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Dirty Deeds 79, De Ramönsche, 27.06.2015 in Leverkusen, Smidt-Arena - Bericht von Chris Crusoe

Dirty Deeds 79, 27.06.2015 in Leverkusen

Sonniger Tag, wonniger Tag! Exzellente Bedingungen für diverse Bands, Humor (naja!), Straßentheater, Trödel... Strossefest!
Und danach noch in die nahegelegene "Arena", die früher noch eine Halle war. Aber die Originalband, die letzte Woche in Köln zu Gast war, kann bzw WILL ja kein vernunftbegabter Mensch bezahlen.
Aber erstmal covern sich DE RAMÖNSCHE durch die Geschichte der Ramones mit Kölschen Texten bzw. durch ein paar ausgewählte (angenehm nicht-karnevalistische) Bläck Föös-Klassiker mit entsprechendem Hey-Ho-Arrangement.
Liebevoll neugedichtete Texte ("Rock n' Roll Hauptscholl" oder "Hey do, loss jonn!") und natürlich der typische Sound sorgen ab vom ersten Lied an für Spaß! Und die erwähnten Bläck (Flag) Föös-Cover wie "Drink doch eine mit" oder "Drachenfels" im Gitarrengewand verfehlen ihre Wirkung ebenfalls nicht.
Das ist natürlich viel Lokalkolorit, aber wir sind ja hier im Rheinland, da geht das klar. Ebenfalls entspannt und ganz unpeinlich verläuft der Gastauftritt von Dirty Rodriguez, der sonst bei der LEGENDARY GHETTO DANCE BAND musiziert, aber heute seinen Jungesellenabschied gefeiert bekommt. Wären doch mehr Jungesellenabschiede so!
DE RAMÖNSCHE liefern ein tolles Programm ab und spielen sogar am selben Abend noch ein ultraspontanes Zusatzkonzert in der Kneipe um die Ecke, wo Bands ausgefallen sind. Exzellente Bande!
Schnitt. Es wird sich kurz dem Straßentheater gewidmet, wo Goethes Faust hingebungsvoll zerpflückt wird, bevor die verschiedenen Reisegruppen dem Straßenfest den Rücken zukehren und sich zur nächsten Lokation auf den Weg machen.
Unterwegs wird noch gefuttert, Bier getrunken und vor allem Kreide gefunden, was zu ungeahnten kreativen Ausbrüchen führt.
Grundsätzlicher Gegenstand der Expression ist der gemeine Phallus. Es ist warm. Es ist Sommer. Es ist betrunken.
In der Halle wird kurz die Vorgruppe bzw. der Solokünstler zur Gitarre ignoriert, der trotz großartiger Stimme eine Liedauswahl präsentiert, die weder roten Faden noch Geschmack hat. Sind sowieso alle wegen der DIRTY DEEDS hier, die dann auch irgendwann loslegen.
Die Smidt-Arena (ehemals Wilhelm-Dopatka-Halle bzw. "Rundsporthalle") ist ordentlich gefüllt und testet heute Abend zum erstem Mal das neue Sound-Konzept, das aufgeht. Ton ist super. Zu Anfang noch ein wenig leise, aber das gibt sich im Laufe des Abends.
Inhaltlich kann man bei einer Cover Band natürlich nicht viel sagen. Es werden die AC/DC-Hits gespielt, die sein müssen. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Bon Scott-Ära, aber auch beliebte Weisen der Brian Johnson-Zeitrechnung werden nicht ausgespart.

Von "Touch Too Much" (Gänsehaut!) bis Thunderstruck ist alles dabei. Die Bonner, die das bereits seit 1989 machen, agieren dabei großartig souverän. Professionell, aber nicht abgedroschen. Dementsprechend ist auch die Stimmung in der Halle - Pardon: ARENA - großartig und ob das nun Bonner oder Australier sind, spielt eigentlich keine Rolle mehr.
Bei "For Those About To Rock" gibt es einen Kostümwechsel (Priesterroben) und es wird feierlich. Zu "Hells Bells" gibt es die obligatorische Glocke, die von der Decke herabschwebt. Operation gelungen! So sollte jeder Samstag sein!

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