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Robinson Krause, Big Banders, Section 4, Tiere in Not, 07.03.2014 in Münster, Baracke - Bericht von Gerdistan

Robinson Krause, 07.03.2014 in Münster

Letztes Jahr beim Hamburg Crash Fest (irgendwie im August oder so, Bierschinken berichtete jedenfalls) habe ich den Bassisten von Robinson Krause getroffen, welcher mir erzählte, dass jene seine Band am siebten Zwoten in der Baracke zu Münster aufträte. Obschon ich damals natürlich noch keine Ahnung hatte, dass ich zu diesem frommen Zeitpunkt bereits im Freistaat Bayern leben würde, hatte er sich dennoch im Datum um einen Monat vertan. Erstaunlicherweise hat das Konzert dann aber tatsächlich stattgefunden, nach so langer Planung im Voraus!
Aber erstmal heißt es wie so oft: Spaß mit Deutsche Bahn. Der IC nach Kassel-Wilhelmshöhe hat natürlich Verspätung, so dass ich meinen Anschlusszug vergessen kann und erst um halb acht in Münster aufschlage, nachdem ich um kurz vor 12 vor der Augsburger Uni in die Tram gesprungen bin. Naja. Angeblich soll es allerdings um 20:00 pünktlich losgehen! Ojemine. Das Bild hier ist von meinem letzten Ausflug nach Donauwörth, passt aber thematisch.
Dieses Bild ist auch von meinem Ausflug nach Donauwörth, passt thematisch aber nicht. Naja. Ich schmeiße meine Sachen in meine noch vorhandene Münsteraner Butze, setze mich aufs Rad, kehre mit meiner besseren Hälfte noch beim Hafendöner ein, bevor ich mich zur Baracke begebe. Meine Begleiter sind allesamt zum Vorsaufen bei Hugo, das heißt selbst wenn ich da jetzt anriefe und denen erzählte, es gebe Freibier und Nutten in der Baracke, wären sie aufgrund ihrer immanenten Trägheit erst um 21:00 vor Ort.
Und genau so kommt es dann auch. Um die Zeit totzuschlagen, mache ich dieses schöne Foto hier, wie Robinson Krause den Mülleimer plündern und Section 4 und der Sänger der Big Banders kritisch und/oder belustigt zugucken. Apropos Foto: Meine Kamera habe ich vergessen und zum Zeitpunkt dieser Aufnahme stand mein Handyakku bereits bei 14%, der Plan war eigentlich, dieses Foto als einziges für den Abend zu benutzen. Hat dann aber doch noch für eins von jeder Band gereicht.
Die erste Band wären dann auch die Tiere in Not aus Münster, die nach eigener Aussage nicht in bester Form sind wegen Krankheit, Schwangerschaft und noch irgendwas (vergessen). Ich weiß gar nicht, ob der Bandname ein Witz ist oder die wirklich so PETA-mäßig drauf waren, an ein Lied mit dem Text "Kuhblut" kann ich mich erinnern, sonst ist da nicht so viel hängengeblieben. Musikalisch war es genau so, wie man sich das bei dem Namen vorstellt. Insgesamt ganz ok.
Ein Hansa später dann schon Section 4 aus Irland. Weil einer nicht konnte, sind sie nur zu zweit angereist und werden von wechselnden Mitgliedern der Krauses am Bass unterstützt. Was gar nicht so unkritisch ist, weil hier durchaus mehr als A A A A E E E E zu holen ist, nicht nur, aber auch weil sich der Sound von Schrabbelpunk manchmal in so Dub/Reggae/Ska-irgendwas wandelt. Fand ich gut! Bei irischen Bands erwarte ich eigentlich immer was folkiges oder so übelstes Anarcho-Punk-Geschredder, das hier war irgendwo dazwischen. Jo. Der Gitarrist trägt ungefähr sämtliche optischen Aspekte des Klischeepunks zu Tage (bunte Haare, Nieten, Tätowierungen), wogegen der Drummer das alles in Sachlichkeit wieder wettmacht. Mit seiner angenehmen Baritonstimme könnte er auch bei der Hotline eines großen Versicherungskonzerns arbeiten.
Raus, Bier, rein (draußen voll schönes Wetter und so), dann die Krauses. Nicht ganz so besoffen wie in Kiel letztens, obwohl schon bei meiner Ankunft vor der Baracke der Cognac-Flachmann kreiste. Die können sich ja benehmen! Bis auf ein paar verkackte Einsätze auch echt ganz gut, Stress am Bierpilz, Wassertrinken, Saal II, alles da. Besonders schön fand ich die abschließende Ansage "Danke Münster, geil geil Fahrräder Studenten Münster geil Fahrräder Studenten Fahrräder Studenten geil geil" oder so ähnlich. Und irgendwas über Roland Kaiser wurde sicherlich auch erzählt. Rene merkt noch an, dass die bestimmt selber Studenten wären, weil sie keine Tätowierungen haben! Nee nee nee Rene.
Den Abschluss, so gegen halb 12 oder was weiß ich wann das war, machen dann die Big Banders und zum ersten Mal füllt sich die Baracke auch vollkommen, in den vorderen Reihen wird sogar das Tanzbein geschwungen, wozu der fröhliche Skapunk, der hier geboten wird, ja auch bestens geeignet ist. Ich muss zugeben, dass mich das heute etwas mehr begeistert als letztens in Kiel, allerdings hab ich auch schon das siebte Hansa am Kragen, da wird man ja manchmal etwas begeisterter. Was jetzt nicht heißen soll, dass das, was da von dieser überfüllten Bühne (als der Sänger von RK aushalf, waren es neun Personen!) schallt, jetzt eigentlich schlecht war, oder so. Die Frischluft draußen wurde nur irgendwann wieder verlockend.
Nachdem ich im Suff dann noch vollmundig behauptet habe, am nächsten Tag auf jeden Fall mit zum Roland Kaiser-Gedächtniswürstchenimbiss zu kommen, schwinge ich mich dezent angetüdelt aufs Rad (Handyakku: 6%!) und fahre nach Hause. Ein schöner Abend, nur A.S. aus B. (vormals K.) hat sich, entgegen seiner sonstigen Äußerungen über Robinson Krause, dann doch verdächtig zurückhaltend verhalten! Das geht so nicht! Bis zum nächsten Mal,

euer Gerd

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Leifor

12.03.2014 10:05
Münster. Fahrräder, Studenten, geil! Roland, Feuer frei! Geil.

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