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Punk Rock Holiday Tag 4: Satanic Surfers, Elvis Jackson, Venerea, Darko, Straightline, Fair Do's, Thee Infidels, Almeida, 07.08.2015 in Tolmin (SLO), Sotocje - Bericht von der Redaktion

Punk Rock Holiday Tag 4, 07.08.2015 in Tolmin (SLO)

Fö: Letzter Tag vom Punk Rock Holiday! Da heißt es nochmal alle Reserven rauszuholen. Diesmal verzichten wir auf die obligatorische Wanderung zum Tageseinklang, man will ja schließlich auch mal relaxen...zudem gehe ich ja eigentlich gerne auf Festivals, um mal Bands zu sehen, die ich sonst nicht ständig sehe. Und um mal neue unbekannte Bands zu erleben. Deswegen hatte ich mir vorgenommen, öfter mal bei der Beach Stage vorbei zu schauen - ein Plan, der leider allzu oft kollidierte mit dem Vorsatz, viel von der Umgebung mitzukriegen. Das Punk Rock Holiday ist halt einfach zu kurz.
garagephotographer: Mein Rücken würde widersprechen, aber ja, viel zu kurz, das hätte gern noch so weitergehen können.
kiki: Fünfter und letzter Tag. Bands, die man sehen muss: Keine! War nicht heute ein "größerer" Ausflug geplant? Ok, es ist warm und der Fluß verspricht Abkühlung. Zudem ist auch noch viel zu viel Bier da, das weg muss. Ja dann..Prost!
Patze: Die Zeit vergeht wie jedes Jahr einfach zu schnell. Verbringe heute die meiste Zeit am Fluss mit Bier.
GröLi: Puh, ich brauch ne Auszeit von den Ballerschlagzeugen und lass die erste Tageshälfte ausfallen. Lieber mit Irene und dem Auto zum See. Bis später Jungs!
Fö: Erste Band, die ich mir heute gebe: ALMEIDA aus England. Mir bisher kein Begriff, klangen aber beim Pre-Festival-Reinhören ganz annehmbar.
kiki: Schönes Bild! Alle Musikanten tragen passend zum Festival Badehosen!
Fö: Es gibt quasi ne progressive Variante von Skatepunk zu hören. Sozusagen Propagandhi in noch extremer. Ein Mitglied der Band "Money Left To Burn" sagte zuvor im Interview, Almeida hören sei für Musiker sowas wie Porno gucken. Stimmt wohl - was da so technisch runtergewichst wird, meine Herren!
garagephotographer: Hab ich verpasst, stimme aber pflichtbewusst dem Chef zu.
Fö: Ich finds ganz spannend, aber als Nicht-Musiker bin ich nur so halb-begeistert - catchy ist was anderes. Also bleibts beim fröhlichen Mitnicken.
Fö: Das Christmas Pig kann "Hohoho" oinken und scheint das Maskottchen der Band zu sein. Putzig.
Fö: Ich bin vorbereitet und verbringe fast den ganzen Tag in Strandklamotten. Ist super hier an der Beach-Stage - da kann man zwischen den Bands mal eben kurz ins kühle Nass springen, dann weiter Bands gucken - könnt ich mich dran gewöhnen! Erwähnten wir schon, dass das Wetter durchgehend super war?
kiki: Ich wollte kurz erwähnen, dass das Wetter durchgehend super war! Haben wir ja auch bestellt. Für mieses Wetter lohnt es sich auch nicht so weit zu fahren.
