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INVSN, Mat Reetz, 19.09.2014 in Berlin, Privatclub - Bericht von Schlossi & Fö

INVSN, 19.09.2014 in Berlin

schlossi: Falls das noch keiner gemerkt hat, wir sind natürlich nicht zum Spaß in Berlin. Das hier ist harte Arbeit, ein Termin jagt den nächsten und man weiß zwischendurch gar nicht, wo einem der Kopf steht. Also, erstmal ausschlafen, Kaffee trinken und feudal frühstücken.
schlossi: Yeah, Cat-Content! Vielleicht kann ich meinen Plan, einen kompletten Bericht nur mit Katzenbildern zu gestalten endlich in die Tat umsetzen. Heute die Katze, morgen die Welt!
schlossi: Fö findet Katzen bekanntermaßen auch total toll.
Fö: Ich hab ja leichte Sorgen, dass sich die Katze in einen Dämon verwandeln könnte. Laut japanischer Mythologie ist das ein quasi alltäglicher Vorgang
schlossi: Inspiriert von der Berlin-Art-Week mach ich nur noch Kunstfotos. Dieses hier heißt "Fliegenfänger. Verschwommen." Vielleicht sind das aber auch nur die Nachwirkungen des Absinths.
Auf diesem Bild ist übrigens keine Katze. Doof.
schlossi: Eine Maneki-Neko. Diese hier winkt Freunde herbei. Oder war's Geld? Fragt mal Fö, der kann dazu ganz viele, interessante Geschichten erzählen.
schlossi: Och, guckt mal...süß. Wer sich für Berichte von Bands interessiert, sollte vielleicht einfach schonmal runterscrollen. Jetzt kommt nur jede Menge sinnfreies Blabla, weil ich möglichst viele Katzenbilder unterbringen möchte.
schlossi: Das Schöne an der Casa Bönx, alles essentiell Wichtige ist vorhanden. Katzen und Kaffee.
schlossi: Ein Katzenbild noch und dann ist Schluss, wir haben schließlich Termine. Programmpunkt 1: Sightseeing.
Fö: Okay, mir reicht's. Nie wieder Katzen bei Bierschinken!
schlossi: Hier kaufen auch Manowar ein.
Fö: Manowar, Manowar, living on the bicycle lane.
schlossi: Das kleinste Haus Kreuzbergs.
Fö: Ein absolutes must-see auf der Agenda jedes Berlin-Besuchers! Außerdem steht da "Kunsthaus" drauf, aber irgendwas mit Kunst steht hier je bei jedem zweiten Haus und über jedem zweiten Schaufenster. Ist halt grad Berlin Art Week.
Fö: Der örtliche Bauwagenplatz!
schlossi: Architektur.
schlossi: Geschichte.
schlossi: Weshalb waren wir doch gleich in Berlin? Achja, Konzerte. Heute Invsn im Privatclub, einem eher schicken Etablissemang in der Skalitzer Straße. Vor die Schweden hat der Programmplaner allerdings diesen jungen Mann gesetzt. Mat Reetz.
schlossi: Wo kommen bloß diese ganzen weinerlichen Typen mit ihren Gitarren her? Nichts für ungut, ist bestimmt ein total dufter Kerl, der Mat Reetz, hat eine nette Stimme, kann ganz passabel auf seinem Instrument herumklimpern und sieht in seiner Jeansjacke auch ganz putzig aus, aber muss man daraus ein abendfüllendes Programm machen? Geht doch einfach irgendwo still und leise in eurem Selbstmitleid ertrinken und mir nicht auf die Nerven. Danke.
schlossi: Er hätte noch was reißen können, als er als letzten Song ein Cover ansagt. Ja, bitte! Filmriss? Slayer?? Die drei Besoffskis??? Nee, irgendwas von Guided by voices. Kenn ich nicht, werd ich mir jetzt wohl auch nie anhören. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heute nichts zu trinken, aber ich brauch jetzt einen Schnaps! Für's Protokoll, Pfeffi 1,50. Ansonsten ist das bevorzugte Getränk hier wohl Weißwein.
schlossi: Hey, gleich viel besser!
Fö: Ich mag ja Blackmail, auch die neueren Sachen mit Herrn Reetz als Sänger, aber bei dem was der da solo fabriziert bin ich froh, dass es nur ne Viertelstunde dauert. Was mein nächster Kritikpunkt wäre: Warum nicht mal ne "richtige" Vorband? Bei der Hauptband, mit nur einem Album im Gepäck, ist ja auch nicht mit allzu langer Spielzeit zu rechnen...
schlossi: Nach nur fünfundvierzig Minuten Pause geht es dann auch weiter mit INVSN.
Fö: Ich bin zu Beginn eher negativ eingestellt. Langweiliges Vorprogramm und unnötig lange Pause. Vielleicht hätte ich doch ebenfalls beim Pfeffi zuschlagen sollen.
schlossi: Anfangs war ich ein bißchen skeptisch, ob die Band mich live überzeugen kann. Dennis Lyxzén macht ja irgendwie von allem etwas - Hardcorepunk mit The Refused, dann eher rockig mit The International Noise Conspiracy, AC4 waren dann eher OldschoolHc. Und jetzt halt dieses 80er orientierte Düster-Pop-Zeug. Kann ja schnell auch mal aufgesetzt wirken.
schlossi: Die passenden Klamotten haben sie auf jeden Fall schon mal an. Schwarz (was sonst?), silberne Ketten mit irgendwelchen Ornamenten daran (soll bestimmt vor bösen Geistern schützen). Dennis Lyxzén zusätzlich noch mit Hut und schwarzem Make-up, was ihm das Aussehen eines irren Wanderpredigers auf dem Kriegspfad verleiht.
Fö: Böse Geister? Bestimmt Katzen-Dämonen!
Fö: Wie auch immer. Auftritt kommt nicht ganz an den beim Groezrock ran, ich bin aber trotzdem hin und weg. Starke Songs, starke Band, absolut mitreißend. Sympathisch kommt das alles auch noch rüber, und gut was los ist vor der Bühne auch.
Fö: Ein Besucher wünscht sich ein paar schwedische Songs, aber Dennis stellt klar, dass man dazu nach Schweden fahren müsse weil sich das anfühle wie Cola, die keine Cola ist. Er merkt dann aber selbst, dass er sich bei der Ansage etwas verrannt hat. Gibt dann also ausschließlich Lieder vom aktuellen selbstbetitelten englischsprachigem Album sowie einen Coversong, den ich nicht kannte. Nichts vom Vorgängerprojekt "Invasionen" und nichts vom Vor-Vorgänger "Lost Patrol Band" (okay, damit hab ich eh nicht gerechnet). Schade! Trotzdem ne gute Stunde Auftrittslänge.
Fö: Suchbild: Wieviel Alkohol hat unsere sXe-Grafik-Abteilung in diesem Bild versteckt?
Fö: Muss man zwar mögen, dieses düstere Pop-Wave-Postpunk-Geseiere, aber wenn, dann ist alles gut. Zeremoniemeister Dennis hat sein Publikum im Griff, und die Band spielt so dermaßen gut auf dem Punkt, eine Freude!
schlossi: Ich mag das ja und deshalb ist bei mir auch alles gut. Grandioser Auftritt und für mich jetzt schon Anwärter auf das Konzert des Jahres.
Fö: Da kann man auch ruhig mal vor Begeisterung die Monitorbox hochheben!
Wir sind vor Begeisterung auch ganz außer uns und beschließen, zum Runterkommen noch ein weiteres Konzert zu frequentieren. Nämlich dieses hier

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