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Crossbonefest 2016 Tag 2: The Copyrights, Muncie Girls, Youth Avoiders, Clean Shirts, Vitamin X, VVOVNDS, Kamikaze Girls, The Bat Bites, The Windowsill, Lifespite, Imaginary Dictionary, 7 Years Bad Luck, Griswalds, Animal Club, Tango Mi Amor, Custody, Equal Idiots,..., 19.03.2016 in Houthalen (BE), Jeugdhuis The Bassment - Bericht von der Redaktion

Crossbonefest Tag 2, 19.03.2016 in Houthalen (BE)

Fö: Guten Morgen Belgien! Wir haben wundervollst genächtigt in unseren durchgelegenen Bungalow-Matratzen!
Schlossi: In der Tat! Noch auf keinem Festival war ich so ausgeschlafen. Ich bin einfach Fan von geschlossenen Räumen, mit richtigen Wänden und Türen, die man zu machen kann.
Fö: Plan für heute: Fressen, Schwimmen, Saufen. Für die erste Mahlzeit des Tages hat Küchenchef Geggo eine sensationelle Bereicherung mitgeschleppt: Einen Kontaktgrill! Freudig knüpfen wir Kontakte.
Schlossi: Eine sensationelle Bereicherung ist es auch immer, Coco mit dabei zu haben. So gesund hab ich mich noch auf keinem Festival ernährt.
Fö: aus datenschutzrechtlichen Gründen hier keine Fotos aus dem Spaßbad, dafür von Fridi dem Fuchs.
Schlossi: Der Eintritt für das Spaßbad ist übrigens im Preis für den Bungalow mit inbegriffen. Es gibt sogar eine kleine Sauna. Was fehlt ist allerdings ein vernünftiges Schwimmerbecken, so dass ich nicht meine dreißig Bahnen schwimmen kann. Wie ich das sonst jeden Morgen tue...
Coco: Und keine kalte Dusche nach der Sauna. Skandal! Aber war ja für umsonst, da sollte man nicht meckern.
Fö: Neben einem Kontaktgrill könnte man mitbringen: Salatschleuder. Man kann sich aber auch mit nem Bettlaken behelfen.
Coco: Das hat Hermie aber wirklich schön gemacht, mit der Sofa-Salatschleuder!
Fö: Womit wir bei der zweiten Mahlzeit des Tages wären. Ach, hier lässt es sich aushalten...
timm: Es ist wirklich eine ungeheuerliche Frechheit. Bei uns im Bungalow rumsauen und dann hier mit den Premiummahlzeiten prahlen, während bei uns nur Buttertoast mit Ketchup und Käse auf dem Speiseplan steht. INMITTEN VON NUSSSCHALEN!!!11!
Coco: Und ich war so neidisch auf euch, dass ihr am Freitag noch vor dem Gang zum Festival "gekocht" habt. Toast, Käse, Erdnüsse in die Pfanne und Ketchup drüber, oder was? Die Verpflegung auf dem Festival war nämlich sehr teuer und nicht sonderlich sättigend. Aber immer noch besser als Toast und Erdnüsse...
Fö: Die dritte Mahlzeit des Tages ist nicht etwa Pferdefrikandel (Kenner sagen "Pfrikandel"), sondern ein Büschel Gras für den Burschen hier.
Schlossi: Ui, ein Pferdchen!
Fö: Ich hetze die Reisetruppe, damit wir pünktlich zu EQUAL IDIOTS da sind - und wir sehen noch genau ein Lied. Mist. Sie sollen sehr gut gewesen sein und was wir sahen, gefiel auch. Aber wir sind ja im Urlaub, da will niemand gestresst werden.
Fö: War ziemlich tanzbarer charmanter Garage-Punk von zwei Arbeitstieren an den Instrumenten. Ihr könnt ja einfach hier reinhören.
Schlossi: Der Sound ist heute viel besser. Könnte natürlich auch am fehlenden Bass liegen...
Fö: Runter zur Hauptbühne! Schlossi fragt was Plastic-Bomb-Micha da auf der Bühne macht. Hm, anscheinend singt er bei CUSTODY!
Fö: Die finnische Band macht gefälligen Punkrock mit Gefühl, grobe Richtung Leatherface und Konsorten. Und somit tatsächlich etwas, das Micha gefallen könnte.