Zwen: THEE INFIDELS möchte ich auf jeden Fall sehen. Gut, denke ich mir, du nimmst jetzt deine Luftmatratze und stürzt dich in den Fluss und lässt dich dann, in der Gesellschaft von viel Dosenbier, ganz entspannt zur Bühne treiben. Beim Einstieg ins Wasser muss es so gegen eins gewesen sein. Also ist es eigentlich locker zu schaffen, um kurz nach zwei Infidels zu sehen. Als ich dann aber guter Dinge endlich an der Beach Stage aus dem Wasser steige, fällt mir zunächst der niedrige Sonnenstand auf. Komisch...hoffentlich habe ich Infidels noch nicht verpasst. Also frage ich direkt mal einen netten sympathischen Mann, wie spät es denn nun sei. Antwort: Kurz nach fünf.
kiki: Ich sag ja, du bist bergauf gepaddelt! Und hattest dann zu wenig Proviant aka Dosenbier dabei. Sei froh, dass du in der Einöde der julischen Bergwelt nicht verdurstet bist!!!
Fö: Na, da bin ich froh dass ich schon vor der Bühne stehe, als die Infidels ihren Auftritt starten - wenn auch etwas spät, so dass sie ihr Set kürzen müssen. Schade! Tja, äh, Thee Infidels, eine der wenigen ernstzunehmenden Skacore-Bands Deutschlands, sage ich mal. Die meisten die irgendwas mit Ska machen orientieren sich ja eher an der gemeinen Kirmesmusik, die hier haben aber ihre Operation-Ivy-Lektion gelernt!
garagephotographer: So viel Ska war da auch gar nicht drin. Prima Band und mit Beginn des Sets füllt sich der zuvor leere Platz vor der Bühne.
garagephotographer: Mit einem Loser Youth Shirt macht man ja generell nicht viel falsch.
Patze: Starker Auftritt! Hat mich auf jeden Fall überzeugt. Wusste zuvor gar nicht, dass die aus Deutschland sind. Macht Bock auf mehr!
Fö: Wie verbringen wir nochmal die Zeit zwischen den Bands? Achja!
kiki: Bier trinken? Zwen suchen?
kiki: Ey, ihr Banausen! Ich hab das Gefühl, dass ihr der nebenan vorgetragenen Musik nicht den nötigen Respekt zollt!
Fö: Von YOU NERVOUS? erhasche ich noch ein paar Töne, aber als dann der übliche Skatepunk-Krams erklingt, nehme ich doch lieber Reißaus. Skatepunk ist auf diesem Festival wirklich etwas überrepräsentiert, et nervt!
kiki: Das Gelände sieht an einigen Stellen eher aus wie eine Strandpromenade mit diversen Angeboten zur Freizeitplanung. Raften, Paragliden, etc. Alles da für den Abenteuertouristen von heute..
Fö: Making holiday a threat again!
Fö: Thrun und Gerd haben ja fleißig Werbung für die FAIR DO's gemacht, also mal gucken was die so können. Es gibt (Obacht!) mal wieder Skatepunk, diesmal wieder die progressivere Richtung. Nicht so sperrig wie Almeida, aber schon ziemliches Gefrickel. Kickt mich nicht.
Fö: Selfmade-Rafting: Papa und Sohnemann schnappen sich nen Gummireifen und rasen durch die Stromschnellen. Hoffentlich waren sie betrunken.
kiki: Und hoffentlich hält die Lufmatratze es aus, wenn sie weiter unten vor den ersten Felsen "fahren". Naja, gab ja sogar Rettungsschwimmer dieses Jahr. Nur leider ohne Ulfs Baywatchbadehose. Banausen!
Fö: Letzte Band auf der Strandbühne: STRAIGHTLINE aus Bayern. Mir bis dato kein Begriff, oder der Name ist einfach so nichtssagend, dass er sich bei mir nie festgesetzt hat. Ich gelobe Besserung.
garagephotographer: Laut Sänger kennt die in Deutschland keine Sau, aber in Südamerika schon. Lustig sowas.
kiki: Entdeckung des Tages zwischen den ganzen Skatepunkbands. Skatepunk mit Thrashmetaleinlagen. Dazu Ansagen in allerbestem Denglisch mit härrlichem Akzent..
