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Chefdenker, 28.08.2020 in Dresden, Chemiefabrik - Bericht von der Redaktion

Chefdenker, 28.08.2020 in Dresden

verSemmelt: Man glaubt es kaum. Heut hat man die Option, ganze 4 mittelmäßige Konzerte im ostsächsischen Raum zu besuchen. Ich entscheide mich für Chefdenker. Ich glaub, über die muss man zumindest einmal berichtet haben, sonst wird hier die Schreiblizenz entzogen.
frau wolfram: Mit der aktuellen Situation muss man ja nehmen was kommt. Und für Chefdenker fahren wir auch mal nach Dresden. 
Büchse: Für mich das erste Chefdenker-Konzert dieses Jahr, richtig Entzug also. Dafür fahren wir dann auch mal von Dortmund nach Dresden. In NRW sind die Corona-Auflagen deutlich strenger, was natürlich auch an der hohen Fallzahl liegt. Im Osten ist man also vergleichsweise sicher.
Büchse: Auf dem Hinweg fahren wir sogar am Chefdenker-Tourbus vorbei. Die Jungs haben wieder voll aufgefahren und wollen sich wohl vor Wutbürgern schützen.
verSemmelt: Nach etwas Rush-Hour und Wohnungsschlüsselbesorgung ließ man sich noch unbekannte Orte hinter der Chemobude zeigen. Das Gelände wurde derweil noch schick gemacht (macht man das nicht eigentlich nachher)... und dann gab's noch das Zitat des Nachmittags: ein unbeantwortetes "Immer am Löten..."
verSemmelt: Ich bekam noch n kaltes Felsenkeller und wartete auf n Auto aus Berlin...
frau wolfram: Apropos Löten. Angenehmes Biergarten Wetter und Sterni für 1,80€ warten. 
verSemmelt: Nummer 442 fragt 1064, wie es denn mit einem Aufnahmeritual wäre mit Inhalt Drohnensteuerung. Obwohl, es klang eher nach einer Ansage. Wenigstens kann 683 das mit einem "der issn Bauer, der hat nichtma ´n Handy" gelungen wegschmettern. Ich hab mir schon Plätze vorgestellt, wo das Teil sicher abstürzen könnte.
frau wolfram: Stimmt das habe ich laut gesagt. Ähäm.
Büchse: Pluspunkt: Eine Thüringer Tankstelle hat Hansa. Minuspunkt: Der Preis.
Büchse: Weiterer Pluspunkt: Der Getränkemarkt neben der Chemiefabrik hat Brinkhoff's. Da fährt man so weit und trinkt doch wieder das Gesöff aus der Heimat.
frau wolfram: Ahhh du warst der mit dem Hansashirt. Das war uns tatsächlich aufgefallen.
Büchse: Im Biergarten angekommen halten wir uns dann an Sterni. Das ist auch ne Art von Sightseeing. Um uns herum trinken aber irgendwie alle Pilsner Urquell vom Faß. Ist Sterni hier verschrien und nur noch Hipster-Kram für Touris?
verSemmelt: Keine Ahnung, ich bekomm von Sternburg Kopfschmerzen. Der Dresdner Pöbel hält sich eher ans Felsenkeller, Sterni kaufen die Dorfpunx, ich gloob.
verSemmelt: Als Zuschauer konnte man wählen zwischen halb von vorn oder halb von hinten. Ich saß mit die Berliner bei Zweiterem. Irgendwo hinter einem Essigbaum dürfte der Sänger gestanden haben.
Büchse: Leider hat die Band immer noch keine hauptberuflichen Roadies und muss selbst aufbauen. Aber das ist ja der halbe Spaß.
frau wolfram: Naja, wir haben doch es Staffelchen aus Berlin mitgebracht. Der steht zumindest fleißig daneben.
verSemmelt: Ich seh die Band inklusive Nebenprojekten zum allerersten Mal. Obwohl, falls die Discogsinfo stimmt...dann hab ich immerhin PFLANZER schon beigewohnt. Zählen 3-4 Songs Knochenfabrik in Glaubitz? Mein ganzes Chefdenkerwisser stammt tatsächlich aus Bierschinkenartikeln. Songs kenne ich bewusst einen einzigen, da ich nen Tag vorher in das Hass-Video reingeschaltet hab. Immerhin.
frau wolfram: Eine Chefdenker-Jungfrau. Sachen gibts. Gut dass wir direkt in der ersten Reihe sitzen, hintenrum, irgendwie.
Büchse: Klos nach draußen ausgelagert. Keine Ahnung ob das hier immer so ist oder extra sone Corona-Auflage, weil Dixis ja viel hygienischer sind als indoor Spülklos.
verSemmelt: Da rochs nach Pfirsich.
frau wolfram: Meinte nicht jemand, da wird umgebaut oder so? Mag auch meiner Fantasie entsprungen sein. Mir ist der Bericht übrigens jetzt schon zu lang und belanglos.
verSemmelt: Hat die Band was anderes verdient? Ich hab doch irgendwann gefragt, wie weit wir auf der Setlist sind. Meist ein Zeichen von Langeweile...
Büchse: Dafür eine Tip Top Waschstation vor den Dixis. Hut ab, gibt ein schön angenehmes Gefühl.
Büchse: Die Band liefert wie gewohnt ab, einfach Sahne. Halten auch auf der Bühne gekonnt den Abstand ein. Die Bühne draußen ist auch wirklich geil und der Laden eignet sich ausgezeichnet für Draußen-Konzerte - auch in Corona-Zeiten.
