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The Roughneck Riot, 15.11.2015 in Essen, Anyway - Bericht von der Redaktion

The Roughneck Riot, 15.11.2015 in Essen

Zwen: Weiter geht der feuchtfröhliche Sonnntags-Kucheness-Punkrock-Kegel-Abend. Vom Panic Room aus laufen wir gemütlich zum Bahnhof und fahren von dort mit der U-Bahn zum Anyway. Dort spielen heute Roughneck Riot. Ach ja, ich hätte jetzt fast vergessen zu schreiben, dass ich mir unterwegs Pommes geholt habe. Habe ja gerade noch bei Lars' Vortrag gelernt, dass sowas total wichtig ist zu erwähnen.
Fö: Im Anyway angekommen, erzählt uns Kalle, dass es sogar noch ne unangekündigte Vorband gab, die wir aber verpasst haben. Hm, schade. Dafür kommen wir genau rechtzeitig, um noch schnell ein Bierchen zu ordern, bevor Roughneck Riot loslegen. So mag ich Sonntagskonzerte: Frühzeitig anfangen, damit man auch früh daheim ist. Anscheinend hat man sich hier vorgenommen, bis zum Tatort fertig zu sein - das wird zwar nicht so ganz eingehalten, aber das kann man nun wirklich keinem vorwerfen...schon gar nicht der Band, die wollte ja aufhören. Aber dazu später.
Zwen: THE ROUGHNECK RIOT sind eine Folk-Punk-Band, der ich bis jetzt deutlich zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Hier wird nämlich das "Punk" noch groß geschrieben. 
Fö: Letztes Jahr beim Wilwarin kurz sehen können, zählt die Band seitdem zu den wenigen Folkpunk-Bands, die ich mir noch ruhigen Gewissens anhören kann.
Zwen: Heute gibt es Halb-Akustik und dafür geht das Ding hier richtig nach vorne und das obwohl die Band echt fertig aussieht.
Fö: Ich glaub, das muss so. Der Sänger erwähnt nicht umsonst, dass sie aus dem Norden Englands kommen. Ist halt ne raue Gegend da!
Zwen: Stimmige und gradlinige, aber immer noch flotte Punkrock-Songs werden hier geschickt mit ein paar Background-Vocals untermalt. Ich finde auch super, wie die Stimmen der beiden Sänger von etwas rotzigeren Punkrock, in hymnische, sehr sauber vorgetragene Sustains und wieder zurück springen.
Fö: Wahrlich mitreißender Auftritt! Folk-Töne, ohne nervig zu werden, das muss man erstmal schaffen. Liegt vielleicht auch daran, dass das Folkige einfach nicht aufgesetzt wirkt, das Punkige sehr authentisch rüber kommt und die Protagonisten sichtlich Spaß an der Musik haben.
Fö: Wer sich gefragt hat, wo denn der Schlagzeuger ist: Da hinten in der Ecke, lediglich mit Snare und Besen bewaffnet. Soviel zum reduzierten Setting! Ansonsten wurde ja eigentlich nicht allzu viel geändert - eine Akustikgitarre statt E-Gitarre, die anderen Instrumente waren, glaube ich, auch in der vollverstärkten Besetzung zugegen.
Fö: Ich weiß ja nicht ob ich's schon verraten darf, aber die Gelegenheit ist grad günstig für ne kleine Exklusiv-Ankündigung nur für die Leser dieses Berichtes (alter PR-Trick - dann halten sich die Früh-Informierten für was Besseres und kommen auf jeeden Fall): The Roughneck Riot werden beim nächsten Bierschinken eats FZW auftreten! Datum müsst ihr selbst rausfinden.
Zwen: Gut, dass wir die Band heute so stark finden. Wie dämlich doch diese Ankündigung gekommen wäre, würden wir uns hier in Verrisshausen befinden.
Fö: Das machen wir doch erst, NACHDEM sie bei uns gespielt haben.
Fö: Gecovert wird auch noch, so erwischt es "You" von Bad Religion. Ich mag das Lied bisher nur in der Version von Dave&Mighty, aber The Rougneck Riot bringen es auch ganz geil rüber. Insbesondere die leicht schnoddrige, aber trotzdem melodische Stimme des Sängers (ähnelt tatsächlich ein wenig Greg Graffin) passt da wunderbar zu.
Zwen: Hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die Banjospielerin. Die schaut während des kompletten Auftritts total fertig und angepisst drein und zwirbelt dabei so dermaßen einen am Banjo raus und peitscht dann noch an einigen Stellen richtig Stimme ins Publikum. 
Zwen: Am Ende werden dann noch fleißig Zugaben gefordert. Dies ist auch mehr als gerechtfertigt, da die Band heute wirklich gut ausgeteilt hat. Also gibt es eine kleine Pipi-Pause und der Drummer bekommt etwas Zeit, seine Snare wieder aufzubauen um dann noch mal etwas Gas zu geben.
Fö: Die zweite Zugabe war wirklich mal ne Zugabe, wie ne Zugabe sein muss! Das Publikum johlt und klatscht einfach unermüdlich weiter, nachdem die Band eigentlich schon abgebaut hat, so dass ihnen einfach nichts anderes übrig bleibt, als reumütig noch ein paar Melodeien zu kredenzen. Super! Da verzichtet man doch gerne auf den Tatort.
Zwen: Als ob man beim Tatort nicht auch noch 15 Minuten später zuschalten könnte.

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Band:
The Roughneck Riot
Musikstil: Folk Punk
Herkunft: Warrington (UK)
Homepage: http://www.roughneckriot.co.uk
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Konzertberichte: 7
Rezensionen: 3

Location:

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