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Snareset, Dead Koys, Great Escapes, 02.03.2018 in Rheine, Trinkhalle - Bericht von Härp

Snareset, 02.03.2018 in Rheine

Die Asselpunker von den Dead Koys gastieren in Rheine und endlich schaffe ich es nach fünf Jahren auch mal, ein Konzert (in der Trinkhalle) zu besuchen in eben jener Stadt in der ich seitdem wohne. Vielmehr hat meine alte Firma die heutige Location mit der nötigen Technik für die Konzerte versorgt und trotzdem hab ich es nie geschafft, mal selber eins zu besuchen. Egal, neues Jahr, neuer Brötchengeber, neuer Uftapunk und kein abendliches Veranstaltungen betreuen mehr. Punkrock olé!
Rin da jetzte, 'n Bierchen auffe Faust und schon splatattert es los. Die DEAD KOYS machen linksgrünversifften Gutmenschendeutschpunk, singen aber größtenteils auf englisch und klingen daher eigentlich nach Leatherface und Konsorten
Gibt direkt einen Abzug in der B Note weil, wie vorher von Grindcorekönig und Sänger Ben versprochen, wird weder „Alleine in der Nacht“ noch „Durstige Männer“ gespielt. Buuuh!
Dafür gibt es ein Gitarrero/Sänger Podest, eigentlich um den Treppenaufgang zu kaschieren. Wird von Ben Beutlin aber konsequent ignoriert, was ihn noch kleiner wirken lässt als er ohnehin schon ist. Da sollte er dringend was gegen unternehmen!
Immerhin wird dann nach mehrmaliger Aufforderung ihr größter Hit „Schrei nach Liebe“ gespielt. Heute etwas zackiger, mit englischem Text, anderer Melodie, Stimmlage und Groove, wird spontan umbenannt und angesagt als „Run for Cover“. Der Kenner hört natürlich das Original raus. 
Ganz knapp verpasst; den goldenen Handschuh räumt Drummer Phil heute trotz Blastbeat und artistischem Arme-über-Kreuz-Becken-spielen leider nicht ab. Ich würde trotzdem mit ihm schlafen. Jederzeit!
Ben sammelt dann doch noch ein paar Pluspunkte; er ist seit kurzem stolzer Besitzer eines Oberlippenbartes und hat dazu auch die passende Mütze dabei (nicht im Bild)
Rock‘n‘Roll! Wer die Möglichkeit hat sich die Truppe mal anzuschauen; Hingehen, Bier trinken, T-Shirt besudeln, Platte kaufen! Nicht zwingend in der Reihenfolge.
Next on stage; SNARESET aus der Punkrock Megacity Greven.
Die Bengels spielen linksgrünversifften Gutmenschendeutschpunk, allerdings heute sehr im American-Skater-Melodycore-Style. Fat Wreck Mike würde sabbernd der Speichel aus der Eichel laufen.
Und hier der Gewinner des goldenen Handschuhs. Wer so monströs geil trommelt darf auch dabei singen. Selbst als der Frechdachs einen Stick verliert, zockt er weiter ohne dass man es hört. 
Berstende Beats, wummernde Wirbel und kreischende Kgirls; hier kommt die zuckende Zecke ruckzuck zur zellulosen Zelbstzerstörung. Oioioi!
Super sympathische Jungs, hätten ruhig noch drei, vier Stunden länger spielen können. Macht Laune und wie schon in Greven vor ein paar Monaten verpasse ich es auch heute, mir nach dem Krach ein haptisches Stück Musik der Jungs zu besorgen. Scheisse verdammt. Dann wird das Geld halt in Alkohol angelegt ...uuuund es ist weg.
Als Headliner und heute auch mit neuer Platte im Gepäck; GREAT ESCAPES - Linksgrünversiffter Gutmenschendeutschpunk. Hörte sich jedenfalls von hinten so an. Nicht so ganz meine Tasse Bier, zu wenig Ärzte Cover im Set. Die Flüssignahrung in Form von Literweise Mexikaner und äh...Rolinck (bäh) haben mich dann doch zu sehr abgelenkt. Zusätzlich waren Freunde aus der alten Heimat da, das lenkt dann doch echt vom konzentrierten Zuhören ab. Tough life
Nach der Sause leerte sich die Trinkhalle deutlich und wir erfreuen die örtlichen Hipster Assi Punker noch mit unseren waghalsigen Trinkkünsten. Schwach im Geiste - Stark am Glas! Alles in allem ein sehr schöner und feuchtfröhlicher Abend der irgendwann in den frühen Morgenstunden sein Ende findet. So steht es geschrieben... 

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