Fö: Mal gucken, was draußen so geht. TANGO MI AMOR machen Hardcore-Punk der eher rumpeligen Sorte, aber irgendwie hat das was. Ein alter Sänger, ein junger Sänger, bisschen Geschrei und Gekloppe. Okay.
Fö: Der Gitarrist sieht aus wie 12 und vertickt im weiteren Verlauf des Abends eigenhändig Tapes seiner Band, indem er sie unauffällig anderen Leuten in die Fresse hält. Aus dem wird mal ein großer Geschäftsmann!
Fö: Wieder zur Hauptbühne zu GRISWALDS. Ich hab komplett vergessen wie die waren. Aber sie haben Poppunk gemacht, glaube ich. Nach ein paar Liedern denke ich, ich könnte ja mal die Bühne wechseln.
Coco: Bei mir setzen ein wenig Ermüdungserscheinungen ein. Ich mag ja keinen Hardcore und langsam beschleicht mich das Gefühl, dass es sich bei allen anderen Bands um entweder Ramones- oder HotWaterMusic-Cover-Bands handelt...
Fö: Ab nach oben ins Funhouse zu ANIMAL CLUB! Das ist schon kurzweiliger! Hardcore-Punk, so die 80er Ami-Skatepunk-Variante, wie auch die Mütze des Sängers beweist.
Fö: Songs an der 1-Minuten-Grenze, kurze kleine Attacken für die Magengegend. Ganz schön zum Durchpusten für zwischendurch.
Schlossi: Ach, so sahen die aus. Bei der Funhouse-Bühne empfiehlt es sich, möglichst zeitig vor Ort zu sein, ansonsten bleibt einem nur noch, sich an die Tür zu stellen und abzuwarten, bis die ersten keine Lust mehr auf rumgeschubse  haben, dann kann man nachrücken.
Fö: Man kann sich auch ganz klein machen und sich zwischen den Beinen der hinten Stehenden nach vorne quetschen. Manchmal hat man Glück und vorne ist genug Platz, dass man wieder aufrecht stehen kann.
Fö: Mal gucken was auf der anderen Bühne so geht. 7 YEARS BAD LUCK aus Österreich sind nun an der Reihe. Ich habe mal wieder komplett vergessen, was die gemacht haben. Ich glaube Punkrock und ich glaube schlecht war das nicht, aber irgendwie fehlt was, das hängen bleibt.
Fö: Bei der nächsten Band bleiben immerhin die Haare des Sängers hängen: IMAGINARY DICTIONARY machen mal wieder Hardcore-Punk. Nettes Gebretter.
Schlossi: Und der dämlichste Bandname des Abends.
Fö: Wieder ins Funhouse zu LIFESPITE. Die machen Hardcore-Punk der etwas brachialeren Sorte, da hatte ich mir mehr von versprochen. Irgendwie hatte ich mit mehr Doom gerechnet, aber es war maximal etwas crustig.
Fö: Rüber zu den KAMIKAZE GIRLS aus England. Eigentlich nur ein Girl und ein Boy. Warum wird eigentlich, sobald ne Frau in der Band ist, der Bandname  unweigerlich so gewählt, dass sich das Geschlecht darin widerspiegelt? Das finde ich ja fast so schlimm wie die Genrebezeichnung "female-fronted".
Schlossi: Vielleicht, weil Frauen sprachlich generell eher unterrepräsentiert sind und man(n) ansonsten ganz selbstverständlich von Musikern, Tontechnikern, Ärzten, Verwaltungsfachangestellten und Musikjournalisten spricht? Oder um zu zeigen, dass Musik nicht nur ein Macker-Ding ist? Oder vielleicht einfach nur, um  traditionell-konservativ männlich/weiblich sozialisierte Menschen zu verwirren?
Coco: Der Slogan der Band war: "Just another female fronted band". Ich fand das irre witzig! Weil doch bei jeder Band mit Sängerin gleich "female fronted" als Werbung drunter steht, egal was für Musik es ist. Ein Duo mit diesem Slogan zu titulieren ist auf jeden Fall ein sauguter Gag. Und regt zum Nachdenken an, wie man ja sieht.
Fö: Oh, den Slogan hatte ich nicht mitbekommen, vor dem Hintergrund wirkt mein Satz natürlich etwas doof.