verSemmelt: Richtig hängen bleibt direkt bei mir der Song mit dem farbenblinden Scheidungskind. Ganz toll. Der Song muss auch der Band am Herzen liegen, das klang auf einmal professionell.
frau wolfram: Er hat das p-Wort gesagt.
Büchse: Man muss zwar an Tischen sitzen (bzw. auf Tischen stehen) aber das ist voll ok. Der Versuch, die Sitzordnung zu ändern bzw. Tische umzurücken schlägt leider fehl weil nicht erlaubt, aber machste nix.
verSemmelt: Sehr schickes Drummerfoto!
Büchse: *Drummerfoto hier einsetzen* Caddy gut gelaunt und nicht aus der Übung.
Büchse: Anstatt eines Gastmusikers bei Agentur für Arschvoll wird ein Baum auf die Bühne geholt. Ich bedanke mich herzlich.
Büchse: Kollege weiß einfach wie's geht. Posen posen posen. Sowas muss man dann bei Insta posten posten posten glaube ich. Bei den Jungs sitzen nicht alle Songs perfekt. Man könnte meinen das liegt an der langen Spielpause. Aber wer die Jungs kennt, weiß es besser. Beste Unterhaltung!
Büchse: Als ob jemand ne gute Karema dabei gehabt hätte. Aber ne, wir kommen mit Handyfotos super durch den Abend
Büchse: In den letzten 10 Minuten Konzert werden glaube ich 5 Songs gespielt, aber kann mich auch irren wegen Alkohol. Dann werden der Band nach dem Applaus noch weitere 10 Minuten geschenkt, die sie herzlich ausnutzen und dann den Abend mit 16 Ventile beenden. Was willste mehr?
verSemmelt: Ja klar...etwas Mitleid hab ich auch und klatsche mit. Das 4-Song Medley in etwa 2 Minuten war das Highlight für mich. Hab gut gelacht und schwelge in Erinnerungen, wann ich denn zuletzt so etwas ähnliches gesehen hab. Müsste am 14. März 2009 hier an Ort und Stelle gewesen sein. Damals (Daily Terror) irgendwie traurig, heute (Chefdenker) irgendwie witzig.
Büchse: Hier der wunderschöne Halbkreis um die Bühne, wo Sitzplätze mit Bierkästen abgesteckt sind, die angeklebt sind. Ich erinner mich noch daran, dass irgendwann spät mal jemand ausrastet und einen der Kästen abreißt. Aber sonst alles friedlich. Im Hintergrund die Bierschlange, an der man sogar stehen darf.
verSemmelt: Ich schulde jemand nen Zwanni! Der- oder diejenige hat nebenbei entweder extrem kalte Hände oder einen Löt-Zug der seinesgleichen sucht. Also wenn man bei einer neuen Bierrunde eine eiskalte leere Flasche in die Hand gedrückt bekommt, ist das schon ungewöhnlich...
frau wolfram: Ups
Büchse: Noch kleines Feuerchen gemacht. Nach der ganzen Konzertpause durch Corona wirklich was Nettes und man sollte das öfter machen. Im Ruhrgebiet gibt es solche Veranstaltungen noch nicht wirklich, aber die Chemiefabrik eignet sich perfekt für sowas; genug Platz für alle.
frau wolfram: WAS ist das bitte für ein chaotischer Bericht. Also kurz, unendliche Setlist, Der Hut, Hass, Stalker, Manni blablabla alles dabei.
Ansage Claus irgendwo mittendrin: "Wir überbrücken diese Umbaupause indem wir uns noch ein Bier rein schütten" -> Dem tun wir gleich.
Weitere Frage Claus: "Seid ihr denn auch alle in Kurzarbeitslosigkeit?" -> Caddy Lachanfall.
Weiter mit Bier, Gerumpel und Musik.
Kurz vorm Ende Claus: "Ich bin auch ganz schön besoffen, somit wird der letzte Teil dieses Konzerts ganz schön tight". Hier besagte 3-25 Lieder am Ende in gefühlt 30 Sekunden durchgeballert.
Zugabe, aus, saufen.
Büchse: Abend ausklingen lassen bei Spätibier und ein paar gut gelaunten vermutlich Studenten und einem Typ mit Gitarre, der noch für Unterhaltung sorgt. Großartig. Chemiefabrik und Umgebung wirklich nice.
verSemmelt: Keiner ein Foto von dieser obskuren Teenieparty? Ein Typ mit Hansa-Pils-Shirt erklärte mir wie wichtig es ist an einem Konzertabend ab und zu mal die Schuhe auszuziehen. Büchse, warst du es?
Büchse: Hier noch ein Tourbus auf Ostniveau. Einmal volltanken mit Petroleumdestillat bitte, und alle drei Reifen vulkanisieren.
verSemmelt: Als mich dann noch jemand auf 21 Jahre schätzt, weiß ich nicht, ob man sich geschmeichelt fühlen soll, oder man demjenigen einen Optiker empfehlen sollte.
frau wolfram: Teenieparty, Dönerteller, 3Uhr in den Flixbus mit Frau G und 6:30 Uhr im Bett. Biermarathon erfolgreich absolviert. Ach und Chefdenker haben wie erwarten abgeliefert. Danke, schön wars!
verSemmelt: Ich werde nach Abladung der Berliner unten an der Rudolf-Leonhard noch mit einer unfassbar schrillen Lautstärke angesprochen, dass dieser Abend nur mit einem letzten Rhabarbera beendet werden konnte. Fazit: Hat sich gelohnt, man muss halt mittrinken mit Band, Publikum und Stadt.

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