Fö: Skatepunk mit Thrashgitarre klappt ganz gut und gibt der Musik ordentlich Tempo.
garagephotographer: Mein Moment des Festivals ist, als mir Altpunk Knox entgegenkommt, der ja sonst nur obskuren internationalen Hardcore und dergleichen hört und sagt, dass Straightline die zweitbeste Band bisher waren. Das kam unerwartet.
garagephotographer: Prima find ich auch, dass die immer mal wieder 30sekündige Songs einstreuen, die pures Geballer sind.
kiki: Thrash halt...sehr guter Auftritt der Jungs. Ich brauch dringend mal was von denen auf Platte...gibt dem verstaubten Skatepunk Segment ein wenig frische Power!
Fö: Am Schluss noch ne eifrig vom Publikum geforderte Zugabe: "Boom Boom Boom Boom" von den Vengaboys. Dafür musste dem Leihbassisten (sonst bei Noopinion) sogar noch direkt auf der Bühne die Akkorde beigebracht werden.
kiki: Ich suche verzweifelt jemanden, der meine kurzfristig entflammte Begeisterung teilen mag. Vengaboys!!! Küsschen dafür! Super unterhaltsamer Auftritt der Bajuwaren! Hut ab!
Patze: Leider verpasst! Ärgert mich!
kiki: Hier im Bild: Equipment der Rettungsmission um den verschollenen Punkrockazubi Zwen aus den Fluten des reißenden Flusses zu retten.
Fö: So, das Programm am Strand ist vorläufig beendet, weiter geht es auf der Hauptbühne. Es spielen nun DARKO! Auch nicht unbedingt ne bekannte Band, aber den Namen habe ich in den letzten Wochen immerhin dann und wann vernommen. Zu hören gibt es zu meiner Freude keinen Skatepunk, dafür so melodischen Hardcore.
garagephotographer: Darko! Ganz groß.
Fö: Bei unserer Ankunft am Montag durfte die Band sich ja schon an unserem Dosenbier bedienen und hat seitdem vermutlich das komplette Festival damit verbracht, Dosenbier zu trinken und neue Freunde zu gewinnen, die jetzt natürlich alle ganz brav vor der Bühne stehen. Wenn das mal keine Promo-Könige sind!
kiki: Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ne Band, die Freitag spielt, reist am Montag schon an um zu feiern! So ist es recht!
Fö: Auftritt gefällt. Rotzig genug um sich auch in meinen Ohrmuscheln noch festzuhalten und dabei mit durchaus angenehmen Melodien gesegnet. Die Band selbst versprüht jede Menge gute Laune, viel Bewegung auf und vor der Bühne, ganz geil! Sollte man mal im Auge behalten.
Zwen: Sorry, aber bei mir im Hirn ist das einfach nichts kleben geblieben. Schade, nette Leute...
Fö: Anschließend wird am Zelt gekocht, gegessen, geschwommen, was man halt so macht - so dass wir die Bands F.O.D., Adrenalized und Forus einfach mal links liegen lassen. Aber da die vermutlich alle Skatepunk machen, ist mir das ziemlich wumpe. Wir finden uns dann zu VENEREA wieder vor der Bühne ein. Die machen Skatepunk. Hoppla.
kiki: Wo sind Gerdistan und Thrun, die selbsternannten Retter dieser Musik wenn man sie mal braucht? Echt merkwürdig, dass heute wirklich nur Bands auf der Bühne stehen, die diesem doch nicht ganz so abwechslungsreichem Sound fröhnen. Hatte ich Venerea doch von ihren ersten Alben als ganz brauchbar in Erinnerung, ist der Auftritt  recht ernüchternd. Ein Song wie der nächste...gähn!
Fö: Naja, immerhin eine der erfahreneren Bands des Genres, was man dem Auftritt anmerkt. Aber da ich kein Lied kenne, wirds dann doch irgendwann eintönig.
garagephotographer: Ich hab erstaunlicherweise viele Leute getroffen, die sich wirklich auf Venerea gefreut haben. Hab ich nach dem Auftritt nicht verstanden.
