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Statues on Fire, 06.06.2019 in Osnabrück, Whiskys - Bericht von der Redaktion

Statues on Fire, 06.06.2019 in Osnabrück

Fö: Alle paar Jahre schauen Statues On Fire mal bei uns vorbei, so auch dieses Jahr wieder! Diesmal sogar im Sommer, was hochgradige (oder niedriggradige? Was sagt man denn da?) Erfrierungen verhindert. Leider finden aber große Teile der Tour statt, während wir im Urlaub weilen, so dass die einzig erreichbaren Termine Münster (wo ich anderweitig verplant bin) und Osnabrück (was ein Donnerstag und zudem weit weg ist) sind. Aber hey, die Brasilianer sind mal eben 10.000 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt, da können wir uns doch auch kurz ins Auto setzen.
Zwen: Nachdem ich das neue Album ja ein klein wenig abgefeiert habe, war ich auch sofort einverstanden, die Brasilianer auf ihrer Tour zu besuchen. Beim Münstertermin konnte ich auch nicht, weshalb die Wahl einstimmig (ist bei zwei Leute ja auch nicht so schwer) auf Osnabrück fällt. Blöderweise haben sich weder Fö noch ich damit beschäftigt, wie weit dieses Osnabrück eigentlich von Dortmund weg ist. Als Fö mir dann die Zugverbindung präsentiert, biete ich schnell an, Auto zu fahren. Das geht dann auch sehr entspannt und recht zügig.
Fö: Das Konzert findet statt im "Whisky's", eigentlich mehr eine Kneipe, aber auch sporadisch mit Livemusik gegen Spende. Und wenn ich das in den sozialen Medien richtig gesehen habe, hat hier Schnalli vom Bastard Club und Dampfmaschine seine Finger im Spiel, was ja auch für Qualität spricht. Der Laden macht jedenfalls nen netten Eindruck - bis auf die Tatsache, dass wir, der weiten Anreise geschuldet, erst ankommen als die Band bereits angefangen hat - so gegen halb 9.
Zwen: Hätte ja keiner ahnen können, dass die tatsächlich so früh anfangen. Vor allem bei nur einer Band. Andererseits finde ich es aber auch gut und fair. Vor allem, da es sich ja um ein Konzert unter der Woche handelt.
Fö: Statues on Fire machen astreinen melodischen Punkrock mit Metal-Ausflügen, schön viel Tempo und engagierten Texten. Wobei, so scheint mir, die Solo-Gitarre früher, mit dem alten Gitarristen präsenter war. Jedenfalls ungewöhnlich frontale Soundkulisse für ein Kneipenkonzert!
Zwen: Dazu kann ich nichts sagen, da ich tatsächlich erst seit dem letzten Album "Living In Darkness" Fan bin. Dieses wird auch mehr oder weniger komplett gespielt. Die älteren Songs werden dann mal sporadisch dazwischen gestreut. Was mich sehr überrascht ist, dass sogar das sehr ruhige "Letter To You" gespielt wird. Kommt aber gut an. Und vielleicht braucht man bei so einem ordentlichen Brett auch mal eine klitzekleine Verschnaufpause.
Fö: Angepisst über dies und das ist man im Punk ja sowieso, Statues on Fire haben auch nen guten Grund, wie Sänger André erzählt: In Brasilien ist seit letztem Jahr Präsident Bolsonaro an der Macht, der durch rassistische und homophobe Äußerungen auffällt und dessen Familie in den Mord an der Menschenrechtsaktivistin Marielle Franco involviert sein soll. Ihr ist der Song "Marielle" gewidmet.
Zwen: Der stärkste Song eines sehr starken Albums. Auch die einzige wirkliche Ansage der Band. Die dafür auch ein bisschen länger. Ansonsten wird halt durchgeheizt.
Fö: Tolles Konzert, etwas kurz vielleicht, aber wir haben ja auch 2-3 Lieder am Anfang verpasst. Die Zuschauer jedenfalls sind begeistert, auch die die im Nebenraum an der Theke hocken und lauter "Zugabe" rufen als wir direkt vor der Bühne. Haha!
Zwen: Die wurde dann auch gespielt. Finde ich fair, die Band hat die Sache mit dem "Zugabe!"-Rufen nämlich verstanden und hätte sonst auch, obwohl wir gerade mal halb 10 haben, konsequent zusammengepackt. Hat sich definitiv gelohnt und man merkt der Band, finde ich, auch die Freude an den kleinen Auftritten oder böse gesagt Lückenfüllern an.

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