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Modern Baseball, Thin Lips, The Superweaks, 10.02.2017 in Köln, Underground - Bericht von der Redaktion

Modern Baseball, 10.02.2017 in Köln

Schuldenberg: Eine ziemlich runde Sache der Abend mit den drei Bands im Kölner Underground. Obwohl die eigentlich nicht so richtig meinen Stil treffen, war es nie langweilig und musikalisch anders und ansprechend.
Schlossi: Ey, Spoiler-Alarm!!! 
Ich find's ja immer gut, Bands anzuschauen, die ich noch nicht drölfzig Mal gesehen habe, also auf nach Köln, das bedauerlicherweise immer noch nicht im VRR-Bereich liegt.
Schlossi: Bei unserer Ankunft im Kölner Underground ist es schon recht gut gefüllt. Leider bekommen wir von den SUPERWEAKS nur noch die letzten Takte mit, scheinen ihren Job als Anheizer aber ordentlich gemacht zu haben...muckelig warm isses hier drin auf jeden Fall. 
Schlossi: Noch schnell eine winzige Flache Cola für smarte 3,50€ ("heute-trink-ich-mich-ins-Delirium"-Preise sehen anders aus...) runtergekippt und dann geht es auch schon weiter mit den THIN LIPS.
Schuldenberg: Das muss ich richtig stellen: 0,2l Cola für 3€. In Monaco zahlt man auch so viel. Das sind immerhin 200ml für 6DM.
Schuldenberg: Thin Lips finde ich super. Der Gesang erinnert mich etwas an Dover nur nicht ganz so kraftvoll. Emo, nicht vom College, sondern aus der Suburbia. Auf dem Bett im Elternhaus geschrieben und mit einer guten  Begleitband (stelle ich mir so vor). Teilweise etwas zu dramatisch und weinerlich belegter Gesang, aber nie so schlimm, dass es weh tut.  
Schuldenberg: Das kommt bei vielen zurecht gut an, auch wenn es nicht so ganz mein Fall ist. 
Schlossi: Ich muss bei der Musik die ganze Zeit an amerikanische College-Filme denken, weiß auch nicht, wieso.
Schlossi: Kurze Pause, dann geht's auch schon weiter mit dem neuen Stern am Emo-Pop-Punk-Indie-Himmel. Wer auf schöne Melodien und Texte mit Tiefgang steht, ist hier goldrichtig.
Schlossi: Der neue heiße Scheiß bei Konzerten scheint übrigens die Direktübertragung auf Instagram zu sein. Ob man das jetzt aus altruistischen Gründen macht, wie etwa, um der kranken Freundin daheim eine Freude zu bereiten, oder einfach nur, um zu zeigen, was man gerade wieder Aufregendes erlebt, hab ich nicht herausfinden können. 
Schlossi: Denke aber, dass Konzerte in Zukunft nur noch gestreamt werden. Dann sitzen alle schön zu Hause auf der Couch, haben so eine lustige Smartphone Brille auf und genießen bequem das Live-Erlebnis. Via App können noch Zusatzangebote dazu gebucht werden, Stagediver, Bierspritzen, oder Wall of death. Überhaupt Wall of death, von SLAYER bis HELENE FISCHER, jeder macht's. 
Schuldenberg: Gestreamt war das nicht, sondern man hat in den Reihen vor uns auf dem Smartphone verfolgt, was andere gerade live zu diesem Konzi posten. #modernbaseball #binaufdemklo, #modernbaseball #sabineundich #bff  #modernbaseball #tollerabendmitden jungsaussiegburginköln #bigcitylife
#modernbaseball #meinlebenist dochnichtsolangweilig endlichhabeichwaszuposten.  
Schuldenberg: ModernBaseball sind live super. Sehr guter Emo-Indie-Core oder so. Schöner Sound und sehr abwechslungsreich. Viele Song-Highlights machen das Konzi sehr kurzweilig. Langweilig war nur die Akustikeinlage. 
Schuldenberg: Das Publikum war viel jünger als ich erwartet hatte. Hatte mehr so Insider mit karierten Hemden und Bart erwartet. Wirkte auch nicht so, als bestünde das textsichere Publikum aus Ehrenfeldtouristen aus Hennef. Wieder ein Beispiel für "direkt an der großen Presse vorbei und via Internet eine Fanbase aufgebaut". Respekt, gut gemacht. 
Schuldenberg: Grotesk wurde es allerdings in der ersten Reihe. Die Mädels mussten wie bei einem Backstreetboys oder Justin Bieber Konzert mit Wasser von der Bühne aus versorgt werden (und das im Underground!). Wurde auch vor dem Konzert gezeltet? Die Flasche Wasser wurde dann rumgereicht, hoffentlich hatte jemand einen Glasello (Lieblingsprodukt aus die Höhle der Löwen 2016 immer Dienstags bei Vox, allerdings gerade nicht) dabei.
Schlossi: Stagediver scheinen hier allerdings gar nicht so gern gesehen zu werden, jedenfalls wird eins dieser Flugobjekte ziemlich unsanft aus dem Publikum gefischt und hinter die Bühne geleitet.
Schlossi:Das tut dem Spaß auf der Bühne allerdings keinen Abbruch. Nach der Akustikgitarreneinlage von Jake Ewald darf jeder aus dem Tour-Tross mal ans Mikro und ein Liedchen zum Besten geben.
Schuldenberg: Tiefpunkt wie an jedem Abend: die Wall of Death. Das bringen die Kids bestimmt von R`a`R mit, wo sie zu solchen Spielchen von jeder Band animiert werden. Bei SOIA war bestimmt noch keiner von denen. Vielleicht kommen ja bald auch Leute in Ganzkörperkostümen, mit Poolnudeln und aufblasbaren Pooltieren ins Underground.
Schuldenberg: Das ist so langweilig, da geht das Lagerfeuer bei aus.
Schlossi: Der Text war bestimmt großartig. 
Schlossi: Abgesehen davon aber ein kurzweiliger Abend und ein super Konzert.

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