Fö: Im Vorfeld fiel auf dem Campingplatz oft die Vermutung, ELVIS JACKSON würden Rockabilly machen. Meine Versuche, diese These in Frage zu stellen, wurden irgendwie ignoriert. "Ich hab die mal gesehen, das ist so ne Ska-Punk-Metal-Partymusik" - "ahh, Elvis Jackson, die machen doch so Rockabilly!". Ich hab dann irgendwann aufgegeben.
Zwen: Irgendwer meinte auch, dass das die neue Band vom wahren Elvis wäre.
Fö: An jemanden mit dem Vornamen Michael hat übrigens keiner gedacht.
Fö: Immerhin endlich mal ne lokale Band, kommen nämlich aus Slowenien und sind auch keine Unbekannten - merkt man ja schon am späten Slot sowie daran, dass es vor der Bühne wirklich sehr voll ist. Zu hören gibt es diverse Genres in einem Topf geschmissen, nur Rockabilly war nicht dabei.
Zwen: Was aus dem Topf rauskommt ist übrigens der totale Abriss. Leider kenne ich keinen Song, aber hier steigt gerade die absolute Party.
garagephotographer: Heimvorteil und Exotenbonus in einem hat man auch eher selten.
kiki: Da sind sie wieder...Partypeople dieser Stadt! Ich halts nicht aus...und tüss!
Patze: Ich find das gerade richtig schlimm. Ist mir etwas zu viel Rockstarattitüde. Deshalb guck ich mir auch nur 3 Songs an.
Fö: Zum Abschluss noch eine slowenische Volksweise. Da macht sich dann bemerkbar, dass doch deutlich mehr Slowenen auf dem Gelände sind, als ich zuvor gedacht hatte. Wo waren die die letzten Tage?
Fö: Mein fünftes Festival dieses Jahr, und das vierte auf dem die SATANIC SURFERS spielen. Ist das ein Zeichen? Wenn ja, wofür? Mein Eindruck eigentlich wie die letzten Male: Wenig erwartet, positiv überrascht worden.
Zwen: Ich seh' die Surfers jetzt zum allerersten Mal. Ich bin ein bisschen freudig, habe aber auch, nachdem mir viele gesagt haben, dass das ja die langweiligste Liveband überhaupt sei, auch etwas Bammel.
Fö: Die Satanic Surfers können's halt einfach. Auch wenn, wie im Skatepunk üblich, jedes Lied gleich klingt - sie haben halt doch ihre Hits. "Better Off Today", "Together", "Head under Water", "Armless Skater" - ja doch, ganz geil. Nur Rodrigo könnte etwas mehr Bewegung nicht schaden.
Zwen: Ich find's okay, ist als würde man eine CD hören, aber immerhin ein gute CD.
garagephotographer: Naja, ich hatte während des Gigs schon das Gefühl, dass ich am nächsten Morgen aufwache und mir die Show wie ein einziges 90min Lied vorkommt.
Fö: Dafür feiert der Rest der Bühne. Und der Basser von Venerea darf auch mal wieder das Mikro in Beschlag nehmen - und der Gitarrist die Gitarre. So viel zum Thema Bandinzest in Schweden.
Zwen: "The next song is the only song we made a video for." -"Yeah, and then we broke up.". Ich find's witzig.
Fö: Mit Mühe und Not gilt es nun, noch die Augen auf zu halten - zu später Stunde ist nämlich noch Punkrock Karaoke an der Beachstage angekündigt. Also kriechen wir mit unseren letzten Kraftreserven dahin.
garagephotographer: Oh ja, großartige Idee diese Livebandkaraoke. Und vorher trinken noch Leute Hammer Slammer. Irgendwas mit Schnapps, Helm, Baseballschläger und 'nem Eimer Wasser. Bekloppt, allesamt.