Fö: Musik: Weder Poppunk noch Hardcore-Punk, aber hat halt so seine Anleihen. Geht vielleicht als Garage-Noise-Prog-Punk durch. Das Duo serviert nen ganz ordentlich gefüllten Soundteppich, mal rotzig und mal zuckrig, ganz nett das.
Coco: Ich finde das ganz toll und bin gleich großer Fan! Viel mit Effektgeräten, etwas "noise", aber trotzdem blitzen wunderschöne Melodien durch. Die erste Band des Festivals, die irgendwie hängen bleibt. Und so eine schöne Stimme. Ich bin wieder wach!
Fö: Irgendwann springt der Schlagzeuger auf, trägt der Dame den Mikroständer in den Publikumsbereich und lässt sie dort trällern. Er ist quasi Schlagzeuger und Mikrofon-Roadie in einem! Dieser Tausendsassa! Die Sängerin ist auch ganz gut.
Schlossi: Für mich sind die KAMIKAZE GIRLS die erste Band des Festivals, von denen ich mir eine Platte kaufen würde. Leider gibt es noch keine, so muß ich mich mit ein paar Downloads auf Bandcamp begnügen. Nehmt eine LP auf, los!!!
Coco: Jap.
timm: Oh ich bin ja auch da. Schau nur, da hinten an der Tür. Ich gucke mir ein paar Songs an während ich auf Clean Shirts warte. Fand ich glaub ich ganz gut, aber...
timm: ... CLEAN SHIRTS war echt der Hammer! Klar, das liegt auch ein bisschen an dem vollgepackten Funhouse, vor allen Dingen aber an dieser wahnsinnig guten Band! Garagiger HC-Punk mit Goldkette, ich steh mega drauf! Moment... wo ist die Goldkette?
Fö: Clean Shirts sind mal eben das bisherige Highlight der vergangenen zwei Tage. Geil! Hatte die zwar gut in Erinnerung, aber irgendwie war in meinem Kopf nur "geiler Abriss" und "geil viel Hall aufm Gesang" abgespeichert. Den Hall-Effekt gibt's heute nicht, also kann auch mal der instrumentelle Aspekt zu uns durchdringen.
Fö: Und das kann echt was! Dieser garagige Sound lässt direkt alle Gliedmaßen zucken. Erinnert mich unweigerlich an Dean Dirg. Verwenden ja auch ähnliche Vokale im Bandnamen. Eine weitere Gemeinsamkeit: Sie spielen viel zu selten!
Schlossi: Hab ich nicht gesehen. War so "All-Male-HC-Punk", oder?
Fö: Immerhin ist der Bandname genderbefreit!
timm: Es wurde übrigens gemunkelt, was der Sänger wohl so beruflich macht. Geeinigt wurde sich auf Postbote oder Schrottplatzwart.
Fö: Eigentlich sollten auch die großartigen Not Scientists spielen, mussten aber leider absagen. Schade. Andererseits - die waren ja schon letztes Jahr hier. Aber das war die Ersatzband ja auch: THE WINDOWSILL.
Fö: Ziemlich gefälliger Poppunk aus Rotterdam (glaube ich). Laut eigener Aussage gerade erst angekommen und bleiben auch nicht mehr lange, da der Gitarrist noch für nen Marathon trainieren muss. Einen Marathon der anderen Art absolviert der Schlagzeuger: Er spielt nämlich in jeder Rotterdam Band außer den Accelerators und muss im Anschluss noch bei den Bat Bites trommeln.
Fö: Ich find's ganz gut, die Leute auch, aber im Gegensatz zu den Leuten fehlt mir die nötige Vorbereitung - die können nämlich alle die Texte und grölen fleißig mit.
Fö: So, nu aber rechtzeitig reinquetschen ins Funhouse zu YOUTH AVOIDERS! Bitte? Youth Avoiders im Funhouse? Der Raum wird bersten! Tatsächlich ist direkt nur Gewühl im Raume, kaum erklingen die ersten Töne. Nach und nach legt sich das aber und es ist zumindest Platz genug, dass man seine Gliedmaßen einigermaßen ausfahren kann, ohne dass sie in den Körperöffnungen des Nebenmannes (oder -frau) landen.
