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Die schwarzen Schafe, 04.07.2020 in Essen, Don't Panic - Bericht von niklas

Die schwarzen Schafe, 04.07.2020 in Essen

Bei mir und vielen Anderen ist es jetzt schon ein paar Monate her, seit mensch das letzte Mal ein Konzert besucht hat. Keine Ahnung, woran das liegt. War einfach nix los. Heute geht es aber endlich mal wieder raus und das stellt mich vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Was kostet eigentlich so ein Punkrockabend? Und wann fahren eigentlich die Züge? Und wann fahren später wieder Züge zurück nach Hause? Fragen, deren Antworten ich einfach nicht mehr habe...
Aber egal, es geht nicht nur mir so. Andere haben das Konzept "Wegbier" ganz neu entdeckt, weil sie schon lange nirgendwo mehr "hin" mussten. Andere fahren plötzlich mit dem Auto zum Konzert, obwohl sie nur zwei Städte weiter wohnen. Verrückt.
Verrückt war auch der Vorverkauf für dieses Konzert. Ich danke deshalb allen Menschen, die mir ihren Facebook-Account, ihr PayPal-Konto und ihre aktive Hilfe angeboten haben. Es hat geklappt!
Mein erstes bestuhltes (höhö, beSTUHLt) Punkkonzert. Glaub ich. Mit sowas wie einer Vorband wird sich gar nicht erst aufgehalten, aber der Drummer muss noch mal Pipi, bevor es losgeht. Nun kannte ich persönlich die schwarzen Schafe gar nicht wirklich. Klar, den Namen hat mensch schon mal gehört und eventuell bin ich auf dem einen oder anderen Festival mal passend an der Bühne vorbeigestolpert. Aber wirklich wissen, was mich erwartet, tu ich nicht. Zum Glück wird klasse Deutschpunk aufgetischt, der von der ersten Note an zu überzeugen weiß.
Trotzdem bleiben alle brav sitzen. Aber Kopfnicken und zwischendurch mal nen Punkrockfinger heben funktioniert noch ganz gut. Tatsächlich lassen sich viele Texte auch von nicht vorgebildeten Menschen, wie mir, gut mitgrölen. Das ist schön.
Besonders im Ohr bleiben "Jetzt kommen die Jahre" und "Alarm Alarm". Zwischendurch gibt es Ansagen zu den Themen "schön, dass ihr da seid", "ham wir so auch noch nicht erlebt" und "neue Platte ist in Mache". Das Übliche also und genau deshalb freue ich mich über jedes Wort.
Fauxpas des Tages: Nietengürtel und Hosenträger! Sieht man schlecht, weil schwarz auf schwarz, aber ich hab für die Kombination mit 13 oder 14 mal derbe aufs Maul bekommen. Heute kann ich drüber lachen und mir schnell noch ein Bier ordern. Ich hatte im Vorfeld ja Angst, dass das mit dem Aufzeigen und Warten bis jemand kommt zu akuter Unterhopfung führen könnte, aber durch meinen Platz direkt an der Theke ist der Nachschub sichergestellt.
Nach gefühlt einer Minute neigt sich das Konzert dann auch langsam dem Ende entgegen. Man hätte ja mal so eine Aktion machen können, dass man wenigstens bei den letzten drei Songs pogen darf und so lange alle Kameras ausgeschaltet bleiben. Aber die behördlichen Auflagen verbieten das. Schade.
Dafür gibt es "Jetzt kommen die Jahre" noch mal als Zugabe und dann ist der Spaß auch schon vorbei. Hätte von mir aus ruhig noch was länger gehen können.
Fazit: Geiles Konzert! Rangiert auf jeden Fall in meinen Top Ten.
Außerdem positiv aufgefallen: Der Oseberg ist weg. Das wusste ich zwar theoretisch schon, aber es mit eigenen Augen zu sehen ist wunderschön! Ja gut, hab ich bestimmt auch schon mal gesehen, aber kann mich nicht dran erinnern. Heute kann ich das!
Und: Auf der Rückfahrt macht der Regionalexpress endlich mal, was sein Name verspricht. Er hält NICHT an jedem Kaff. Weiter so!

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Beate

10.07.2020 14:09
Oh, hier wird zensiert. :-o
Stumpf

10.07.2020 15:09
Absolut geiler Abend und sehr edle Geste, wo die Band und der Laden dem leider geschlossenen DJAZZ mit dem Benefiz-Konzert geholfen hat.

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