Fö: Hoppla! Für ne Karaoke-Show ist hier echt ordentlich was los. Als Backing-Band fungieren Pigs Parlament und den Gesang übernehmen Betrunkene. Einfaches Prinzip. Teilweise mischen Leute von anderen Bands mit, teilweise einfach nur Festivalbesucher, aber eines muss ich konstatieren: Bis auf wenige Ausfälle war das Gebotene gar nicht mal soo scheiße!
Zwen: Ich glaube die meisten Festivalbesucher haben hier wirklich Ahnung von Musik. Wie sonst ist es zu erklären, dass hier nicht nur gesungen, sondern sich auch teils kurzerhand ein Instrument der Band gekrallt und der Song den mal eben locker runtergezockt wird? Bemerkenswert! Ist echt ein Selbstläufer.
garagephotographer: Irgendeine Band hat die Karaoke Show als heimlichen Headliner bezeichnet. Zurecht!
Fö: Nunja, die Auswahl hätte ausgefallener sein können. Jedes zweite Lied im Original von NoFX oder Rancid, das hat die Karaoke-Band beim Back to Future besser hingekriegt...
Zwen: Dabei hättest du doch eigentlich zufrieden sein müssen, da es auch einige Songs von lokalen Bands auf slowenisch gibt.
Fö: Lustig fand ich, dass die alle gespielt wurden, als die zweite Gitarre ausgefallen ist. Die lokale Szene hat anscheinend nur Bands mit einer Gitarre.
Fö: Samstag morgen! Ein allerletztes erquickendes Bad in der Soča, bevor wir uns auf den ausgedehnten Rückweg machen.
garagephotographer: Während die Reisegruppe Bierschinken noch den ein oder anderen Zwischenstopp auf der Heimreise plant, packt ein Teil der Reisegruppe Radio die Rückfahrt mit dem Bus. Abfahrt 11 Uhr, erwartete Ankunft 23:30, reelle Ankunft 02:00 inkl. dem Vergessen einer Person nachts auf einem fast leeren Rastplatz. Immerhin konnte er Freundschaft mit tschechischen Truckern schließen, bevor wir ihn wieder aufgegabelt haben.
Fö: War aber diesmal nicht Micha, oder?
Patze: Schöner, trauriger Anblick! Freu mich jetzt schon auf nächstes Jahr. Hoffe, ihr seid nächstes Jahr wieder mit am Start?
Fö: Bock!
Fö: Kurzer Halt an nem See in Italien. Kann man machen. Zum Frühstücken suchen wir uns halt nur die besten Kulissen aus.
kiki: Wir können es halt einfach!
Fö: Nächstes Zwischenziel unserer Reise ist ein Campingplatz in Aschau in der Nähe vom Chiemsee - liegt eh aufm Weg und somit günstig, damit wir die Rückreise nicht komplett am Stück machen müssen. Der Urlaub vom Urlaub steht quasi an.
Fö: Unmöglich in diesem Schlick zu schwimmen! Der Chiemsee, zumindest die Stelle die wir uns zum Baden auserkoren haben, überzeugt uns nicht so wirklich. Ist halt schwer, mit der Soča zu konkurrieren.
Zwen: Chiemsee is dead.
kiki: Was? Ein entspanntes Schlammbad in pipiwarmen Wasser. Nicht so schrecklich kalt wie diese Gebirgsflüsse.
Fö: Schiff kommt nicht. Doof.
Zwen: Ich wollte doch so gerne zur Herreninsel...
Zwen: Die Anti-Obdachlosen-Maßnahmen gefallen mir hier irgendwie besser als in London.
