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Venerea, Straightline, 22.11.2019 in Stuttgart, Goldmark's - Bericht von Horace

Venerea, 22.11.2019 in Stuttgart

Der Auftritt 2018 von Venerea ist wohl recht legendär. Berichten zufolge ist der (nun Ex-)Drummer nach der zigten Zugabe von der Bühne gestürmt weil er nicht mehr konnte und die Band immer noch ein Lied drangehängt hat. Die Erwartungen sind also hoch.
Goldmarks, nach wie vor eine meiner liebsten Locations der Stadt, schön klein und nettes Publikum. Den Anfang machen Straightline aus München und der Laden ist schon gut voll. Es gab auch nur noch ein paar Tickets an der Abendkasse. Die Band sagt mir nix, werde aber von meinen Begleitern schnell aufgeklärt, dass uns ein Mix aus Skatepunk und Thrash Metal erwartet. Klingt schon mal gut, mag ich beides sehr gerne. Beim Easter Cross sollen die gut abgeräumt haben.
Tun sie auch heute.Die Stimmung steigt permanent und die Jungs haben sichtlich Spaß. Der Mix klappt auch überraschend gut, was auch am absolut sauberen Spiel der Münchener liegt - Hut ab. Im Bandshirt-Game auch ganz vorne (Kreator + Cigar), da weiß auch ein Nixblicker wie ich, wohin die Reise geht.Ich lasse natürlich gleich mal mein zweites Bier fallen und verwandele den Pit in eine schöne Bierrutschbahn (ohne Scherben) - ups. Auftritt selbst absolut headliner-tauglich, alle ein fettes Grinsen im Gesicht. Als letztes Lied gibts mit Unterstützung von Mikael Persson noch die "Black Wind, Fire and Steele"
Geht schon mal gut los hier.
Nach ner kurzen Pause endlich Venerea. Beim Einstimmen aufs Konzert gesehen, dass die "One Louder" von fucking 2005 ist, kommt mir wie gestern vor....Nach zwei Songs ist schon halligalli vor der Bühne und auch der Band selbst merkt man die (Vor)Freude auf den heutigen Abend an. Anfangs ist der Bass noch deutlich zu laut, der Sound bessert sich aber zunehmend. Ich weiß nicht warum gerade die Schweden hier so krass gefeiert werden, aber irgendwie scheinen die bei den Leuten einen Nerv zu treffen. Ich mag die Band ja auch sehr gerne, aber sowas hab ich selten gesehen.
Spätestens nach den ersten alten Hits kocht die Stimmung über. Leute fliegen durch die Gegend, es wird gepogt bis in die letzten Reihen - so muss das. Bis auf die zwei Hardcore-Bollos, die jeden volle Kanone nach vorne schmeißen, sich selbst aber immer schön hinten halten - was soll sowas? Das ist aber auch der einzige kleine Wermutstropfen an einem rundum gelungenen Abend. Die Band ist einfach grundsympathisch und spielt super auf den Punkt. Erfahrung macht sich halt bemerkbar. Venerea können heute eh nix falsch machen: Verspieler, Saite gerissen? Kackegal, das juckt hier keinen. Auch schön wenn das Publikum so textsicher ist, fast jeder Song wird komplett mitgesungen. Mikael Persson träumt davon, hier mal ein Live-Album aufzunehmen - würde sich lohnen. Vielleicht eine Idee für 2020?
Die Zeit geht rum wie nix, ich glaube Venerea haben um die zwei Stunden gespielt. Zwetschgenneunzig Zugaben inklusive und die Leute wollen immer mehr. Lieder auf Zuruf, geprobt oder nicht - kein Problem. Die Meute ist unersättlich. Zum Schluss gabs noch "Back to the Start" als weiteren Publikumswunsch - wie hätte es besser enden können?  Venerea sind halt doch mittlerweile die besseren Millencolin.
Auf jeden Fall eines der besten Konzerte die ich im Goldmarks sehen durfte. Am nächsten Morgen habe ich blaue Flecken überall und mein linkes Ohr ist noch zwei Tage fast taub - wenn das kein Qualitätsmerkmal ist....Man sieht sich nächstes Jahr!

Paar schöne Aufnahmen vom Auftritt gibts hier:
Straightline,
Venerea

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