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Schöner Leben ohne Nazis: Schrottgrenze, Knattertones, 07.09.2019 in Berlin, Hellersdorf - Bericht von frau wolfram

Schöner Leben ohne Nazis!, 07.09.2019 in Berlin

So, heute schließe ich mich der Familie Stiels/Vogel und der Sabse an, um den 10. Geburtstag der, meines Erachtens, etwas unterbewerteten Veranstaltung "Schöner Leben Ohne Nazis!" einen Besuch abzustatten. Es lockt nicht nur die Aussicht, Schrottgrenze mal wieder live und sogar für umme zu sehen. Nach den eher unbefriedigenden Wahlergebnissen in unseren angrenzenden neuen Bundesländern, kann man sich gerne auch mal wieder öffentlich positionieren. Und sei es nur, dass man mit seiner Anwesenheit glänzt und sich vor den Parteiständen rumtreibt und Bier trinkt. Ja tiefergreifender wird das jetzt hier wahrscheinlich nicht.
Also auf nach Hellersdorf mit der schönen U5, die braune Linie im BVG Netz. Die Farbgebung der Linie passt auch direkt zum heutigen Zielbezirk...

Es gibt selbst verständlich diverse Stände einschlägiger Parteien (die Partei, SPD, Die Linke, Die Grünen etc) sowie auch viele lokale Vereine welche sich den Themen Integration, Demokratie, Gleichberechtigung etc. widmen. Generell wirkt es hier wie bei einem entspannten, wenn auch eher rar besuchten Familienfest. 
Angekommen, Kaltgetränk holen, 3€ für 0,5l ist ok, aber nicht der eher mäßigen Bierqualität entsprechend.
Die erste Band heute KNATTERTONES. Wohl eine Berliner Skapunk-Band. Für mich bisher unbekannt. Joah, kann man nebenbei laufen lassen, jedoch kann ich mich keine Minute überwinden genauer hinzuhören. Den Punkanteil habe ich nicht raushören können.
Wir nutzen die letzten Minuten und die Umbaupause um uns im Ladengeschäft nebenan mit Nahrung und Getränken zu versorgen.
Hier einmal die Reisegruppe. 3 Generationen Vogels oder auch wahlweise 2 Generationen Stielses und die Sabse.
So, endlich, SCHROTTGRENZE fangen an. Pünktlich zum Auftritt nimmt auch die Polizeipräsenz in den "Reihen" zu. Nicht dass die Muttis aus den letzten Reihen jetzt Stress machen.
Von der Setlist her gibt es eine bunte Mischung que(e)r durch die Vergangenheit und Gegenwart der Band.
Aus dem letzten 2017 erschienenen Album "Glitzer auf Beton" gabs u.a. Januar Boy, Lashes to Lashes, Ostern und Sterne. Wie man hier im Review auch lesen kann, ein durchaus gelungenes Comeback-Album.   
Ein paar ältere Stücke wie Belladonna, Lied vom Schnee, Fernglas, Am gleichen Meer sind mir noch in Erinnerung geblieben. Nee stimmt nicht, ich hab mir alles aufgeschrieben...
Zwischendurch wird dann noch der letzte Vorrat geplündert. Wozu so ein Kinderwagen nützlich ist, leere Bierflaschen, Müll, Essensreste...
Aber auch von der demnächst erscheinenden neuen Pladde "Alles zerpflücken" (18.10.!) wurden einige Lieder ausgekoppelt. Unter anderem direkt als zweites Lied gabs "Life is Queer". Hierzu gibt es auch seit August schon ein offizielles Video.
Somit ist dann auch der Rote Faden für das neue Album klar.
Ein Lied was mir definitiv im Kopf geblieben ist "Traurige Träume". Im original dann auch mit Sokee als support. Hier bin ich gespannt. Aber auch das bereits veröffentliche "Räume" und den Albumtitel gebenden Song "Alles zerpflücken", welcher ohne Saskia an der Gitarre nur mit reinem Gesang begleitet wurde. Dieses Lied kam meines Erachtens musikalisch ganz anders daher als der Rest. Zumindest holte es einen kurz aus der Melancholie. Aber mehr verrate ich nicht. Geht einfach auf die Konzerte.
Als Zugabe gibt es noch ein weiteres neues Lied "Morice" und letztendlich das von Laura lang ersehnte "Lila will heim". Da hält es die Muddi auch nicht mehr in den letzten Reihen. Ein schönes Konzert! Danke auch an die Veranstalter!! Die Message ist klar! Der Ausflug hat sich gelohnt und war auch nötig!
Vor dem Nachhauseweg noch kurz die Biere wegtragen. War garnicht so schlimm in Hellersdorf. Es ist schade, dass die Notwendigkeit für solche Veranstaltungen überhaupt gegeben ist. Und leider gerade hier in Hellersdorf auch eher mau besucht wurde... Die Nacht ruft! Auf wiedersehen!

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