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WeihnachtSKAmarkt: The Hacklers, Bunga Bunga Club, 22.12.2018 in Dortmund, Blücherpark - Bericht von der Redaktion

WeihnachtSKAmarkt, 22.12.2018 in Dortmund

Zwen: Vor Weihnachten gebe ich nochmal alles und versuche, so viele Konzerte wie möglich zu besuchen. Heute geht es zunächst zum WeihnachtsSKAmarkt im Dortmunder Norden. Dort hat die Dortmunder Skinhead-Fraktion mal wieder ein kleines Umsonst&Draußen aus dem Hut gezaubert. Angekündigt sind zwei Bands, zwei Foodtrucks und sogar ein Zauberer. Okay, ich gebe jetzt mal direkt zu, dass uns die Musik eigentlich nur wenig interessiert und wir eigentlich nur wegen dem Zauberer hier sind. Vor Ort angekommen müssen wir dann aber auch sogleich feststellen, dass das Fest wohl doch etwas kleiner ausfallen wird, als eigentlich geplant. So haben wohl noch heute Nachmittag beide Foodtrucks abgesagt (Die Schweine!) und auch der Zauberer ist nirgends zu sehen. Vielleicht ist er aber auch einfach nur unsichtbar, wer weiß. 
kiki: Pedros Idee, am 22.12. ein Open-Air zu veranstalten, ist so verrückt, dass ich sie schon wieder total großartig finde. Tagsüber regnet es Katzen und Hunde, ich gammle gemütlich auf dem Sofa und bemitleide die Bands, dass sie wahrscheinlich vor 5 Leuten spielen müssen. Aber der Zauberer war doch aktiv und hat von 17-20 Uhr stabiles Wetter gezaubert. Für weitere Heldentaten war er dann wahrscheinlich einfach zu müde.
Zwen: So gegen 18 Uhr beginnt dann auch die erste Band BUNGA BUNGA CLUB mit Szene-Protagonisten aus der Dortmunder Upper Working Class. Soweit hat das auch alles Hand und Fuß. Ich frage mich nur gerade, wie ich mal ernsthaft Ska gerne hören konnte. Naja, aus der Zeit scheine ich wohl raus zu sein, oder es liegt einfach am kalten und ungemütlichen Winterwetter, welches meine Liebe für Schluckauf-Beats endgültig gefroren hat.
Zwen: Trotzdem möchte ich möglichst OBJEKTIV (!!!!!!!) betonen, dass der Bunga Bunga Club seine Sache schon ziemlich gut macht. Entspannte Grooves begleiten eine durchaus ganz interessante Stimme. Verspieler machen die Truppe eher menschlich. Genau wie die Tatsache, dass das Keyboard irgendwann rumzickt und klingt als wäre ein 12-Tonner drübergerollt. Kann aber zum Glück vom Techniker und durch wildes Handgeschüttel des Keyboarders geklärt werden.
Zwen: Minuspunkt gibt es aber für den viel zu langen Auftritt (1 Stunde!), für das "Message to Rudy"-Medley und für die "oder wollt ihr noch einen"-Ansage am Ende. Ich glaube ich werde demnächst mein Diktiergerät zu Konzerten mitnehmen, das immer aufnimmt, wenn eine Band etwas à la "Ruft mal Zugabe" sagt und dann daraus ein 3-5-minütiges Outro schneiden. Derweilen betreten Kiki and Friends den Park. Wir klatschen ab und machen uns auf den Weg Richtung Wermelskirchen. Kam der Zauberer eigentlich noch?
kiki: Heute angenehme Arbeitsteilung. Der Azubi bespricht die Vorband. Ich komme gemütlich zur Hauptband an. Gibt Kronen Winter Bier in der Bauchflasche. Und Glühwein. Und weihnachtliche Punkmusik von DJ VASCO. Ach schön hier.
kiki: Knapp 30 Minuten später fangen THE HACKLERS an. Die Iren spielen lupenreinen Rocksteady/Ska mit all seinen Facetten. Tröte, Keyboard, Glatze. Was anderes erwarte ich auch nicht von einer Show der Rude Boys.
kiki: Trotz des Wetters haben sich erfreulicherweise geschätzte 250 Menschen (das Internet spricht sogar von knapp 400) in den Blücherpark verirrt. Hut ab, finde ich klasse, dass die Veranstaltung so gut supportet wird!
kiki: Band und Publikum haben äußerst gute Laune (liegt das an den kleinen Fläschchen Kräuterlikör, die die Musiker ständig in sich hinein schütten?) und skanken um die Wette.
kiki: Heute mal ganz romantisch: Band mit Mond! 
kiki: Wir probieren wie der Glühwein schmeckt. Ergebnis: gut!
kiki: Es wird weiterhin fleißig getanzt. Ich treffe (Ex) Plastic Bomb Micha und wir fachsimpeln über Fußball. Zudem sind sich beide einig, dass die Band gut abliefert. Alte Männer tanzen halt doch ab und an mal.
kiki: Nach ner knappen Stunde gibt es noch "Bella Ciao" als Zugabe. Zwar nicht als trendige Elektro-Version auf 1Live, bei der 1000 Kids in kommerziellen Großraumdiscos zu einem Song über den Kampf der Arbeiterbewegung gegen Faschismus raven, sondern so wie der Song sich eigentlich anhören sollte. Danke dafür!
kiki: Im Anschluss fängt es dann auch endlich wieder an zu regnen. Wird auch Zeit bei dem Jahrhundertsommer! Schließlich braucht der Rhein mehr Wasser, damit ich morgen noch schnell und günstig tanken fahren kann.
kiki: Wir latschen rüber in die Hirschkuh, wo noch ein Absacker auf uns wartet.


Respekt an Pedro und Crew für eine ziemlich coole Idee. Ich hoffe mal auf eine Wiederholung in 2019!

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