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The Roughneck Riot, Skin of Tears, Hello Mabel, Microguagua, 14.11.2015 in Leverkusen, Kulturausbesserungswerk - Bericht von Chris Crusoe

Roughneck Riot, 14.11.2015 in Leverkusen

Schöner Termin für den Samstagabend. Zwei Veranstaltungen im K.A.W. Einmal Latin-Rock-Reggae-Crossover in der Halle und Punkzeugs im Café. Wir gehen natürlich ins Café. Zwei Bands? Das verspricht entspannt zu werden ohne zeitliches und physisches Geknubbel.
Alle Crew-Selfies zu dunkel geworden. Erster Blickfang im Raum ist das Roughneck Riot Merch mit dem Fuchs drauf. Hübsch!
Erster "Act" ist unangekündigter Weise die reduzierte Unplugged-Besetzung von Hello Mabel aus Warrington, bei denen Caitlin, die bei Roughneck Riot Banjo spielt, die Gitarre gibt. Folkiger Touch, aber nicht lahm. Macht Spaß und öffnet die Ohren.
Dann geht es weiter mit Skin Of Tears aus dem nahen Wermelskirchen. Sowieso ein Klassiker und eine der Hausbands des AJZ Bahndamms. Seit der tränenreichen Auflösung 2007 nicht mehr gesehen. Auflösen, wiederkommen und so weiter ist zwar irgendwie howardcarpendalig, aber der Spaß an der Musik und die Wiedersehensfreude überwiegen natürlich.
Sänger Totos Ansage vorweg: "Alles was es zu den Anschlägen in Paris (am Abend zuvor) zu sagen gibt, steht auf meinem T-Shirt." Das kann man so stehen lassen. Es folgt ein grandioser Schnitt durch den Katalog der Band einschließlich des Boys-Of-Summer-Covers und des neuen Titels New Horizon. Gitarre könnte eine Spur lauter sein, aber insgesamt ein toller Auftritt!
Anekdote aus der Vergangenheit: Irgendwann um 2003 ca. trifft Chris auf einem Konzert in Montevideo, Uruguay (!) einen jungen Mann, Pol, der Schlagzeug bei der lokalen Band D-Pelos spielt und Chris (als Deutschen, klar) nach Skin Of Tears fragt. Dass man als Leverkusener mit guten Vebindungen nach Wermelskirchen die Band kennt, fühlt sich ganz selbstverständlich an. Aber S.O.T. sind über die ganze Welt verteilt bekannt und beliebt. Nix da Kuhkaff-Band.
Nugg sagt. Weiter geht es mit Roughneck Riot, ebenfalls aus Warrington. Im Folkpunk-Beet gedeihen ja manch schöne aber auch manch abgedroschene Pflanzen. Bei Roughneck Riot handelt es sich um eine der schönen Pflanzen.
Banjo, Mandoline und Akkordeon ergänzen das typische Punk Band-Ensemble. Das passt gut zusammen und die Band lässt an den richtigen Stellen in den Platz für einander. Also musikalisch. Das Akkordeon geht leider ein bisschen unter, aber der Gesamtsound ist dick und transparent zugleich.
Hinzu kommt der sehr sympathische und engagierte Vortrag. Das klingt alles echt und authentisch und ehrlich. Ohne dabei irgendwie aufgesetzt zu wirken. Und auch eigenständig, ohne dass man an die vielzitierten Protagonisten des Genres erinnert wird. Hut ab - sehr schön!
Nach dem das Programm danach im Café beendet ist, schleicht man noch hinüber in die Halle, um noch ein paar Songs von Microguagua aus Barcelona zu sehen. Die Bandmitglieder kommen aus aller Welt und spielen sehr tanzbaren Reggae-Latin-Rock mit viel guter Laune. Sehr, sehr tight gespielt und fast ein bisschen abgezockt, aber die Stimmung steckt auf jeden Fall an. Guter Abschluss für einen angenehmen Abend!

(FB nicht mehr anzeigen?)

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Weitere Infos zu den Bands: Microguagua, Hello Mabel, Skin of Tears, The Roughneck Riot
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