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Wonk Unit, 20.05.2019 in Essen, Anyway - Bericht von Zwen

Wonk Unit, 20.05.2019 in Essen

Zwen: Wonk Unit spielen mal wieder im sympathischen Anyway einen smooth-elektrischen kleinen Auftritt. Anders als ich bisher dachte, sehe ich sie in dieser Lokalität tatsächlich erst zum zweiten Mal und nicht wie zunächst angenommen bereits zum dritten. Egal, bei Wonk Unit weiß man eben schon vorher, was man so kriegt und dass das wahrscheinlich verdammt gut werden wird. Aufgrund eines aktuell von privaten Vorkommnissen sehr gefüllten Terminkalender, hadere ich aber noch ein wenig, ob ich tatsächlich den "weiten" Weg nach Essen antreten soll. Als mich dann aber Melle fragt, ob ich mit zu Wonk Unit komme und sie nicht nur ein Ticket, sondern auch einen Autoplatz für mich in der Hinterhand hält, bin ich natürlich mit an Board. Außerdem bietet sich so die perfekte Gelegenheit um den kürzlich erworbenen und gestern kalt gestellten Cider zu vernichten. Ein Hoch auf den Busfahrer! Apropos, da ich auf der Hinfahrt vorne sitze, werde ich kurzerhand zum Navigator unseres kleinen Schiffs ernannt und suche in Essen auch direkt einen wunderschönen Parkplatz raus. Der meuternden Rückbank ist dieser aber mal wieder nicht gut genug und so darf der arme Schuldenberg noch einen Runde durch Essen cruisen.
Fö: Bei mir sieht's ganz ähnlich aus was den Terminplan betrifft aber hey, Wonk Unit gehören halt einfach zu den derzeit besten Livebands Europas (ja, Großbritannien gehört auch in Zukunft weiterhin zum Kontinent), da sachste nich nein, wenn Melle sagt, dass sie noch ein Ticket frei hat. Und da Zwen dabei ist, anscheinend sogar zwei. Wow! Aber ausverkauft isses nicht, wenn auch nochmal voller als beim letzten Mal.
Zwen: Irgendwann finden wir uns aber doch am Anyway ein und bestellen erstmal eine Runde Gerstensprudel. Zuvor geht es natürlich noch an das allgemeine "Hallo!" sagen. Und nachdem dann die ersten Pferde schon ungeduldig mit den Hufen gescharrt haben, betritt die WONK UNIT die nicht vorhandene Bühne. Heute also das Ganze in unverstärkt und ein wenig leiser, dafür aber mit vielen Anekdoten aus Alex Leben. 
Fö: Was war denn unverstärkt? Geht die Band sonst nur mit Proteinriegeln auf die Bühne?
Zwen: Der Laden ist heute so gut gefüllt, dass auch die Band etwas zusammenrücken muss. Da bleibt nur wenig Platz für Alex' Dancemoves. Vor allem weil direkt vor ihm ordentlich getanzt wird.
Fö: Die Tanzfläche vor der Bühne ist im Anyway wirklich nicht optimal geschnitten und alle anderen Plätze von der Sicht her suboptimal. Als wir uns beim Betreten des Ladens relativ weit vorne einfinden, beschließe ich deswegen, einfach direkt hier zu bleiben und nicht mehr wegzugehen, um den Auftritt gut verfolgen zu können. Hat geklappt!
Fö: Hit des Konzertes ist das relativ neue Stück "Cyclists", das direkt 3-4 mal in leicht abgeänderter Version gespielt wird. Laut Alex soll es zu einem Publikumsliebling à la "Horses" werden. Was mich betrifft, hat das geklappt. Fahrräder sind ja auch viel fortschrittlicher als Pferde.
Fö: Die Band befindet sich am Ende ihrer Tour. Zumindest abseits der Bühne machen sie auch einen durchaus mitgenommenen Eindruck, was sich beim Auftritt selbst aber weniger bemerkbar macht. Wie immer ne schöne Mischung aus herrlich tanzbarem Punkrock und irre unterhaltsamen Ansagen.
Zwen: Übrigens sind Wonk Unit mal wieder in einer anderen Besetzung unterwegs. Auch wenn Alex, Kenny und Pwosi dieselben sind. Bei dieser Tour ist auch endlich mal Originalkeyboarder Simon dabei, der eigentlich auch auf den Alben zu hören ist, leider aber aufgrund von Lohnarbeit nie mit auf Tour konnte. Außerdem mit dabei und hier im Bild "with the whitest teeth in Wonk Unit" Pro-Drummer Spike.
Zwen: Mit fast 1 1/2 Stunden Auftrittszeit kriegt man hier ganz schön viel geboten. Neben vielen Songs aus alten und jüngeren Tagen, hat Alex auch ganz viel Zeit uns aus seinem Leben zu berichten. So erfahren wir z.B., dass es in England sehr günstig Toblerone zu erwerben gibt. Außerdem gibt es ein paar Geschichten zu Ex-Freundin Sheila. Als er dann realisiert, dass die heutige Veranstaltung von punkrockers-radio aufgenommen und live gestreamt wird, entschuldigt er sich dann sowohl bei Sheila als auch bei seiner Frau Aoife.
Zwen: Da wir ja letztens punkrocker-radio.de annektiert haben, müssen wir nun gar nicht mehr arbeiten und können zuschauen wie andere das für uns tun. Jackpot!
Fö: Schön finde ich, wie sich Stefan in der Fensterscheibe spiegelt. Der Mitschnitt lässt sich übrigens hier nachhören.
Zwen: Ein ganz schön sprittiger Montagabend. Mal sehen wie ich morgen so aus dem Bett komme.

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