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Bambix, Idle Class, Supernichts, 19.02.2016 in Wermelskirchen, AJZ Bahndamm - Bericht von der Redaktion

Bambix, 19.02.2016 in Wermelskirchen

Fö: Gleich drei tolle Bands (von insgesamt drei auftretenden) hat der liebe Toto in das heutige Lineup gepackt. Ein Traum! Einziges Manko nur, dass das ganze Paket in Wermelskirchen über die Bühne geht. Diese kleine Enklave in der Pampa, die der öffentliche Personennahverkehr eher stiefmütterlich behandelt und in der man ohne fahrbaren Untersatz aufgeschlossen ist. Aber netterweise bietet Coco an, ihre Fahrer-Skills in den Topf zum Gelingen des Abends zu werfen. Juhu! Also hin!
Hasky: Wie es der Zufall will, feiert Papa an dem Abend seinen Geburtstag in der Nachbarstadt. Hat im letzten Jahr schon gepasst, da bin ich später auch noch im Bahndamm gelandet. Die Rückfahrt bei Coco nehme ich da direkt mit. 
Coco: Wermelsendoftheworld.
Fö: Geht los mit IDLE CLASS! Die munteren Häschen aus Münster haben zunächst mal mit dem Phänomen des Respektabstandes zu kämpfen, der Bahndamm-typisch gerade bei der ersten Band ziemlich ausufernd sein kann. Heute habe ich das Gefühl, dass es geradezu ein Angstabstand ist. Aber solange niemand aus Angst die Bühne anzündet...
Fö: Gibt die übliche Portion hymnenhaften Punkrock. Lebhafte Bühnenaction und schnoddrige Ansagen inklusive. Wobei die Schnoddrigkeit weniger inhaltlich zu sehen ist, sondern eher daher rührt, dass sich die Band anscheinend beim Soundcheck erkältet hat. Vielleicht tummelt sich das Publikum deswegen am hinteren Ende des Raumes, die Bühne ist einfach zu kalt...
Fö: Auftritt geht soweit klar, kickt mich heute aber nicht so wirklich. Mag an der frühen Uhrzeit oder der Vorfreude auf die nächsten Bands liegen, aber es zündet einfach nicht so. Das restliche Publikum reagiert auch eher verhalten, scheint aber gar nicht so abgeneigt zu sein, wie der erwähnte Abstand vermuten lässt.
Hasky: Die Feierlichkeiten ziehen sich hin. Müsste in etwa der Moment gewesen sein, wo mich meine Nichten und Neffen im Uno zerlegt haben.
Coco: Idle Class sind so eigentlich gar nicht so schlecht. Also das erste Lied. Da sie aber quasi dieses eine Lied immer und immer wieder spielen im Verlauf eines Konzertes, wird mir das schon beim zweiten Lied zu langweilig.
Und da ich ihnen schon ein paar mal dabei zuschauen dürfte, schwänze ich das heute mal.
Coco: Vom Plastic Bomb-Stand aus haben wir festgestellt: Das letzte Lied ist ein anderes, als alle davor. Sehr hymnenhaft. Und ich weiß schon am Anfang des Liedes, dass es das letzte sein wird. Am Ende schreien alle ohne Mikro in den Raum rein. Puh!
Fö: Danach endlich SUPERNICHTS! Geil! Schon wieder viel zu lange nicht gesehen, nämlich so knapp anderthalb Jahre nicht mehr. Krass! Dafür darf ich mich jetzt hoffentlich auch auf anderthalb Stunden Supernichts gefasst machen. 28 Songs umfasst die Setlist, wie Frank erwähnt.
Fö: Auch hier wieder eher zaghaftes Publikum. Wobei es bei Supernichts natürlich schon verständlicher ist, wenn die Leute Angst vor der Band haben. Berts Gymnastik-Posen ringen einem ja schon gehörigen Respekt ab!
Hasky: Endlich angekommen! 
Hasky: Normalerweise hat Fö bei solchen Berichten immer schon alle Highlights abgehandelt. Dieses mal hat er die feinen metallastigen Ansagen von dem linken Mann auf der Bühne vergessen. Weil es im Bahndamm so viele Metal Konzerte gibt.  Vielleicht haben sie beim nächsten mal einen Song aus dem Genre Metal dabei.  
Fö: Ein linker Mann bei Supernichts? Skandal!
Fö: 28 Lieder, das heißt natürlich 28 Hits. Meine Favoriten des Abends: "Deine Freunde mag ich nicht" sowie "Keine Art". Und natürlich der ganze dreckige Rest! Und langsam wird es doch wohl mal wirklich Zeit für ein neues Supernichts-Album!
Fö: Hits werden natürlich auch auf Zuruf gespielt. Wobei es aber einfach keine Zurufe gibt. Und so wird es eine persönliche Wunsch-Show für Schlagzeuger Achim. Is' doch auch mal was.
Hasky: Die Interaktion vom Publikum war da wirklich Mau. 