Fö: Wie erwartet: Ein irrer Orkan mitreißenden Punkrocks, den uns die Franzosen da servieren. Waren, glaube ich, sogar ein paar neue Songs dabei. Ansonsten wird gefeiert und getanzt und ich schwitze mir artig die Poren rein.
Coco: Das hat mir auch ganz gut gefallen. Noch eine Band, an die ich mich erinnere. War aber wohl echt der falsche Raum gewählt für. Es war wirklich sehr voll und eng und ich wette, es mussten viel Leute vor der Tür stehen, die nicht mehr rein passten. Wir waren auch nur drin, weil wir beim Soundcheck schon parat standen...
timm: Puh VITAMIN X, wann hab ich die das letzte Mal gesehen... das ist JAHRE her! Wir freuen uns dementsprechend alle drauf und erwarten Eskalation!
Fö: Ist für mich tatsächlich das erste Mal, dass ich Vitamin X live sehe. Oder ich hab's lediglich vergessen.
Coco: Die habe ich schon oft gesehen und musikalisch finde ich das langweilig, deswegen spar ich mir den Auftritt. Verkleidungen, Bewegungsspiele und Konfetti reißen das auch nicht jedes Mal raus.
timm: Die Band wohl auch und hat traditionell 'nen ordentlichen Sack Konfetti mitgebracht.
Fö: Und ein Gummiboot!
timm: Will aber irgendwie nicht so richtig zünden das Ganze. Zumindest nicht so arg wie bei Cheap Drugs oder so. Warum auch immer, mega gute Show fast wie damals in Scharnhorst. hihihi
Fö: Ich bin total begeistert von der gelegentlich lockerflockig eingestreuten Thrash-Gitarre. Und natürlich vom Sänger! In einer Mischung aus Henry Rollins und Thomas Gottschalk führt er uns durch den Abend.
Fö: Irgendwie scheinen die Leute hier ziemlich viel Respekt vor der Band zu haben. So richtig will sich keiner vor die Bühne trauen, nur ab und an springen ein paar Leute auf und sorgen für Getrampel. Ansonsten lässt man es eher ruhig angehen.
Fö: Kurz bei den BAT BITES reinschauen. Mal wieder Poppunk. Hm. Aber mit Verkleidung! Verkleidung ist immer gut. Was das genau für Musik war und wie der Auftritt so war hab ich vergessen. Ich hatte nur Augen für die Verkleidungen. Der mit dem Bart hat irgendwann seine Maske gelüftet: Es war der eine Typ von den Apers! Hier tummelt sich aber echt jeder in zig Bands.
Fö: Anschließend: Priceduifkes auf der Hauptbühne oder VVOVNDS im Funhouse. Die Priceduifkes sind immer eine großartige Party, vor allem hier in ihrer quasi-Homebase, also latschen wir als Feinde der guten Laune natürlich ins gute alte Funhouse.
Fö: VVOVNDS haben voll den schlimmen Namen und ziemlich bösen Sound. Der Gesang ist eher Gekeife, dahinter brodelt der Hexenkessel aus düsterem Hardcore-Punk mit ein paar Sludge-Exzessen. Hat irgendwie was, aber offen gestanden hab ich mir da mehr von versprochen.
Fö: Und nu? Wir warten, dass ein Teil der Reisetruppe zu kaputt ist um hier zu bleiben, damit die Übriggebliebenen auch alle ins Auto passen. Klappt!
Fö: Anschließend MUNCIE GIRLS! Schon wieder eine Band, die bereits letztes Jahr hier war. Da waren sie noch nicht ganz so umfeiert, mittlerweile sind sie quasi zum Co-Headliner des Abends gewachsen.
Fö: Und mir geht das auch besser rein als letztes Jahr. Mag daran liegen, dass mir mittlerweile die Lieder geläufig sind. Zumindest die vom aktuellen Album, es werden aber auch einige ältere gespielt.
Schlossi: Die MUNCIE GIRLS haben sich mir mit ihrem, vor kurzem erschienen Album "From Caplan to Belsize" ja direkt ins Herz gespielt und waren letztendlich auch der Grund, weshalb ich mir doch noch eine Karte für's Festival gekauft habe.
Schlossi: Steigen auch direkt mit ihrer Singleauskopplung "Respect" ins Set ein. Ich singe, tanze und bin glücklich. Alles schön hier.
