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The Dutts, 08.02.2018 in Bochum, Wageni - Bericht von Zwen

The Dutts, 08.02.2018 in Bochum

Semesterferien sind einfach nur ein sehr langes Wochenende. Wer was anderes sagt, hat keine Ahnung. Ich für meinen Teil habe zum Beispiel mein Bett seit Sonntag nur verlassen um zum Klo oder Kühlschrank zu gehen und zur Probe zu fahren. Heute dann doch mal wieder zur Uni...hmm...passiert nix interessantes...kurz Prüfung, dann Oma besuchen und wieder auf zur Probe. Sebi hat gerade gemerkt, dass er Spätschicht hat und deswegen muss er dementsprechend auch schon so gegen 20 Uhr los. Marius ist erst gar nicht erschienen, da er sich etwas Unangenehmes eingefangen hat und sich heute lieber schont. Da es ja nun wirklich keinen Sinn macht, nur noch zu zweit weiter zu proben, entschließen wir uns, eben mal ins Wageni zu fahren. Dort soll sogar ne Band spielen, ich hab keine Ahnung.
THE DUTTS ist der Name einer Drei-Personen-Kombo aus Hamburg, die schön gradlinigen Punkrock machen. Immer alles schön nach vorne und mit ordentlich Tempo. Melodien sind was für Studenten-Spackos!
Vor allem die ersten Songs werden noch viel von der Bassistin gesungen. Laura und mir ist ihre Stimme ein wenig zu hoch und deswegen auch leicht zu anstrengend. Dann übernimmt der Gitarrist mit seiner schön tiefen Stimme. Gefällt mir und passt gut auf die insgesamt vier gespielten Powerchords.
Und so schlägt sich die Bands mit ordentlich Geschwindigkeit durch ihr Set. Ich muss ja zugeben, auf Dauer sind die Songs dann bei einer relativ gleich bleibenden Struktur dann doch etwas eintönig.
Gut, dass das Schlagzeug für Abwechslung sorgt, indem es Schrauben verliert. Während Drummer und Gitarrist (der privat auch Drummer ist) gemeinsam suchen, muss Bassistin Nadia die Zeit irgendwie überbrücken und erzählt uns ein paar kleine Geschichtchen. Also, man merkt schon, dass das nicht so sehr ihr Dingen ist, aber gerade das macht die Nummer sympathisch. Endlich mal keine dummen Rockstar-Phrasen sondern ein ganz normales Gespräch. Bester Satz: "Joa gut, dass es draußen so kalt ist, dann läuft jetzt immerhin keiner weg."
Während die anderen beiden verzweifelt suchen, ist sie es dann auch, die die fehlende Schraube findet. Was ein Multitalent!
Im weiteren Verlauf des Sets überlege ich krampfhaft, woher mir die Musik so bekannt vorkommt. Dann fällt es mir plötzlich ein: GULAG BEACH. Naja, also ohne Melodien, dafür teilweise mit femininen Vocals und ohne diese kalte, distanzierte Berliner Hipster-Attitüde auf der Bühne.
Ziemlich viel Gulag Beach und auch eine ganze Spur Adolescents. So könnte man das hier wohl beschreiben, aber das sind ja auch durchaus zwei Bands, die sehr gute Musik machen.
Ich geh derweilen mal aufs Klo, wo Somali heute ganz frisch Handtuchhalter angebracht hat. Schick, schick!
Bitte nicht kaputt machen!
Wieder vor der "Bühne" wird uns dann erklärt, dass es keine Zugabe gibt, sondern diese quasi schon im Set steckte. Sympathisch!
Ich besorge mir dann noch schnell das Tape der Band.

P.S. Hey Yannick, könntest du bitte den Download-Code an zwen@bierschinken.net schicken? Vielen Dank und euch viel Spaß in Belgien!

(FB nicht mehr anzeigen?)

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