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Bob Wayne, KoneKrawallKlub, 18.02.2020 in Dresden, Chemiefabrik - Bericht von verSemmelt

Bob Wayne, KoneKrawallKlub, 18.02.2020 in Dresden

So halb unter Zwang: "Bekommst Eintritt und Sprit wennde Fahrer machst - darfst aber vorher nicht in die Band reinhören" gehts schon wieder in die Chemo. Eine Urlauberin noch eingepackt, die mit ne Art Zwischenzitat: "ich bekomm wenigstens Geld fürs Kinder quälen" aufwartete, und ich dachte... "3 Teilzeit-Misanthropen in der Karre. Kann ja lustig werden." In der Chemo war dann Barkonzert angesagt. Findsch gut.
Auftakt macht gegen halb 10 dann der KKK, ähhh...hust...der KONEKRAWALLKLUB. Ein Leipziger mit Fuß-Trommel, Hi-Hat, Gitarre und 3 verschiedene Mundharmonikas (gibts da Unterschiede?). Surf? Vielleicht kurz. Eher eine Mixtur aus 75% Psychobilly und 25% Country. Zusätzlich solide Ansagen aus Sputum (aber ohne zu spucken) und "Fuck You". Der 1-Liner "Ohne Suff geh ich nicht auf die Bühne druff" hab ich mir mal wieder gemerkt. Textlich ansonsten weitgehend gegen Menschen, Menschheit und was sonst so anfällt.
Unerwartet guter Auftritt. 2-3 Coverversionen mag ich rausgehört haben... die Stimme erinnert aber auch direkt so an P. Paul Fenech, dass vielleicht auch mehr Einbildung als Bildung im Kopf rumspukte. Bin da nicht firm beim Psycho. Währenddessen unterhielt noch ein dritter "Künstler" mit Asthmaspray das Publikum. So kurz vorm Zauberland war es eines seiner Highlights, versehentlich ein Sterni auf den Bühnenrand zu donnern, die großen Scherben der Bar zu übergeben und dann mit bloßer Hand den ganzen Rest einfach glatt zu wischen. Wahnsinn. Es tat vom Zusehen weh. Bob Wayne verzichtete dann auch auf den Handschlag mit dem blutenden Kerl. Großes Trash-Kino.
Und dann spielte auch schon BOB WAYNE. Ohne Band. Anscheinend mit dem Ziel, den Rekord eines Tourzyklus von über 307 Konzerten zu brechen. So tourt er seit Silvester und bis Ostern von Finnland bis Portugal sowie von Italien bis Irland quer durch Westeuropa und anschließend durch Amerika. Grad mal zwei Gigs gibt's in Osteuropa. Neben Prag heut in Dresden. So 4 Songs zum warm werden und dann alles auf Zuruf. Jetzt ärgert es mich mich minimal, dass ich rein gar nix von ihm kenne. Aber dialektfrei und sehr gut vom Sound her kann ich trotzdem alles gut verstehen. Schöner asiger Country. Hauptthemen sind Drugs und Trucks, Frauen und Züge und dann wieder Drugs und/oder Trucks? --- Trainwhistle ---. Coole Socke der Bob, der wohl kurz vorm Drogentod stehend sich lieber für die Musik entschieden hat. Gute Entscheidung! Hab im Nachhinein mal in seinen Youtube-Kanal reingeschaut und ich glaube er sollte tatsächlich mal überlegen, sich einen Film zu "Crowd-Funden". Zum Mitnehmen gabs gebrannte CDs...er brennt sie auf Tour halt täglich auf seinen Laptop... "You know, it´s the music that matters." Beim Rausgehen wetterte immer noch Asthma-Man rum und punkt 0:40 Uhr hab ich es geschafft, alle wieder ins Auto zu verfrachten. Irgendwie spät für nen Dienstag. Schlussendlich nervte die Rückfahrt aufgrund zusammenhanglosen Gebrabbels von der Rücksitzbank. ;)

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