Fö: Abends verabschieden wir Eva und gehen in einem zünftigen Wirtshaus fein essen. Dazu gibt es "Leifmusik". Leif spielt Akkordeon und ist nach Franz Nicolay der beste Akkordeonspieler den ich kenne. Wir kriegen uns nicht mehr ein, als zur Zugabe "Pillemann Fotze Arsch" ausgepackt wird. Die Bayern wissen halt wie man lebt.
kiki: Akkordeonpunks for Leif! Und super Obstler gabs! Selbst Fö hat genascht!
GröLi: Erste Mal in Bayern, eigentlich ganz schön hier!
GröLi: Das letzte Abendmahl. Kässpätzle und Schnitzelteller, wie sich das gehört in Bayern! Leider am nächsten Tag auf nach München und zurück nach Berlin. Schön war's, danke Jungs!
Fö: Am letzten Tag noch mal ne Wanderung? Na klaar! Wanderpunks on Tour! Aus Faulheit absolvieren wir den Knackpunkt, nämlich das "Hinauf", per Gondel.
Fö: Super hier oben! Berge, Täler, viel grün, lässt sich aushalten.
kiki: Bayern ist ja doch zu was zu gebrauchen! Ne, mal im Ernst: Für Outdooraktivitäten hat dieses komische Bundesland echt ne Menge zu bieten. Tolle, landschaftlich reizvolle Ecke, mit sehr guten Wandermöglichkeiten.
Zwen: Ein verirrter Punkrocker in Bayern. Nein, das ist nicht Wattie ohne Iro.
kiki: Hättest du genau hingehört, hättest du erkannt wie er "Beat the bastards" gemuht hat.
kiki: Wo sind die versprochenden Murmeltiere? Ich konnte sie schon pfeifen hören!
Zwen: Natürlich haben wir einen Quellfluss gefunden. Was denkt ihr denn?
kiki: Meine Mitreisenden haben definitiv ein Wasserproblem! Immer hüpfen die überall rein und machen sich nass!
Zwen: Immerhin muss man hier in Aschau keinen Aufpreis bezahlen, wenn man sein Auto neben dem Zelt parken will.
kiki: Schon wieder Wasser....dieses Mal von oben...
Fö: Ich mag Wasserfälle. Diesen hier konnte man sich auch mal von hinten anschauen.
Zwen: Letzter Tag in Südbayern und somit auch der letzen Tag des Urlaubs. Wir lassen ihn entspannt mir einer kleinen Hüttentour ausklingen. Das ist quasi wie eine Büdchentour im Ruhrpott. Nur halt in den Bergen und die Büdchen heißen hier Hütten. Die Zwiebel ist übrigens eine ärztliche Notmaßnahme, nachdem ich von einem Wespenstich schwer verwundet wurde. Erst die Füße, jetzt die Hand. Sehr verlustreicher Urlaub für mich.
kiki: Du warst sehr tapfer, junger Padawan!
Zwen: Minigolfpunks not Dead!
kiki: Fö macht halt überall ne gute Figur! Lässig, wie er selbst die größten Hindernisse überwindet, um ganz cool einzulochen!
kiki: Das Moor hat viele Geheimnisse!
Fö: Eine Kreuzotter! Obacht!
Zwen: Nun aber wirklich: Ende das Urlaubs. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern, wann ich so wenig Bock hatte, nach Hause zu kommen. Gut eine Woche unterwegs gewesen und vielleicht den besten Urlaub überhaupt gehabt. Die Zeit verging einfach viel zu schnell. Aber nächstes Jahr ist ja wieder Punk Rock Holiday und wer weiß, vielleicht fahren wir danach dann noch ein paar Tage nach Slowenien oder Kroatien.
Fö: Wahrlich, eine rundum gelungene Tour, da passte alles!
kiki: Zwen, du kommst grade aus Slowenien..aber ihr habt recht. Trotz 8 fucking Tagen zelten am Stück fühle ich mich tatsächlich immer noch sowas wie erholt. Punk Rock Holiday, da ist der Name wirklich Programm!

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