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Heresy, Frostland, Agenda, Brainstem Control, 06.11.2015 in Köln, Jugendpark - Bericht von Chris Crusoe

Heresy, 06.11.2015 in Köln

Fein - mal wieder eine vernünftige HeavyMetal-Veranstaltung. "Rhein in Blood" ist eine regelmäßige Konzertreihe, die zum fanfreundlichen Preis lokale wie überregionale Neukommer präsentiert.
Es spielen vier Bands, aber dank der straffen Organisation zieht es sich nicht künstlich in die Länge, was sehr angenehm für eine Freitagsveranstaltung ist. Fotos leider alle vom Telefon, daher garantiert wackelig! Stellt euch vor, es wäre eine Bier-Linse!
Als erstes spielen Brainstem Control aus dem nahen Düsseldorf. Es gibt Metal mit starker Death-Kante. Auch mit melodischen Parts, die aber nicht so richtig überzeugen irgendwie. Allerdings ist der Sound auch recht wummerig. Zieht Chris nicht so wirklich vom Teppich, also wird erstmal noch ein Bier nachgelegt.
Die zweite Band sind Agenda aus Wuppertal, die mit dem Megadethigen Logo und dem lustigen Soundcheck. Das Quintett wirkt schon deutlich souveräner auf der Bühne und kredenzt eine Mischung aus Heavy-, Speed-und Thrash Metal. Klassische Riffs, melodischer Gesang, große Gesten.
Abwechslungsreiche Tempi und die gut gelaunte Publikumsagitation von Sänger Pedro erzeugen gute Stimmung. Beim (vermutlichen) Hit "Thrash You All" hat man den Mob auf seiner Seite und der Spaß, den die Band augenscheinlich hat, färbt auf die Gäste ab.
Bei der dritten Band, Frostland aus Köln, ist Stimmung dann genrebedingt etwas düsterer. Es gibt Black Metal mit deutschen Texten, versiert gespielt und man versteht sogar etliche der Texte gut. Statt Corpse Paint und Nieten gibt es hier naturbetonte Mikroständer aus Baum.
Der Sound ist gut, auch wenn das Schlagzeug ein bisschen rumpelt draußen. Auch das Licht passt gut und so erzeugen Frostland tatsächlich eine kühle und finstere Atmosphäre. Macht Spaß, auch wenn es das vermutlich nicht soll, hehe. Und die Pointe, dass ihr Logo auch als "ErosLand" gelesen werden könnte (siehe Flyer), haben die Jungs wohl schon öfter gehört.
Vierte und letzte Band des Abends sind Heresy aus Cartago und San José in Costa Rica. Diese sind auf sechswöchiger Tour durch ganz Europa, was an sich schon mal ein respektabler Kraftakt ist, für eine"kleine" Band. Die ausgedehnte Tour scheint sich aber eher motivierend als erschöpfend auf die vier Musiker auszuwirken.
Außer der weitesten Anreise haben Heresy auch ein mächtiges Programm anzubieten. Die Stimmung ist spitze, die Band hat Spaß und nimmt sich auch zwischen Songs Zeit für kurze Anekdoten und sympathische Ansagen. Es macht Spaß, ihnen bei der Arbeit zuzusehen und vor allem zu hören.
Musikalisch gibt es klassischen Thrash in Reinform. Ordentliches Headbanger-Futter mit ausgezeichnetem Sound. Geschickt eingestreute Cover von Metallica und Sepultura heben die Stimmung und setzen auch die Eckpfeiler für das eigene musikalische Schaffen.
Durchweg sympathischer Auftritt, sowohl musikalisch als auch unterhalterisch und das in familiärer Atmosphäre. Hoffentlich nehmen Heresy bald noch einmal die Strapazen auf sich und kommen wieder. Insgesamt ein sehr abwechslungsreicher, unterhaltsamer Abend! Danke an das Rhein In Blood Team y gracias a los chicos para venir y tocar!  Fue impresionante!

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