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Nothing but Rascals, Tweak Machine, Drifting Souls, 27.04.2019 in Dortmund, - Bericht von der Redaktion

Nothing but Rascals, 27.04.2019 in Dortmund

Fö: Der Dings-Verein verfolgt fleißig weiter sein Ziel, Livemusik in Dortmund wieder great zu machen. Sehr unterstützenswert! Heute mal als Showcase dreier Bands, die sich zuletzt eher rar gemacht haben.
Zwen: Endlich mal wieder ein Flyer der Top-Secret via WhatsApp ins Telefon flattert. Allein deswegen - und weil im Rattenloch heute Ska ist - setze ich die Segel und schipper in Richtung Hafen. Diesmal gefährden meine Anreise ausnahmsweise mal nicht somalische Piraten, sondern besoffene Fußballfans und übereifrige Ordnungshüter. Letztere sperren nämlich kurzerhand die Nordpassage des Dortmunder Haupt-Personen-Fracht-Hafens, sowie einige Seitenarme. Ich vermute ja, dass hinter den schwarz verhangenen Bauzäunen einfach nur schmutzigster Geschlechtsverkehr zwischen den eben genannten Parteien stattgefunden hat. Beweise habe ich hierfür jedoch keine.
Fö: Es dauert noch ein wenig, bis die erste Band startet. "Pünktlicher Beginn" sortiert man hier wohl ein ins Regal mit den Fantasy-Büchern. Aber gut. Dafür ist die Bühne eine Säule weiter gerutscht und die Wände zieren verschiedene frische Graffiti. Cool!
Zwen: Also auf meinem Flyer stand auch nur "Einlass 20 Uhr". Dieses Versprechen wurde auch erfüllt.
Fö: TWEAK MACHINE machen den Auftakt. Vielversprechende Band für Freunde des Alternative-Rock. Was ich nicht bin, aber die Band mag ich trotzdem, weil da einfach konstant Druck rausgefeuert wird. Heute erster Auftritt mit neuem Sänger, was dem Ganzen nochmal zusätzliche Räudigkeit verleiht.
Zwen: Alternative-Rock passt gut, heute mit neuem Sänger am Start, der deutlich rockiger und härter als Markus singt. So kommen wir vom Alternative Rock ja fast schon in den Nu-Metal/Hardrock-Bereich. Zumindest stellenweise. Bei der Stimme muss ich spontan an die Kings Of Leon denken.
Zwen: Rockallüren gibt es hier auch zu bestaunen, so wird sich frenetisch um unsere Gesundheit gesorgt. Da können Krankenkassen echt noch was lernen.
Zwen: Zum Ende gibt es dann noch den Song "Messerparty". Der einzige Song mit deutschem Text. Verstanden habe ich davon aber nicht viel, weshalb er sich auf mich nicht wirklich von den englischen Nummern abhebt. Passt aber wohl thematisch gut zu der Fleischmasse im Raum, die für einen besseren Sound sorgt.
Fö: Waren die Schweinemasken ne Referenz an "Pigs can Fly", der anderen Band vom neuen Sänger? Stammt der Song gar von denen? Ich habe keine Ahnung, kenne die Band nicht. Aber ich streue gerne Gerüchte.
Fö: Die Wände sind bunt, aber anders bemalt als beim letzten Mal. Immer was zu entdecken. Find ich gut!
Fö: Nächste Band: DRIFTING SOULS aus dem Sauerland. Waren wohl auch ein paar Jahre verschütt', aber ich hab sie auch vorher schon nicht gekannt. Und auch heute ist eher wenig dabei, das mich packt.
Zwen: Eine absoluter Vorteil von Punkrock sind definitiv die zumeist kurzen Umbaupausen und Soundchecks. Heute muss man zwischen den Bands also ein wenig Geduld aufbringen. Wobei ich nicht so ganz verstehe, was da so lange dauert, da gefühlt 90% der Zeit die Musiker ausschließlich rumstehen und sich fragend anschauen. Pepperann und ich halten es jedenfalls nicht mehr aus und begeben uns auf Nahrungssuche.
Fö: So Indie-Zeug, das sich ein wenig an Placebo oder Oasis anschmiegt, urplötzlich aber auch mal nen Folk-Song rausballert. Irgendwie ne Kapelle, die mehr will als sie kann, habe ich das Gefühl. Der Auftritt packt mich so wenig, dass ich mich an den Rand stelle und aus lauter Langeweile meine Emails checke. Ich weiß gar nicht wann mir sowas zuletzt passiert ist.
Zwen: Ich lese ja nur noch den Götz-Schaffrin-Schneider-Ticker. Der ist nämlich auf dem Groezrock und futtert sich durch die kulinarischen Highlights in Belgien. Guten Appo!
Zwen: Gestärkt kehren wir in den Speicher zurück. Die Fische wollten zwar heute nicht beißen, dafür verwöhnte uns DöPi (bester Laden!) an der Mallinckrodt- Ecke Schützenstraße mit hervorragendem Schmaus. 
Fö: Die Band wird insgesamt ganz gut angenommen, sieht man mal von 2-3 langsamen Sachen ab, bei denen die Bar mehr belagert wird als die Bühne.
Zwen: Als wir hereinkommen wird tatsächlich sehr ausgiebig getanzt. Witzigerweise aber an einer Stelle im Raum, die von der Band nicht zu sehen ist. Also, Drifting Souls, wenn ihr das hier lest, ja, da sind tatsächlich Leute zu eurer Musik abgegangen.
Fö: Dann NOTHING BUT RASCALS! Dass es die überhaupt noch gibt? Oder wieder? Zuletzt vor vielleicht 5 Jahren wahrgenommen. Indie der "guten" Sorte, tanzbar und mitreißend. Gefällt mir.
Zwen: Der Name kommt mir auch sehr bekannt vor. Haben die nicht mal vor ein paar Jahren beim Youth Brigade gespielt? Vielleicht ist es aber auch wieder nur so ein Paradebeispiel für den typisch belanglosen Indie-Band-Namen und ich verwechsel da was.
Fö: Ja stimmt, glaube die waren da mal.
Fö: Ich weiß gar nicht, wie ich die Musik näher beschreiben kann, ist halt nicht mein Genre, aber irgendwas zwischen tanzbar und mitwippbar dürfte es sein.
Zwen: Langweilig! Tatsächlich so schlimm, dass ich im Stehen einschlafe. An der Wand pennt auch schon ein Typ in BVB-Klamotte. Ich überlege kurz mich dazu zu kuscheln. 
Fö: Als der Sänger die Gitarre wechseln muss, stimmt der Rest mit Unterstützung des Publikums mal eben "Echt" an. Geil!
Zwen: Joa, also mein Highlight war ja der 3. Gitarrist (?), der anstatt zu spielen einfach nur total verpeilt aus der Wäsche guckt und verwirrt an den Knöpfen seines Verstärkers herumnästelt. Hat der überhaupt einen einzigen Ton gespielt?
Zwen: Da sich das Konzert unheimlich in die Länge zieht, machen wir uns auch schon auf den Weg als die letzte Band noch auf der Bühne steht.  Tolle Sache das alles hier, aber wenn ihr noch mal solche Schnarch-Bands einladet, tretet ihnen bitte etwas in den Arsch. Danke! Punkrock! Oi!

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