Coco: Mein Lieblingslied wurde schon gespielt.
Coco: Ich habe Supernichts in der letzten Zeit wirklich sehr oft gesehen, was meine Vorfreude eigentlich nicht geschmälert hatte...
...aber was ist denn hier los?!
Wermelskirchen Rockcity ist das aber nicht. Supernichts machen nur mit Besoffenen vor der Bühne Spaß, die alle durcheinander gröhlen. Ohne Publikumsinteraktion wirken die Herren etwas verloren, obwohl sie sich sichtlich Mühe geben, die eingeschlafenen Füße im hinteren Teil des Raumes zu animieren.
Fö: Irgendwann läuft Veranstalter Toto an mir vorbei und hat die undankbare Aufgabe, der Band zu sagen, dass sie nur noch einen Song spielen dürfen. Da bin ich ja jetzt etwas zwiegespalten: Einerseits könnte ich mir Supernichts noch stundenlang anschauen, andererseits freue ich mich doch auch auf Bambix! Supernichts selbst versuchen eigenhändig, einen Kompromiss zu finden, und spielen statt dem einen ungefähr 5 Stücke.
Fö: Ich weiß jetzt aber nicht wirklich, warum der Zeitplan so streng war, das Argument "der letzte Bus fährt" zieht ja nicht so wirklich, denn der dürfte grob geschätzt schon am frühen Nachmittag gefahren sein. Trotzdem war es im Raum schonmal voller. Irgendwie schade. Trotzdem noch genug Leute da, die Bock auf BAMBIX haben.
Hasky: Der letzte Bus Richtung Remscheid fährt um 1:48Uhr! 
Coco: Das ist kein Bus! Busse fahren, ohne dass ich vorher wen anrufen muss! Und Busse kommen dann auch wirklich (meistens). Jedenfalls in der Stadt...
Fö: Auf Bambix hab ich ja immer Bock, aber heute will das irgendwie nicht so zünden. Hm, scheint nicht mein Abend zu sein. Mir kommt auch der Sound bei Bambix etwas zu dumpf vor, so dass die ohne Zweifel großartigen Lieder etwas im Brei untergehen.
Hasky: Den Sound fand ich gar nicht so schlimm. Gezündet hat es bei mir auch nicht so richtig. 
Fö: Wie sich das für ein amtliches Punkkonzert gehört, reißt mal direkt ne Saite. Wick besteht aus Gründen, die irgendwie etwas untergingen, darauf, statt ner Ersatzgitarre neue Saiten aufzuziehen - und Caddy und Burn überbrücken die Zeit mit nem kleinen Chefdenker-Drum'n'Base-Intermezzo. Dochdoch, irgendwie witzig! Ich gerate ins Tanzen.
Coco: Irgendwer meinte, das sei wegen des Aufklebers mit der hübschen Dame auf der Gitarre...
Fö: Der Auftritt soweit echt schön, aber kein Highlight. Schade. Auch, weil das Publikum sich weiterhin zurückhält, teilweise sogar schon den Heimweg antritt. Irgendwie die Atmosphäre eines Dienstag-Abend-Konzertes, dabei haben wir doch Freitag!
Hasky: Vielleicht lag es auch am neuen Kicker. 
Coco: Bambix gehören ja zu den Bands, bei denen es mir scheißegal ist, was drumrum los ist oder eben nicht. Ich mache eh die Augen zu, wippe und hüpfe in tranceartigem Zustand mit und gröhle alles mit, wo ich den Text kann. Geht doch alle nach Hause, mir doch egal! Ihr verpasst was.
Aber ja, natürlich hätte ich eine volle Hütte und mehr Action vor der Bühne auch netter gefunden. Aber an neulich im Sonic Ballroom kommt ja doch eh nix ran.
Dabei hätte ich echt gedacht, das durchaus sehr junge Publikum hier mag gerne poppigen Punk. Es war übrigens sehr witzig, die Plastic Bomber bei der Auswahl der Platten zu beobachten, die als Aushängeschild aus den Plattenkisten raus hängen sollten. Neurotic Arseholes? Nee, doch lieber NOFX.
Fö: Bambix machen jetzt irgendwie auch nicht den Eindruck, als wären sie mega-zufrieden, oder? Jedenfalls wird irgendwann ohne großes Brimborium die Bühne verlassen und auf die von den Restanwesenden durchaus noch euphorisch geforderte Zugabe verzichtet. Schade...
Coco: Den Sound fand ich soweit o.k., nur der Gesang war viel zu leise und etwas dumpf, so dass die Herren mit dem Background-Geschreie sogar teilweise lauter waren als Wick.
Aber wie immer bei Bambix habe ich nicht so viel zu meckern. Bei dem Konzept "ein-Hit-nach-dem-anderen" kann eben nicht so viel schief gehen.
Nächste Woche Rattenloch, dann heißt es endlich wieder:
Supernichts + Betrunkene = geil



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