Fö: Bedeutet "Singleauskopplung" eigentlich nur "da gibt's halt ein Video von"?
Coco: Super Band! Ich bin begeistert! Schöner, sehr eigenständiger Pop-Punk mit einer dicken, dicken Schicht Zuckerguss drauf. Und Arschtritt-Texten dazu.
Schlossi: Leider hält dieser Moment des Glücks nur eine halbe Stunde an. 
Coco: Hey, aber es war doch wirklich sehr schön!
Schlossi: So. MUNCIE GIRLS vorbei, ich könnt dann jetzt ins Bett gehen. Allerdings habe ich nicht mit Die-Hard-Copyrights-Fan Fö gerechnet, der seine Helden bis zur allerletzten Hundertstelsekunde abfeiern möchte. Naja, sei ihm gegönnt. Sitze ich halt mit dem noch verbliebenen Rest der Reisetruppe in der Eingangshalle und gucke anderen Leuten beim schlafen zu.
Coco: Hier ist doch noch ein Muncie Girls-Foto! Ich habe danach einfach keine Lust mehr auf eine weitere Ramones- oder HotWaterMusic-Cover-Band, weil gegen die Muncie Girls sowieso jede andere Band jetzt abstinken würde. Deswegen lieber den Auftritt sacken lassen. In der Eingangshalle sitzen und Schlafenden zuschauen hat doch auch was. Da bekommt man nochmal richtig Festivalflair mit...
Fö: Nachdem ich schon den Anfang der Muncie Girls verpasst habe, weil ich dem fliehenden Teil der Reisetruppe Geleit geben musste, beschließe ich, dass es ja nicht so schlimm ist, wenn ich auch das Ende verpasse, damit ich ja nichts von meiner Lieblingsband verpasse.
Fö: THE COPYRIGHTS! Zuletzt gesehen vor mittlerweile 4 Jahren beim Queensday Festival in Venlo. Damals kannte ich sie kaum, aber ich war direkt hin und weg. In den letzten 4 Jahren gab's wohl keine Band, die ich mir häufiger von Platte gegeben hab als die Copyrights, und das will was heißen. Nur das Live-Vergnügen war mir missgönnt. Bis heute!
Fö: Ich sag mal so: Dieser Auftritt war für mich das absolute Highlight des sowieso tollen Crossbone Festivals. Ein Hit jagt den nächsten, alle feiern fröhlich, die Band gibt sich spielfreudig und ich bin ein klein wenig im siebten Himmel, an den ich aber gar nicht glaube. Welch Dilemma!
Fö: Gespielt wird quer durch die Gemüseküche. Möglichst viele Songs in der kurzen Zeit spielen, sehr löblich. Kurz ist natürlich relativ zu sehen, die Headliner bekommen hier ne ganze Stunde - aber ich erwähnte ja schon, dass ich Fan bin, oder?
Fö: Dass es nur Hits gibt, erwähnte ich auch. "Away we go", "No Knocks", "Four Eyes", "Kids of the Blachole","Shit's Fucked", "Worn Out Passport" und und und. Ein Traum!
Fö: Natürlich gibt's noch ne Zugabe und natürlich wird die genauso umfeiert wie das gesamte restliche Set. Auftritt des Jahres, Festival des Jahres.
Schlossi: Beim nachfolgenden nächtlichen Nudelessen schwärmt Fö noch stundenlang von den COPYRIGHTS. Muss wohl ganz gut sein, die Band. 
timm: Während die Herrschaften in ihrem Bungalow nur Kochutensilien und die Salatschüssel spülen müssen, wird bei uns grundgereinigt. Alles voll mit Nussschalen und geschmolzenem Gouda. Achja ich glaube irgendne Krücke hatte nachts in unserem "Gemeinschaftsraum" noch ne Dose Hansapils angestochen, deshalb klebt der Boden so...! Egal, Crossbone ist nur einmal im Jahr!
Coco: Also abschließend möchte ich noch sagen, dass es ein sehr schönes Festival war mit sehr nettem Publikum, sehr netten Helferlein und alles voll tiefenentspannt. Ich kannte nicht viele Bands und viele klangen irgendwie ähnlich, aber es war trotzdem schön!

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(Houthalen (BE), 19.03.)
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