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Back To Future Tag 1: Pipes & Pints, Richie Ramone, The Bombpops, Demerit, 12.07.2018 in Glaubitz, Reitplatz - Bericht von der Redaktion

Back To Future Festival Tag 1, 12.07.2018 in Glaubitz

Wuffi: Das Back To Future Festival mit angeschlossenem Waldbad und dem Motto „Punkrock Wellness“ kommt für mich gerade wie gerufen. Da mich das Studium zurzeit an den Schreibtisch fesselt, bekomm ich bisher wenig vom Sommer mit. Das Wetter spielt auch top mit, so dass höchstens die körperlichen Erschöpfungsanzeigen der letzten Wochen das Wellness-Wochenende stören. Also ab zum Zug und los geht’s!
kiki: Zug ist mir zu nahe liegend, erholsam und umweltschonend. Ich packe lieber die Karre voll mit unnützem Zeug und schwitze fünf Stunden auf der Autobahn mit zwei anderen Geisteskranken, denen 500 KM am Tag des Beginns der Sommerferien auch als gute Idee erscheinen.
Matze: Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich auf der Autobahn in einem fahrenden  Kraftfahrzeug wieder. Am Steuer saß ein Typ der mir irgendwie bekannt vor kam und neben ihm auf dem Beifahrersitz eine weibliche Person, die ich auch schon mal irgendwo gesehen hatte. Ich fragte "wer seid ihr? Wo fahren wir hin? Was wollt ihr von mir?" - Aber von vorne kam keine Antwort, es dröhnte nur aus den Lautsprechern seltsame Musik, die ich als Punkrock einordnete. So langsam bekam ich es mit der Angst zu tun, doch bald hielt das Auto an und ich konnte mich aus dieser misslichen Lage befreien.
Coco: Mein 12. Back To Future in Folge und wie immer ist es ein kleines bisschen wie nach Hause kommen. Es ist einfach nur saugemütlich hier. Reisegruppe Düsseldorf ist dieses Jahr auf zwei Personen geschrumpft, meine Freunde werden anscheinend älter. Aber was solls, ich nicht; und wie immer treffen wir ja Berlin und Wien hier. Schön!    
Wuffi: Den Donnerstag eröffnet die chinesische Band DEMERIT – und zwar wie alle Bands im Zelt, erst ab morgen werden die große Open Air-Bühne und die Zeltbühne abwechselnd bedient. Zelte haben ja immer das Problem, dass es sehr warm, stickig, rauchig und schön staubig ist. Dafür würde man sich bei Regen über das Zelt sehr freuen.
kiki: Leider haben FCKR abgesagt. Schnief. Dafür kommen wir noch pünktlich an, um DEMERIT zu begutachten. Ja, kopieren können die Chinesen ganz gut, was nicht heißen soll, dass zig andere Bands nicht auch nur voneinander abkupfern. Streetpunk, den der Exotenbonus der Jungs recht hörbar klingen lässt.
Wuffi: Jo, nichts Besonderes, aber gut hörbar und schienen erfreut, dass doch schon so viel Publikum anwesend ist. War für die Band jedoch sicherlich kein billiger Abend, da sie nach ihrem Auftritt lange jeden Platten- und Klamottenstand intensiv begutachtet haben...
Matze: Weil ich nicht wusste, wo ich war und was ich hier sollte, war ich ein bisschen verwirrt. Aber das änderte sich bald, als ich von diesem Wasser gekostet hatte, was alle Leute dort tranken. Irgendwie war da noch Gerste und Hopfen beigemischt, es schmeckte mir aber. Ich weiß nicht ob es an diesem Getränk lag, aber die jungen Musiker, die anscheinend aus China kamen, gefielen mir ganz gut.Und dann kam es mir wieder, Punkrock ist voll mein Dingen.
kiki: Posen und Ansagen sitzen auf jeden Fall. 
Coco: Also ich weiß gar nicht, was ihr habt, mir haben die richtig gut gefallen. Kleine Hardcore-Kante drin, bisschen Melodie, prima.
Wuffi: Als Nächstes stehen THE BOMBPOPS auf der Bühne. Fat Wreck Band und Pop-Punk - damit dürfte schon das Wichtigste gesagt sein. Wie meist bei der Musik würde ich sie selber nicht zu Hause rein machen, aber live geht das ganz gut rein und ne nette Show wird auch geliefert.
kiki: BOMBPOPS waren mit weitem Abstand die beste Kapelle am heutigen Abend. Richtig gute-Laune-Musik gepaart mit den ersten 2-3 Bierchen. Das läuft doch gut rein.
Coco: Das Gute am Zugfahren: Man kann Sekt trinken. Das schlechte am Zugfahren: Man ist am ersten Abend schon jenseits eines angemessenen Alkoholpegels. Während ich auf der Bierbank draußen vor dem Zelt sitze, erklärt mir Kiki, das sei jetzt Strongbow. Erst als ich mich etwas aus meinen angeregten Gesprächen löse, stelle ich fest, dass das für Strongbow irgendwie zu poppig klingt... Ich bekomme also leider nur die Hälfte von den Bombpops mit. Schade, die waren echt richtig, richtig gut!
Matze: Zur nächsten Band ist mir auch klar geworden wo ich dort war. Es kam mir ein bisschen so vor, als ob ich auf einem anderen Planeten gelandet war, aber nein, ich war auf dem Back to Future. Die Band, die da spielte, war schön poppig und ich fand die voll geil, doch leider ging bei mir dann schon bald wieder das Licht aus. 
kiki: RICHIE RAMONE ist der wievielte Cousin dritten Grades von irgendeinem Menschen der mal bei den RAMONES gespielt hat? Keine Ahnung, ist auch Latte. Okay, lese grad der hat da mal Schlagzeug gespielt.Ach da blickt doch keiner mehr durch. Ich geh mal kurz zu H&M mir eine Shirt kaufen.
Coco: Hervorragender Kommentar, Kiki. Hihi!
Wuffi: Die Spielzeit von Richie Ramone nutze ich für Essen und Chillen. Von draußen ist das nette Hintergrundmusik…
kiki: Mit den Hits (darf man hier von Covern sprechen?) der New Yorker hat die Band das Zelt natürlich im Griff und das Tanzbein wird fleißig geschwungen. 
Wuffi: Am spärlichen ersten Tag habe ich mich vor allem auf PIPES & PINTS gefreut, da ich FolkPunk meist nicht abgeneigt bin. Leider waren die Folk-Elemente dünn gesät und den Dudelsack hat man selten wirklich mitbekommen. Schade, aber dennoch ein ganz netter Abschluss, wobei so was im kleinen Club wahrscheinlich deutlich besser kommt.
Wuffi: Gleich zu Beginn war der Fremdschäm-Faktor groß bei der Ansage, ob das Publikum denn wisse, was eine Wall of Death sei. Leider funktionieren solche Albernheiten – inklusive der Aufforderung zum Circle Pit – stets zuverlässig und pushen die Stimmung. So werden es sich die Bands nie abgewöhnen...
kiki: Waren für mich die Enttäuschung des Abends. Folkpunk ist ja eh nicht so meins und dann noch auf sooo langweilig. Bitte einmal jedes Klischee bedienen, danke! Boah, nee. Das hat mich heute echt nicht mehr gekickt. War übrigens auch der einhellige Tenor bei unserer Reisegruppe. Zeit, um noch ein bisschen den vielen Bekannten vor Ort Hallo zu sagen und den köstlichen Rhababerlikör zu probieren. Aber morgen geht's ja weiter.

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