ja fast noch gruseliger als die von Herrn Only seine Coverband deren Eskapaden! Und überhaupt, Coversongs, kann man ja machen - aber von den Ramones ausgerechnet "Blitzkrieg Bop" und von Turbonegro "I got Erection", das ist an Originalität ja wohl kaum noch zu toppen. Hm.
Immerhin lässt die Band sich gut was zur Unterhaltung einfallen. Zwischendurch werden Süßigkeiten verteilt oder eine Flüssigkeit (vermutlich Schnaps) aus so Spritzen in die gierigen Mäuler gespritzt, womit zumindest das Ziel erreicht wird, dass das Publikum etwas näher kommt. Mit mehr Leuten vorne macht das sogar noch einigermaßen Spaß.
Zumindest gibts hier doch einige, die durchaus angetan sind vom Auftritt der Band - sind halt nicht alles so Ignoranten wie ich. Ich buche das mal ab unter "war okay". Sind ja noch jung.
Anschließend: Pardy. Die Tablowski-Bengelz legen noch auf. Exquisite Musikauswahl mit den heißesten Tunez von Knochenfabrik bis Randy. Aber als irgendwann son Mallorca-Krams ausgepackt wird, nehme ich Reißaus. Angenehmen Bierschinken-Allerheiligen euch allen!

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