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The Toten Crackhuren im Kofferraum, 10.09.2020 in Hamburg, Schrödingers - Bericht von frau wolfram

The Toten Crackhuren im Kofferraum, 10.09.2020 in Hamburg

Puhh den Bericht habe ich etwas vergessen. Mehr als zwei Wochen ist das schon her. Jetzt mal schnell schauen was ich noch zusammen bekomme, bevor das nächste Konzert ansteht.
Das Schrödingers ist erstmal ein ganz sympathischer Laden. Das Konzert findet unter strengsten Vorgaben im Sitzen statt (wie so viele jaja). Aber auch das hat uns nicht von der weiten Anreise abgehalten. Die Bierpreise mit 4,5€ schlagen ordentlich zu buche. Nebenbei hauen sich einige Burger rein. Biergartenfeeling pur und eine Band soll auch noch nebenbei spielen. Nur dass die Kapelle hier besser aussieht als die gewöhnlichen Blasorchester.
Obwohl aufstehen nicht so gern gesehen war, bin ich brav mit Maske und Abstand durch den Biergarten geschlichen und habe versucht, niemandem die Sicht zu nehmen und vorne ein paar Bilder zu bekommen. Mir blieben ganze zwei Lieder.
Der Schlagzeuger im übrigen wurde hinter Pexiglas versteckt. Eine Hygienemaßnahme, die mir nicht ganz so geläufig ist.
Die aktuelle Situation auf Lesbos und im Mittelmeerraum wurden natürlich auch thematisiert. Die Mädels hatten noch eine Spendenbox dabei. Soweit ich weiß, ist auch einiges zusammen gekommen und wurde an Stand by me Lesvos und Seebrücke gespendet. Danke an dieser Stelle an alle Beteiligten.
Ein bisschen Musik lief dann auch. Die Setlist war, soweit ich mich erinnere, gespickt mit den Sahnestückchen von allen drei Alben.
"Geniale Asoziale", "Jobcenterfotzen", "Katzenfleisch", mein persönlicher Lieblingshit Nr. 1 "Crackhurensöhne". Habe ich mal meiner Mutter vorgespielt. Hat mir keine Lacher eingebracht, aber ein Nicken und ein Freibier aus Vatis Keller.
Nächster Lieblingshit: "Rumsitzen stress machen". Ja, in abgewandelter Form. Die Band sitzt auf der Bühne und wir dürfen ausnahmsweise mal stehen. Das war das Workouthighlight des Abends! Eine der wenigen physischen Interaktionen neben Schlange stehen und den Weg zum Klo als Tanzeinlage zu nutzen.
Irgendwann sieht man auch mal Doreen durch die Massen schweben. Auch den Crackies gelüstet es nach mehr.
Ein Teil meiner Reisegruppe sitzt an einem anderen Tisch. Außer Winken ist da leider nicht mehr möglich. Es sei denn, man verabredet sich zum gemeinsamen Bierholen oder Toilettengang.
Zum Ende hin gabs irgendwann noch meinen Lieblingshit Nr. 3 "OK Ciao" Die Stimmung ist nach diversen Bieren auch super. Musik, Setlist passt wie immer, aber trotzdem fehlt da ein Stück Sexyness, was aber einfach der Situation geschuldet ist.
Danach gibts noch Geplänkel mit den Fanboys und wir verabreden uns alle noch irgendwo in der Nähe der Reeperbahn.
Dort gibts erstmal ganz entspannt ein Bier vom Späti. Die Reeperbahn ist wie leer gefegt, gefühlt nix hat offen. Absolut schräg. Mittlerweile sollten hier wieder einige zurück im Business sein. Die Daumen sind gedrückt, dass es so bleibt.
 Später versacken wir noch im Roschinsky's bei mehr Bier und Rabarberlikörchen. Prost!
So, Feierabend. Unsere Mitschlafgelegenheit hat fleißig mit durchgehalten. Die nächsten Tage erwarten uns mit Sonne und Sightseeing. Danke Crackies und Danke Bene.

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