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Disfear, Pyramido, Kriegszittern, 26.10.2017 in Oberhausen, Druckluft - Bericht von kiki

Disfear, 26.10.2017 in Oberhausen

Donnerstag Konzert und am nächsten Tag arbeiten saugt! Aber wenn dreimal feinster Krach lockt, will man ja nich so sein. Zu Hause mich noch großzügig an die "5-Bier-Regel" erinnert und los geht das.
Nach Ankunft und kurzem Schnack mit Vollbart tragendem 23-jährigem Hipster-Retro-Menschen (genau!) betreten auch schon KRIEGSZITTERN die Bühne.
Manche Bands sind einfach schon bedingungslos abzufeieren aufgrund des Bandnamens. KRIEGSZITTERN sind eine dieser Kombos.
Die Mülheimer ballern uns schön zu mit leicht crustigem Death Metal.
Mit ordentlich Hall und wenig bis gar keinem Ansatz von Melodie werden die ersten Kopfschüttler im für einen Wochentag recht gut besuchten Druckluft gesichtet. Bei einer Spielzeit von ner knappen halben Stunde geht das voll in Ordnung.
Wer meint fieser als Death Metal kann es nicht weiter gehen, wird spätestens bei der nächsten Kapelle eines besseren belehrt. 
PYRAMIDO haben ein Goldkehlchen als Sänger am Start...wow. Meine Oma hätte es wahrscheinlich mit der Aussage "Mein lieber Scholli" ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
Ganz fieses, rausgepresstes Gekeife. Untermalt mit extrem tiefen Sludge-doomigen Instrumenten. Wenn man den Infos des www Glauben schenken darf (was ich jetzt einfach mal tue) tragen die Schweden ihre 6-8 minütigen Songs auschließlich in ihrer Landessprache vor.
Endlich! Das spätestens seit drei Bildern von Euch wild geforderte Schlagzeugerfoto...da habt ihr was ihr wollt!
Den Sänger zieht es kurzerhand ins Publikum, wo er weiterhin verzweifelt versucht, seine Stimmbänder zu schrotten. Ich rate jedem Menschen, sich umgehend die Musik von PYRAMIDO zu besorgen. Diese Band ist eine sehr gute Band und war alleine schon die 11 Eintrittseuronen wert. Richtig geil!
Ich meine, es wurden auch nur 5-6 Songs gespielt, was aufgrund der Länge der Lieder durchaus Sinn macht. Ich wiederhole mich nochmal sehr gerne: Ganz harter Stoff diese Schweden!
Es geht skandinavisch weiter (übrigens baden Skandinavier wohl sehr gern) mit den alten Recken von DISFEAR. Wer die Musik nicht kennt: Ziemlich oldschooliger D-Beat.
Das Tempo hier selbstredend drei Nummern schneller als bei PYRAMIDO zuvor. Woher zur Hölle kenne ich den eigentlich den Sänger??
Wikipedia verrät mir, dass niemand geringeres als Thomas Lindberg, seines Zeichen ebenfalls bei der Death Metal Kapelle AT-THE-GATES aktiv, hier uns die Ohren vollschreien tut.
Mir war außer der "Live the storm" Platte leider kein Schaffenswerk bekannt. Viel verpasst scheint man aber nicht zu haben, denn die Songs sind sich alle doch recht ähnlich, was sie allerdings auch nicht schlechter macht.
So belassen wir es wegen der besseren Bahnverbindung mal bei 35 Minuten Headliner-Musik heute. Entlassen werden wir mit einem mehr als schickem Gitarrensolo. Und die 5-Bier-Regel hat natürlich auch nicht wirklich geklappt, so dass der Freitag nicht wirklich als schöner Tag in meiner Erinnerung verharren wird.

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