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Pascow, Disco Oslo, 30.10.2014 in Münster, Gleis 22 - Bericht von Fö

Pascow, 30.10.2014 in Münster

Die letzten Pascow-Auftritte für dieses Jahr stehen an! Und die letzten Disco-Oslo-Auftritte für dieses Jahr ebenfalls! Das ist zwar nicht unbedingt ein Grund zum Feiern, aber zelebrieren kann man es ja trotzdem. Ich verzichte diesmal auf die große Rundreise und steuer lediglich den Tourauftakt in Münster an. Da sind die Bands noch frisch und voller Elan. Mehr gibt's eigentlich nicht zu erzählen. Tschüß.
Nagut, doch noch was zum Abend: Das Konzert findet statt im Gleis 22, war ich auch schon lange nicht mehr, und bin jedes Mal wieder überrascht, wieviel Leute hier reinpassen. Heute ist ausverkauft mit ca. 300 Leuten - die müssen sich dann wohl stapeln. Aber erstaunlicherweise verteilen sich die Zuschauermassen doch ganz gut. Und erfreulicherweise ist schon bei DISCO//OSLO gut was los!
Ich habs vermutlich schonmal irgendwann erwähnt, aber: Disco Oslo werden einfach immer besser! Was natürlich nicht nur an der Band liegt, auch das Publikum gibt alles. Und der Sound, muss ja auch mal gesagt werden, ist heute auch top. Also alles geil!
Bin immer wieder überrascht, was für einen Bekanntheitsgrad die Band mittlerweile hat, so finden sich im Publikum so einige sing- und tanzwillige, die begeistert mitgrölen. Songauswahl vom Feinsten. Das Höllenarschblumen-Cover "1976" sorgt für erste Pogoattacken, aber auch die eigenen Songs wissen durchweg zu überzeugen.
Sandburgen, 88 Meter, Kaputt und Abgefuckt, Madrid is Burning, Moderne Problematik, Never Say Goodbye, Fassade - da jagt ein Kracher den Nächsten. Die Band selbst bestens gelaunt. So muss dat sein!
Kleine Anekdote am Rande: Irgendwann fällt Kiki auf, dass er vermutlich vorm Konzert den Bulli von Disco Oslo zugeparkt hat. Was haben wir ein Glück, dass Bulli es noch auf die Bühne geschafft hat!
Einmal kurz auf die Bühne reicht da auch nicht, die Band darf direkt noch für ne Zugabe bleiben. Bei ner Vorband ja auch keine Selbstverständlichkeit, hier aber ein Muss!
Kurz raus und Luft schnappen, hier drinnen sind ja mittlerweile Temperaturen kurz vor Sauna. Keine Frage, die Sauna wird im Laufe des nun folgenden PASCOW-Konzertes selbstverständlich erreicht.
Hier herrscht schon vom ersten Ton an ein dermaßen wildes und ausuferndes Getümmel vor der Bühne, das spottet jeglicher Beschreibung. Münsteraner Publikum kann ja manchmal etwas eigen sein, aber heute holen sie anscheinend alle Kraftreserven raus, die im vergangenen Jahr angespart wurden.
Lieblings-Spielzeug der Münsteraner: Die Traverse an der Decke, an der man sich so prima festhalten kann. Gleiches wird auch mit den Lichtspots versucht, die sich als nicht ganz so stabil erweisen. Alles muss kaputt sein.
Halb Flasche, halb Köter: Flöter. Neuerdings ohne Haupthaar, für bessere Aerodynamik.
Verdammt guter Auftritt! Ich überlege zwischendurch, ob das vielleicht das beste Konzert des Jahres ist, merke aber dann, dass mich alleine die Überlegungen viel zu sehr vom Geschehen ablenken. Jetzt, so im Nachhinein: Es ist zumindest irgendwo in den Top 10. Ha!
Ich erwähnte ja schon "Sauna". Irgendwann beschlägt Alex' Brille. Das gibt jetzt nicht unbedingt nen Punkt für den Coolness-Faktor, spiegelt aber dafür die dargebrachte Leistung wider.
Sieht man hier nicht gaanz so gut, aber man kann's erahnen: Flo hat sich die biergetränkte Setliste einfach an die Tür gepappt. Bier ist einfach ein verdammtes Universalwerkzeug!
Ein Blick in die hinteren Reihen. 300 Leute dienen der Party. Der Wahnsinn!
Songauswahl: Ein Traum! Alle Alben gewürdigt, auch von der "Richard Nixon Discopistole" findet sich mal wieder was im Set. Großartig! Was genau, verrate ich nicht. Schließlich stehen noch zwei Konzerte aus und ich will ja niemandem die Spannung verderben. Harhar!
Zugaben dürfen auch hier nicht fehlen. Egal ob das jetzt Punk ist oder nicht. Von vielen fleißig eingefordert: "Fuck Off". Ich persönlich finde es ja immer befremdlich, sich von einer so guten Band ausgerechnet nen Coversong zu wünschen, aber wat solls. Ich mag das Lied ja auch. Heute stürmen direkt zwei Typen auf die Bühne und zeigen ihre tätowierten Ärsche, ein weiterer schnappt sich das Mikrofon. Chaos.
Und sonst so? Alles super, sage ich! Gemessen daran, dass dies erst das erste von drei Konzerten war und die Band heute demzufolge nur 33% gegeben hat, will ich gar nicht wissen, was Bremen und Hamburg für ein Abriss werden. Machts gut ihr Ficker, ab nach Hause.

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